Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
08.12.2015; Madrid; Fussball Champions League - Real Madrid CF - Malmoe FF; Anton Tinnerholm (Malmoe) gegen Cristiano Ronaldo (Real)
(Gregorio Lopez/Cordon Press/freshfocus)

Staunen und lernen: Malmös Defensive bleibt bei Cristiano Ronaldos Schaulaufen nur die Zuschauerrolle. 
Bild: Gregorio Lopez/freshfocus

4 Tore, 4 brennende Fragen: CR7 spricht nach seiner Gala gegen Malmö Klartext

Im Anschluss an das Schaulaufen gegen Malmö nimmt Real Madrids vierfacher Torschütze Cristiano Ronaldo gegenüber der spanischen Sportzeitung «AS» Stellung zu vier heissen Fragen.



Mit dem 8:0 über die bedauernswerten Statisten von Malmö stellt Real Madrid gestern den Kantersieg-Rekord in der Königsklasse von Liverpool aus dem Jahr 2007 ein. Cristiano Ronaldo ist nach seinen vier Toren in Plauderlaune.

1. Ist die Krise mit Trainer Rafael Benitez ausgestanden?

Real Madrid's coach Rafael Benitez (L) stands as player Cristiano Ronaldo walks past behind him before their Spanish First Division soccer match against Malaga at Santiago Bernabeu stadium in Madrid, September 26, 2015. REUTERS/Juan Medina

Wie lange hält die Waffen-Ruhe? Der Zoff zwischen Rafael Benitez und Cristiano Ronaldo soll sich entschärft haben.
Bild: JUAN MEDINA/REUTERS

Noch Mitte November soll der Haussegen zwischen Ronaldo und Benitez gehörig schief gehangen haben. Spanische Medien berichteten von einer offenen Revolte des Superstars gegen seinen Trainer: «Wir werden mit Benitez gar nichts gewinnen», soll der Portugiese zu Klub-Präsident Florentino Perez gesagt – und eine «Er-oder-ich-Entscheidung» gefordert haben.

«Der Trainer macht einen guten Job.»

Cristiano Ronaldo

Eine Clásico-Blamage und eine Cup-Disqualifikation später gibt sich Cristiano Ronaldo nach dem Malmö-Spiel in der Benitez-Frage zumindest vordergründig zahmer: «Ich sehe das Problem nicht. Der Trainer macht einen guten Job, man muss ihm Zeit geben. Meine Beziehung zu ihm ist gut, wie zu allen Spielern.»

2. Friede, Freude, Eierkuchen – bleibt CR7 nun definitiv in Madrid?

FILE-  In this Wednesday, April 15, 2009 file photo  Manchester United's Cristiano Ronaldo celebrates after their victory over FC Porto in a Champions League quarterfinal second leg soccer match at the Dragao stadium in Porto, Portugal.  Manchester United accepted a world record transfer offer for Cristiano Ronaldo from Real Madrid on Thursday,  June 11, 2009 clearing the World Player of the Year to negotiate personal terms with the Spanish club. (AP Photo/Paulo Duarte)

2009 trug Cristiano Ronaldo noch das Dress von Manchester United – kommt es bald zum Revival?
Bild: AP

Knapp drei Wochen vor der Öffnung des internationalen Transferfensters kocht die Gerüchteküche. Mehr oder minder vertrauenswürdige Quellen berichten, dass die superreichen Dagobert-Klubs aus England dank ihrer Fernseh-Millionen zum Grossangriff auf CR7 blasen wollen. Neben Ex-Klub Manchester United soll auch Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch ein Auge auf den 30-Jährigen geworfen haben.

Zudem wird Ronaldo auch ein Flirt mit PSG unterstellt: «Ich würde es lieben, mit dir zu arbeiten» soll er dem Pariser Coach Laurent Blanc nach Reals 1:0-Sieg im November zugeflüstert haben.

«Ich werde bei Real Madrid bleiben.»

Cristiano Ronaldo

Nach der Malmö-Gala tritt der Portugiese in der Transfer-Frage heftig auf die Bremse: «Ich habe einen Vertrag und werde bei Real Madrid bleiben. Ich habe diesem Klub sehr viel zu verdanken und bin glücklich hier. Die Sache mit Laurent Blanc ist einfach zu erklären: Wenn dir jemand sympathisch ist, dann sprichst du mit ihm – egal, ob er von PSG, Chelsea, Manchester oder Barcelona ist.»

3. Purzelt der Tor-Rekord?

Football Soccer - Real Madrid v Malmo - Champions League Group Stage - Group A - Santiago Bernabeu, Madrid, Spain - 8/12/15 Real Madrid's Cristiano Ronaldo celebrates after scoring the fourth goal. REUTERS/Juan Medina

Er trifft und trifft: Noch sechs Tore fehlen Cristiano Ronaldo zu seinem eigenen Saisonrekord in der Champions League.
Bild: JUAN MEDINA/REUTERS

Mit den vier Treffern gegen Malmö hat CR7 der langen Liste seiner Rekorde einen weiteren Eintrag hinzugefügt: Als erster Spieler in der Geschichte der Champions League hat er die Marke von elf Toren in der Gruppenphase geknackt. Zudem konnte er seinen Vorsprung auf Dauerrivale Lionel Messi in der ewigen Torjägerliste der Königsklasse mit 88 Treffern auf komfortable neun Längen ausbauen.

«Ich suche keine Rekorde. Die Rekorde suchen mich.»

Cristiano Ronaldo

In der K.o.-Phase jagt CR7 im kommenden Frühling nun seinen eigenen Rekord: Seit der Saison 2013/14 hält er mit 17 Champions-League-Toren in einer Saison die Bestmarke. Eine Messlatte, die bei einem leichten Achtelfinal-Los vielleicht schon im Februar purzeln könnte. Der Superstar selbst gibt sich bei diesen Aussichten besonders cool: «Ich suche keine Rekorde. Die Rekorde suchen mich.»

4. Holt Ronaldo nun das Ballon-d'Or-Triple?

Lionel Messi, left, of Argentina and Cristiano Ronaldo of Portugal, two of the nominees for the FIFA Ballon d'Or 2014 award, attend a press conference prior to the FIFA Ballon d'Or awarding ceremony at the Kongresshaus in Zurich, Switzerland, Monday,  January 12, 2015. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Holt er den vierten Ballon d'Or? In vier Wochen kann Cristiano Ronaldo mit Lionel Messi gleichziehen.
Bild: KEYSTONE

Am 11. Januar 2016 gibt sich die internationale Fussballprominenz bei der Wahl zum Weltfussballer des Jahres wieder im Zürcher Kongresshaus die Ehre. Vieles spricht dafür, dass Cristiano Ronaldo im Rennen mit Lionel Messi und Neymar zum dritten Mal in Folge die Nase vorne hat. Nach einem harzigen Saisonstart und einer September-Baisse mit vier torlosen Liga-Spielen in Serie läuft der Superstar mittlerweile auch in der Primera Division wieder zu gewohnter Konstanz auf. Mit 10 Toren ist er dem Top-Duo Neymar (14 Treffer) und Suarez (13 Treffer) in der Torjägerliste bereits wieder auf den Fersen.

«Ich bin nicht besessen davon.»

Cristiano Ronaldo über den Ballon d'Or.

Das Ballon-d'Or-Triple und der damit verbundene Gleichstand von insgesamt vier Titeln mit Lionel Messi würde für Cristiano Ronaldo die Welt bedeuten. Trotzdem spielt der Portugiese die anstehende Entscheidung nach dem Malmö-Kantersieg herunter: «Ich bin nicht besessen davon. Nach all den Problemen zu Beginn bin ich sehr zufrieden mit meiner bisherigen Saison. Ich habe jetzt mehr Vertrauen von der Mannschaft und das hilft mir sehr.» (dux)

Die schnellsten Fussballer der Welt

Error
Cannot GET /_watsui/filler/
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Als der FC Thun Europa verblüffte, Millionen einsackte – und Chaos folgte

Vor knapp 15 Jahren schreibt der FC Thun das erstaunlichste Kapitel seiner Vereinsgeschichte. Im ausverkauften Stade de Suisse zieht er mit dem 3:0 gegen Malmö in die Champions League ein.

Andres Gerber, der heutige Sportchef und damalige Captain des FC Thun, nannte die Qualifikation für die Gruppenphase der Champions League «eine der grössten Sensationen im europäischen Fussball».

Die Berner Oberländer kamen nicht nur aus einer relativ kleinen Stadt und hatten keinen einzigen Titel vorzuweisen, sie waren auch noch im Massstab des europäischen Fussballs mausearm. Kaum ein anderer Klub dürfte zuvor oder danach mit einem Budget von 5.5 Millionen Franken die Gruppenphase der …

Artikel lesen
Link zum Artikel