Sport
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Moto2-GP von San Marino in Misano

1. Dominique Aegerter (SUI)

2. Tom Lüthi (SUI)

3. Hafizh Syahrin (MYS)

10. Jesko Raffin (SUI)

Out: Franco Morbidelli (ITA), Mattia Pasini (ITA)

Moto 2 rider Dominique Aegerter of Switzerland takes a curve followed by countryman Thomas Luthi, left, during the San Marino Motorcycle Grand Prix at the Misano circuit in Misano Adriatico, Italy, Sunday, Sept. 10, 2017. (AP Photo/Antonio Calanni)

Tom Lüthi macht sich nur halbherzig auf die Jagd nach Dominique Aegerter. Bild: AP/AP

Historisch! Aegerter siegt im Regen von Misano vor Lüthi – WM-Leader Morbidelli gestürzt



Was für ein Schweizer Töff-Tag in Misano! Dominique Aegerter und Tom Lüthi schreiben Motorrad-Geschichte und feiern den ersten Schweizer Doppelsieg in fast 70 Jahren Strassen-WM. 1,4 Sekunden liegt Lüthi, der hinter seinem Berner Kantonskollegen nicht alles riskiert, im Ziel hinter Aegerter.

«Ich hätte nie erwartet, dass ich so schnell sein kann. Ich lag lange hinten und musste ständig pushen. Die Bedingungen waren sehr schwierig», sagte Aegerter hinterher und lobte sein Team für die tolle Arbeit.

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Lüthi reicht Rang 2: So sah das über weite Strecken des Rennens aus. Video: streamable

Auch Lüthi erklärte, er habe zunächst kein gutes Gefühl gehabt, ehe sich das Rennen zu seinen Gunsten entwickelte. Als er schliesslich hinter Aegerter an zweiter Stelle fuhr, «musste ich stets abwägen, ob ich angreifen oder auf sicher gehen soll. Am Schluss wollte ich nichts mehr riskieren.»

Die beiden ehemaligen Teamkollegen, die von den Positionen 3 und 7 ins Rennen gingen, profitieren bei strömendem Regen auch von den Ausfällen von Pole-Mann Mattia Pasini und WM-Leader Franco Morbidelli kurz nach dem Start. 

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Morbelli rutscht aus und schlittert ins Kiesbett. Video: streamable

Für Aegerter, der in dieser Saison noch nie besser als Fünfter war, ist es der zweite GP-Sieg seiner Karriere nach dem demjenigen 2014 auf dem Sachsenring. Für Lüthi ist es im 13. Saisonrennen bereits der zehnte Podestplatz.

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Pole-Mann Pasini und Baldassarri verabschieden sich schon eine Runde vorher. Video: streamable

Der 125er-Weltmeister von 2005 muss dem Sieg aber nicht nachtrauern. Weil WM-Leader Morbidelli keine Punkte holt, macht er in der WM-Wertung 20 Zähler gut und verkürzt seinen Rückstand auf neun Punkte. Damit ist der Kampf um den WM-Titel wieder völlig offen.

Jesko Raffin rundete auf dem Circuit an der Adria-Küste den perfekten Tag aus Schweizer Sicht ab. Der Zürcher wurde Zehnter und punktete erst zum dritten Mal in dieser Saison.

MotoGP: 59. Sieg für Marquez

Marc Marquez (Honda) sicherte sich beim Grand Prix von San Marino den 59. GP-Sieg, den 33. in der MotoGP-Klasse. Der Titelverteidiger aus Spanien setzte sich auf nasser Strecke mit gut einer Sekunde Vorsprung vor dem lange führenden Italiener Danilo Petrucci durch. Dritter wurde dessen Landsmann und Ducati-Markenkollege Andrea Dovizioso.

Im WM-Klassement schloss Marquez zum bisherigen Leader Dovizioso auf. Beide Fahrer haben 199 Punkte und vier Saisonsiege auf dem Konto. Aufgrund der grösseren Anzahl 2. Plätze übernahm Marquez die Führung.

In der Moto3-Klasse gewann der Italiener Romano Fenati überlegen mit 28 Sekunden Vorsprung vor WM-Leader Joan Mir aus Spanien. (sda)(pre/sda)

Alle Schweizer Töff-GP-Sieger

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chatzegrat Godi 10.09.2017 16:53
    Highlight Highlight Gratuliere beiden recht herzlich!
    Ein wirklich historisch Tag!
    Hoffe, dass Chlöisu dieses Mal kein
    Haar in der Suppe findet!
  • Flughund 10.09.2017 16:35
    Highlight Highlight Herrlich. 3 Schweizer in den Top 10. Sieg für Aegerter der zeigen konnte das ers drauf hat (im Regen hat das Material keine so grosse Rolle gespielt). Tom wieder an Morbidelli dran. Freue mich auf die nächsten Rennen.
  • Tschaesu 10.09.2017 14:01
    Highlight Highlight Sehr, sehr geil

Tom Lüthi nach seinem Sturz: «Ich muss meinen Ärger irgendwo raus lassen. Ich weiss noch gar nicht wie»

Tom Lüthi hat beim GP von Italien in Mugello den Sieg durch einen Sturz in der 3. Runde vergeben. Er sagt, warum er stürzte, wie er mit diesem Missgeschick umgeht und warum sein Selbstvertrauen keinen Schaden genommen hat.

Was ist passiert?Tom Lüthi: Ich bin gestürzt.

Ja klar, das habe ich gesehen. Die Frage ist, was passiert ist.Ich wollte sofort einen Abstand zwischen mich und meine Verfolger legen und dieses Rennen gewinnen. Dabei habe ich es übertrieben. Erst ist das Hinterrad weggerutscht und als das überstanden schien, klappte das Vorderrad ein.

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