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Moto2 rider Dominique Aegerter of Switzerland looks at a monitor during the free practice session for the MotoGP Japanese Motorcycle Grand Prix at the Twin Ring Motegi circuit in Motegi, north of Tokyo, Friday, Oct. 13, 2017. (AP Photo/Shizuo Kambayashi)

Dominique Aegerter muss in der kommenden Saison selbst für seinen Lohn sorgen. Bild: AP/AP

Aegerters Saison gerettet – «wenn er weitgehend auf sein Salär verzichtet»

Wochenlang bangte Dominique Aegerter (27) um die Fortsetzung seiner Töff-Karriere. Nun ist die Finanzierung der Saison 2018 gesichert.



Alles ging drunter und drüber. Dominique Aegerters Team verlor den Hauptsponsor und vor dem zweitletzten Rennen der Saison starb Stefan Kiefer, einer der beiden Teambesitzer an einem Herzversagen. Bruder Jochen Kiefer verhandelte wochenlang mit David Pickworth. Der schillernde Gentleman aus Wien versprach Millionen von russischen Investoren und blühende Töff-Landschaften. Er wollte das Team finanziell aufrüsten und neben Dominique Aegerter auch den deutschen Bruchpiloten Sandro Cortese an den Start bringen.

Moto2 rider Dominique Aegerter of Switzerland steers his Suter during a free practice session for the MotoGP Japanese Motorcycle Grand Prix at the Twin Ring Motegi circuit in Motegi, north of Tokyo, Saturday, Oct. 14, 2017. (AP Photo/Shizuo Kambayashi)

Aegerters Töff-Karriere geht weiter. Bild: AP/AP

Noch vor Weihnachten lösten sich diese Pläne in Luft auf. Sandro Corteses GP-Karriere ist zu Ende. Aber Dominique Aegerter fährt weiter. Im gleichen Team (Team Kiefer) und mit neuem Material (KTM). Seinem Manager Dr. Rober tSiegrist ist es gelungen, die Finanzierung für die Saison 2018 zu sichern. Der Zürcher Rechtsanwalt bestätigt: «Die Finanzierung ist nun gesichert und KTM hat die Lieferung der Maschinen definitiv zugesagt. Die Frage ist nur noch, wie viel Dominique Aegerter selber beisteuern muss.» Oder anders gesagt: wie viel oder wenig der Rohrbacher verdienen wird.

Dominique Aegerter wird erneut für das Kiefer-Team fahren. Jochen Kiefer managt das Team an Stelle seines verstorbenen Bruders Stefan. Anders als letzte Saison gibt es nur noch einen Piloten: Dominique Aegerter. An die Kosten von rund 1,5 Millionen Euro muss der «Rohrbach-Rossi» mit seinen Sponsoren rund 550'000 Franken beisteuern. «Dieses Geld haben wir», sagt Robert Siegrist. «Wenn Dominique weitgehend auf ein Salär verzichtet, kommen wir bereits jetzt auf die Summe.»

«Motocross Day» für Aegerter

In den nächsten Wochen wird es noch darum gehen, ein anständiges Einkommen für den Fahrer zu sichern. Robert Siegrist: «Das müsste eigentlich möglich sein. So oder so wird Dominique diese Saison aber etwas beisteuern müssen. Es ist eine Investition in seine Karriere.»

Die Voraussetzungen sind nun optimal: Der sensible Rock’n’Roller ist der einzige Fahrer im Team und wird sich wohl fühlen. Die gesamte Struktur ist kleiner und effizienter geworden. Diese Rückkehr zur Bescheidenheit wird sich leistungssteigernd auswirken. Mit den österreichischen Bikes von KTM hat er das bestmögliche Material.

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