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Eishockey-WM, Gruppe A

Schweiz – Schweden 1:2 n.V.

Österreich – Lettland 1:2 n.V.

Kanada – Frankreich 4:3

Switzerland's Timo Helbling (R) punches Sweden's Anton Lander (R) next to linesman Jon Kilian during their Ice Hockey World Championship game at the O2 arena in Prague, Czech Republic, May 9, 2015.    REUTERS/David W Cerny TPX IMAGES OF THE DAY

Die Schweizer Hockey-Nati zeigt gegen Schweden endlich ihr wahres Gesicht. Bild: DAVID W CERNY/REUTERS

Erst in der Verlängerung beendet Forsberg den Schweizer Traum von der WM-Revanche: Die GIFs zur starken Leistung der Hockey-Nati gegen Schweden

Die Schweizer Hockey-Nati steht an der WM in Tschechien dicht vor dem Erreichen der Viertelfinals. Gegen Schweden verliert die Mannschaft von Glen Hanlon nach einem tollen Auftritt erst nach Verlängerung mit 1:2.



In ihrem bisher besten Spiel dieser WM starteten die Schweizer verhalten und steigerten sich im Laufe der Partie kontinuierlich. Die Schweden gingen bereits nach gut sieben Minuten durch Elias Lindholm in Führung, vermochten den sehr sicheren Schweizer Goalie Leonardo Genoni in der Folge aber nicht mehr zu bezwingen.

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Elias Lindholm trifft zur schwedischen Führung. gif: Srf

» Hier gibt es den Liveticker der Partie zum Nachlesen

Das sagt Captain Mark Streit zur knappen Niederlage:

«Im letzten Drittel waren wir viel aktiver als in den ersten beiden. Dann hatten auch sie ihre liebe Mühe. Grundsätzlich war es ein gutes Spiel von uns und sicher eine gute Reaktion auf die Niederlage gegen Lettland. Leo spielte zudem wieder hervorragend. Gegen Kanada wird es sicher ein ähnliches Spiel geben. Sie sind die noch etwas bessere Mannschaft als Schweden. Aber wir müssen einfach so spielen wie heute im letzten Drittel.»

Eine erste grosse Chance auf den Ausgleich verpasste das Team von Glen Hanlon noch im ersten Drittel, als ein Schuss von Mark Streit die Torlinie um wenige Millimeter nicht überquerte. Nach Konsultation der TV-Bilder konnte der Treffer nicht gegeben werden.

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Niemand weiss, wo die Scheibe ist. gif: srf

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Erst die Wiederholung zeigt: Der Puck ist nicht mit vollem Umfang hinter der Linie. gif: SRF

Mehr Glück hatten die Schweizer nach 33 Sekunden des Schlussdrittels. Simon Bodenmann hatte einen Weitschuss Eric Blums abgelenkt, dabei aber den Stock etwas hoch gehabt. Der Ablenker erfolgte jedoch mit dem Körper und zählte deshalb. 

Das sagt Torschütze Simon Bodenmann zu seinem Treffer:

«Mir war sofort klar, dass dieser Treffer zählt. Ich hab ihn mit der Schulter berührt und versuchte nur irgendwie, meinen Kopf zu schützen. Schade, dass wir am Ende verloren haben. Ein zweiter Punkt wäre wichtig gewesen. Gegen diese Schweden wäre mehr drin gelegen. Aber mit der Strafe am Schluss machen wir uns das Leben halt selbst schwer.»

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Bodenmann lenkt Blums Schuss mit der Schulter ins Tor. gif: Srf

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Trainer Glen Hanlon herzt den Torschützen. gif: SRF

In den Schlussminuten stand dann die Schweiz sogar näher am Siegtor, vor allem bei einem Pfostenschuss Roman Josis in Überzahl. 

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Der Pfostenschuss von Roman Josi. gif: SRf

Einmal mehr gelang den Schweizern aber kein Erfolg im Powerplay. In der Overtime erzielte dann Filip Forsberg mit einem Spieler mehr auf dem Eis den Siegtreffer.

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Superstar Forsberg macht mit seinem sechsten WM-Treffer alles klar. gif: SRF

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Die Szene, die zur Strafe von Trachsel führte. gif: SRF

Morris Trachsler musste auf die Strafbank, weil er einem Kollegen den Stock zugeschoben hatte. Für die Schweizer war es die dritte Niederlage im dritten Spiel mit Verlängerung oder Penaltyschiessen. Dennoch könnte der eine Punkt Gold wert sein im Kampf um die Viertelfinal-Qualifikation. (pre/si)

Das sagt Andres Ambühl zur knappen Niederlage:

«Zwischendurch sind wir schon geschwommen, aber es gab auch gute Phasen von uns. Über das ganze Spiel gesehen können wir mit diesem Punkt sicher zufrieden sein, es ist sicher ein gewonnener Punkt. Man hat auch heute gesehen, wie eng alles beieinander ist. Deshalb dürfen wir uns noch nicht zu sicher sein wegen der Viertelfinals.» 

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