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Champions Hockey League

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Der HCD (Marc Wieser) hatte gegen Djurgarden klar das Nachsehen. bild: twitter @hockeysince1921

Davos kassiert 0:6-Klatsche gegen Djurgarden – Lugano gewinnt in Finnland

Nach dem Startsieg gegen Rouen bleibt der HC Davos im zweiten Spiel in der Champions Hockey League (CHL) ohne Chance. In Stockholm setzt es eine 0:6-Klatsche ab. Der HC Lugano ist dagegen siegreich und schlägt Tappara Tampere auswärts 3:1.



Im Duell der Rekordmeister aus der Schweiz und Schweden erwischten die Nordländer den besseren Start. Djurgarden Stockholm ging in der 7. Minute mit 1:0 in Führung. Der Treffer in Überzahl erzielte Jeff Tambellini, der in der Schweiz bereits für die ZSC Lions und Fribourg-Gottéron spielte. Sogar in doppelter Überzahl legte Tambellini nach zum 2:0 und in der 25. Minute sorgte der 32-jährige Kanadier unter gütiger Mithilfe von HCD-Verteidiger Daniel Rahimi das quasi vorentscheidende 3:0.

ZSC Spieler Jeff Tambellini stemmt den Meisterpokal nach dem siebten Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions am Dienstag, 17. April 2012 in der Postfinance-Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

So bejubelte Tambellini den Meistertitel mit den Lions 2012. Bild: KEYSTONE

Der HCD wirkte in Schweden lethargisch und war zu keiner Reaktion fähig. Trainer Arno del Curto wollte mit dem Goaliewechsel von Gilles Senn auf Joren van Pottelberghe ein Zeichen setzen, doch der 19-Jährige hielt nicht besser als sein 20-jähriger Vorgänger und wurde vor der letzten Drittelspause bereits zwei Mal bezwungen.

Das Unheil nahm für den HCD auch im Schlussabschnitt kein Ende, der überragende Tambellini stellte mit seinem vierten Treffer auf 6:0. Bei diesem eindeutigen und gerechtfertigten Resultat blieb es.

Revanche geglückt

Besser lief es dem HC Lugano der nach der 1:3-Heimniederlage nun auswärts gegen Tappara Tampere antrat. Der Start hätte besser kaum sein können, in der 2. Minute erzielte Alessia Bertaggia nach einem Tempovorstoss das 1:0 und nach nur zwei Zeigerumdrehungen erhöhte Damien Brunner auf 2:0.

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Bertiaggias 1:0. Video: streamable

Dem finnischen Meister gelang zwar in der 9. Minute der sehenswerte Anschlusstreffer, aber der Ausgleich folgte nicht. Stattdessen sorgte Julien Vauclair etwas nach Spielmitte wieder für den beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung für die Luganesi. Weil im letzten Drittel keine Tore mehr fielen, hatte dieser bis zur Schlusssirene Bestand.

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Das Tampere-Tor.

(drd)

Die Telegramme

Djurgarden Stockholm - Davos 6:0 (2:0, 3:0, 1:0)
2843 Zuschauer. - SR Piechaczek/Rantala (GER/FIN), Dahmen/Persson (SWE). - Tore: 7. Tambellini (Johansson/Ausschluss Rahimi) 1:0. 13. Tambellini (Ikonen/Ausschlüsse Ambühl, Axelsson) 2:0. 25. Tambellini (Ljungh/Ausschlüsse Jung, Axelsson) 3:0. 39. Possler 4:0. 40. Ridderwall (Ljungh) 5:0. 46. Tambellini (Possler/Ausschluss Paschoud) 6:0. - Strafen: 12mal 2 Minuten gegen Djurgarden Stockholm, 13mal 2 Minuten gegen Davos - Bemerkungen: Djurgarden Stockholm mit Reideborn, Davos mit Senn (33. van Pottelberghe) im Tor.

Tappara Tampere - Lugano 1:3 (1:2, 0:1, 0:0)
3431 Zuschauer. - SR Kaukokari/Oskirsko (FIN/RUS), Heinonen/Nevo (FIN). - Tore: 2. Bertaggia (Gardner) 0:1. 4. Damien Brunner (Chiesa) 0:2. 9. Kemiläinen (Saravo) 1:2. 35. Julien Vauclair (Zackrinsson, Grégory Hofmann) 1:3. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Tappara Tampere, 4mal 2 Minuten gegen Lugano. - Bemerkungen: Tappara Tampere mit Lassila, Lugano mit Merzlikins im Tor. (sda)

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1Kommentar anzeigen

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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