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Champions Hockey League

Berns Thomas Ruefenacht, rechts, im Duell mit Kosices Marek Bartanus im Eishockey Champions League Gruppenspiel zwischen dem SC Bern aus der Schweiz und dem HC Kosice aus der Slowakei, am Samstag, 3. September 2016, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Der SC Bern setzt sich in der Champions Hockey League gegen Kosice durch. Bild: KEYSTONE

Der SCB qualifiziert sich mit einem Heimsieg für die CHL-Playoffs – die Lions überzeugen weiter

Was der SC Bern und die ZSC Lions in der Champions Hockey League zeigen, ist stark: Beide Mannschaften haben alle ihre bisherigen Spiele gewonnen und gehen als Gruppensieger in die Playoffs.



Mit einer weissen Weste sind die ZSC Lions schon vor dem vierten Spiel für die Playoffs in der Champions Hockey League qualifiziert – siegen aber munter weiter. Der Schweizer Meister aus Bern ist jetzt nachgezogen und steht ebenfalls noch ohne Niederlage da. 

Bern startet furios in die dritte Partie der CHL und bereits nach zwei Minuten gelingt dem Schweizer Meister der Führungstreffer – Luca Hirschier heisst der Torschütze.

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Die Hauptstädter geben danach weiter den Ton an – Tore fallen aber keine mehr in den ersten 20 Minuten. Das Schussverhältnis spricht mit 17:2 klar für den SCB.

Die Berner bleiben nach der Pause das aktivere Team. Knapp vor Spielhälfte können die «Mutzen» in doppelter Überzahl spielen – dabei bleiben sie aber harmlos. Nach 40 Minuten steht es weiterhin 1:0 für das Heimteam.

Zweiter Schnellstart

Wird das noch eine Zitterpartie für die Berner? Nein! Nach etwas mehr als einer Minute erhöht Alain Berger auf 2:0 – alleine vor dem gegnerischen Goalie schiesst er den Puck unhaltbar unter die Latte.

Kurz darauf gelingt allerdings auch den Gästen ein Tor. Radim Hruska steht völlig frei vor dem Tor von Leonardo Genoni und trifft zum Anschluss. 

Anschliessend kann der SC Bern fünf Minuten in Überzahl agieren, allerdings kann der Schweizer Meister im Powerplay in diesem Spiel gar nicht überzeugen. Noch schlimmer sogar, der SCB handelt sich selber eine Strafe ein – die kurze Unterzahl übersteht das Team von Kari Jalonen unbeschadet.

Sieben Minuten vor Schluss gelingt Eric Blum der dritte Treffer für den SC Bern und damit steht der Heimsieg fest. Der SC Bern gewinnt auch das dritte Spiel in der Champions Hockey League und sichert sich den Gruppensieg. Am Dienstag gibt's ein weiteres Heimspiel gegen die Black Wings aus Linz, bevor es am kommenden Freitag in der Liga mit einem Heimspiel gegen die SCL Tigers losgeht.

Die Zürcher «Löwen» weiter souverän

Die Lions, bereits für die Playoffs qualifiziert, starten besser in die Partie und haben in der Anfangsphase gute Tormöglichkeiten. Es bleibt aber bei einem torlosen Startdrittel, weil auch je ein Powerplay nicht in ein Treffer umgewandelt wird.

Mit dem Zuschauer-Aufmarsch ist man bei den Lions einigermassen zufrieden. twitter

Im zweiten Drittel dauert es fünf Minuten, bis die Zürcher in Führung gehen. Severin Blindenbacher schiesst von der blauen Linie, vor dem Tor lenkt Chris Baltisberger ab. 

Der ZSC drückt weiter und Verteidiger Roger Karrer trifft nach einer schönen Einzelleistung den Pfosten. Kurz vor Ende des Mitteldrittel gelingt Fabrice Herzog der Shorthander – somit geht es mit einem 2:0 für das Heimteam in die zweite Pause.

Der Goalie von Lukko Rauma hatte bisher nicht viel zu jubeln, in diesem Video aber schon – Ton empfiehlt sich!

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Torhüter Kaapo Kähkönen als Torschütze – mit genialem Kommentar. Video: YouTube/SportVideos!

Im letzten Abschnitt agieren die Lions souverän und lassen nichts mehr anbrennen. Am Ende dürfen die Zürcher den vierten Sieg im vierten Spiel feiern.

Fazit:

Als Gruppensieger werden die ZSC Lions also in die CHL-Playoffs einziehen. Am Mittwoch geht es aber zuerst in der National League A los mit dem Heimspiel gegen Ambri-Piotta. (jwe)

Die Telegramme

Bern - Kosice 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)
3771 Zuschauer, SR Boman/Wehrli (FIN/SUI), Borga/Fluri (SUI)
Tore: 2. Luca Hischier (Martin Plüss) 1:0. 42. Alain Berger (Beat Gerber) 2:0. 45. Hruska (Bartanus) 2:1. 53. Blum (Kamerzin/Ausschluss Smach) 3:1
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 7mal 2 plus 5 Minuten (Mily) plus Spieldauer (Mily) gegen Kosice
Bemerkungen: Bern mit Genoni, Kosice mit Habal im Tor. (sda)

ZSC Lions - Lukko Rauma 2:0 (0:0, 2:0, 0:0)
4024 Zuschauer, SR Krawinkel/Massy (GER/SUI), Bürgi/Wüst
Tore: 25. Chris Baltisberger (Blindenbacher, Cunti) 1:0. 39. Herzog (Ausschluss Marti!) 2:0
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 3mal 2 Minuten gegen Lukko Rauma
Bemerkungen: ZSC Lions mit Flüeler, Lukko Rauma mit Kahkonen im Tor. (sda)

Schweizer Trikots in der Champions Hockey League

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Darkside 03.09.2016 23:33
    Highlight Highlight Die CHL ist in meinen Augen ne gute Sache. Um eine verbesserte Aufmerksamkeit zu erreichen bräuchte es aber noch mehr. Momentan hat sie ja zumindest in der Groupstage eher Preseason Charakter. Teilnahme der KHL, umfassendere Berichterstattung und Live-Spiele im TV z.B. würden sicher helfen. Sport1 hat da zumindest einen Anfang gemacht. Und wenn ab nächster Saison nur noch sportliche Kriterien zur Teilnahme berechtigen fällt auch der momentan etwas komisch anmutende Grümpicharakter weg. Die CHL als solches hat Potential, hoffe dass die Entwicklung weitergeht und die Liga bestehen bleibt.
    43 1 Melden
    • michiOW 04.09.2016 00:53
      Highlight Highlight Teleclub überträgt die Spiele
      11 0 Melden
    • Darkside 04.09.2016 01:48
      Highlight Highlight Schon, aber es müsste halt im FreeTV laufen um wirklich einen bekanntheitssteigernden Effekt zu haben. Wenn jedes noch so unwichtige Testspiel der Fussballnati übertragen werden kann sollte es doch auch möglich sein wenigstens pro Spieltag einen dieser Ernstkämpfe der CH Teams auf SRF zu übertragen. Oder meinetwegen auf einem der Schweizer Privatsender.Und im Sport Aktuell auch Zusammenfassungen der Auswärtsspiele zu zeigen. Klar gibts das alles im Netz, aber das schauen sich halt nur Leute an die eh schon Fans sind. Die CHL Page ist übrigens top. Aber neue Zuschauer gewinnt man damit nicht.
      18 0 Melden
    • michiOW 04.09.2016 09:44
      Highlight Highlight Mich nimmts eher wunder, was Cablecom mit den Rechten für die Meisterschaft, den Cup und die Nati anstellt ab der Saison 17/18.

      Alles, was die CHL gefährden kann, sind die Sponsoren, denn die Clubs tragen die CHL und nehmen sie somit ernst (im Gegensatz zum Cup).
      5 0 Melden
  • Blitzableiter 03.09.2016 22:40
    Highlight Highlight Toll die Leistungen der Schweizer Clubs.. Aber die Zuschauer Zahlen sind wie schon seit langem, bei solchen Anlässen, sehr schwach! Zumal die Eintrittspreise nur die hälfte kosten wie üblich in der Meisterschaft. Angekommen ist die Championsleague definitiv noch nicht.
    24 0 Melden
    • goschi 03.09.2016 22:55
      Highlight Highlight Ich denke, das braucht einfach noch etwas Zeit, etwas bessere Werbung und vermutlich auch etwas nahmhaftere Gegnerteams.

      Eishockey ist in der Wahrnehmung der Fans einfach immer noch komplett national orientiert, es gibt bisher kein Gefühl für Wettstreit unter den europäischen Mannschaften, die meisten Hockeyfans gucken ziemlich sicher auch nie über die Landesgrenze hinaus (ausser zur NHL, aber die ist eh ausser Konkurrenz).

      ich bin aber sicher, das kommt noch, wenn man der Sache etwas Zeit lässt und dann kann ein grosses Ding daraus werden. :-)
      23 0 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 03.09.2016 23:50
      Highlight Highlight Ich war letzten Freitag bei Zug gegen Helsinki im Stadion. Es hatte glaub ich etwas knapp über 3000 Zuschauer (Kapazität bei 7000). Für einen warmen und sonnigen Freitagabend Ende August find ich diese Zuschauerzahl nicht mal all zu schlecht.

      Und sonst schliess ich mich dem Statement von Goschi an.
      22 0 Melden
    • goldmandli 04.09.2016 01:42
      Highlight Highlight In den "playoffs" mit hoher schweizer Beteiligung sollten die Zuschauerzahlen auch noch etwas anziehen. Bei gutem Abschneiden der schweizer Teams wird die CHL bestimmt noch etwas mehr anerkennung finden in der Schweiz.
      5 0 Melden
  • Schreiberling 03.09.2016 22:37
    Highlight Highlight Die diesjährige CHL-Kampagne der Schweizer Teams steht wohl unter dem Motto "The Empire strikes back" ^^
    50 0 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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