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Zuerichs Jerome Bachofner, middle, after his 2-0, Wiens Dominic Hackl, left, and Wiens Keeper Jean-Philippe Lamoureux, right, during the Champions Hockey League match between Switzerland's ZSC Lions and Austria Vienna Capitols in Zurich, Switzerland, Tuesday, October 9, 2018. (KEYSTONE/Patrick Huerlimann)

Die ZSC Lions jubeln gegen die Vienna Capitals. Bild: KEYSTONE

Darum ist es wichtig, dass alle Schweizer Teams in der CHL gewonnen haben

Die Schweizer Teams spielen bislang eine überzeugende Champions-League-Saison. Die Chancen stehen gut, dass nächste Saison eine zusätzliche Mannschaft die National League international vertreten darf.



Vier Spiele, vier Siege. Die Schweizer Bilanz aus den letzten zwei Tagen Champions Hockey League liest sich gut. Lugano schlägt Titelverteidiger JYP Jyväskylä zuhause mit 2:0. Ein ziemlich wichtiger Sieg, denn dank diesen drei Punkten haben die Tessiner ihre Chance auf das Erreichen der K.o.-Phase gewahrt. Mit einem weiteren Erfolg (nach Verlängerung oder nach 60 Minuten) gegen dasselbe Team würde sich Lugano den zweiten Gruppenrang sichern. 

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Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/Champions Hockey League

Die Tabelle der Gruppe H.

Die Tabelle der Gruppe H. Bild: srf

Am gleichen Abend schlagen die ZSC Lions die Vienna Capitals im einem Spektakelspiel mit 7:4. Dank diesem Sieg reicht den Löwen auswärts gegen die Österreicher ein Punkt zur Qualifikation für die Achtelfinals.

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Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/Champions Hockey League

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Die Tabelle der Gruppe A. Bild: srf

Der EV Zug dreht gegen Kometa Brünn im letzten Drittel einen 0:2-Rückstand und feiert ebenfalls einen Sieg. Damit stehen die Zentralschweizer schon vor dem abschliessenden Gruppenspiel als Gruppensieger fest.

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Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/Champions Hockey League

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Die Tabelle der Gruppe D.  Bild: srf

Am meisten Mühe bekundet gestern Abend der SC Bern. Die «Mutzen» liegen gegen Red Bull Salzburg zurück, ehe Jan Mursak die Partie spät doch noch ausgleichen Kann. Gaetan Haas sichert den Bernern vor Heimpublikum dann im Penaltyschiessen den Sieg. Damit steht auch der SCB bereits sicher im Achtelfinal.

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Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/Champions Hockey League

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Bild: srf

Interessant für den Rest der Liga

Diese Siege sind auch für die restlichen Teams in der National League interessant, denn momentan ist die Schweizer Liga die beste der aktuellen CHL-Saison. Wenn die Schweizer Mannschaften diesen Rang halten können, hiesse das, dass 100 Punkte für die Schweiz in die Ligawertung einflössen. Damit würde die National League dort auf den zweiten Rang (hinter Schweden) klettern.

So funktioniert die Ligawertung der CHL

Die teilnehmenden Teams sammeln in jeder Saison Punkte für ihre jeweilige Liga. Ab der K.o.-Phase gibt es für jede Runde zusätzliche Bonuspunkte. Das Total aller Punkte einer Liga wird dann durch die Anzahl gespielter Spiele dividiert. So wird das CHL-Jahresranking ermittelt. Für den ersten Platz im Jahresranking gibt es 100 Punkte für die Gesamtwertung. Für die folgenden Plätze jeweils je fünf Punkte weniger.

In die Ligawertung fliessen neben allen Punkten aus der aktuellen Saison zusätzlich auch die Punkte der letzten drei Spielzeiten ein. Dabei werden abstufend noch 75, 50 und 25 Prozent der damals erspielten Punkte gewertet.  

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Die aktuelle Top-6 im Ligaranking. bild: championshockeyleague.com

Mit diesem zweiten Rang stünden der National League neu fünf statt wie bisher vier Startplätze zur Verfügung. Die härtesten Konkurrenten sind Finnland (derzeit drei Punkte hinter der Schweiz) und Tschechien (derzeit zehn Punkte hinter der Schweiz).

Luganos Goalkeeper Elvis Merzlikins, left, and Roman Loeffel, right, are fighting for the puck with JYP Jerry Turkulainen, middle, during the Champions Hockey League match between Switzerland's HC Lugano and Finland’s JYP Jyvaeskylae in Lugano, Switzerland, at the the Corner Arena, October 9 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Davide Agosta)

Lugano rang am Dienstag den finnischen Vertreter JYP Jyväskylä nieder. Bild: TI-PRESS

Gut aus Schweizer Sicht ist, dass mit TPS Turku bereits ein finnisches Team die K.o.-Phase sicher verpasst. Mit IFK Helsinki und Jyp Jyväskylä könnten zwei weitere bereits in der Gruppenphase scheitern. Noch besser sieht der Vergleich mit der tschechischen Extraliga aus. Mit dem HC Pilsen und Kometa Brünn schaffen es nur zwei von vier möglichen Vertretern in die Achtelfinals. 

Dennoch: Will die National League ihre gute Stellung halten, müssen Bern, Lugano, Zug und Zürich zum Abschluss der Gruppenphase noch einmal siegen und dann auch in der K.o.-Phase möglichst weit kommen.

Die letzten Gruppenspiele der Schweizer Vertreter

16. Oktober
18 Uhr, JYP Jyväskylä – HC Lugano
19.30 Uhr, Vienna Capitals – ZSC Lions
19.45 Uhr, EV Zug – Kometa Brünn
17. Oktober
19.30 Uhr, Red Bull Salzburg – SC Bern

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Video: watson/Adrian Bürgler, Emily Engkent

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bobby Sixkiller 11.10.2018 13:46
    Highlight Highlight Wird auch langsam Zeit, dass man die CHL ernst nimmt und volle Pulle ran geht. Denn im Gegensatz zum Fussball haben CH- Teams ernsthafte Chancen sehr weit zu kommen oder gar den Titel zu holen. Drücke allen Teams weiterhin die Daumen!
  • Väterchen 11.10.2018 13:10
    Highlight Highlight Bern war schon vor der Partie gegen die Bullen weiter. Hier geht es nur noch um den Gruppensieg wo der ScB jetzt noch 1 Punkt benötigt
  • Seebube91 11.10.2018 12:56
    Highlight Highlight Wäre wirklich geil wenn nächstes Jahr mein Rappi dabei ist. Gebt mal Gas liebe Schweizerteams!
    • Tavares 11.10.2018 13:38
      Highlight Highlight Mit einem Team mehr können 5 teilnehmen, nicht 12 :-P
    • Nelson Muntz 11.10.2018 13:58
      Highlight Highlight Wenn schon Olten oder Langenthal als Aufsteiger , nicht der Absteiger.
    • bullygoal45 11.10.2018 17:50
      Highlight Highlight Wenn das „dein“ Team ist, könntest du mal Kohle rüberschaufeln für ein gescheiten Ausländer? Dann reicht es vielleicht auf Platz 11...
  • Lümmel 11.10.2018 12:12
    Highlight Highlight Schön zu sehen dass die CHL mittlerweile etwas mehr von den Medien beachtet wird. Ausser vom SRF, dort wird das Format nach wie vor sehr stiefmütterlich behandelt.
  • Lauv 11.10.2018 11:48
    Highlight Highlight Als Anmerkung: Dem Z reicht auch eine eventuelle Niederlage nach 60 min gegen die Capitals, da bei Punktgleichheit (was bei einer Niederlage der Fall wäre) das Direktduell entscheidet. Ausschlaggebend dabei ist das Torverhältnis in den beiden Spielen, sprich wenn der Z mit weniger als 3 Toren Unterschied verliert sind sie weiter. Bei gleichem Torverhältnis entscheidet wer mehr Tore in beiden Spielen geschossen hat.
    • Heinz Nacht 11.10.2018 13:30
      Highlight Highlight Da das Direktduell nach dem Direktduell entscheidet, und der Z momentan 20:16, Wien 17:16 Gesamttorverhältnis hat, wird bei einem Sieg von Wien mit genau 3 Toren Unterschied in jedem Fall das Ligaranking, was für den Z spricht. Wien muss also mit 4 Toren Unterschied gewinnen.
    • slick 11.10.2018 16:41
      Highlight Highlight @ Lauv: wenn das Torverhältnis aus den Direktbegegnungen gleich ist, ist folglich auch die Anzahl geschossener Tore aus den Direktbegegnungen gleich.

      @ Heinz: Wien müsste demnach mit 2 Toren Unterschied gewinnen um weiterzukommen.

      -> weiss jemand die korrekte Regel?
    • Heinz Nacht 11.10.2018 17:09
      Highlight Highlight "@ Heinz: Wien müsste demnach mit 2 Toren Unterschied gewinnen um weiterzukommen."

      Dann wäre Wien raus, der Z hat ja das "Hinspiel" 7:4 gewonnen, also muss Wien mindestens mit 3 Toren Unterschied gewinnen um gleichauf zu kommen in der Direktbegegnung. Nach der Direktbegegnung zählt der Rang im CHL-Ranking (http://www.championshockeyleague.com/en/about-us/chl-format). Und da ist der Z 3., Wien 22. Was du meintest, war die Gesamttordifferenz, die ich in meinem ersten Posting fälschlicherweise ins Spiel gebracht und noch falsch gerechnet hatte. Da hättest du Recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • egemek 11.10.2018 10:59
    Highlight Highlight Zum Glück gibt es im Hockey keinen FCL, der den Koeffizienten Jahr für Jahr ruiniert... 😂
    • LU90 11.10.2018 12:12
      Highlight Highlight Da muss ich Dir - als FCL-Fan - Recht geben :-)
    • Nelson Muntz 11.10.2018 14:07
      Highlight Highlight Diese Rolle würden die Drachen übernehmen 🤣
    • Pascal Mona 11.10.2018 15:51
      Highlight Highlight @nelson, mal dieses Jahr (wo die Drachen nicht dabei sind) ausgeklappert, haben die Drachen bisher die bessere Falle gemacht in der CHL als deine Teddys...
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 11.10.2018 10:46
    Highlight Highlight Das sind good news :) Hopp Schwiiz!

    mfg aus Davos.

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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