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Eishockey-WM in Russland, Viertelfinals

Finnland – Dänemark 5:1 (1:0, 2:1, 2:0)
Tschechien – USA 1:2 (1:0, 0:1, 0:0, 0:0) n. P.  
Kanada – Schweden 6:0 (1:0, 3:0, 2:0)
Russland – Deutschland 4:1 (0:1, 3:0, 1:0)

Ice Hockey - 2016 IIHF World Championship - Quarter-final - Russia v Germany - Moscow, Russia - 19/5/16 - Russia's national team players celebrate a score against Germany. REUTERS/Maxim Shemetov

Russland gibt sich – trotz verlorenem Startdrittel – vor heimischem Publikum keine Blösse. Bild: MAXIM SHEMETOV/REUTERS

Deutschland schnuppert gegen die Russen nur kurz an der Sensation – Kanada demontiert Schweden

Die Halbfinals an der Eishockey-WM in Russland heissen: USA gegen Kanada und Finnland gegen Russland.



Die Russen bezwangen Deutschland 4:1. Zunächst sah es nach einer Überraschung aus. Der Aussenseiter verhielt sich im ersten Drittel sehr geschickt und ging dank eines Tores von Patrick Reimer (5.) mit einer 1:0-Führung in die Pause.

Aus heiterem Himmel: Das 1:0 des Underdogs

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Danach drehten die Russen aber mächtig auf. Bereits nach 40 Sekunden im Mitteldrittel glich Pawel Schipatschjow aus. Nach dem zweiten Treffer von Schipatschjow führten die Einheimischen in der 35. Minute vorentscheidend 3:1.

Wunderschön herauskombiniert: Die Entscheidung zugunsten der Russen

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Der Stürmer von SKA St.Petersburg, der sich beim 2:1 von Jewgeni Dadonow (28.) einen Assist gutschreiben liess, spielt bislang ein überragendes Turnier. Er hat nun fünf Tore und elf Assists auf dem Konto. Für das 4:1 (43.) zeichnete Alexander Owetschkin verantwortlich; er traf erstmals an diesem Turnier.

Die Kanadier zeigten sich von der 0:4-Niederlage gegen Finnland zum Abschluss der Vorrunde gut erholt. Sie liessen Schweden keine Chance und siegten gleich mit 6:0. Brad Marchand und Max Domi erhöhten in der 33. Minute innert elf Sekunden von 2:0 auf 4:0. Sechs verschiedene Spieler erzielten die Tore der Kanadier. Die USA und Kanada traten schon in der Vorrunde gegeneinander an, damals gewannen die Kanadier diskussionslos 5:1.

Matthews schiesst die USA in den Halbfinal

Tschechien und die USA verlangten sich im Viertelfinal in einer unterhaltsamen Partie alles ab. Die Tschechen brachten im ersten Drittel die Vorteile auf ihre Seite, Tomas Zohorna verwandelte nach gut einer Viertelstunde einen Penalty gekonnt.

Ice Hockey - 2016 IIHF World Championship - Quarter-final - Czech Republic v USA - Moscow, Russia - 19/5/16 - Goalkeeper Keith Kinkaid of the U.S. makes a save on Tomas Zohorna of Czech Republic during a shootout. REUTERS/Grigory Dukor

Tomas Zohorna trifft zum 1:0 für Tschechien.
Bild: GRIGORY DUKOR/REUTERS

Doch die Amerikaner reagierten. Das ehemalige ZSC-Talent Auston Matthews erzielte in der 22. Minute den Ausgleich. Mit viel Tempo schüttelte er den Verteidiger ab und erwischte den tschechischen Goalie Dominik Furch zwischen den Beinen. Und nur fünf Minuten später scheiterte Matthews am Pfosten.

Das 1:1 hatte in der Folge Bestand, auch wenn sich beide Teams bis zum Ende der regulären Spielzeit und auch noch in der Verlängerung Chancen erspielten. Das Penaltyschiessen hatte also über das Weiterkommen zu entscheiden und auch dort war Matthews zur Stelle. Der 18-Jährige erwischte Furch wieder zwischen den Schonern und weil sonst kein anderer Spieler traf, feierten die Amerikaner den Halbfinaleinzug.

Dänemark gegen Finnland ohne Chance

Die Finnen liessen gegen Dänemark nichts anbrennen und feierten den achten Sieg in der regulären Spielzeit an diesem Turnier. Nachdem Jussi Jokinen 134 Sekunden vor dem Ende mit einem Schuss ins leere Tor zum 4:1 getroffen hatte, gab es über den Ausgang der Partie endgültig keinen Zweifel mehr. 21 Sekunden später stellte Mikael Granlund, Teamkollege von Nino Niederreiter bei den Minnesota Wild, mit seinem zweiten Tor nach dem 1:0 (15.) den Schlussstand her.

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Der siebte WM-Treffer von Patrik Laine.
YouTube/Tim Sport HD

Die Dänen waren einzig im Powerplay zum 1:2 (32.) erfolgreich. Beim Tor von Lars Eller hatte auch Nikolaj Ehlers, der Sohn des ehemaligen Lausanner Trainers Heinz Ehlers, seinen Stock im Spiel. Finnland zog noch vor der zweiten Pause dank des siebten Turniertreffers des 18-jährigen Patrik Laine wieder auf zwei Tore davon.

Die USA bekommen es im Halbfinal mit dem Sieger der Partie zwischen Kanada und Schweden zu tun, die Finnen treffen auf Russland. (drd/twu/sda)

Die Telegramme

Tschechien – USA 1:2 (1:0, 0:1, 0:0, 0:0) n. P.
Moskau. – 7853 Zuschauer. – SR Ohlund/Wehrli (SWE/SUI), Otmachow/Pihlblad (RUS/SWE)
Tore: 16. Zohorna (Ausschluss Kundratek!) 1:0 (Penalty). 22. Matthews (Vatrano, Wideman) 1:1. – Penaltyschiessen: Kaspar −, Hendricks −; Koukal −, Matthews 0:1; Zohorna −.
Strafen: je 6 mal 2 Minuten.
Tschechien: Furch; Jerabek, Jordan; Simek, Kolar; Kundratek, Kempny; Doudera; Pastrnak, Plekanec, Cervenka; Repik, Kovar, Birner; Kaspar, Kousal, Zohorna; Zatkovic, Faksa, Filippi.
USA: Kinkaid; Murphy, McCabe; Wideman, Hanifin; Skjei, Warsofsky; Foligno, Matthews, Larkin; Hinostroza, Nelson, Vatrano; Schroeder, Compher, Motte; Fasching, Hendricks, Maroon; Wood.
Bemerkungen: 27. Pfostenschuss Matthews. – Time-out USA (63:07)

Finnland – Dänemark 5:1 1:0, 2:1, 2:0)
St.Petersburg. – 5038 Zuschauer. – SR Frano/Kubus (CZE/SVK), Fluri/Lasarew (SUI/RUS).
Tore: 15. Granlund (Koviu, Komarov) 1:0. 22. Koskiranta (Pyörälä, Ohtamaa) 2:0. 32. Eller (Christensen, Ehlers/Ausschluss Rantanen) 2:1. 39. Laine (Hietanen, Jaakola) 3:1. 58. (57:46) Jokinen (Koivu) 4:1 (ins leere Tor). 59. (58:07) Granlund 5:1.
Strafen: je 3 mal 2 Minuten.
Finnland: Koskinen; Jaakola, Hietanen; Pokka, Lindell; Kivistö, Ohtamaa; Granlund, Koivu, Komarov; Laine, Lajunen, Jokinen; Aho, Koskiranta, Pyöräla; Pihlström, Sallinen, Rantanen.
Dänemark: Dahm; Daniel Nielsen, Markus Lauridsen; Nicholas Jensen, Oliver Lauridsen; Bödker, Lassen; Kristensen; Ehlers, Eller, Hansen; Nicklas Jensen, Madsen, Storm; Christensen, Green, Poulsen; Bau, Starkov, Bjorkstrand.

Russland – Deutschland 4:1 (0:1, 3:0, 1:0)
Moskau. – 12'199 Zuschauer (ausverkauft). – SR Björk/Rantala (SWE/FIN), Lhotsky/McIntyre (CZE/USA).
Tore: 5. Reimer 0:1. 21. (20:40) Schipatschjow (Dadonow, Below) 1:1. 28. Dadonow (Schipatschjow) 2:1. 35. Schipatschjow (Telegin) 3:1. 43. Owetschkin (Kusnezow, Ljubimow) 4:1.
Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen Russland, 2 mal 2 Minuten gegen Deutschland.
Russland: Bobrowski; Woinow, Jemelin; Saizew, Martschenko; Below, Tschudinow; Orlow; Schirokow, Kusnezow, Owetschkin; Sannikow, Dazjuk, Mosjakin; Dadonow, Schipatschjow, Panarin; Ljubimow, Kalinin, Telegin; Burmistrow.
Deutschland: Greiss; Holzer, Ehrhoff; Boyke, Akdag; Müller, Reul; Kink, Goc, Seidenberg; Reimer, Hager, Gogulla; Macek, Draisaitl, Noebels; Flaake, Kahun, Braun.
Bemerkungen: Deutschland ohne Schütz, Rieder, Fauser und Ankert (alle verletzt).

Kanada – Schweden 6:0 (1:0, 3:0, 2:0)
St.Petersburg. – 6090 Zuschauer. – SR Gofman/Sidorenko (RUS/BLR), Ritter/Suominen (USA/FIN).
Tore: 19. Scheifele (O'Reilly, Stone) 1:0. 27. Dumba (Stone, Scheifele/Ausschluss Burakovsky) 2:0. 33. (32:02) Marchand (Dumba, Scheifele) 3:0. 33. (32:13) Domi (Reinhart, Matheson) 4:0. 52. Stone 5:0. 54. Brassard (Gallagher, Hall) 6:0.
Strafen: 5 mal 2 Minuten gegen Kanada, 4 mal 2 plus 10 Minuten (Burakovsky) gegen Schweden.
Kanada: Talbot; Tanev, Rielly; Ellis, Murray; Ceci, Matheson; Dumba; Perry, Brassard, Hall; Duchene, McDavid, Marchand; Stone, Scheifele, O'Reilly; Gallagher, Reinhart, Jenner; Domi.
Schweden: Markström; Erik Gustafsson/Kloten, Larsson; Ekholm, Lindholm; Fantenberg, Fransson; Erik Gustafsson/Chicago; Ericsson, Bäcklund, Omark; Nyquist, Wennberg, Burakovsky; Norman, Sundström, Klasen; Burakovsky; Lundberg, Sjögren, Ritola; Rosén.

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