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Leonardo Genoni, von Davos jubelt mit dem Pokal im Playoff-Finalspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem HC Davos am Samstag, 11. April 2015, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Leonardo Genoni hexte den HCD zu drei Meistertiteln.
Bild: KEYSTONE

Transferhammer in der NLA: HCD-Meistergoalie Leonardo Genoni wechselt nächste Saison zum SC Bern

Der SC Bern hat auf der Torhüter-Position frühzeitig die Weichen Richtung Zukunft gestellt. Der 36-jährige Marco Bührer muss weichen, für ihn kommt der dreifache HCD-Meistergoalie Leonardo Genoni.



Was für eine Bombe: Der SC Bern verkündet, dass er Torhüter Leonardo Genoni ab der nächsten Saison für drei Jahre verpflichtet hat. Der 28-jährige Zürcher, der seit 2007 für den HC Davos spielt, ist mit den Bündnern dreimal Meister geworden (2009, 2011, 2015). In den Playoffs der vergangenen Saison erreichte er eine Abwehrquote von über 94 Prozent.

Insgesamt kommt Genoni mit dem HCD auf bisher 442 Einsätze in der NLA. Auf internationaler Ebene stand er 52 Mal für die Schweiz im Einsatz und hat an drei Weltmeisterschaften teilgenommen. Vor kurzem war er zum zweiten Mal nach 2011 mit dem Swiss Ice Hockey Award für den besten Torhüter der Saison ausgezeichnet worden.

Berns Torhueter Marco Buehrer geht in die Kabine nach dem ersten Drittel im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Biel und dem SC Bern, am Samstag, 12. September 2015, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der aktuelle SCB-Stammgoalie Marco Bührer muss den SCB verlassen.
Bild: KEYSTONE

Mit der Verpflichtung von Leonardo Genoni steht fest, dass der Vertrag mit dem bisherigen Stammtorhüter Marco Bührer nicht verlängert wird. Der bald 36-jährige Shutout-König war 2001 als Nachfolger von Renato Tosio zum SCB gekommen und hat wie Leonardo Genoni drei Meistertitel (2004, 2010, 2013) gewonnen. (pre)

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bild: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • länzu 01.10.2015 15:42
    Highlight Highlight An alle Analphabeten auf dieser Seite. Lest doch zuerst alle Artikel zum Thema genau durch. Der Eismeister Zaugg nimmt ja im Interview mit AdC klar Bezug auf darauf, dass Genoni zwar einen Vertrag bis 2017 unterschrieben hat, dieser aber eine Ausstiegsklausel enthält, nach der er Ende dieser Saison gehen kann. In dieser Klausel wird wohl neben Bern auch Zürich enthalten sein.
  • länzu 01.10.2015 15:35
    Highlight Highlight Genoni wird es schwer haben, Marco Bührer zu ersetzen. Sicher, Marco hat sich ab und zu einen Flop geleistet. Aber die leisten sich alle anderen Goalies auch. Seine Ausflüge sind legendär und ich hätte ihn jeweils am liebsten am Tor festgebunden. Aber alles in allem war er ein zuverlässiger, grossartiger Torhüter. Sein Shutout Rekord spricht ja Bände. Danke Marco für 15 Jahre SCB. Du hast uns viel Freude gemacht und warst uns immer ein grosser Rückhalt.
  • supi 01.10.2015 14:49
    Highlight Highlight Warum money talks ?
    Vieleicht wollte er an einem DI Abend lieber vor 16 000 spielen statt 1 600 .. Ist doch was 😊
  • subreena 01.10.2015 13:41
    Highlight Highlight Der Ersteller der Umfrage im Artikel ist wohl HCD-Bergromantiker...

    Und zum Thema Money talks: Bern ist nicht der einzige Club der Geld hat, Bern ist nur der einzige Club, der aus eigener Kraft schwarze Zahlen schreibt. Dass diese Zahlen nur mit guter wirtschaftlicher Führung und Budgettreue erreicht werden sieht keiner... Was die Löhne angeht, denke ich nicht, dass Bern am meisten investiert, da sind die Mäzenen Clubs wohl weit drüber (Lugano...)

    Fazit: nur weil man Bern nicht mag, heisst das automatisch, dass alle anderen Clubs lieb und nett sind und immer alles richtig machen.
    • Nummelin 01.10.2015 16:50
      Highlight Highlight Oh bitte... Bern erwirtschaftet das meiste Geld mit eishockeyfremden Unternehmungen (bspw. Gastro - Beef etc.!!). Vor Lüthi hattet ihr auch fette rote Zahlen in den Büchern stehen (und das trotz des hohen Zuschauer-Zulauf). Und es macht überhaupt keinen Unterschied ob die Gelder nun aus irgendwelchen Gastrobetrieben, von einem Mäzenen (der ja sein Geld auch erwirtschaftet hat) oder vom SC rein kommen. Zudem ist nicht jeder Verein in einem Ballungszentrum wie der SCB oder ZSC und bringt mal locker 10'000 Zuschauer ins Stadion.
    • subreena 01.10.2015 18:41
      Highlight Highlight 1. Ich hatte noch nie fette rote Zahlen Nummelin :)

      2. ist doch fraglich, was auf längere Sicht besser ist

      -wirtschaftlich selbsttragend sein, wenn nötig und möglich durch Quersubventionierung oder
      - von den Launen eines externen Geldgebers abhängig sein, der, wenns ihm nicht passt, auch mal in sportliche Belange reinquatscht, einfach weil er am Ende der Saison so ein paar Milliönchen nachschiesst.

      3. der ZSC ist auch nicht selbst tragend, da schiesst Walter Frey auch ein, da der Z ja nicht mal an der Gastronomie im Stadion verdient, Trotz Ballungszentrum und so...

    • subreena 01.10.2015 18:42
      Highlight Highlight 4. Steht es jedem Club frei sich eine wirtschaftlich solide Basis à la SCB zu schaffen, sei es durch Gastrobetriebe, Weihnachtsturniere oder was auch immer.

      5. Macht es sehr wohl einen Unterschied ob das Geld selbst erwirtschaftet ist oder von aussen eingeschossen wird. Was man sich nicht selbst erarbeitet hat schätzt man meist weniger als das was einem einfach zur Verfügung gestellt wird.

      6. können bei entsprechender Grosszügigkeit auch mal Transfers möglich werden, die sich ein Club der mit seinen Finanzen haushalten muss nie leisten könnte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • supi 01.10.2015 13:35
    Highlight Highlight Eine gute Nachricht fürs CH Eishockey ...
    spannend wäre nun noch ein PO VF zwischen Bern und HCD 😉
  • Ralphster 01.10.2015 12:57
    Highlight Highlight Ist nicht Janick Schwedener auf diese Saison hin zum SCB "geflüchtet" um nicht mehr hinter Genoni Nr. 2 zu sein?
    • MARC AUREL 02.10.2015 17:33
      Highlight Highlight Postfinance finanziert alle Klubs so neben bei...
  • Duc 01.10.2015 12:54
    Highlight Highlight Sven forever!
  • Coliander 01.10.2015 12:35
    Highlight Highlight Danke Leo für alles beim HCD. Viel Glück in Bern.
    Ich bevorzuge eine frühe Kommunikation, es gibt sonst nur Gerüchte und die meisten Spieler sind Profi genug um beim aktuellen Verein noch alles zugeben.
  • sste87 01.10.2015 12:20
    Highlight Highlight Aus Berner Sicht ein vernünftiger Transfer.
    Genoni hat im Februar um zwei Jahre bis 2017 verlängert – stand auf jeden Fall so in den Medien. Auf der HCD-Website steht nun bereits Vertragsende 30.04.2016. Ich gehe davon aus, dass noch ein hübsches Transfersümmchen ins Bündnerland überwiesen wird.
    • jaran17 01.10.2015 15:42
      Highlight Highlight Er hatte eine Ausstiegsklausel ;)
    • 123und456 01.10.2015 17:25
      Highlight Highlight Die Klausel wird im Artijel und im Interview von "Chlöisu" mit AdC erwähnt...;-)
  • Albi Gabriel 01.10.2015 12:07
    Highlight Highlight Dann hat er dieses Jahr wohl zum letzten Mal die Chance Meister zu werden und in der CHL weiter als bis zur Vorrunde zu kommen... Aber einkommensmässig ist es mehr als verständlich. Viel Glück Leonardo! Auch bei den Schlafbären!
    • Albi Gabriel 01.10.2015 12:52
      Highlight Highlight Auch die CHL ist nicht so wichtig, solange irgendwelche Gurkentruppen ohne vorgängige Leistung in den nationalen Meisterschaften einen fixen Startplatz haben... Aber immerhin kann in den höheren Runden Hockey auf hohem internationalem Niveau genossen werden. Im Cup hingegen läuft es am Ende sowieso auf ein Spiel A-Mannschaft gegen A-Mannschaft hinaus, was auch in der normalen Meisterschaft gesehen werden kann... Aber besser als Fussball ist es alleweil!
  • Hans Dampf 01.10.2015 12:04
    Highlight Highlight An alle "immer dieser scb" schreier. Alle anderen Clubs machen die Transfers genauso früh bekannt. Ist leider ein Unding unserer Liga
  • mukeleven 01.10.2015 11:54
    Highlight Highlight jemmersau - typische bern trade ;-)
    aifach unsexy!
  • Yotanke 01.10.2015 11:52
    Highlight Highlight Störend ist, dass sich der SC Bern immer so früh kund tun muss. Wie sich das alles auf die Leistungen von Genoni und Bührer auswirkt. Was da alles geschehen kann, hat man letztes Jahr mit Bodenmann gesehen.
    Und ganz interessant: auf der Homepage vom HCD steht, dass Genoni einen Vertrag bis April 2017 hat - wie den nun?
    Wird da jemand aus dem Vertrag ausgekauft, weil der HCD Geld-Probleme hat?
    • Schreiberling 01.10.2015 11:56
      Highlight Highlight Nein, der Vertrag von Genoni läuft bis April 2016, steht auch so auf der Webseite des HCD. Was die frühe Kommunikation angeht, kann ich nur zustimmen. Vielleicht wollte der SCB auf die zuletzt wenig freundliche Stimmung unter den Fans reagieren mir einer guten Nachricht.
    • Nummelin 01.10.2015 13:46
      Highlight Highlight Stimmt nicht Schreiberling. Bis gestern stand da noch 2017. Bern hat wohl eine ziemlich schöne Ablösesumme bezahlt. Der HCD hats ja auch finanziell nötig!!
    • Schreiberling 01.10.2015 16:57
      Highlight Highlight Nummelin: er hatte eine Option. Ergo läuft sein Vertrag nur noch bis 2016. Steht so auf der Webseite.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tobias K. 01.10.2015 11:45
    Highlight Highlight Hoppla. Das wird dem einen oder anderen Davos-Fan aber sauer aufstossen. Dass Bern die Kohle hat ist ja bekannt aber müssen die Mutzen das immer mitten in oder sogar vor der aktuellen Saison kommunizieren? (wie letztes Jahr. Bodenmann war's glaube ich...)
  • Tikkanen 01.10.2015 11:39
    Highlight Highlight ...ja da bin ich aber sehr erstaunt. Dabei solls ja im Murmeliland viellll schöner sein. 😁
    Ironie off: Schlussendlich will jeder zu Bern, auch des Genonis momentaner und wohl auch künftiger Coach......
    • sadibe 01.10.2015 11:45
      Highlight Highlight Ja. denke es auch.
      Eine Frage der Zeit, bis AdC auch beim SCB unterschreibt
    • Schreiberling 01.10.2015 11:53
      Highlight Highlight Tikkanen: von "Murmeliland" zu schreiben zeugt weder von Sympathie noch von Kompetenz. Genau so zu schreiben, dass Del Curto nach Bern wechselt. Arno muss freie Hand haben. Sowohl als Trainer wie auch als Sportchef muss er tun und lassen können was er will, um gut zu sein.

      Das wird in Bern unter CEO Lüthi niemals der Fall sein.
    • Staal 01.10.2015 12:02
      Highlight Highlight träum weiter, Arno braucht Tempo und keine Berner
    Weitere Antworten anzeigen
  • kinna 01.10.2015 11:31
    Highlight Highlight Botztuusig 😱

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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