Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Jon Lee-Olsen outet sich im dänischen Fernsehen. screenshot sport2

Däne outet sich als zweiter Hockeyprofi – der erste wurde mit 64 Messerstichen ermordet



Der Eishockey-Profi Jon Lee-Olsen hat sich im dänischen Fernsehen geoutet. Der 27-jährige Torhüter spielt bei Rungsted Seier Capital in der höchsten dänischen Liga sowie in der Champions Hockey League.

«Es besteht die Gefahr, dass mich einige Leute anschreien werden, wenn ich auf dem Eis stehe. Dafür muss man bereit sein und es erfordert Reife. Aber ich bin bereit, zu zeigen, dass man problemlos schwul sein und Eishockey spielen kann.»

Bild

Jon Lee-Olsen. bild: Rungsted Ishockey

Vor Familie und Freunden habe er sich bereits vor sieben Jahren geoutet, erklärt Lee-Olsen im TV-Interview. Nun sei er bereit, auch den Rest der Welt darüber zu informieren. «Es hat länger gedauert, als ich erwartet hatte, aber jetzt bin ich bereit, für mich und andere einzustehen.»

abspielen

Die Highlights zwischen Rungsted und dem EV Zug. Video: YouTube/Champions Hockey League

Lee-Olsen ist erst der zweite männliche Eishockey-Profi, der sich als homosexuell geoutet hat – der erste, der diesen Schritt gewagt hatte, war Peter Karlsson.

Der Schwede spielte in der Saison 1992/1993 eine Saison für VIK Västerås HK. Karlsson wurde 1995 im Alter von 29 Jahren ermordet. Ein homophober 19-jähriger Skinhead tötete ihn auf dem Nachhauseweg von einer Disco mit 64 Messerstichen.

Karlssons Mörder wurde damals wegen Totschlags zu acht Jahren Haft verurteilt. Das sorgte in der schwedischen Schwulengemeinschaft für Empörung, weil es sich in deren Ansicht um Mord handelte. Das Eishockey-Team von Karlsson arrangierte damals einen Protest-Marsch.

Für Schlagzeilen sorgte 2007 auch das Outing von Brendan Burke, der bis heute als diejenige Person am nächsten zur NHL gilt, welche sich je öffentlich zu ihrer Homosexualität bekannte. Brendan war der Sohn von Brian Burke, der 2007 als General Manager mit den Anaheim Ducks den Stanley Cup gewann.

abspielen

Brian und Brendan Burke im TSN-Interview über sein Outing. Video: YouTube/UnionStayshyn

Brendan Burke wurde für sein Coming-out in den USA von Medien und Fans weitgehend unterstützt und stellte sich öffentlich gegen Homophobie im Profisport. Er wurde als Pionier für mehr Akzeptanz von Homosexualität im Eishockey gesehen.

Doch auch die Geschichte von Brendan Burke hat kein Happy End. Mit gerade mal 21 Jahren starb er im Februar 2010 bei einem Autounfall in Indiana. (zap)

Recht so: Eltern begleiten ihre Kinder mit bedingungslosem Stolz an die Gay Pride!

Australischer Abgeordneter macht seinem Partner einen Antrag

Play Icon

Homosexualität

Diese beiden hübschen Zwillinge sind schwul. Und das eröffnen sie jetzt ihrem Vater. Es ist herzzerreissend

Link zum Artikel

Adoption? Leihmutterschaft? Der lange Weg von Ron und Micha zu ihrem Väterglück

Link zum Artikel

Achtung! Lesben verdienen 33 Prozent mehr als andere Frauen

Link zum Artikel

Papa ist super. Und Papa auch.

Link zum Artikel

Diese acht (schwulen) Schauspieler machen in der Traumfabrik auf Hetero

Link zum Artikel

Pech im Spiel, Glück in der Liebe: Brasilianische Rugby-Spielerin erhält von Freundin Heiratsantrag

Link zum Artikel

15 Gründe, warum du als schwuler Mann besser dran bist (Gründe 8 und 10 interessieren auch die Frauen)

Link zum Artikel

Die zehn genialsten Gay-Kampagnen – auf Platz 10 ist auch die Schweiz vertreten

Link zum Artikel

Wie süss ist das denn! Wien bringt sich mit homosexuellen Ampeln in ESC-Stimmung

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Homosexualität

Diese beiden hübschen Zwillinge sind schwul. Und das eröffnen sie jetzt ihrem Vater. Es ist herzzerreissend

1
Link zum Artikel

Adoption? Leihmutterschaft? Der lange Weg von Ron und Micha zu ihrem Väterglück

9
Link zum Artikel

Achtung! Lesben verdienen 33 Prozent mehr als andere Frauen

6
Link zum Artikel

Papa ist super. Und Papa auch.

4
Link zum Artikel

Diese acht (schwulen) Schauspieler machen in der Traumfabrik auf Hetero

3
Link zum Artikel

Pech im Spiel, Glück in der Liebe: Brasilianische Rugby-Spielerin erhält von Freundin Heiratsantrag

1
Link zum Artikel

15 Gründe, warum du als schwuler Mann besser dran bist (Gründe 8 und 10 interessieren auch die Frauen)

15
Link zum Artikel

Die zehn genialsten Gay-Kampagnen – auf Platz 10 ist auch die Schweiz vertreten

4
Link zum Artikel

Wie süss ist das denn! Wien bringt sich mit homosexuellen Ampeln in ESC-Stimmung

4
Link zum Artikel

Homosexualität

Diese beiden hübschen Zwillinge sind schwul. Und das eröffnen sie jetzt ihrem Vater. Es ist herzzerreissend

1
Link zum Artikel

Adoption? Leihmutterschaft? Der lange Weg von Ron und Micha zu ihrem Väterglück

9
Link zum Artikel

Achtung! Lesben verdienen 33 Prozent mehr als andere Frauen

6
Link zum Artikel

Papa ist super. Und Papa auch.

4
Link zum Artikel

Diese acht (schwulen) Schauspieler machen in der Traumfabrik auf Hetero

3
Link zum Artikel

Pech im Spiel, Glück in der Liebe: Brasilianische Rugby-Spielerin erhält von Freundin Heiratsantrag

1
Link zum Artikel

15 Gründe, warum du als schwuler Mann besser dran bist (Gründe 8 und 10 interessieren auch die Frauen)

15
Link zum Artikel

Die zehn genialsten Gay-Kampagnen – auf Platz 10 ist auch die Schweiz vertreten

4
Link zum Artikel

Wie süss ist das denn! Wien bringt sich mit homosexuellen Ampeln in ESC-Stimmung

4
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

78
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
78Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Restless Lex 08.10.2019 15:40
    Highlight Highlight Herrje, als ich den Titel las, dachte ich zuerst zwei Hockeyspieler haben eine Bank überfallen, bei dem der eine erschossen wurde und der andere sich jetzt als zweiter (Bankräuber) geoutet hatte. Stattdessen ist der einfach nur schwul... ach Gott und ich hatte heute gesunden Stuhlgang. Schön haben wir darüber gesprochen aber jetzt mal ehrlich, who cares??? Die paar ewig gestrigen, welche zwar Lesbenpornos toll finden aber wehe zwei Männer küssen sich...
    • Restless Lex 08.10.2019 15:51
      Highlight Highlight natürlich nieder gestochen, nicht erschossen... bin gerade so verwirrt, dass es im Jahr 2019 noch ein Thema ist, welche sexuelle Orientierung jemand hat.
  • Dr. Mi 08.10.2019 10:20
    Highlight Highlight Ich hatte den Titel nicht verstanden. Erst beim Lesen des Artikels verstanden, dass es um ein LGBT Thema ging.

    Es passiert also doch was in unserer Wahrnehmung.
  • sowhat 07.10.2019 19:14
    Highlight Highlight Warum ist man als Sportler üperhaupt verpflichtet, sich zu outen? Wir müssen das doch gar nicht wissen.
    • Caerulea 07.10.2019 20:37
      Highlight Highlight Ich denke weil er ein wichtiges Vorbild ist. Und leider sorgt so ein coming out noch für Wirbel.
    • DarthMeowder 07.10.2019 20:41
      Highlight Highlight Genau! Der Hetero sagt es ja auch nicht deutlich. Wenn nur die Homophilen sich outen, dann zeigt gerade dies, dass da noch ein Unterschied besteht.
    • trio 07.10.2019 22:40
      Highlight Highlight Wer sagt den, das sie verpflichtet sind?
  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 07.10.2019 19:13
    Highlight Highlight Der Däne outet sich als zweiter Hockeyprofi? Um Himmelswillen, lasst den Leuten doch den Sport den sie mögen, ohne zu verurteilen! Auch Hockeyprofis sind Menschen, das sollte doch heute echt keine Meldung mehr wert sein müssen. Traurig.

    Watsons, der Titel ist etwas speziell 😂
    • sansibar 07.10.2019 23:49
      Highlight Highlight War auch erstaunt dass es nur zwei Hockeyprofis geben soll 🤔
    • who cares? 08.10.2019 09:39
      Highlight Highlight Hat mich auch jedes Mal verwirrt, als ich drüber gescrollt habe. Ich habe dann gedacht vielleicht Landhockey? Aber wieso wurde der letzte ermordet? Warum so ein Hass auf Profilandhockeyspieler?
    • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 08.10.2019 10:00
      Highlight Highlight 🤷🏼 Fragen über Fragen. Hockeyspieler scheinen mir eine Minderheit zu sein, Landhockeyspieler noch eine grössere Minderheit vielleicht?
  • Magd 07.10.2019 18:21
    Highlight Highlight Traurig im Jahr 2019. Allerdings bin ich der Meinung, dass die sexuellen Präferenzen Privatsache sind und man damit weder hausieren geht, noch jemand für seine Präferenzen verurteilt.

    Aber daraus ergibt sich eben auch, dass es mich rein gar nicht interessiert und ich es auch nicht wissen will, wer mit wem wie und warum. Privat - gilt für Sportler, Promis, Hanswurst und für mich.
    • auloniella 07.10.2019 21:55
      Highlight Highlight Darum geht es nicht. Es geht darum, dass er wenn er einen Freund oder Ehemann hat sich auf der Strasse küssen kann wie jedes Paar auch. Ohne zu fürchten abgestochen zu werden oder den Job zu verlieren. Und ja das ist bei gewissen Sportarten ein Riesenproblem.
    • illoOminated 07.10.2019 23:22
      Highlight Highlight Ausserdem fühlen sich nach wie vor sehr viele Nicht-Heterosexuelle enorm unsicher - sowohl ihrem direkten Umfeld wie auch unserer Gesellschaft gegenüber. Jedes Coming Out einer bekannten (und potentiell respektierten) Persönlichkeit kann bei der Entstigmatisierung sowohl der Gesellschaft wie auch den "betroffenen" Menschen helfen.
  • AlstonHockeygott 07.10.2019 18:18
    Highlight Highlight Der einzige Hockeygoalie auf der Welt der auf seinen Tiefschutz verzichten kann - der Typ hat Eier aus Stahl! Respekt! Hoffentlich erhält er vorwiegend positives Feedback.
  • infomann 07.10.2019 18:12
    Highlight Highlight Ich wünsche jedem der etwas gegen Schwule hat, möglichst viele homosexuelle Kinder.
    • Jason84 07.10.2019 18:22
      Highlight Highlight Das wünsche ich jedoch den Kindern lieber nicht.
    • Ueli der Knecht 07.10.2019 18:42
      Highlight Highlight Als ob homosexuelle Kinder etwas schlechtes wären, oder gar homophobe Eltern verdient hätten.
    • sowhat 07.10.2019 19:10
      Highlight Highlight Ich wünsche das diesen Kindern nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miikee 07.10.2019 18:08
    Highlight Highlight "Däne outet sich als zweiter Hockeyprofi"
    Ich musste den Titel 3-mal lesen bis ich es kapierte. Dachte erst, was haben den die Dänen gegen Hockeyprofis.

    Schon traurig das es im 2019 immer noch Artikel gibt über fremde Menschen und ihre sexuelle Orientierung... was sind das nur für Hinterwäldler die das stört 🤦🏽‍♂️

    Und nur 8 Jahre für einen Mord, find ich ja auch mal ganz krass. Lächerlich.
  • Unicron 07.10.2019 17:55
    Highlight Highlight Jemanden mit 64 Messerstichen umbringen weil er schwul ist, und man wird nur wegen Todschlag verurteilt? Und nur 8 Jahre Gefängnis?

    Ich bin sicher der Täter ist heute wieder ein wertvoller Teil der Gesellschaft. /s
  • Trude45 07.10.2019 17:25
    Highlight Highlight Du meine Güte! Wieso spielt das immer noch eine Rolle? Was stimmt mit den Menschen nicht?
    Kann man sich nicht einfach mal freuen, wenn Andere, mit wem auch immer, glücklich sind?
  • Dr. Unwichtig 07.10.2019 17:15
    Highlight Highlight Ohne Scherz: Als ich die Schlagzeile las, dachte ich spontan: „Was ist so schlimm daran, in Dänemark Hockeyprofi zu sein?“ Entweder bin ich also unglaublich liberal oder werde langsam senil....
  • Ökonometriker 07.10.2019 17:13
    Highlight Highlight Ich dachte der sei insgeheim Hockeyprofi und keiner wusste davon, hat sich jetzt aber geoutet. Dabei ist er nur schwul...
    • weachauimmo 07.10.2019 17:30
      Highlight Highlight Ging mir genauso.
  • Jesses! 07.10.2019 16:58
    Highlight Highlight Wie kann überhaupt jemand auf die Idee kommen, dass es im Sport, in der Armee, in allen Religionen und Ländern auf der Welt, keine Homosexuellen gibt oder geben sollte? Homosexuelle sind überall! Und das ist gut so. In religiösen Kreisen hat es insbesondere viele Pädophile. Die können auch nichts dafür, aber die Neigung auszuleben ist natürlich ein no go! Fazit: homophobe Menschen haben ein grosses Problem. Vor allem mit sich selbst.
  • Kampfsalami 07.10.2019 16:42
    Highlight Highlight vieleicht ein wenig offtopic aber: 64 messerstiche gleich totschlag? wtf?und was ist mord?
    • cheeky Badger 07.10.2019 17:33
      Highlight Highlight Ich lasse mich gerne korrigieren. Aber ich Glaube mord ist es nur, wenn die Tötung geplant und durchgeführt wird und aus niederen Motiven erfolgt.

      Totschlag ist eine Tötung im Affekt.

      Bestimmt gibt es Juristen, die das genauer beantworten können.
    • redeye70 07.10.2019 18:07
      Highlight Highlight Die schwedische Justiz ist offenbar noch weicher als unsere. So gesehen dürfte kein einziger Kindermörder je für Mord verurteilt werden. Unverständlich solch ein Urteil. Der gehört doch verwahrt!
    • Magd 07.10.2019 19:21
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Bio Zitronensaft 07.10.2019 16:32
    Highlight Highlight Wie wärs, wenn sich ein paar wirklich grosse Fussballprofis zusammen tun würden, und sagen würden:

    Wir sind zwar hetero, aber für uns würde sich absolut nichts ändern, wenn einer vom eigenen oder gegnerischen Team als schwul outen würde. Wir sind alle gleich. Jeder soll lieben dürfen wen er will.

    Sie hätten absolut nichts zu verlieren, aber würden es einem schwulen Profi vielleicht etwas erleichtern diesen Weg eines Tages auch zu gehen.



    • Ueli der Knecht 07.10.2019 20:48
      Highlight Highlight Das Problem ist nicht so einfach. Solange die Fussballer ihre "Männlichkeit" unter anderem mit Homophobie und Frauenverachtung zelebrieren, kann man noch lange hinstehen und nette Sätze aufsagen.

      Tatsächlich müssten die Captains und Alpha-Players in den Teams stets konsequent eingreifen, sobald ihre Teamkollegen homophobe Sprüche klopfen.

      Wenn Gegner zB. als Pussies verunglimpft werden, oder als Schwuchteln. Dann gilt es klar und deutlich STOPP zu sagen. Solange bis solche Schwulenfeindlichkeit und Frauenverachtung ausgemerzt ist.

      Dann würden sich Schwule endlich wagen, sich zu outen.
  • Nr 756 07.10.2019 16:29
    Highlight Highlight ... und für eine ganze Weile war ich verwirrt und habe mich gefragt wie niemand wissen kann dass er Profispieler ist ... 🤦 Der Titel ist ein bisschen irreführend.
    • Chanichang 07.10.2019 17:19
      Highlight Highlight Haha ging mir genau gleich!
  • derEchteElch 07.10.2019 16:10
    Highlight Highlight Vielleicht ist er „der“ erste (zweite), weil er der erste (zweite) ist? Vielleicht gibts keine anderen? Vielleicht gibt es andere, die sich aber nicht outen? Wer weiss.

    > MUSS (!) man sich outen? Nein.
    > SOLL (?) man sich outen? Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
    > DARF (!) man sich outen? Klar!

    Alle tun so, als ob eine bestimmte Quote von Homosexuellen erreicht werden muss.

    Fussball ist Fussball.
    Eishockey ist Eishockey.

    Nichts anderes. Auch keine Plattform für Quoten der Gesellschaft. Was, wenn es keine anderen Homosexuellen in diesen Profiligen gibt?

    Dann ist das eben so.
    • pinex 07.10.2019 16:19
      Highlight Highlight Ja genaaaaau, er ist bestimmt der einzige schwule unter hunderten oder tausenden spielern. Es geht doch nicht um quoten sondern darum das mit sehr hoher wahrscheinlichkeit noch andere spieler homosexuell sind, von denen sich viele gerne outen würden. Das sie es nicht tun ist schade aber leider auch verständlich. Da ist es doch toll, wenns einer trotzdem tut :)
    • derEchteElch 07.10.2019 16:38
      Highlight Highlight Deine Aussage und der Kern des Artikels basieren einzig und allein auf diesem Satz;

      „..dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit (1) noch andere Spieler homosexuell sind, von denen sich viele gerne outen würden (2).“

      „Wahrscheinlich ... sind“ und „gerne ... würden.“

      Das sind reine Vermutungen und Annahmen. Nichts Faktenbasiertes. Du kannst es nicht wissen, Herr Löpfe und Eismeister Zaugg können es nicht wissen. Ich kann es auch nicht wissen.
    • Sandro Lightwood 07.10.2019 16:48
      Highlight Highlight Ja genau, weil Hockey zu männlich ist für Homosexuelle, nicht wahr Elch?

      Im Ernst: die Leute wollen einfach auch mal mit ihrem Partner auf die Strasse oder eine Sportgala. Ohne Outing unmöglich - denn dann übernimmt der Boulevard das Diktat.

      Oder anders: ich weiss ja auch von den meisten Profis, dass sie eine Frau haben und sogar Kinder. Was ist jetzt genau normal daran, wenn Homos dies verschweigen müssen?

      Um sich zu outen genügt der Hinweis: bin liiert mit einem Mann. Da werden nicht Fanfaren und Pauken aufgefahren um das voller Stolz zu verkünden.

      Sich nicht mehr verstecken müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nobax 07.10.2019 16:08
    Highlight Highlight Outen muss sich heute noch weil?

    Ist das irgendwie relevant zu wissen wer hetero,homosexuel etc. ist?
    • baba1906 07.10.2019 16:22
      Highlight Highlight Ja natürlich ist es relevant. Wenn homosexualität versteckt bleibt, dann sehen die grosse mehrheit der menschen nicht, dass es „normal“ ist. Bei spotler und anderen öffentlichen personen ist es besonders wichtig, weil sie vorbilder sind für andere. Ich hätte nie zu mit gestanden wenn ich nicht auf youtube vorbilder gefunden hätte.
    • Duscholux 07.10.2019 16:35
      Highlight Highlight Es gibt auch noch etwas zwischen öffentlich outen und alles verstecken.
    • Vecchia 07.10.2019 16:46
      Highlight Highlight @Baba

      ich glaube, ich verstehe Nobax. Das "Coming-Out" müsste in der heutigen Gesellschaft nicht nötig sein. Als Hetero-Frau muss ich mich schliesslich auch nicht "outen". Männer müssen sich auch nicht zu Vorlieben betreffend Sex "outen". Und meiner Meinung nach ist auch die Bezeichnung LGBT bereits schon wieder etwas, das unnötig separiert.

      Aber: ich komme aus einer Generation, wo es für das Alltagsleben kurzzeitig wirklich mal egal war, mit wem mann/frau sein Sexualleben teilte. Ich will keinen Unterschied machen zwischen Homo und Hetero. Als muss sich auch für mich auch niemand "outen".
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 07.10.2019 15:47
    Highlight Highlight Das man im 21. Jahrhundert überhaupt noch darüber berichten muss, ist schon erschreckend! Das sollte doch keine Schlagzeile mehr wert sein, da stink normal.
    • Snowy 07.10.2019 15:59
      Highlight Highlight Mit Betonung auf „sollte“...

      Gerade im Eishockey und Fußball hat Homosexualität leider noch immer einen sehr schweren Stand.

      Es ist an der Zeit, dass sich auch im Fussball Spieler aus Topligen outen - am besten gleich ein paar zusammen.
    • maylander 07.10.2019 16:10
      Highlight Highlight So lange ist noch nicht her da waren schwulenfeindliche Schmähgesänge gegen den gegnerischen Goalie im Schweizer Eishockey normal.
    • La Miui 07.10.2019 16:12
      Highlight Highlight Ja sollte, aber im Eishockey trotzdem noch ein grosses Tabu und deshalb sind solche Outings und die Schlagzeile darüber wichtig. Aber klar, ich bin grundsätzlich deiner Meinung, es sollte selbstverständlich sein, ist es aber noch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RomT 07.10.2019 15:43
    Highlight Highlight Eigentlich ziemlich krass, dass er der erste ist, der sich im Eiskockey outet... Ich finde seinen Entscheid sehr mutig, gerade auch, wenn man bedenkt, dass sein Vorgänger ermordet wurde. Hoffentlich gibt das auch anderen Mut, nachziehen!
    • Nr 756 07.10.2019 15:53
      Highlight Highlight Er ist der zweite.
    • Genital Motors 07.10.2019 16:21
      Highlight Highlight mit Ermorden ?!?!
  • clint 07.10.2019 15:40
    Highlight Highlight ich habe einen traum: die sexuelle orientierung ist kein kriterium mehr, um menschen zu beurteilen oder zu schubladisieren; oder höchstens noch ein element wie haarfarbe und beinlänge ;-))
    ehrlich: was interessiert es mich, ob der und der sportler schwul oder bi oder trans oder schwarz/gelb/rosa weissichnichtwas ist. sind doch alles einfach menschen, es wäre so einfach...
    • Vecchia 07.10.2019 16:07
      Highlight Highlight Diesen Traum sahen wir schon Ende 70er in Zürich als fast erfüllt ... "Outing" beschränkte sich auf den "Typ", auf den man stand. Kollege X stand auf dunkelhaarige Männer, wie ich, und die Kollegin Y auf blonde Männer. Man staunte zwar wenn plötzlich auch der biedere Nachbar im "Barfüsser" auftauchte, aber zum Problem wurde das nicht weil man neugierig und offen gegenüber der Vielfalt des menschlichen Daseins war.

      Was heute abläuft, verstehe ich einfach nicht und ich möchte sehr gerne wissen, wie es dazu kommen konnte, dass die Homophobie wieder wächst. Gibt es da Untersuchungen?
    • Jesses! 07.10.2019 17:03
      Highlight Highlight @Vecchia: Weil der Hass unzufriedener Menschen generell wächst. Und zwar gegen alles, was nicht in ihr kleines Hirn passt.
    • Vecchia 07.10.2019 17:43
      Highlight Highlight Jesses, Du hast wohl recht. Als damals die Homophobie schwächer wurde, gab es auch keine (oder keine erkennbare) Xenophobie.

      Traurig, und diese Rückschritte in unserer Gesellschaft, lassen mich manchmal fast verzweifeln. Dann frage ich mich jeweils beinahe, ob ich unsere zufriedenen Jugendjahre womöglich nur geträumt habe... oder ob ich jetzt so alt und senil bin, dass ich alles von früher schönrede...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eisenhorn 07.10.2019 15:39
    Highlight Highlight Sorry aber die Schlagzeile ist ein BISSCHEN reisserisch?
    • Fritz N 07.10.2019 16:00
      Highlight Highlight um nicht gleich stecherisch zu sagen ;)
    • Eisenhorn 07.10.2019 16:02
      Highlight Highlight Ja toll jetzt hat Watson den Titel geändert.
    • esclarmonde 07.10.2019 16:16
      Highlight Highlight Bringt es aber genau auf den Punkt...

«Ich war nicht mal sauer auf ihn» – warum Josi dennoch seinen 2. NHL-Fight provozierte

In der NHL kam es gestern beim Spiel zwischen den Nashville Predators und den Vegas Golden Knights zu einem seltenen Ereignis: Mit Roman Josi und Mark Stone lieferten sich zwei absolute Superstars beider Teams einen Boxkampf.

Josi lag im ersten Drittel mit Nashville 1:2 zurück, als er von einem hohen Stock von Vegas-Goalgetter Stone getroffen wurde. Nach einem kurzen Disput liess der Berner Verteidiger die Handschuhe fallen und schon flogen die Fäuste.

Die Schlägerei dauerte allerdings nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel