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09.08.2014; Fribourg; Eishockey Testspiel - HC Fribourg-Gotteron - CKA St. Petersburg;
Trainer Slawa Bykov (St. Petersburg) (Sandro Stutz/freshfocus)

Bykow als Trainer von St.Petersburg. Bild: Sandro Stutz/freshfocus

«Slawa Bykow, werden Sie jetzt Trainer von Fribourg-Gottéron?»

Slawa Bykow (54) war einer der grössten Eishockey-Spieler aller Zeiten. Auch als Trainer war er Weltmeister und soeben hat er nach Ufa auch St.Petersburg zum Titel geführt. Nun tritt Bykow überraschend per sofort zurück. Im Interview erklärt er, wie es dazu kam.



Ist es wirklich so, dass Sie St.Petersburg verlassen? Sie haben ja soeben gleich im ersten Jahr die Meisterschaft gewonnen und Ihr Vertrag läuft noch eine Saison plus Option auf ein weiteres Jahr.
Slawa Bykow:
Ja, das ist richtig. Ich habe um die Auflösung des Vertrages gebeten und wir haben eine einvernehmliche Lösung gefunden.

Sie haben den Klub zum grössten Erfolg seiner Geschichte geführt. Warum steigen Sie aus?
Es sind persönliche, nicht sportliche Gründe. Ich bin zu meiner Familie in die Schweiz zurückgekehrt und bleibe in der Schweiz.

War es zu rau für Sie in St.Petersburg?
Nein. Sagen wir es so: Die Zeit mit diesem Klub war eine sehr intensive, interessante und und bereichernde Erfahrung für mich. Ich danke dem Klub und auch den Fans, dass ich diese Chance bekommen habe. Es sind wirklich persönliche und nicht sportliche Gründe, die mich zur Rückkehr zu meiner Familie in die Schweiz bewogen haben.

Haben Sie schon Pläne für die Zukunft?
Nein, ich habe keine Pläne. Ich kann heute nicht sagen, wie was ich künftig tun werde.

Sie orientieren sich also neu?
Ja, so können wir es sagen. Ich nehme mir dafür die Zeit.

Zwei Fahnen an der Hallendecke erinnern an die Zeiten von Bykov und Khomutov waehrend dem Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen HC Fribourg Gotteron und EHC Biel am Freitag, 17. Februar 2012 in Fribourg. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Fahnen von Bykow und Chomutow erinnern im Fribourger Stadion an die zwei wohl grössten Spieler der Vereinsgeschichte. Bild: KEYSTONE

Ist es denn denkbar, dass Sie aus dem Hockeygeschäft aussteigen?
Ich bin offen für alles.

Für uns ist das Eishockey ohne Slawa Bykow eigentlich undenkbar.
Aber im Eishockey und im Leben ist alles möglich.

Also doch Eishockey ohne Slawa Bykow?
Wie ich soeben sagte: Ich bin offen für alles.

Aber zumindest werden wir Sie in Fribourg im Stadion antreffen. Oder? Ihr Sohn Andrej spielt ja bei Gottéron.
Ja, klar. Ganz sicher. Ich werde die Spiele von Gottéron nicht verpassen.

Ist es denkbar, dass Sie im Falle eines Falles sogar Trainer bei Gottéron werden könnten?
Alleine das zu thematisieren, ist respektlos gegenüber Trainer Gerd Zenhäusern. Er ist mein Berufskollege und Freund. Ich wünsche ihm alles Gute und bin sein grösser Supporter.

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