Sport
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Schweizer Cup, Sechzehntelfinals

Weinfelden – Lakers 2:5
Brandis – Visp 1:4
Lyss – Fribourg 1:3
EHC Chur – ZSC Lions 2:9
Neuenburg – Genf-Servette 2:10
Ajoie – Red Ice MVE 8:4
Dübendorf – Davos 5:4 n.V.
F. Morges – Lausanne 1:6
SC Langenthal – Bern 2:3
Sion – Chaux de Fonds 1:2
Winterthur – Lugano ​1:2

30.09.2015; Duebendorf; Eishockey Schweizer Cup - EHC Duebendorf - HC Davos; Die Duebendorfer Spieler bejubeln einen Treffer (Steffen Schmidt/freshfocus)

Der HC Davos kassiert gegen Underdog Dübendorf eine höchst blamable Pleite. 
Bild: Steffen Schmidt/freshfocus

Riesen-Sensation im Eishockey-Cup: Erstligist Dübendorf wirft Schweizer Meister Davos aus dem Rennen

Im Schweizer Cup scheitert in den Sechzehntelfinals nur ein einziger Vertreter aus der NLA. Mit dem HC Davos erwischt es aber ausgerechnet den Meister. Die Bündner verlieren in Dübendorf nach Verlängerung mit 4:5.



Dübendorf – Davos 5:4 (n.V.)

- Davos und der Cup sind keine Liebesgeschichte. In der vergangenen Saison schieden die Bündner in den Achtelfinals gegen den B-Ligisten Visp (2:4) aus, womit sie die einzige Mannschaft waren, die gegen ein unterklassiges Team verlor. Nun scheiterte der HCD gar gegen einen Erstligisten. Und dies, obwohl die ohne diverse Stammspieler angetretenen Gäste (u.a. fehlten Genoni, Ambühl, Forster, Axelsson) nach einem 0:1 (2.) und 1:2 (19.) zweimal in Führung gingen.

- Für drei der vier Tore der Davoser zeichnete der 20-jährige Marc Aeschlimann verantwortlich. Dübendorf rettete sich aber in der 56. Minute dank eines Powerplay-Tores von Mattia Guidotti in die Verlängerung, in der Damien Reichart nach 1:56 Minuten die Überraschung perfekt machte.

30.09.2015; Duebendorf; Eishockey Schweizer Cup - EHC Duebendorf - HC Davos; Die Duebendorfer Spieler bejubeln den Sieg gegen Davos;
 (Steffen Schmidt/freshfocus)

So sehen Cup-Sieger aus: Die Dübendorfer Spieler stürmen nach dem entscheidenden Treffer aufs Eis.
Bild: Steffen Schmidt/freshfocus

Langenthal – Bern 2:3 

- Titelverteidiger Bern entging in Langenthal nur knapp einer Blamage. Für die total verunsicherten Berner sah es nach vier Niederlagen hintereinander in der Meisterschaft auch in Langenthal lange Zeit schlecht aus.

- Dass Boucher am Ende durchatmen konnte, dafür sorgte Chuck Kobasew, der in der 45. Minute zum 3:2 traf. Zudem parierte Marco Bührer in der 55. Minute einen Penalty von Andri Spiller.

30.09.2015; Langenthal; Eishockey Cup - SC Langenthal - SC Bern; 
Trevor Smith (Bern) bedankt sich bei Torhueter Marco Buehrer (Bern) nach dem Spiel
(Urs Lindt/freshfocus)

Nicht mühelos gegen den (kleineren) Kantons-Rivalen: Die Mutzen beglückwünschen sich zum Cup-Erfolg. 
Bild: Urs Lindt/freshfocus

Winterthur – Lugano 1:2

- Einen Mini-Sieg feierte Lugano beim NLB-Verein Winterthur. Die Tessiner setzten sich 2:1 durch. Beide Tore zum 2:0 (42.) schossen die Bianconeri im Powerplay – Verteidiger Alessandro Chiesa bereitete das 1:0 von Gregory Hofmann (18.) vor und erzielte das 2:0 selber. Der Ehrentreffer des NLB-Aufsteigers ging auf das Konto von Gian-Andrea Thöny (46.).

Lyss – Fribourg-Gottéron 1:3

- Fribourg-Gottéron schrammte in Lyss knapp an einer Blamage vorbei. Vor 1600 Zuschauern ging der Erstligist mit einem 1:1 in die zweite Pause, nachdem Florian Gerber ein frühes Tor des Freiburger Elite-Junioren Nathan Marchon ausgeglichen hatte. Der Game-Winner gelang dem ungeschlagenen NLA-Leader erst gut 13 Minuten vor Schluss durch den kanadischen Aushilfsstürmer Zach Hamill.

Chur – ZSC Lions 2:9

- Die guten Zeiten von Chur sind schon lange vorbei. Den Humor hat der Erstligist aber nicht verloren, nahm er doch vor dem Highlight gegen die Lions den NLA-Verein in einem lustigen Video auf die Schippe. «Ich denke, wir lassen hier nichts anbrennen und schicken sie in ihr Hallenstadion zurück. Denn es gibt nur ein Hallenstadion, und das steht hier in Chur», lautete einer der witzigen Sprüche.

- Auf dem Eisfeld hatten die Churer dann allerdings nichts zu lachen. Der Favorit ging konzentriert ans Werk und kannte beim 9:2-Sieg kein Erbarmen. Nach 20 Minuten führte er bereits 3:0. Acht verschiedene Spieler trugen sich beim ZSC in die Torschützenliste ein, zwei Treffer gelangen einzig Kris Foucault.

30.09.2019; Chur; Eishockey Schweizer Cup - EHC Chur - ZSC Lions;
Churs Spieler bedanken sich bei den Fans 
(Andy Mueller/freshfocus)

Viel Applaus trotz Kanterniederlage: Churs Eishelden bedanken sich beim Anhang.
Bild: freshfocus

Telegramme:

Dübendorf – Davos 5:4 (2:1, 1:3, 1:0, 1:0) n.V.

2558 Zuschauer. - SR Peer/Stricker, Kehrli/Kovacs. - Tore: 2. (1:08) Bührer (Sägesser, Barts/Ausschlüsse Ryser, Hagen) 1:0. 13. Aeschlimann (Jörg, Sieber/Ausschluss Künzli) 1:1. 19. Guidotti (Widmer, Reichart) 2:1. 23. Jörg (Simion) 2:2. 28. Aeschlimann (Marc Wieser, Paschoud) 2:3. 32. Barts (Künzli, Bührer) 3:3. 40. (39:48) Aeschlimann (Jörg) 3:4. 57. Guidotti (Seiler/Team-Strafe HCD) 4:4. 62. (61:56) Reichart (Falett) 5:4. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Dübendorf, 5-mal 2 Minuten gegen Davos.

Langenthal – Bern 2:3 (1:0, 1:2, 0:1)

4500 Zuschauer (ausverkauft). - SR Fischer/Kurmann, Espinoza/Obwegeser. - Tore: 2. (1:15) Kelly (Seydoux) 1:0. 24. Ahlström (Tschannen, Schüpbach) 2:0. 29. Untersander (Alain Berger/Ausschluss Seydoux) 2:1. 37. Pascal Berger (Plüss, Krueger/Ausschluss Ranov) 2:2. 45. Kobasew (Blum) 2:3.

Winterthur – Lugano 1:2 (0:1, 0:0, 1:1)

2198 Zuschauer. - SR Potocan/Wiegand, Schüpbach/Stuber. - Tore: 18. Hofmann (Fazzini, Chiesa/Ausschluss Grolimund) 0:1. 42. Chiesa (Pettersson/Ausschluss Mettler) 0:2. 46. Thöny (Thomas Büsser) 1:2.

Chur – ZSC Lions 2:9 (0:3, 0:4, 2:2)

5029 Zuschauer. - SR Boverio/Prugger, Bürgi/Rüegg. - Tore: 5. Geering 0:1. 13. Matthews (Trachsler, Herzog) 0:2. 20. Hächler (Wick, Matthews) 0:3. 22. Schäppi (Suter, Künzle) 0:4. 30. Künzle (Nilsson) 0:5. 31. Foucault (Geering/Ausschluss Raganato) 0:6. 33. Wick (Phil Baltisberger, Herzog) 0:7. 42. Herzog (Hächler, Bärtschi/Ausschlüsse Hemopo, Bigliel) 0:8. 50. Foucault (Nilsson) 0:9. 56. Bucher (Scherrer) 1:9. 59. Bigliel 2:9.

Lyss – Fribourg-Gottéron 1:3 (0:1, 1:0, 0:2)

1600 Zuschauer. - SR Clément/Marti, Huguet/Wolf. - Tore: 8. Marchon (Salminen, Bykow) 0:1. 35. Gerber (Dick) 1:1. 47. Hamill (Vauclair) 1:2. 60. (59:52) Salminen 1:3

Uni Neuchâtel – Genève-Servette 2:10 (1:2, 1:3, 0:5)

1287 Zuschauer. - SR Durussel/Mollard, Dumoulin/Pitton. - Tore: 5. Riat (Rod, Mercier) 0:1. 10. Riat (Rod, Mercier) 0:2. 19. Weber (Gnädinger) 1:2. 24. D'Agostini (Détraz, Romy) 1:3. 31. Meyer 2:3. 33. Gerber (Loeffel, Chuard) 2:4. 35. Loeffel (Iglesias/Ausschluss D'Agostini) 2:5. 49. (48:41) Romy (Kast/Ausschluss Baruchet) 2:6. 50. (49:45) Wick (Thiry) 2:7. 53. Loeffel 2:8. 56. Loeffel 2:9. 58. Loeffel (Riat) 2:10. -

12 kurze Witze zum Schweizer Eishockey

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • my2cents 01.10.2015 08:36
    Highlight Highlight Davos hat alles gegeben und verloren? Dann war es eine blamable Leistung.
    Davos hat absichtlich verloren? Dann ist es unsportlich und blamabel.
    Sucht es Euch aus.
  • Tribesman 01.10.2015 07:57
    Highlight Highlight Davos spielt ja bekanntlich nur "einen" Cup pro Saison!
  • Sir Ali 01.10.2015 06:48
    Highlight Highlight Der SRF Davos ist am peinlichkeit nicht zu überbieten. Eine professionelle Sportmannschaft die absichtlich ein Spiel verliert, nur weils den Herren grad nicht passt ein schlechtes Vorbild für unsere Nachwuchssportler pfui. Jetzt noch die Ausreden das die Mannschaft nicht komplett war. Sorry auch dezimiert ist der HCD besser besetzt als eine 1 Liga Mannschaft. Aber wehe wenn einer den Spenglercup kritisiert....
    Trotzdem gratulation an Dübendorf die können ja nichts dafür das der HCD keinen Stolz hat. @staal mal sehen ob Ihr überhaupt in die Playoffs kommt...Tsss
  • Mate 30.09.2015 23:28
    Highlight Highlight Ich kriege das Gefühl nicht los, dass der Cup Davos egal ist.
  • Goon (Zeuge Del Curtos) 30.09.2015 23:12
    Highlight Highlight Blamage? Nein Sorry. Davos boykotiert einfach den Cup und ich kann dies verstehen. Ein künstlich gehypter Anlass von einer Boulevardteitung....
    • sevenmills 30.09.2015 23:23
      Highlight Highlight Wie will man heutzutage in einer Gesellschaft, in der Aufmerksamkeit ein seltenes Gut ist, einen Wettbewerb auf die Beine stellen wenn nicht mit vielen Werbeinvestitionen? Der Cup hat definitiv seine Berechtigung. Man muss ihm nur eine Chance geben. Zum Spiel:

      Was Davos tut:
      1. Gegner unterschätzen
      2. überheblich spielen
      3. Cup nicht ernst nehmen

      Was Davos sicher NICHT tut:
      absichtlich verlieren.

      Aber genau die Punkte 1 bis 3 sind ja das Blamable. Einmal gegen den NLB-Meister zu verlieren ist nicht das Peinliche - 1 Jahr später genau so gegen einen 1. Ligisten aufzutreten allerdings schon.
    • exeswiss 30.09.2015 23:24
      Highlight Highlight das gleiche könnte man vom SC auch sagen.
    • Staal 30.09.2015 23:42
      Highlight Highlight @ sevenmills: richtige Worte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter_Griffin 30.09.2015 23:01
    Highlight Highlight Bitte staal, bereichere uns doch jetzt mit deinen Kommentaren :-)
    • Staal 30.09.2015 23:34
      Highlight Highlight ruhig blut, man kann ja froh sein, dass es in diesem Wettbewerb Sensationen gibt.
  • sevenmills 30.09.2015 22:57
    Highlight Highlight Unglaublich, herzliche Gratulation an Dübendorf!!!
    Was Davos im Cup bietet, ist aber erbärmlich. Da hat man aus dem Spiel gegen Visp nichts gelernt, als man zu Beginn den Gegner unterschätzte und dann zu arrogant & überheblich war, um sich die Stärke des Gegners einzugestehen. Und Visp war immerhin amtierender NLB-Meister! Nun Dübendorf. Unverständlich, dass der HCD so eine Einstellung an den Tag legt, und das in einer Situation, in der dem HCD ein Sieg wieder einmal enorm gut getan hätte. Chapeau vor dem Erstligisten, wie man das ausnutzen konnte! Die richtige Mannschaft ist weiter.
  • Celtic ! 30.09.2015 22:53
    Highlight Highlight DÜÜÜÜÜÜÜÜBIIIIIIII!!!!!!!!!!!!

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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