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National League

Playoff-Viertelfinals

ZSC Lions – Zug 5:4 (2:1,2:0,1:3)

Davos – Biel 1:3 (0:1,0:1,1:1)

Fribourg – Lugano 2:5 (0:2,1:1,1:2)

Servette – Bern 2:5 (1:1,0:1,1:3)

Platzierungsrunde

Kloten – SCL Tigers 4:3 (1:0,2:3,1:0)

Lausanne – Ambri 3:2 (0:2,3:0,0:0)

Jubel zum 1:0 bei Zuerichs Kevin Klein, Phil Baltisberger, Chris Baltisberger, Torschuetze Fabrice Herzog und Reto Schaeppi, vlnr, im zweiten Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug, am Dienstag, 13. Maerz 2018, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Jubel bei den ZSC Lions, die Löwen gleichen die Serie gegen Zug aus. Bild: KEYSTONE

Pettersson rettet den ZSC ++ Hiller hext Biel zum Re-Break ++ Lugano und Bern legen nach

In den Playoff-Viertelfinals schaffen Biel und die ZSC Lions den 1:1-Ausgleich in ihrer Serie, Bern und Lugano können nach dem Heimsieg vom Samstag auch auswärts gewinnen und in der Platzierungsrunde landet Lausanne einen wichtigen Sieg gegen Ambri.

13.03.18, 23:26


Playoff-Viertelfinals

» Hier gibt's den Liveticker zum Nachlesen.

ZSC – Zug 5:4

Die ZSC Lions sind in den Playoffs angekommen. Nach einem spektakulären und dramatischem Spiel setzten sich die Zürcher gegen den EV Zug mit 5:4 durch. Damit glichen sie die Viertelfinal-Serie zum 1:1 aus. Fredrik Pettersson erzielte in der 59. Minute das Siegtor. Der Schwede beendete eine Zuger Aufholjagd. Der EVZ hatte zuvor im Schlussdrittel einen 1:4-Rückstand gegen zu passiv gewordene Lions wettgemacht.

Das Momentum wechselte mit Beginn des Schlussdrittels. Die zuvor zwei Drittel lang spielbestimmenden ZSC Lions mussten sich plötzlich von einem mit Speed und Entschlossenheit auftretenden Gast dominieren lassen. Innerhalb von gut 12 Minuten bestraften Lino Martschini, Garrett Roe und Doppeltorschütze Dave McIntyre die Zürcher.

Die Highlights der Partie ZSC gegen Zug. Video: YouTube/MySports

Dabei hatten die Zürcher in den ersten beiden Dritteln noch selbst mit Dynamik, Wucht und Spielwitz imponiert. Die Powerplay-Tore von Topskorer Ronalds Kenins und Captain Patrick Geering sowie zwei Treffer von Fabrice Herzog wiesen den Lions den Weg zu einem 4:1-Vorsprung bis zur Spielmitte.

Die Lions agierten bis dahin konzentriert und bissig. Sie nahmen die Playoff-Intensität der Gäste nicht nur an, sondern waren bald auch immer einen Schritt schneller an der Scheibe. Auch entschieden die druckvollen Zürcher die Mehrzahl der Zweikämpfe zu ihren Gunsten.

Stellvertretend für die lange Zeit beste Zürcher Saisonleistung stand Doppeltorschütze Fabrice Herzog, der das 1:0 und 4:1 erzielte. Der Nationalstürmer erwachte nach einer bislang matten Saison richtiggehend. Der frühere EVZ-Stürmer liess mit seinem Durchsetzungsvermögen Erinnerungen an seinen unwiderstehlichen Rush zum Overtime-Siegtreffer an der letztjährigen WM gegen Kanada aufkommen (3:2 n.V.) – auch da war er Doppeltorschütze gewesen.

Als die Zürcher nach der 4:1-Führung noch eine doppelte Unterzahl von 98 Sekunden überstanden, schien das Team von Hans Kossmann endgültig dem Ausgleich in der Serie entgegen zu steuern. Zumal der Qualifikations-Siebte nach zwei Dritteln schon gleich viele Tore erzielt hatte wie seinen in vier Spielen und Niederlagen seit der Olympia-Pause zusammen. Doch das Schlussdrittel wurde noch einmal zur Zitterpartie.

Zuerichs Mathias Seger (l) gegen Zugs Viktor Stalberg (r) im zweiten Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug, am Dienstag, 13. Maerz 2018, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Kämpferische Lions geben gegen Zug heute die richtige Antwort auf die Auftaktniederlage vom Samstag. Bild: KEYSTONE

Stand: 1:1 

Davos – Biel 1:3

Biel hat auf die Niederlage im ersten Spiel der Viertelfinal-Serie reagiert und die Serie gegen Davos dank einem 3:1-Auswärtssieg zum 1:1 ausgeglichen. Zum Matchwinner avancierte der Bieler Torhüter Jonas Hiller.

Mit der 2:0-Führung im Rücken war Biel am Samstag plötzlich passiv geworden. Auch dieses Mal gingen die Seeländer mit zwei Toren in Führung. Anders als in Spiel 1 vermochten sie den Vorsprung zu verteidigen – auch wenn Davos durch einen Powerplay-Treffer von Broc Little gut drei Minuten vor dem Ende noch der Anschlusstreffer gelang. Mehr lag aber für die Bündner nicht mehr drin; der langjährige Davoser Beat Forster machte mit einem Schuss ins leere Tor alles klar für Biel.

Die Highlights der Partie Davos gegen Biel.  Video: YouTube/MySports

Im ersten Vergleich hatte Hiller zumindest bei einem Treffer schlecht ausgesehen. Dieses Mal zeigte er in den entscheidenden Momenten, weshalb er Biel in der Qualifikation auf Platz 3 geführt hatte. Die besten Davoser Chancen machte Hiller gegen Marc Wieser zunichte: Zwölf Sekunden vor der zweiten Pause rettete er in extremis gleich zweimal gegen den HCD-Stürmer, eine Minute vor dem Ende beim Stand von 2:1 für Biel stoppte er den solo anstürmenden Wieser.

Der Sieg des EHC Biel ging in Ordnung. Über die gesamte Partie spielte das Team von Trainer Antti Törmänen deutlich stabiler, defensiv liess Biel nur wenig zu – Eigenschaften, die den EHC bereits in der erfolgreichen Qualifikation ausgezeichnet hatten. Vorne schossen Benoit Jecker, dessen Weitschuss von einem Davoser noch leicht abgelenkt wurde (8.), und Philipp Wetzel, der nach einem Abpraller von Gilles Senn schnell reagierte, zwei Spieler die Tore, die normalerweise nicht unbedingt als Skorer glänzen.

Der Bieler Trainer Antti Toermaenen hinter der Bande versucht seine Spieler zu dirigieren, im zweiten Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem  HC Davos und dem EHC Biel, am Dienstag, 13. Maerz 2018, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

Antti Törmänens Anweisungen scheinen die Bieler beflügelt zu haben. Bild: KEYSTONE

Stand: 1:1

Fribourg – Lugano 2:5

Lugano gelang gleich im ersten Auswärtsspiel das Break zur 2:0-Führung in der Serie. Beim 5:2 in Freiburg waren die Tessiner vor allem eines: effizienter. Im Gegensatz zur 2:6-Schlappe am Samstag in Lugano agierte Fribourg-Gottéron über weite Strecken auf Augenhöhe mit den Tessinern. Die entscheidenden Details machten die Bianconeri aber besser - und vor allem in den entscheidenden Momenten. Zweimal war Reizfigur Maxim Lapierre die grosse Figur.

Die Highlights der Partie Fribourg gegen Lugano. Video: YouTube/MySports

64 Sekunden vor Ende des ersten Drittels erhöhte der Kanadier auf 2:0 und 40 Sekunden vor der zweiten Pause sorgte wieder Lapierre für die erneute Zweitore-Führung Luganos. In der 47. Minute sorgte der kanadische Verteidiger Ryan Johnston mit seinem ersten Tor auf Schweizer Eis zum 4:1 für die Vorentscheidung.

Demgegenüber mühte sich Fribourg mit viel Engagement ab, ausser dem 1:2 durch Nathan Marchons Ablenker und dem 2:4 durch Michal Birner zehn Minuten vor Schluss schaute jedoch nichts Zählbares heraus. Während Lapierre, der eigentlich eher fürs Grobe zuständig ist, in diesen Playoffs auch als Skorer brilliert, ist die Offensivabteilung Gottérons - besonders auch der in der Qualifikation überragende Roman Cervenka - nahezu inexistent. In 120 Minuten gelangen bei nummerischem Gleichstand magere zwei Tore.

Ein Grund für die Ladehemmung ist der starke Elvis Merzlikins im Lugano-Tor, während sein Freiburger Antipode Barry Brust eine miserable Fangquote ausweist.

Fribourgs Julien Sprunger, links, im Duell mit Luganos Goalie Elvis Merzlikins im zweiten Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem HC Fribourg-Gotteron und dem HC Lugano, am Dienstag, 13. Maerz 2018, in der BCF Arena in Fribourg. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Julien Sprunger hat zu wenig Durchschlagskraft Bild: KEYSTONE

Stand: 0:2

Servette – Bern 2:5

Der SC Bern hat gegen Genève-Servette auch den zweiten Viertelfinal gewonnen. Anders als beim 7:0-Kantersieg vom Samstag fiel die Entscheidung diesmal erst in der Schlussphase. Am Ende gewann der Titelverteidiger und Qualifikationssieger 5:2.

In Spiel 1 hatte der SCB bereits nach zehn Minuten 3:0 geführt. Dieses Mal dauerte es bis in die 53. Minute, ehe das Team von Trainer Kari Jalonen mit drei Treffern Differenz führte. Verteidiger Yannick Burren, der anstelle des verletzten Eric Blum spielte, mit seinem ersten Treffer in der höchsten Liga und Simon Bodenmann schossen die Berner innerhalb von 61 Sekunden 4:1 in Führung.

Die Highlights der Partie Servette gegen Bern. Video: YouTube/MySports

Servette gelang durch Romain Loeffel, der für einmal als Stürmer statt als Verteidiger spielte, zwar noch einmal der Anschlusstreffer (55.), doch nur eine gute Minute später stellte Bodenmann mit seinem zweiten Treffer, dem bereits vierten in dieser Serie, den diesmal entscheidenden Dreitore-Vorsprung wieder her.

Servettes Trainer Craig Woodcroft stellte seine Mannschaft gleich auf fünf Positionen um und brachte unter anderen Dominic Forget und Vincenzo Küng von La Chaux-de-Fonds. Die Massnahme zahlte sich insofern aus, als dass sich seine Mannschaft nicht mehr wie am Samstag überfahren liess. Die achte Playoff-Niederlage der Genfer in Folge konnte er aber auch damit nicht verhindern.

Bern verschärfte im letzten Drittel das Tempo und stellte damit den Sieg sicher. Zudem profitierte der Meister der Vorsaison erneut von Patzern des Genfer Goalies Robert Mayer. Burrens 3:1 war haltbar, bei Bodenmanns 4:1 liess er den Puck zwischen den Schonern passieren.

Geneve-Servette's goaltender Robert Mayer, left, takes his first goal past Bern's forward Thomas Ruefenacht #81, Geneve-Servette's defender Daniel Vukovic #55 and Bern's forward Simon Moser, right, during the second leg of the playoffs quarterfinals game of National League Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SC Bern, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, March 13, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Mayer ist geschlagen, der Puck zappelt im Netz. Bild: KEYSTONE

Stand: 0:2

Die Telegramme:

ZSC Lions - Zug 5:4 (2:1, 2:0, 1:3)
9715 Zuschauer. - SR Eichmann/Tscherrig, Abegglen/Fluri.
Tore: 5. Herzog (Chris Baltisberger, Schäppi) 1:0. 6. McIntyre (Klingberg, Morant) 1:1. 18. Kenins (Klein, Wick/Ausschluss Suri) 2:1. 22. Geering (Ausschluss Martschini) 3:1. 31. Herzog (Chris Baltisberger) 4:1. 44. Martschini (Schlumpf) 4:2. 46. Roe (Martschini) 4:3. 56. McIntyre (Suri) 4:4. 59. Pettersson (Vey) 5:4.
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Kenins; Stalberg.
ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Geering; Miranda, Seger; Guerra, Berni; Chris Baltisberger, Schäppi, Herzog; Pettersson, Vey, Korpikoski; Kenins, Suter, Wick; Hinterkircher, Prassl, Bachofner.
Zug: Stephan; Schlumpf, Grossmann; Diaz, Morant; Helbling, Alatalo; Geisser, Leeger; Martschini, Roe, Stalberg; Klingberg, McIntyre, Suri; Lammer, Diem, Senteler; Zehnder, Kast, Schnyder.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Sjögren und Marti (alle verletzt), Pelletier und Shore (überzählige Ausländer) sowie Karrer, Künzle und Pestoni (alle überzählig), Zug ohne Holden (überzähliger Ausländer). - Timeouts: 46. ZSC Lions, 58:20 Zug, von 58:43 bis 59:10 sowie ab 59:28 ohne Goalie.

Davos - Biel 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)
4837 Zuschauer. - SR Dipietro/Wiegand, Borga/Küng.
Tore: 8. Jecker (Neuenschwander, Diem) 0:1. 30. Wetzel (Schmutz, Sutter) 0:2. 57. Little (Marc Wieser, Rödin/Ausschluss Pedretti) 1:2. 60. (59:42) Forster 1:3 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos, 2mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Corvi; Joggi.
Davos: Senn; Nygren, Kindschi; Du Bois, Jung; Heldner, Paschoud; Forrer; Rödin, Corvi, Kousal; Marc Wieser, Ambühl, Little; Aeschlimann, Egli, Dino Wieser; Simion, Walser, Jörg; Eggenberger.
Biel: Hiller; Jecker, Forster; Maurer, Steiner; Kreis, Fey; Dufner; Pedretti, Pouliot, Rajala; Neuenschwander, Diem, Fabian Lüthi; Micflikier, Fuchs, Earl; Schmutz, Sutter, Wetzel; Joggi.
Bemerkungen: Davos ohne Sciaroni (gesperrt), Lindgren, Kessler, Schneeberger (alle verletzt) und Barandun (überzählig), Biel ohne Lofquist, Tschantré, Valentin Lüthi, Hächler und Nussbaumer (alle überzählig). Pfostenschuss Pouliot (34.). Timeouts Davos (50.) und Biel (57./Coaches Challenge). Davos von 59:29 bis 59:42 ohne Torhüter.

Genève-Servette - Bern 2:5 (1:1, 0:1, 1:3)
6240 Zuschauer. - SR Hebeisen/Massy, Kovacs/Obwegeser.
Tore: 10. (9:44) Ebbett (Arcobello, Noreau/Ausschluss Grossniklaus) 0:1. 11. (10:00) Fransson 1:1. 28. Haas (Rüfenacht) 1:2. 52. (51:40) Burren 1:3. 53. (52:41) Bodenmann (Kämpf) 1:4. 55. (54:02) Loeffel (Riat) 2:4. 56. (55:20) Bodenmann 2:5.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 2mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Richard; Bodenmann.
Genève-Servette: Mayer; Petschenig, Tömmernes; Fransson, Vukovic; Antonietti, Bezina; Grossniklaus; Wick, Forget, Simek; Da Costa, Richard, Douay; Loeffel, Romy, Riat; Traber, Hasani, Küng; Heinimann.
Bern: Genoni; Kamerzin, Noreau; Andersson, Krueger; Untersander, Burren; Wolf; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Raymond, Haas, Scherwey; Bodenmann, Ebbett, Kämpf; Berger, Hischier, Randegger; Heim.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Rod (gesperrt), Almond, Descloux, Mercier, Schweri (alle verletzt), Keränen, Spaling, Jacquemet, Holdener und Rubin (alle überzählig), Bern ohne Gerber (krank), Blum, Dubois, Meyer (alle verletzt), Aaltonen und Pyörälä (beide überzählige Ausländer). Pfosten-/Lattenschüsse: Berger (18.), Simek (26.), Bezina (31.) und Riat (51.).

Fribourg-Gottéron - Lugano 2:5 (0:2, 1:1, 1:2)
6336 Zuschauer. - SR Stricker/Urban, Progin/Wüst.
Tore: 5. Sannitz (Furrer) 0:1. 19. Lapierre (Hofmann, Lajunen) 0:2. 22. Marchon (Schilt) 1:2. 40. (39:20) Lapierre (Lajunen) 1:3. 47. Johnston (Lajunen, Cunti/Ausschluss Sprunger) 1:4. 50. Birner (Sprunger, Cervenka) 2:4. 59. Ulmer (Sannitz, Lapierre) 2:5 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg, 4mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Kienzle; Hofmann.
Fribourg-Gottéron: Brust; Maret, Schilt; Kienzle, Chavaillaz; Glauser, Stalder; Kühni; Sprunger, Cervenka, Birner; Neuenschwander, Meunier, Tristan Vauclair; Rossi, Bykow, Mottet; Fritsche, Schmutz, Marchon; Rivera.
Lugano: Merzlikins; Johnston, Furrer; Sanguinetti, Ronchetti; Ulmer, Wellinger; Riva; Walker, Sannitz, Reuille; Lapierre, Lajunen, Hofmann; Fazzini, Cunti, Romanenghi; Vedova, Morini, Bertaggia; Fontana.
Bemerkungen: Fribourg ohne Slater, Abplanalp, Rathgeb (alle verletzt) und Holös (krank), Lugano ohne Brunner, Bürgler, Chiesa, Julien Vauclair (alle verletzt), Etem und Klasen (überzähliger Ausländer). Pfostenschuss Johnston (48.). Fribourg von 58:26 bis 58:43 ohne Goalie.

Platzierungsrunde

Lausanne gelingt Befreiungsschlag

Lausanne kann doch noch gewinnen. Mit einem 3:2-Sieg gegen Ambri-Piotta verschafften sich die Waadtländer in der Abstiegsrunde ein Polster von sechs Punkten.Jakub Stepanek, der einstige Berner Meistergoalie, der erstmals für Lausanne im Tor stand, erlebte einen Horror-Einstand. Nach nicht einmal sechs Minuten führte Ambri 2:0, am Ende lachte aber das Team von Interimscoach John Fust. In den ersten 104 Sekunden des Mitteldrittels wendeten der PostFinance-Topskorer Dustin Jeffrey und Yannick Herren das Blatt zugunsten der Waadtländer. Nicklas Danielsson schoss bereits in der 33. Minute den Siegtreffer.

Die Highlights der Partie Lausanne gegen Ambri. Video: YouTube/MySports

Während Ambri Lausanne im ersten Drittel mit 11:3 Torschüssen regelrecht an die Wand spielte, änderte sich ab dem mittleren Abschnitt das Spiel komplett. Die Wende ist umso überraschender, als die Formkurve der beiden Teams vor dem Spiel ganz klar für Ambri gesprochen hatte. Nun haben sie - vier Spiele vor Ende der Abstiegsrunde - wieder sechs Punkte Rückstand auf den rettenden 10. Platz.

Froh sein über die Niederlage der Leventiner dürften auch die SCL Tigers. Sie verpassten durch eine 3:4-Niederlage beim abgeschlagenen Schlusslicht Kloten die definitive Rettung. Der Vorsprung auf Ambri beträgt aber immer noch beruhigende zehn Punkte.

Die Highlights der Partie Kloten gegen Langnau. Video: YouTube/MySports

Die Tabelle

bild: srf

Die Telegramme

Kloten - SCL Tigers 4:3 (1:0, 2:3, 1:0)
3361 Zuschauer (Saison-Minusrekord). - SR Mollard/Prugger, Bürgi/Castelli.
Tore: 6. Harlacher (Trachsler) 1:0. 24. Nils Berger (Zryd, Seydoux) 1:1. 31. Abbott 2:1. 33. Huguenin (Elo/Ausschlüsse Hollenstein, Obrist) 2:2. 38. (37:15) Grassi 3:2. 38. (37:38) Gerber (Albrecht, Nils Berger) 3:3. 56. Abbott (Bozon, Sallinen) 4:3.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Kloten, 5mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Hollenstein; Elo.

Lausanne - Ambri-Piotta 3:2 (0:2, 3:0, 0:0)
4789 Zuschauer (Saison-Minusrekord). - SR Koch/Wehrli, Altmann/Kaderli.
Tore: 4. Gautschi (Kubalik, Fora/Ausschluss Zwerger!) 0:1. 6. Kostner (D'Agostini, Plastino/Ausschluss Genazzi) 0:2. 21. (20:50) Jeffrey (Froidevaux/Ausschluss Kubalik) 1:2. 22. (21:44) Herren (Miéville) 2:2. 33. Danielsson (Nodari) 3:2.
Strafen: 6mal 2 plus 10 (Ryser) Minuten gegen Lausanne, 5mal 2 Minuten gegen Ambri.
PostFinance-Topskorer: Jeffrey; D'Agostini.

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16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

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26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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25
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    Alle Leser-Kommentare
  • gmiraisin 14.03.2018 20:07
    Highlight Topskorer Ronalds Kenins?
    1 0 Melden
    • Adrian Buergler 14.03.2018 20:08
      Highlight @gmiraisin: Playoff-Topskorer, ja.
      0 0 Melden
  • andre63 14.03.2018 01:37
    Highlight gute schirileistung 😎
    7 12 Melden
  • desmond_der_mondbaer 14.03.2018 00:36
    Highlight War überrascht, als sich die Genfer so zurückgehalten und sich ausnahmsweise mal „normal“ verhalten haben. So machts doch viel mehr Spass, oder nicht?
    14 3 Melden
    • dizzy 14.03.2018 09:45
      Highlight Man hats in genf diesmal mit spielerischen mitteln versucht und ist einmal mehr gescheitert.ich gehe davon aus,dass am donnerstag wieder das "dreckeli" genf am werk sein wird😁
      11 4 Melden
    • desmond_der_mondbaer 14.03.2018 17:42
      Highlight @dizzy Bin genau deiner Meinung! 😂 Oder evtl. lassen sie‘s ganz sein. Haben nun woll schon sämtliche Taktiken versucht.
      2 0 Melden
    • dizzy 14.03.2018 19:44
      Highlight mcsorley könnten sie zur abwechslung noch an die bande stellen😂
      1 0 Melden
  • egemek 14.03.2018 00:30
    Highlight Tolles Spiel in Zürich. Bin gespannt wie es am Donnerstag weiter geht. War nun Zug so schwach im 2. und sackstsrk im letzten Drittel oder war es umgekehrt und der Z war brilliant im Mitteldrittel und hörte dann plötzlich auf mit spielen?
    Ich denke die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Die Serie ist auf alle Fälle lanciert und verspricht Spektakel.
    28 1 Melden
  • Hayek1902 14.03.2018 00:23
    Highlight "Während Lapierre, der eigentlich eher fürs Grobe zuständig ist, in diesen Playoffs auch als Skorer brilliert..." Hat jemand die qualifikation verschlafen? Schaut mal die Punkteausbeute von Lapierre an, vor 2 jahren war er vielleicht nur fürs Grobe zuständig. Zum Spiel: fribourg so schwach wie erwartet, noch 2 bis zum halbfinal. Selten so ein schlechtes Powerplay gesehen.
    31 3 Melden
    • chnobli1896 14.03.2018 06:52
      Highlight Fribourg wirklich sackschwach, erinnerte von der Intensität her an ein Quali-Spiel bei ihnen.
      Top Treffer von Lapierre zum 3-1!
      12 2 Melden
    • Nummelin 14.03.2018 09:47
      Highlight Also Sackschwach war jetzt Fribourg sicher nicht. Ich weiss ja nicht, was für ein Spiel Ihr gesehen habt, ich jedenfall habe ein engagiertes Fribourg gesehen, welches meist mehr Spielanteile hatte. Die haben einfach das Problem, dass sie mit dem Barry einen Goalie drin haben, der nicht gerade zu Höchstform aufläuft und wir haben mit Elvis einen hinten stehen, der unser Team zum Sieg hext. Abschreiben darf man Fribourg noch nicht. Die können schon Hockey spielen und falls Slater/Holos noch nachrücken (falls sie wieder fit werden) wirds dann sicher noch gefährlicher.
      9 3 Melden
    • chnobli1896 14.03.2018 09:54
      Highlight Sackschwach im Sinn vom Zug zum Tor und Abschluss suchen. Ich habe nie das Gefühl gehabt (bis auf die 2 Video-Reviews und die 2 Tore), dass Fribourg wirklich mit 110%-iger Überzeugung ein Tor schiessen wollte. Andererseits fehlen bei Fribourg momentan die Geniestreiche welche bei Lugano zweifelsohne vorhanden sind.
      7 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • goldmandli 14.03.2018 00:21
    Highlight Zürich hat versient gewonnen. Auch wenn der Siegtreffer zum Ende etwas glücklich kam, so haben sie sich den Sieg in den ersten beiden Dritteln verdient. Zug ist zu spät aufgewacht und war deffensiv löchrig. Jetzt gillt es am Montag zuhause wieder von Beginn weg EVZ- Hockey zu spielen und sich nicht vom zürcher Sieg beeindrucken zu lassen.
    Hopp Zug
    17 9 Melden
  • fandustic 13.03.2018 23:37
    Highlight Lockere Geschichte für den SCB, auch wenn Genf heute besser spielte als noch am Samstag...wobei die konnten ja nur besser spielen. Mayer ist sagenhaft schlecht, meine Güte. Somit ist Genf das angekündigte Freilos!
    12 5 Melden
    • dizzy 14.03.2018 11:49
      Highlight Ein schlechter abend für den scb und genf ist on fire...
      6 3 Melden
    • fandustic 14.03.2018 12:59
      Highlight Der SCB hatte gestern seinen schlechte Abend.....;)
      3 6 Melden
  • Dynamischer-Muzzi 13.03.2018 23:16
    Highlight Yes man, Biel is back❤️💛
    Now I can tired but happy go work 😁😁⚒️
    42 49 Melden
    • LebeauFortier 13.03.2018 23:53
      Highlight I too. 🔵⚪️🔴
      8 33 Melden
    • egemek 14.03.2018 00:31
      Highlight Schreib doch Deutsch, wenn du kein Englisch kannst... 😉
      69 7 Melden
    • LebeauFortier 14.03.2018 07:11
      Highlight Look we so out? 😁
      21 2 Melden
  • HockeyTime 13.03.2018 23:03
    Highlight Immerhin die einen Fans wissen wie man Stimmung in der Eventarena macht.
    71 39 Melden
    • SalamiSandwich 13.03.2018 23:08
      Highlight Und haben zuvor nicht randaliert
      65 27 Melden
    • LebeauFortier 13.03.2018 23:58
      Highlight Mega, moll, doch.
      Die meisten Fans beneiden den EVZ um ihre Fans. Ihr seid so megacoole Typen mit super Trommeln, wow. Wir wären gerne so wie Ihr, aber erwachsen sein hat auch seine Vorteile.

      Hört mal auf mit der Beurteilung der Stimmung. Wenn wir gewinnen, haben wir‘s nicht weniger lustig als Ihr. Wir unterstützen unsere Mannschaft ebenfalls nicht weniger. Schlussendlich sind wir alle gleich. (Aber wir halt erwachsener.)
      29 73 Melden
    • Yzerboy 14.03.2018 17:59
      Highlight Uuu was ist den dir über die Leber gekrochen?? Er hat ja nicht die supergeilen Scb Fans beleidigt oder?
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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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