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Biels Anssi Salmela, Samuel Kreis, Julian Schmutz, Fabian Luethi, Jan Neuenschwander, von links, jubeln, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen dem EHC Biel und dem HC Genf-Servette, am Freitag 12. Oktober 2018 in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

In Biel läuft derzeit alles wie geschmiert. Bild: KEYSTONE

Warum Biel-Fans vorsichtig sein sollten und 7 weitere Erkenntnisse zu den ersten NL-Runden

Zehn Runden sind gespielt in der neuen National-League-Saison. Das bedeutet, ein Fünftel der Qualifikation ist bereits vorbei. Höchste Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Diese acht Dinge sind uns aufgefallen.



Euphorisierte Bieler

Eine starke letzte Saison, intelligente Transfers, ein guter Torhüter – man musste den EHC Biel dieses Jahr auf der Rechnung haben. Dennoch: Mit einem derart guten Start der Seeländer hätten wohl die Wenigsten gerechnet. Nach einem Fünftel der Qualifikation grüsst Rot-Gelb souverän von der Tabellenspitze. Die einzigen Niederlagen zog man gegen Fribourg und Zug ein. 

Cheftrainer Antti Toermaenen, Mitte, instruiert seine Spieler in einem Time-Out kurz vor Schluss des fuenften Eishockey Playoff-Viertelfinalspiels der National League zwischen dem HC Biel und dem HC Davos, am Dienstag, 20. Maerz 2018, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Antti Törmänen hat seine Mannen im Griff. Bild: KEYSTONE

Wird es im Seeland nun die ganze Saison so weitergehen? Vermutlich nicht. Wie schon gegen Ende der letzten Saison ist der PDO (Summe aus Fangquote des Torhüters und Schusseffizienz der Feldspieler) der Bieler hoch. Ab Werten über 100 agiert ein Team eher glücklich. Biels PDO liegt bei über 107. Ein Rückgang auf einen Wert näher bei 100 scheint im Verlauf der Saison wahrscheinlich. Das bedeutet, dass die Bieler vermutlich weniger Tore schiessen und mehr Tore kassieren werden.

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Die PDO-Übersicht der National League. grafik: micha hofer

Die eher hohe Schusseffizienz der Bieler überrascht grundsätzlich nicht. Das Team von Antti Törmänen gibt rund 48 Prozent seiner Schüsse aus Positionen im Slot direkt vor dem gegnerischen Tor ab. Es ist die grosse Stärke dieser Mannschaft und macht sie extrem gefährlich. Aber die Bieler Fans sollten nicht zu euphorisch werden: Im Moment läuft vieles über die ausländischen Stürmer Toni Rajala, Marc-Antoine Pouliot und Robbie Earl, die allesamt mehr als einen Punkt pro Spiel produzieren. Eine Pace, die keiner der drei je über eine ganze Saison durchgezogen hat.

Und die Frage sei erlaubt: Was wenn Torhüter Jonas Hiller und der überraschende Elien Paupe plötzlich eine Schwächephase einziehen?

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Aus diesen Positionen gibt Biel seine Schüsse ab. (Ici tire Bienne).   Bild: sihf.ch

Zerstörerische Tiger

Das andere Berner Team, das sich in einem Höhenflug befindet, sind die SCL Tigers (beim SCB ist man sich Top-Platzierungen gewohnt). Die Stürmer treffen, die Special Teams funktionieren und beide Torhüter sind in Top-Form. Die grösste Stärke der Tiger: Den Spielfluss des Gegners zu zerstören, das klassische «Ehlers-Hockey». Langnau lässt nur rund 25 Schüsse pro Spiel auf das eigene Tor zu. Das ist der beste Wert der Liga.

Doch auch die Fans der Tigers sollten nicht bereits die Playoffs planen: Damiano Ciaccio und Ivars Punnenovs spielen momentan über ihren Verhältnissen. Ihre gemeinsame Fangquote von 96,23 Prozent wird wohl eher früher als später einbrechen. Und auch der momentane offensive Shootingstar Raphael Kuonen wird seine Schusseffizienz von 26,09 Prozent nicht beibehalten können.

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So viele Schüsse kassieren die NL-Teams pro Spiel auf das eigene Tor.  Quelle: sihf.ch; Bild: watson

Treffsicherer Pestoni

Die «letzte Chance» sollte es sein, der Wechsel zum HC Davos. Die Chance für Inti Pestoni, zu beweisen, dass er immer noch ein führender Skorer und Leader sein kann. Und das ist dem Tessiner gelungen. Er hat im Bündnerland seine offensiven Qualitäten wiedergefunden und ist momentan einer der wenigen Lichtblicke für die Debakel-geplagten Davoser Fans. Mit je fünf Toren und Assists ist er mit Abstand der beste Skorer seiner Mannschaft. Und wenn sich seine Mitspieler an ihm ein Vorbild nehmen, gibt es für Davos noch Hoffnung.

Davos' Inti Pestoni, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Fribourg-Gotteron am Dienstag, 2. Oktober 2018, in der Vaillant Arena in Davos. (PPR/Gian Ehrenzeller)

Inti Pestoni: beim HCD wieder Topskorer. Bild: PPR

Löchriger Mayer

Hat Servette ein Torhüter-Problem? Nein, Servette hat ein Robert-Mayer-Problem. Der eigentliche Stammtorhüter der Genfer, der sich im Moment den Job mit dem 22-jährigen Gauthier Descloux teilt, kommt überhaupt nicht auf Touren. In fünf Einsätzen konnte Mayer nur einen Sieg feiern. Seine Fangquote liegt bei 88,11 Prozent – der tiefste Wert der gesamten Liga. Derweil hat Descloux fünf Siege auf dem Konto und eine Fangquote von 96,17 Prozent. Gut möglich, dass Mayer in diesem Duell auch langfristig das Nachsehen hat.

Le joueur zurichois, Jerome Bachofner, gauche, a la lutte pour le puck avec le gardien genevois, Robert Mayer, droite, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League LNA, entre le Geneve Servette HC et le ZSC Lions, ce vendredi 28 septembre 2018 a la patinoire des Vernets a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Robert Mayer überzeugt derzeit nicht. Bild: KEYSTONE

Enttäuschende Luganesi

Im Frühjahr noch im Playoff-Final und den Titel nur knapp verpasst, nun der Sturz unter den Strich nach einem Fünftel der Qualifikation. Der Saisonstart ist dem HC Lugano gründlich misslungen, was in der ganzen Aufregung um Davos beinahe etwas vergessen geht. Woran hapert es im Sottoceneri?

Ganz klar: an der Verteidigung. Die Offensive ist zwar auch noch nicht komplett nach Wunsch ins Rollen gekommen (Gregory Hofmann hat erst zwei Tore auf dem Konto, Luca Fazzini erst eines), doch die Problemzone der Bianconeri liegt weiter hinten. Das Team von Greg Ireland lässt in der ganzen Liga die meisten Schüsse (34,11 Schüsse pro Spiel) auf das eigene Tor zu – mehr als Davos, minim mehr als Rapperswil. Zu viele auf jeden Fall. 

Nur weil man mit Elvis Merzlikins einen starken Torhüter zwischen den Pfosten hat, steht man nicht noch schlechter da. Taylor Chorney enttäuscht bislang, wie so viele ausländische Verteidiger bei Lugano in den letzten Jahren. Weil dieser auch noch in der ersten Powerplay-Formation ran darf (man hätte ja auch noch Romain Loeffel im Kader), ist auch das Überzahlspiel unterdurchschnittlich. Zuletzt gab es zwar wieder einen Sieg, doch das Tief der Luganesi dürfte noch anhalten.

Orientierungslose Davoser

Der HC Davos war das Gesprächsthema der ersten Meisterschaftsrunden. In zehn Spielen haben die Bündner 37 Tore kassiert. Ein klares Torhüterproblem, oder? Nicht zwangsläufig. Es gab zwar Spiele, in denen Anders Lindbäck auch nicht immer hervorragend ausgesehen hat. Doch das Problem bei Davos liegt – genau wie bei Lugano – beim Defensivspiel der Feldspieler.

Torhueter Anders Lindbaeck von Davos beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und dem HC Davos vom Freitag, 28. September 2018 in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Anders Lindbäck. Bild: KEYSTONE

Das Team von Arno Del Curto lässt seine Gegner zu einfach zum Abschluss kommen. Das Positionsspiel von Stürmern und Verteidigern stimmt oft noch überhaupt nicht. Zu oft werden Spieler alleine gelassen und können unbedrängt, direkt vor dem Goalie abschliessen. Erst in den letzten beiden Spielen (gegen Ambri und den ZSC) gelang es den Davosern vermehrt, den Gegner nach aussen oder nach hinten zu drängen.

Scheibenverluste im Spielaufbau sorgen zudem oft dafür, dass die Gegner der Bündner immer wieder mit Überzahlsituationen auf das Davoser Tor losziehen können. Dann ist meist auch der beste Torhüter machtlos.

Überzeugende Youngster

Erfreulich, wie viele junge Spieler momentan mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen. Jérôme Bachofner (22) ist bei den ZSC Lions Topskorer und erhält gemeinsam mit Linienkollege Raphael Prassl (20) immer mehr Verantwortung. 

Jubel zum 2:0 bei Lions Pius Suter und Torschuetze Jemore Bachofner, vlnr, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem Lausanne HC, am Sonntag, 14. Oktober 2018, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Jérôme Bachofner, Topskorer der ZSC Lions. Bild: KEYSTONE

Janis Jérôme Moser (18) hat sich beim EHC Biel in der Verteidigung innert kürzester Zeit etabliert. Der Youngster spielt mit einer unglaublichen Abgeklärtheit, als hätte er schon mehrere Jahre NL-Erfahrung auf dem Buckel. Vorne sorgen bei den Seeländern Damien Riat (21) und Dominik Diem (21) für Gefahr.

Bei Ambri sind Dominic Zwerger (22) und Dominik Kubalik (23) erneut die torgefährlichsten Spieler. Und in Langnau hat Flügel Stefan Rüegsegger (20) unlängst mit Skorerpunkten für Aufsehen gesorgt.

Geknickte Lakers

So gross die Euphorie letzte Saison mit Cupsieg und Aufstieg war, so gross ist nun die Ernüchterung am oberen Zürichsee. Zehn Spiele, neun Niederlagen und nur neun Tore erzielt. Damit ist klar, die grösste Baustelle bei den Rapperswilern liegt im Sturm. Gerade mal zwei Spieler (Dion Knelsen und Martin Ness) haben mehr als einen Treffer erzielt. 

SC Rapperswil-Jona Lakers Torhueter Melvin Nyffeler auf der Bank kurz vor Spielschluss waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und den SCL Tigers am Freitag, 12. Oktober 2018, in Rapperswil. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Melvin Nyffeler: von seinen Vorderleuten zu oft im Stich gelassen. Bild: KEYSTONE

Der Lichtblick für die Lakers bleibt Melvin Nyffeler. Obwohl er von seinen Vorderleuten teilweise sträflich im Stich gelassen wird, hält er sie jeweils lange im Spiel. Ohne Nyffeler würden die Resultate wohl noch deutlicher gegen die Lakers ausfallen. Dennoch, mit dem schwachen Saisonstart ist auch die Euphorie in Rapperswil mehrheitlich verschwunden. Waren beim Heimauftakt gegen den ZSC noch 5000 Leute im Stadion, sind es fünf Runden später gegen Langnau noch knapp 3800 Fans.

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    Alle Leser-Kommentare
  • CaptainObvious 15.10.2018 14:19
    Highlight Highlight Die Grafik aus #1 bringt einige Dinge sehr schön zur Geltung:
    * Rappis Problem ist vorallem die Offence, defensiv sind sie in etwa da wo man sie als Aufsteiger vermuten würde
    * Die Tigers spielen klares Ehlers-Hockey und erzielen ihren hohen PDO-Wert vorallem dank der Defence
    * Berns PDO geht wohl in Ordnung - Zwar überdurchschnittlich, aber ein teureres Kader sollte sich auch bemerkbar machen)
    * Ambri spielt mehr nach vorne (wie bereits letzte Saison)
    * Biel trifft glücklich ins Tor - wird sich wohl über Zeit angleichen; mit Hiller im Tor ist die defensive Stabilität aber nicht verwunderlich
    6 1 Melden
  • satyros 15.10.2018 11:53
    Highlight Highlight Zu diesem PDO: Der sagt ja eigentlich aus, ob die eigenen Goalies mehr Pucks halten, als die der Gegner. Ich würde das nicht einfach als Glück abtun. Immerhin ist der Goalie eine der wichtigsten Positionen im Eishockey. Und ob ein Stürmer trifft oder vorbei schiesst, sagt ja auch etwas über seine Qualität aus.
    20 3 Melden
    • Adrian Buergler 15.10.2018 13:15
      Highlight Highlight Das stimmt. Deshalb sagt der PDO auch nicht aus, dass man nur mit Glück Tore schiessen oder verhindern kann.

      Der PDO zeigt aber auf, wenn Schusseffizienz oder Savequote überdurchschnittlich hoch sind. Und weil es eben überdurchschnittlich ist, korrigiert es sich im laufe einer Saison wieder auf einen normalen Wert. Pucks die Vorher (vielleicht durch einen glücklichen Bounce) noch im Tor landeten, gehen jetzt an den Pfosten oder daneben.
      10 0 Melden
  • Best of 7 15.10.2018 11:49
    Highlight Highlight @Bürgler...super Bericht von dir wie immer. Leider liest man von dir viel zuwenig.

    Aber immerhin zwischendurch mal ne Abwechslung, nach den Gotthelf-, Schillerfalter-, Lottergoali- etc. Berichten, eines Schreibers, dessen Namen mir soeben enfallen ist.

    Werde jetzt hier im Broki noch den Wühltisch durchwühlen, in der Hoffnung, dass ich eine Rolex finde. Aber wahrscheinlich finde ich nur wieder ein Leibchen mit aufgenähten Buchstaben.

    Verdammt, ich höre mich ja schon nach diesem Schreiber an, dessen Name mir schon wieder entfallen ist.

    54 5 Melden
  • Hans der Dampfer 15.10.2018 11:32
    Highlight Highlight Für mich hat die Quali Runde nicht wirklich etwas aussagekräftiges mehr. Auf die Playoffs kommt es an. Da kann auch der letzte Meister werden. Siehe letzte Jahre. Der ZSC hat teils unterirdisch gespielt und die Quali ganz unten abgeschlossen und wurde am Ende trotzdem Meister. Der erste der Quali. Bern? Flog hingegen sang und klanglos in der ersten Runde raus..
    2 39 Melden
    • Züzi31 15.10.2018 11:41
      Highlight Highlight Bern verlor gegen Zürich in den Halbfinals... Davor war Bern Meister vom ersten Platz aus.
      25 3 Melden
    • Professor Chaos 15.10.2018 12:21
      Highlight Highlight Du scheinst da was zu verwechseln. Es waren zuletzt die ZSC Lions die als Qualisieger 2016 sang und klanglos ausschieden...
      ...und zwar gegen den SC Bern 😉
      User Image
      8 6 Melden
    • chnobli1896 15.10.2018 12:59
      Highlight Highlight Plus muss man schauen das man überhaupt unter die ersten 8 kommt. Lugano hätte momentan leider keine Chance in den Playoffs aufzudrehen.
      3 1 Melden
  • BeatBox 15.10.2018 10:55
    Highlight Highlight Interessante Analyse, der PDO widerspiegelt irgendwie komischerweise nicht meinen Eindruck, dass der SCB zu viele gute Chancen auslässt. Ich bin gespannt wie sich die Saison entwickelt. Klar sind die Tiger zu weit oben, aber Biel spielt schon sehr sehr gut und scheint sich durch nichts verunsichern zu lassen.

    Von Rappi bin ich sehr enttäuscht. Ich hatte die Hoffnung, wieder 12 kompetitive Teams in der NLA zu sehen, aber Rappi fällt extrem ab...
    30 1 Melden
    • Best of 7 15.10.2018 11:29
      Highlight Highlight Wie soll denn Rappi, Dank diesem kranken Modus (Ligaquali statt direkter Aufstieg des SL-Meisters) mit einem B-Kader mithalten können? Als die Ligaquali vorbei war, war der Transfermarkt ausgetrocknet. 2-3 Mitläufer des Absteigers, die guten haten ja schon bei anderen Clubs unterschrieben und sonst gabs nichts mehr. Dazu noch 4 Leistungsträger seit längerer Zeit verletzt.

      Dazu kommt, dass sie auch nur Geld ausgeben das sie haben, gibt/gab ja auch andere Clubs, die es damit nicht so genau nahmen.
      22 12 Melden
    • bullygoal45 15.10.2018 11:50
      Highlight Highlight Mit dem direkten Aufstieg könnte ein B Team Geld in die Hand nehmen und aufsteigen. So mussten wir leider ein Team planen das auch im B zu zahlen ist. Diese paar Verstärkungen waren 3./4. Linien Spieler in anderen Clubs.
      16 6 Melden
    • Steven86 15.10.2018 12:00
      Highlight Highlight Ich bin nicht enttäuscht. Spielerisch haben sie meistens gut mitgehalten, teilweise sogar besser gespielt als der Gegner. Leider einfach die Tore nicht geschossen. Jetzt gilt es einfach weiter zu arbeiten und den Kopf nicht Hängen zu lassen, dann wird der einte oder andere Sieg kommen.
      18 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ani_A 15.10.2018 10:02
    Highlight Highlight Zug, Ambri, Fribourg und Lausanne sind dann also wohl unauffällig unterwegs?
    36 4 Melden
    • Eskimo 15.10.2018 12:40
      Highlight Highlight Wenn man bedenkt welches Verletzungspech Zug bisher hatte (zurzeit 3 Ausländer verletzt, Diaz, Simion usw.) dann ist es sehr erstaunlich wie weit vorne sie jetzt sind.
      14 1 Melden
  • geistfrei 15.10.2018 09:43
    Highlight Highlight lausanne hat zwar einen starken kader auf den ersten blick, aber doch im sturm vor allem 2 toplinien, die überforciert werden. ganz im stile seines förderers kari denkt peltonen, seine top-shots werden es richten. biel hingegen hat nicht nur tolle transfers geschafft, sondern haben auch seit mehreren saisons weniger vielversprechende spieler gefördert und verantwortung übertragen, damit sich diese entwickeln können. das produkt: 4 linien, die powern können. da fällt dann eine verletzung oder baisse eines leistungsträgers weniger ins gewicht wie jetzt beispielsweise bei jeffrey.
    48 4 Melden
  • DäTopscorer 15.10.2018 09:38
    Highlight Highlight Wie gesagt die Saison ist noch jung. Rappi muss zuerst noch mit dem hohen Tempo klarkommen. Und ich denke nicht, dass die Euphorie verschwunden ist. Jedes Spiel das noch kommen wird, beginnt bei 0:0 und dauert (meist) 60 Minuten. :-)
    35 10 Melden
    • Goon (Zeuge Del Curtos) 15.10.2018 10:27
      Highlight Highlight Und sobald der Gegner ein Tor schiesst gibt es höchstens noch ein Unentschieden für euch ;-)

      Bei uns gibt es dann meistens eine Packung
      21 4 Melden
    • Best of 7 15.10.2018 11:31
      Highlight Highlight Ich stimme Goon zu....ich muss schnell zum Arzt, mit mir stimmt etwas nicht.😈😢
      10 2 Melden
    • bullygoal45 15.10.2018 11:53
      Highlight Highlight Wir feuern unsre B Mannen an bis am Schluss. Sie geben ihr Bestes. Niemand weiss wie wir spieled wenn wir das erste Tor schiessen. Bisher kassierte man immer zuerst ein Gegentor.

      Hopp Rappi 👍🏻🔴🔴🔴
      12 9 Melden
  • Pegi9999 15.10.2018 09:15
    Highlight Highlight Kann nur besser kommen bei Rappi, 2 Ausländer sind noch aus dem B, die anderen beiden sind verletzt und der neue taugt nach den beiden Matches zumindest zu nichts..

    Sollten sie weiterhin hart tranieren und so kämpfen in den matches wie bisher und sich dadurch mit Toren belohnen, schafft man den Ligaerhalt.
    Nächste Saison könnte man diverse Nlb Spieler mit Nla ersetzen.

    Ich glaube Langnau hatte letzte Saison nach 10 Spielen auch erst 1 Sieg und konnte sich doch noch deutlich vom Strich distanzieren zum Ende der Saison, das macht Mut.
    26 7 Melden
  • egemek 15.10.2018 09:14
    Highlight Highlight Für mich ist nach 10 Runden klar, dass der SCB und ZSC wie erwartet in einer anderen Liga spielen. Auch wenn die Tabelle das noch nicht so klar zeigt, ist die Dominanz auch auf dem Eis zu sehen.
    Ich wäre (durchaus positiv) überrascht, wenn ein anderes Team im Finale steht.
    8 70 Melden
    • riqqo 15.10.2018 09:41
      Highlight Highlight In welcher Liga spielen denn die beiden?

      Sorry, aber nach 10 Runden über die beiden Finalisten zu sprechen, sorgt bei mir nur für Kopfschütteln. Es kann jederzeit zu Verletzungen auf empfindlichen Positionen oder bei einem Team zu einem totaler Einbruch kommen…
      Das ist alles schon passiert.

      Zumal es am Ende auf die finale Tabelle und die PO-Konstellation ankommt, ob es überhaupt möglich ist, dass genau diese beiden im Finale stehen können. Du wirst ganz bestimmt positiv überrascht sein, egemek. :-)

      Denn wie es immer heisst: It ain't over till the fat lady sings.
      38 2 Melden
    • egemek 15.10.2018 10:01
      Highlight Highlight @riqqo: Das ist lediglich mein Gefühl, dass ich nach den bis jetzt gesehenen Spielen habe. Biel hat mich beeindruckt durch Einfachheit und Effizienz, der ZSC jedoch durch Kaderbreite und Abgeklärtheit. Und Berns Heimbilanz ist abgesehen vom Biel-Spiel auch nicht soo schlecht.

      Natürlich kann noch alles passieren in dieser Saison, zu viele Verletzte können sogar die Playoffs kosten, jedoch denke ich, dass Bern und v.a. Zürich auf Grund der unglaublichen Kaderbreite auch hier Vorteile gegenüber z.B. Zug, Biel oder Lugano besitzen.
      8 12 Melden
    • TheWall_31 15.10.2018 10:10
      Highlight Highlight Was der Z bisher zusammen schustert (das sage ich als Z-Fan), ist alles andere als eine eigene Liga mit Bern. Auch von den letzten fünf Siegen in Serie war spielerisch leider wenig zu sehen, das deine Aussage untermauern würde. Die ersten 10 Minuten gestern gegen Lausanne zeigten, dass nicht wirklich viel zusammenpasst bisher.
      14 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schigi 15.10.2018 09:07
    Highlight Highlight Ich erfreue mich der aktuellen Situation. Das eventuell es wird dann schon noch schlechter, mag einem Journalisten gefallen. Mir nicht. Die Gegenwart ist erfreulich anders und die Zukunft kennen wir zum Glück nicht.
    18 3 Melden
  • Gondeli 15.10.2018 09:00
    Highlight Highlight Das bedeutet also, die Tigers sind besser als Biel, da die Seeländer (mal wieder) nur Glück haben. Gut so!

    Plee-Offs!
    4 55 Melden
    • Adrian Buergler 15.10.2018 09:46
      Highlight Highlight @Gondeli: Nein. Der PDO der Tigers ist noch höher als der Biels.
      58 1 Melden
    • Best of 7 15.10.2018 11:37
      Highlight Highlight Gondeli...so oft wie du dir selber in die Knie schiesst, müssten deine Kniescheiben ja aussehen wie ein Emmentalerkäse.

      Aber das würde ja zu einem Tigers Fan passen.
      30 0 Melden
  • morax 15.10.2018 08:53
    Highlight Highlight Die Saison ist noch lang... mal schauen, wie es nach 3/4 aussieht.

    Ausserdem muss man nur das letzte Spiel gewinnen.
    18 0 Melden
    • Ritiker K. 15.10.2018 09:56
      Highlight Highlight
      Ausserdem muss man nur das letzte Spiel gewinnen.

      - um in der National League zu bleiben.
      29 1 Melden
  • pierre87 15.10.2018 08:16
    Highlight Highlight Schöne Analyse! Auch Spannend wie Lausanne mit deren Kader so unterdurchschnittlich gestartet ist. Aber warten mir mal ab die Saison ist noch lang.
    61 0 Melden

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