Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Eishockey-WM in Dänemark

Gruppe A in Kopenhagen:
Russland – Slowakei 4:0 (2:0,0:0,2:0)
Tschechien – Österreich 4:3 (2:1, 1:0, 1:2)

Gruppe B in Herning:
Südkorea – Norwegen 0:3 (0:1,0:0,0:2)
Kanada – Lettland 2:1 n.V. (1:0, 0:0, 0:1, 1:0)

epa06736184 Russia players celebrate a goal  during the IIIHF World Championship group A ice hockey match between Russia and Slovakia at Royal Arena in Copenhagen, Denmark, 14 May 2018.  EPA/MADS CLAUS RASMUSSEN  DENMARK OUT

Russischer Jubel: Gegen die Slowakei reichte ein sackstarkes Startdrittel. Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Kanada besiegt Lettland erst in der Verlängerung – Russlands Sieg hilft der Schweiz



Russland – Slowakei 4:0

Russland hat an der WM in Dänemark die Slowakei sicher mit 4:0 bezwungen und der Schweiz damit Schützenhilfe gewährt. Das Team von Trainer Patrick Fischer kann die Viertelfinals mit einem Sieg morgen gegen Frankreich (ab 12.15 Uhr) wieder aus eigener Kraft schaffen.

Die favorisierten Russen liessen den Slowaken, die im Verlauf des Turniers einen Steigerungslauf hinlegten und gegen Schweden und Tschechien punkteten, keine echte Siegchance. Bereits nach dem ersten Drittel stand es nach Toren von Maxim Manin (12.) und Nikita Gussew (17.) 2:0 für die Russen, bei einem Schussverhältnis von 17:2. In der Folge schaukelte Russland den Vorsprung souverän über die Zeit. In den letzten beiden Minuten trafen Maxim Schalunow und Ilja Michejew noch ins verlassene Tor

Während Russland morgen gegen Schweden um den Gruppensieg spielt, liegen die Vorteile in der Gruppe A im Kampf um das letzte Viertelfinal-Ticket nun wieder bei der Schweiz. Dem Nationalteam reicht gegen die Franzosen ein Sieg mit zwei Punkten, um sich zum zweiten Mal in Folge an einer WM für die K.o.-Phase zu qualifizieren. Im Fall eines Sieges gegen die Franzosen müssten die Schweizer in den WM-Zweitspielort Herning reisen. Dort würde am Donnerstag im Viertelfinal entweder Finnland oder die USA warten. Diese beiden Mannschaften ermitteln morgen im Direktduell den Sieger der Gruppe B.

Tschechien – Österreich 4:3

Tschechien setzt sich standesgemäss gegen Österreich durch. Dennoch darf der Aufsteiger mit seiner Leistung zufrieden sein. Besonders auffällig spielte NHL-Profi Michael Raffl. Der Flügel der Philadelphia Flyers verkürzte im letzten Drittel mit zwei herrlichen Treffern von 1:4 auf 3:4. Zum Sieg reichte es trotzdem nicht. 

Südkorea – Norwegen 0:3

Schon in der 1. Minute lag die Scheibe im norwegischen Tor – aber der Treffer zählte nicht, weil ein Südkoreaner den Goalie behindert hatte. So kamen die Norweger mit einem blauen Auge davon. Bis zur 47. Minuten führten sie bloss mit 1:0, ehe ihnen noch zwei weitere Treffer gelangen. Südkorea steigt ab.

Norway's Niklas Roest, up, collides with South Korea's Shin Sanghoon, down, during the Ice Hockey World Championships group B match between South Korea and Norway at the Jyske Bank Boxen arena in Herning, Denmark, Monday, May 14, 2018. (AP Photo/Petr David Josek)

Sinnbildlich für das ganze Spiel: Norwegen oben, Südkorea unten. Bild: AP

Kanada – Lettland 2:1 n.V.

Mit einem Sieg hätten die Letten Kanada überholen können – und nur wenig fehlte zur Sensation. Lettland verlangte vom Mutterland des Hockeys alles ab, holte ein 0:1 auf und spielte sich in die Verlängerung. Dort liess allerdings Superstar Connor McDavid seine ganze Klasse aufblitzen und fügte mit einem Supertor die Entscheidung herbei. Lettland kann sich mit einem Sieg morgen im Direktduell gegen Dänemark aber weiterhin für den Viertelfinal qualifizieren. (ram/cma)

Die Tabellen

Gruppe A

Image

Gruppe B

Image

tabellen: iihf

Die Telegramme

Russland - Slowakei 4:0 (2:0, 0:0, 2:0)
Kopenhagen. - 7732 Zuschauer. - SR Lemelin/Rantala (AUT/FIN), Kohlmüller/Oliver (GER/USA).
Tore: 12. Mamin (Soschnikow) 1:0. 17. Gussew (Dazjuk, Saizew) 2:0. 59. (58:49) Schalunow (Soschnikow) 3:0 (ins leere Tor). 60. (59:44) Michejew (Barabanow, Schalunow) 4:0 (ins leere Tor). - Bemerkungen: je 3mal 2 Minuten.

Kanada - Lettland 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) n.V.
Herning. - 2966 Zuschauer. - SR Reneau/Wehrli (USA/SUI), Malmqvist/Sefcik (SWE/SVK). 
Tore: 3. Beauvillier (Pageau, Barzal) 1:0. 42. Rubins (Roberts Bukarts, Blugers) 1:1. 61. (60:46) McDavid (Nugent-Hopkins) 2:1. - Strafen: je 2mal 2 Minuten. - Bemerkungen: Lettland mit Kenins (ZSC Lions), ohne Goalie Merzlikins (Lugano/überzählig).

Südkorea - Norwegen 0:3 (0:1, 0:0, 0:2)
Herning. - 3330 Zuschauer. - SR Iverson/Kaukokari (CAN/FIN), Goljak/McCrank (BLR/CAN).
Tore: 14. Lindström (Mathis Olimb, Espeland/Ausschluss Radunske) 0:1. 47. Valkvae Olsen (Bastiansen, Espeland) 0:2. 51. Holös (Ken André Olimb, Steffen Thoresen/Ausschluss Young) 0:3. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Südkorea, 1mal 2 Minuten gegen Norwegen. - Bemerkungen: Norwegen mit Holös (Fribourg-Gottéron). 

Tschechien - Österreich 4:3 (2:1, 1:0, 1:2)
Kopenhagen. - 3843 Zuschauer. - SR Olenin/Schukies (RUS/GER), Jensen/Otmachow (DEN/RUS).
Tore: 1. (0:31) Hyka (Kubalik, Sulak) 1:0. 3. Chytil (Krejcik) 2:0. 18. Komarek (Hofer) 2:1. 26. Kubalik (Hyka, Necas) 3:1. 50. Hyka (Faksa, Kubalik/Ausschluss Hundertpfund) 4:1. 51. Raffl (Unterweger, Haudum) 4:2. 58. Raffl (Komarek, Schumnig) 4:3. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Tschechien, 2mal 2 Minuten gegen Österreich. - Bemerkungen: Tschechien mit Cervenka (Fribourg-Gottéron) und Kubalik (Ambri-Piotta), ohne Kousal (Davos/nicht eingesetzt). Österreich mit Ulmer (Lugano), Zwerger (Ambri-Piotta) und Obrist (Kloten). (sda)

Diese europäischen Gründerklubs sind noch nie abgestiegen

Neuer Riss geht durch Hawaii

Play Icon

Video: srf

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Link to Article

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Link to Article

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link to Article

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

Link to Article

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

Link to Article

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

Link to Article

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Link to Article

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

Link to Article

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

Link to Article

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Link to Article

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

Link to Article

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Link to Article

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

Link to Article

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Link to Article

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

Link to Article

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

Link to Article

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Link to Article

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

Link to Article

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Link to Article

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Link to Article

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Daniela Ryf und Nino Schurter sind die Schweizer Sportler des Jahres

Nino Schurter und Daniela Ryf wurden an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Den Preis für das Team des Jahres erhielt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.

Zahlreiche Schweizer Sportler haben 2018 Ausserordentliches geleistet, deshalb präsentierte sich das Feld der Nominierten für die Sports Awards von heute hochkarätig wie selten zuvor. Mit Triathletin Daniela Ryf und Mountainbiker Nino Schurter setzten sich im Gegensatz zum Vorjahr, als Wendy Holdener und Roger Federer triumphierten, zwei Athleten durch, die eher aus Randsportarten stammen.

Die weiteren Awards in der TV-Gala gingen an Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer (Trainer …

Artikel lesen
Link to Article