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Sportlich läuft's, dafür finanziell eher weniger – das sind die Gründe für die 2.5 Millionen Verlust des HC Davos

 
 
Bild: KEYSTONE

Sportlich läuft's, dafür finanziell eher weniger – das sind die Gründe für die 2.5 Millionen Verlust des HC Davos

Der Geschäftsbericht der Hockey Club Davos AG, die für die Belange des Schweizer Meisters verantwortlich zeichnet, bestätigte den bereits angekündigten Verlust im Geschäftsjahr 2014/15.
17.09.2015, 10:4817.09.2015, 11:05

Aus dem am Donnerstag veröffentlichen Geschäftsbericht geht ein Minus von 2'527'195 Franken hervor. Die Hoffnungen, dass der budgetierte Verlust kleiner ausfallen würde, erfüllten sich nicht.

Auf der Ertragsseite konnten zwar dank der sportlich erfolgreichen Playoff-Phase Mehreinnahmen im Ticketing, im Sponsoring und im Merchandising verzeichnet werden. Aufgrund der schlechten Platzierung in der Qualifikationsphase ergaben sich aber weniger Heimspiele als für einen Meister üblich.

Die Heimspiele des HC Davos wurden in der letzten Saison schlecht besucht. 
Die Heimspiele des HC Davos wurden in der letzten Saison schlecht besucht. 
Bild: KEYSTONE

Beim Aufwand fielen neben den Zahlungen an die übrigen Klubs der Liga wegen des Spengler Cups vor allem auch die höheren Investitionen in Personal und Infrastruktur an. Diese mussten getätigt werden, um die Selbstvermarktung des Spengler Cups aufzugleisen. Dieser Aufwand sollte sich mittelfristig in Mehreinnahmen auszahlen.

Davos investierte viel um die Selbstvermarktung des Spengler Cups aufzugleisen.  
Davos investierte viel um die Selbstvermarktung des Spengler Cups aufzugleisen.  
Bild: KEYSTONE

Deutlich negativ auf das Gesamtergebnis wirkte sich, nebst den Meisterprämien, der Geschäftsverlauf des Profitcenter Restauration aus. Es gelang nicht, den Betrieb des Lokals Strozzi's & Spengler's in die Gewinnzone zu führen.

Der Betrieb wurde auf Ende April 2015 eingestellt, womit sich ein erheblicher Abschreibungsbedarf ergab. Verwaltungsrats-Präsident Gaudenz Domenig mag nicht von einer akuten Krise sprechen.

Aufgrund der erwarteten Durststrecke habe der HCD schon früh eine Kaptitalerhöhung angestrebt. Aus dem Geschäftsbericht geht hervor, dass mit Zeichnungen in der Höhe von 4.8 Millionen das Mindestziel von 3 Millionen klar übertroffen wurde. (si/ndö)

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2 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Tikkanen
17.09.2015 13:03registriert November 2014
...vielleicht übertreiben es die Murmelis ein wenig mit der Hochstilisierung ihres Grümpelturnierlis zum reinen VIP Anlass und verlieren dabei den Bezug zum einfachen Bratwurst- und Bierli Fan.....
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Das Gespött der Nation! GC landet trotz hochkarätigem Kader in der Abstiegsrunde
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