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Switzerland defender Mathias Seger, left, battles for the puck with Germany forward Thomas Oppenheimer during the Group B preliminary round match between Germany and Switzerland at the Ice Hockey World Championship in Minsk, Belarus, Wednesday, May 14, 2014. (AP Photo/Darko Bandic)

Auch bei seiner letzten WM-Teilnahme immer mit vollem Einsatz: Seger 2014 gegen Deutschland.
Bild: Darko Bandic/AP/KEYSTONE

Rekord-Natispieler Seger zum Nicht-Aufgebot für die WM: «Alles andere hätte mich überrascht»

Obwohl er die Nichtnominierung für die WM erwartet hatte, kommt beim Rekord-Internationalen Mathias Seger ein bisschen Wehmut auf: «Ich habe im Nationalteam unzählige schöne Geschichten erlebt.»



Mathias Seger wird nicht zum 17. Mal an einer WM teilnehmen. Der Captain der ZSC Lions spielt in der Planung der Nationalmannschaft keine Rolle mehr. Ein persönliches Treffen mit den drei Natitrainern Patrick Fischer, Felix Hollenstein und Reto von Arx sei in einem überaus angenehmen Rahmen verlaufen, so der fünffache Meister-Verteidiger. «Das Thema Nationalmannschaft hatten wir innerhalb von fünf Minuten besprochen. Dann unterhielten wir uns lange über alles andere.»

Nur etwas bedauert Seger: «Ich hätte gerne mal noch unter Fischer, Fige und Arxi gespielt. Mich verbindet eine lange Vergangenheit mit ihnen.» Der 38-Jährige stand mit dem Nationalcoach und seinen Assistenten x-fach im Schweizer Shirt im Rink.

«So habe ich keinen Anspruch auf einen Platz im WM-Kader»

Sein letztes von 305 Länderspielen bestritt der langjährige Captain der Verbandsauswahl am 20. Mai 2014 beim Vorrunden-Out in Minsk gegen Lettland (3:2). Ein Jahr später musste der 16-fache WM- und vierfache Olympia-Teilnehmer wegen einer Armverletzung passen, ehe nun die (erwartete) Ausmusterung folgte.

«Alles andere hätte mich überrascht.» Seine Rolle in Zürich habe sich verändert, die Eiszeit hat sich spürbar verringert. Für den Rekord-Turnierteilnehmer ist der Entscheid Fischers absolut nachvollziehbar: «So habe ich keinen Anspruch mehr auf einen Platz im WM-Kader.»

Der enttaeuschte ZSC Spieler Mathias Seger nach der 3:0 Niederlage gegen den SC Bern im vierten Playoff-Viertelfinalspiel der National League A zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions am Donnerstag, 10. Maerz 2016, in der PostFinance-Arena in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Der Zahn der Zeit nagt an Seger: Auf dem Eis ist er nicht mehr die Führungsfigur, die er in der Kabine ist.
Bild: KEYSTONE

Wird die nächste Saison die letzte?

Zurück bleiben unzählige prägende Erinnerungen und «Eindrücke aus zahlreichen Ländern. Es war eine gute Zeit.» Die 1:5-Niederlage gegen Schweden im ersten und letzten WM-Final seiner Karriere bleibt als «einer der schwierigsten Momente» haften, aber das Positive überwiege bei Weitem, betont der ZSC-Profi.

In der kommenden Saison wird sich der Charakterkopf der Lions vollumfänglich auf seine Aufgabe im Stadtzürcher Ensemble konzentrieren. Ob seine 21. NLA-Spielzeit zugleich seine Abschiedstour ist, lässt Seger offen. Ziemlich sicher ist einzig, dass er im nächsten Herbst am 2. Spieltag mit seiner 1073. Partie auf höchster Ebene Rekordhalter Ivo Rüthemann ablösen wird. (ram/sda)

Die Meister seit Einführung der Play-offs 1985/86

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    Alle Leser-Kommentare
  • Patrick Strahm 01.04.2016 10:39
    Highlight Highlight bin bekennender Bernfan und mag den Z eigentlich überhaupt nicht ABER Mathias Seger nicht zu mögen, ist fast unmöglich. Dieser geile Siech ist der Inbegriff von Leidenschaft, Loyalität, Intelligenz, Menschlichkeit, Bodenständigkeit und einfach HOCKEY. Schade geben ihm die drei Witzfiguren...sorry Natitrainer nicht wenigstens die Chance noch einmal das CH-Dress überzuziehen. Jedes Team, egal ob Club oder Nationalteam, kann froh sein, so einen Sportsmann in seinen Reihen zu haben. http://sC
  • Hayek1902 01.04.2016 00:59
    Highlight Highlight ich hatte das Vergnügen, Seger mit 3 anderen ZSC Spielern (Flüeler, Boltshauser und vielleicht Suter?) während der OLMA persönlich zu treffen. Sehr symparhischer Mensch, dr hätte einen würdigen Abschied bei einem Testspiel gegen den ZSC oder Schweden oder wen auch immer verdient.
  • Lueg 31.03.2016 22:01
    Highlight Highlight Gerne hätten wir 1000 Nati Spiele von gesehen. Doch das ist nicht möglich. Der Entscheid ist nachvollziehbar- sagt auch der einmalige Segi.
    Doch die Unfähikeit des Verbandes schreit zum Himmel. Sicher haben die die vier Kumpel das anständig besporchen. Die Aparatschiks haben jedoch mal wieder mal Verpasst was Grosses zu tun. Verpasst haben Sie ein Vorbereitungspiel vor grosser Kulisse zu erleben. Genau Segi im würdigen Rahmen zu verabschieden! Hunderte wenn nicht tausende würden den normalerweise astronomische Eintrittspreis bezahlen um Segi Danke zu sagen. Passt zum Trainer Theater.
  • Schreiberling 31.03.2016 21:02
    Highlight Highlight Seine Leistungen und vor allem auch die Reaktion auf die Ausmusterungen zeigen einmal mehr, dass Seger nicht nur ein guter Hockeyspieler, sondern auch ein toller Sportsmann und ein feiner Mensch ist.

    Danke für alles wo du i de Nati gleischtet häsch, Segi!
  • Hockrates 31.03.2016 21:00
    Highlight Highlight Seger ist einfach ein zwäger Typ. Er macht es den Fans anderer Vereine schwer, den ZSC richtig zu hassen.

    Wenn er mal zurücktritt, hat wenigstens das Böse im Schweizer Hockey wieder eine richtige Heimat :-)
    • Lueg 31.03.2016 22:45
      Highlight Highlight Freunde kann man kaufen. Neider muss man sich erarbeiten ;-)
    • exeswiss 01.04.2016 00:52
      Highlight Highlight der zsc hat ja nicht mal eine eigene "heimat" *schenkelklopf*
    • Lueg 01.04.2016 09:45
      Highlight Highlight Sollten die Lions irgendwann mal ihr eigenes Gehege bekommen und so weiter Einnahmequellen erschliessen.... Dan müssen wir uns alle Warm anziehen weil und dann nur noch der Neid und die Junglöwen die Sie nicht einbauen konnten....

  • Sasch von Ti 31.03.2016 20:48
    Highlight Highlight Ja ok er ist nicht mehr der jüngste, die Jungen sind sicher schneller, aber Seger ist ein Top Spieler und bodenständig. Über 1000 Einsätze muss man zuerst machen!

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