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Kloten's player Lukas Stoop, left, fights for the puck with Ambri's player Dominic Zwerger, right, during the preliminary round game of National League Swiss Championship 2017/18 between HC Ambri Piotta and EHC Kloten, at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Wednesday, February 28, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Duell im Abstiegskampf: Kloten gegen Ambri. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Aus diesen 7 Gründen werden die letzten zwei National-League-Runden noch spannend

Die SCL Tigers haben mit der gestrigen Pleite gegen Genf wohl die letzten Playoff-Hoffnungen verspielt. Oder doch nicht? Es gibt gute Gründe, weshalb auch die letzten zwei Runden der National League nochmals spannend werden. 

01.03.18, 12:04


Langnauer Sensation?

Die gestrige Niederlage gegen Genf war natürlich ein herber Dämpfer für die Langnauer Playoff-Hoffnungen. Doch noch dürfen die SCL Tigers träumen. Sechs Punkte sind noch zu holen, deren fünf beträgt der Rückstand auf Genf. Während Servette zwei Mal beim souveränen Leader Bern antreten muss, trifft Langnau zwei Mal auf den desolaten EHC Kloten. Gibt es ein Eishockey-Wunder in den letzten zwei Runden?

Die Playoffs als Geschenk des SCB? «Nein danke», meint Eismeister Zaugg:

Positionskämpfe

Vorne ist viel bereits entschieden. Der SC Bern wird souveräner Qualifikationssieger, der EV Zug dürfte sich Platz zwei sichern. Doch dahinter wird es nochmals spannend. Biel (83 Punkte) und Lugano (82 Punkte) streiten sich um den dritten Platz.

Die aktuelle Tabelle

Wer wird als achtes Team grün? Bild: teletext

Derweil liefern sich der ZSC, Fribourg und Davos einen Dreikampf um die Ränge 5 bis 7. Gerade mal zwei Punkte trennen die drei Teams. Wer verschafft sich die beste Ausgangslage für die Playoffs?

Topskorer-Rennen

Kann jemand Dustin Jeffrey noch abfangen? Der Lausanne-Stürmer führt die Skorer-Wertung der National League derzeit mit 54 Punkten an. Dahinter liegen Fredrik Pettersson (ZSC) und Viktor Stalberg (Zug) mit fünf Punkten Rückstand. Die beiden bräuchten zwei überragende Spiele, um sich die Krone noch zu holen. 

Le Top Scorer lausannois Dustin Jeffrey montre sa deception a la fin de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et le HC Fribourg-Gotteron ce mardi 19 decembre 2017 a la patinoire provisoire de Malley 2.0 a Lausanne. (PPR/Laurent Gillieron)

Stellt ein Playout-Team dieses Jahr den Ligatopskorer? Bild: PPR

Im Rennen der besten Schweizer Punktesammler haben Luca Fazzini (Lugano) und Gaëtan Haas (Bern) mit je 40 Punkten die Nase vorne. Hinter ihnen folgen Vincent Praplan (Kloten), Pius Suter (Zürich), Joel Genazzi (Lausanne) und Tanner Richard (Genf).

Start in den Abstiegskampf

Derweil sich die oberen Teams für die Playoffs rüsten, muss sich der EHC Kloten wohl schon bald mit dem Playout-Final beschäftigen. Aktuell liegen die Zürcher Unterländer 16 Punkte hinter dem zehnten Platz. 24 Punkte gibt es für sie noch zu holen, wenn sie denn die letzten Spiele der Qualifikation und die Spiele der Platzierungsrunde alle gewinnen. 

Kloten's player Roman Schlagenhauf, left, and Kloten's player Daniele Grassi, right, celebrate the 3-3, during the preliminary round game of National League Swiss Championship 2017/18 between HC Ambri Piotta and EHC Kloten, at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Wednesday, February 28, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

«Ciao Daniele, freusch di au scho uf de Abstiegskampf?» – Klotens neue Realität.  Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Auch Lausanne muss sich ernsthafte Sorgen machen. Der Vorsprung auf das elftplatzierte Ambri ist auf sechs Punkte geschrumpft. Die Waadtländer haben seit sechs Spielen nicht mehr gewonnen, während Ambri vier Siege aneinanderreihte. 

Wer wird bester Goalie?

Wenig überraschend ist hier Leonardo Genoni in der Pole-Position. Doch der Vorsprung des SCB-Goalies ist minim. Schaut man nur auf die Fangquote, folgen dicht hinter ihm Tobias Stephan (Zug) und Barry Brust (Fribourg). Gewichtet man die erhaltenen Tore nach 60 Minuten, ist es jedoch Lukas Flüeler (ZSC), der Genoni auf die Pelle rückt. 

Berns Goalie Leonardo Genoni waehrend dem Eishockeyspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem SC Bern, am Samstag 13. Januar 2018, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

Wie viel Geld kriegt der Nachwuchs?

496 Punkte erzielten die Topskorer der 12 National-League Klubs in den bisherigen 48 Runden. Damit liegen sie noch deutlich hinter den 538 Zählern, die letztes Jahr nach 50 Spielen zusammengekommen waren. Dennoch gibt es in diesem Jahr mehr Geld für den Nachwuchs.

Biels Topscorer Marc-Antoine Pouliot, jubelt zum 1:0, waehrend dem Eishockey National League Spiel, zwischen dem EHC Biel und dem HC Genf-Servette am Samstag 6. Januar 2018 in der Tissot Arena in Biel. (PPR /Marcel Bieri)

Biels Topskorer Marc-Antoine Pouliot jubelt über einen Treffer. Bild: PPR

Grund: PostFinance sind Skorerpunkte in der National League seit dieser Saison neu 300 statt 200 Franken wert. Tore und Assists in der Swiss League bringen 200 statt wie bisher 100 Franken ein.

Wer wird Strafenkönig?

Absoluter Spitzenreiter ist Cody Almond. Der Genfer, der auch in der Nati bei Olympia negativ aufgefallen ist, hat es fertiggebracht, in 28 Spielen 100 Strafminuten zu sammeln. Nach dem Check gegen den Deutschen Christian Ehrhoff im Olympia-Achtelfinal musste Almond seine Saison allerdings verletzungsbedingt beenden. Nun bietet sich Biels Marc-Antoine Pouliot (aktuell 89 Strafminuten) die Chance, diese zweifelhafte Ehre zu übernehmen. 

Cody Almond (89), of Switzerland, and Tomas Mertl (86), of the Czech Republic, battle for the puck during the first period of the preliminary round of the men's hockey game at the 2018 Winter Olympics in Gangneung, South Korea, Sunday, Feb. 18, 2018. (AP Photo/Matt Slocum)

Cody Almond gibt sich nicht nur im Nati-Dress undiszipliniert. Bild: AP/AP

Nicht nur auf dem Eisfeld ist es kalt

Video: watson/Emily Engkent, Angelina Graf

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Der müde Joe 01.03.2018 12:44
    Highlight Ich würde Langnau die Playoffs gönnen. Kloten muss jetzt auch nicht mehr mit Siegen beginnen, wäre ja schön wenn sie es in den Playouts hinkriegen, was ich aber schwer bezweife.😏
    Auch nach Olympia wird immer noch das gleiche „Lied“ gespielt: früh in Rücklage, ein bisschen gekämpft, kurz vor Schluss die Nerven verloren. Vielleicht merken jetzt auch die letzten Kloten-Hockey-Romantiker, dass der Abstieg naht.
    47 10 Melden
    • XAALLAAX 01.03.2018 13:36
      Highlight Du, ich denke mit Trübsal blasen ist uns auch nicht geholfen. Nutzen wir die Chancen, die noch bleiben!
      Wahrscheinlich wird es ein riesen Krampf, darum umso wichtiger den Glauben zu behalten.
      Jetzt erscht rächt Chloote!
      17 3 Melden
    • Der müde Joe 01.03.2018 14:53
      Highlight Ja sag das mal unseren Spielern und vorallem unserem super Captain.
      14 2 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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