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25.10.2015; Zuerich; Eishockey NLA - ZSC Lions - SCL Tigers; Auston Matthews (ZSC) gegen Yannick-Lennart Albrecht (Tigers)
(Steffen Schmidt/freshfocus)

Auston Matthews im ungewohnten Retro-Look.
Bild: Steffen Schmidt/freshfocus

Im Nostalgie-Trikot und vor Rekord-Kulisse: Die ZSC Lions siegen gegen Langnau und rücken auf Rang zwei vor

Im einzigen Sonntagspiel schlagen die ZSC Lions die SCL Tigers mit 6:3. Die Zürcher rücken dank dem Sieg in der Tabelle auf den 2. Platz vor. 10'430 Zuschauer finden den Weg ins Hallenstadion, das ist Saisonrekord. 



- Die ZSC Lions setzten sich souverän durch, obwohl sie bis 153 Sekunden vor Schluss nur mit 4:3 führten. Die Zürcher in grün-weissen Retro-Shirts dominierten die Partie klar und deutlich. Nur wegen einer ungenügenden Chancenauswertung und etwelchem Pech in der Abwehrarbeit blieben die Langnauer bis zuletzt im Spiel. Die siegbringenden Goals gelangen Kris Foucault in der 43. Minute zum 4:2 und Robert Nilsson in der 58. Minute zum 5:3. Foucault, der Kanadier der GCK Lions, gelangte zum fünften Mal für die ZSC Lions zum Einsatz und kam zum zweiten Torerfolg. Topskorer Nilsson steht bereits bei vier Goals und 14 Assists. Am Ende traf Morris Trachsler noch zum 6:3 ins leere Tor.

- Unglücklich kämpften die Lions vor dem eigenen Tor, denn alle drei Langnauer Goals waren Zürcher Eigentore. Beim 1:2 von Tobias Bucher (18.) fälschte Severin Blindenbacher den Puck ins eigene Netz ab. Bei Kevin Clarks 2:2-Ausgleich nach 23 Minuten fand die Scheibe den Weg via den Rücken von Patrick Geering ins Netz. Und beim 3:4-Anschlusstreffer von Anton Gustafsson fälschten zuerst Blindenbacher und dann Goalie Niklas Schlegel den Puck zum Eigentor ab.

Die Lions Morris Trachsler, links, Torschuetze Reto Schaeppi, Mitte, und Luca Cunti, rechts, jubeln nach dem 3-2 beim Eishockeyspiel der National League A ZSC Lions gegen die SCL Tigers im Hallenstadion in Zuerich am Sonntag, 25. Oktober 2015. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Trachsler, Schäppi und Cunti machen Jagd auf Spitzenreiter Fribourg-Gottéron.
Bild: KEYSTONE

- Die erfolgreiche Langnauer Aufholjagd vom 0:2 zum 2:2 verlieh den Berner Gästen kurz Aufwind. Reto Schäppi führte mit dem Treffer zum 3:2 für die Lions, sechs Minuten nach dem Ausgleich der Tigers erzielt, die Partie wieder in die erwartete Bahn.Beim bedeutsamen 4:2 für die ZSC Lions kämpften auch die Emmentaler ohne Glück. Ein Linienrichter stand den Langnauern in der Offensivzone im Weg, direkt aus dem Puckverlust entstand der Gegenangriff, den Foucault zum 4:2 abschloss. Roman Wick, der Zürcher Topskorer der letzten Saison, kam im 18. Meisterschaftsspiel zu seinem ersten Skorerpunkt (Assist zum 1:0).

Die Tabelle

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Das Telegramm

ZSC Lions - SCL Tigers 6:3 (2:1, 1:1, 3:1).
10'430 Zuschauer (Saisonrekord). – SR Björk/Massy (Sd/Sz), Borga/Espinoza.
Tore: 7. Pius Suter 1:0. 15. Ryan Keller (Wick, Malgin) 2:0. 18. Tobias Bucher 2:1 (Eigentor Blindenbacher) 2:1. 23. Clark (Ausschlüsse Herzog, Blindenbacher) 2:2 (Eigentor Geering). 30. Schäppi (Cunti) 3:2. 43. Foucault (Nilsson) 4:2. 55. Gustafsson (Ausschluss Geering) 4:3 (Eigentor Schlegel). 58. (57:27) Nilsson (Blindenbacher/Ausschluss Stettler) 5:3. 59. (58:12) Trachsler (Schäppi) 6:3 (ins leere Tor). – Strafen: 5mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 4mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. – PostFinance-Topskorer: Nilsson; DiDomenico.

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Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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