Sport
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National League, Spiele vom Dienstagabend

Langnau – Genf 3:0
ZSC – Fribourg 3:1​

Die Zuercher mit Torschuetze Fredrik Pettersson, Mitte, juebln nach dem 1-0 beim Eishockeyspiel der National League ZSC Lions gegen den HC Fribourg-Gotteron   im Zuercher Hallenstadion am Dienstag, 4. Dezember   2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Fredrik Pettersson freut sich mit seinen Kollegen über den Treffer zum 1:0 gegen Fribourg. Bild: KEYSTONE

ZSC Lions kehren zum Siegen zurück – Langnau bodigt Genf



ZSC Lions – Fribourg 3:1

Die ZSC Lions sind nach drei Niederlagen zum Siegen zurückkehrt. Der Schweizer Meister bezwang Fribourg-Gottéron zu Hause 3:1.

Das entscheidende 2:1 erzielte ZSC-Verteidiger Kevin Klein in der 39. Minute in Unterzahl. Zuvor war Tim Ulmann nach einem Bandencheck gegen Andrew Miller mit einer Fünfminuten-Strafe unter die Dusche geschickt worden. Fribourg konnte allerdings nur drei dieser fünf Minuten Powerplay spielen, da Jim Slater unmittelbar vor der zweiten Pause wegen eines Crosschecks auf die Strafbank musste.

Fredrik Pettersson hatte die Lions bereits nach 15 Sekunden nach einem Fehler von Fribourgs Verteidiger Marc Abplanalp in Führung geschossen. So früh war in dieser Saison in der höchsten Schweizer Liga noch kein Tor gefallen. Trotz des optimalen Starts war den Stadtzürchern anzumerken, dass sie derzeit eine schwierige Phase durchmachen. Es fehlte die Stilsicherheit. Insgesamt aber ging der fünfte Sieg der Lions im zehnten Heimspiel der Saison in Ordnung - die letzten beiden Spiele vor heimischem Publikum hatte der ZSC mit einem Torverhältnis von 2:9 verloren. Für das 3:1 zeichnete Marco Miranda 68 Sekunden vor dem Ende mit einem Schuss ins leere Gehäuse verantwortlich.

Das 1:1 für Fribourg erzielte Julien Sprunger in der 33. Minute im Powerplay mit seinem 13. Treffer in der laufenden Meisterschaft. Damit kassierte der ZSC in der National League in der sechsten Partie in Serie mindestens ein Gegentor in Unterzahl. Die Gäste hatten bereits nach elf Sekunden im Mitteldrittel ein erstes Mal gejubelt, allerdings wurde der Treffer nach einer Coaches Challenge aberkannt. So kassierte Fribourg die fünfte Niederlage in den letzten sechs Spielen. 

Langnau – Genf 3:0

Die SCL Tigers vermeiden weiter jede Krise. Nach Niederlagen gegen Zug (1:2) und in Lausanne (2:4) besiegen die Langnauer den Genève-Servette Hockey Club mit 3:0.

Zum Matchwinner avancierte nach 48 Minuten Topskorer Harri Pesonen. Innerhalb von 50 Sekunden erzielte der Finne seine Saisontore Nummern 12 und 13. Pesonen brach den Bann, denn zuvor hatten die Emmentaler trotz überlegen geführtem Spiel Genfs Torhüter Robert Mayer (24 Paraden) nicht bezwingen können.

Tigers, Harry Pesonen, jubelt zum 2:0, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und die Genf-Servette HC, am Dienstag 4. Dezember 2018 in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Harri Pesonen schnürt einen Doppelpack. Bild: KEYSTONE

Ein Spektakel wie vor einer Woche im Cup-Viertelfinal (5:4 für Langnau nach 2:4-Rückstand) boten die beiden Teams nicht mehr. Vorsicht prägte auf beiden Seiten das Spiel. Geniestreiche von Pesonen machten schliesslich den Unterschied aus. Das 1:0 entsprang einer Einzelleistung des Finnen. Beim 2:0 liess Pesonen Genfs Abwehr wieder alt aussehen, als er Raphael Kuonen bediente. Am Ende bugsierte Pesonen den Abpraller nach Kuonens Abschlussversuch ins Netz. Wenig später traf Pesonen noch den Pfosten. 122 Sekunden vor Schluss stellte Eero Elo den Langnauer Sieg sicher.

Die SCL Tigers verloren in den ersten knapp drei Monaten der Saison noch nie dreimal hintereinander.

Die Telegramme

ZSC Lions - Fribourg-Gottéron 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)
8204 Zuschauer. - SR Oggier/Dipietro, Wüst/Kovacs.
Tore: 1. (0:15) Pettersson (Suter) 1:0. 33. Sprunger (Slater, Bykow/Ausschluss Chris Baltisberger) 1:1. 39. Klein (Bodenmann/Ausschluss Ulmann!) 2:1. 60. (58:52) Miranda 3:1 (ins leere Tor). -
Strafen: 7mal 2 plus 5 (Ulmann) plus 10 Minuten (Phil Baltisberber)) plus Spieldauer (Ulmann) gegen die ZSC Lions, 6mal 2 plus 10 Minuten (Slater) gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Hollenstein; Mottet.

SCL Tigers - Genève-Servette 3:0 (0:0, 0:0, 3:0)
5210 Zuschauer (Saisonminusrekord). - SR Fonselius/Hebeisen, Castelli/Fuchs. -
Tore: 48. (47:38) Pesonen (Lardi) 1:0. 49. (48:28) Pesonen (Kuonen/Ausschluss Kyparissis) 2:0. 58. Elo (DiDomenico) 3:0. -
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 5mal 2 plus 10 Minuten (Kyparissis) gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Richard. (cma/sda)

Die Tabelle

Bild

screenshot: srf

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Blitzmagnet 05.12.2018 17:30
    Highlight Highlight Täusche ich mich oder gibt es nur sporadisch Spielzusammenfassungen?
    Ich scrolle eigentlich täglich durch die App, sehe das aber eher selten, obwohl ich es mir nach jedem Spieltag wünschen würde!
  • miarkei 05.12.2018 06:47
    Highlight Highlight Ich liebe es das manche Teams 22 Spiele haben, andere 25. Macht die Tabelle sehr einfach zu lesen.

    Sorry für s mimimi, aber ist Mittwoch. ;)
  • LittleBallOfHate63 04.12.2018 23:07
    Highlight Highlight Die Schiedsrichter-Leistung bei Zürich-Fribourg war ein Debakel. Ich beschwere mich ja selten, aber was zur Hölle sollte das?! Aber immerhin, Sieg!

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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