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Le Top Scorer lausannois Dustin Jeffrey fetent a la fin du match, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League A (LNA) entre le Lausanne HC et le ZSC Lions, ce samedi, 14 janvier 2017, a la patinoire de Malley a Lausanne. (PPR/Robert Hradil)

Letzte Saison Liga-Topskorer: Lausannes kanadischer Stürmer Dustin Jeffrey. Bild: PPR

Zu wenige gute Schweizer – NL-Teams diskutieren über mehr Ausländer

Rund 320 Spieler benötigen die zwölf Teams der National League, um ihre Kader zu bestücken. Sie sagen, sie hätten Mühe, genügend gute Spieler in der Schweiz zu finden. Und überlegen sich deshalb, das Ausländer-Limit zu erhöhen.



Ein Schweizer Eishockey-Spieler, der etwas kann, ist in einer glücklichen Lage. Denn als solcher ist er sehr begehrt und entsprechend kann er bei Verhandlungen um einen neuen Vertrag mehr verdienen, als er aufgrund seines Könnens und seiner Leistung eigentlich wert ist.

ARCHIVBILD ZUM WECHSEL VON LEONARDO GENONI VOM SC BERN ZUM EV ZUG, AM DIENSTAG, 7. AUGUST 2018 - Switzerland's goaltender Leonardo Genoni holds his bottle, during the IIHF 2018 World Championship preliminary round game between Switzerland and Sweden, at the Royal Arena, in Copenhagen, Denmark, Sunday, May 13, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Leonardo Genoni wird nach seinem Wechsel zum EV Zug angeblich 800'000 Franken im Jahr verdienen. Bild: KEYSTONE

Grund dafür ist sein Schweizer Pass. Es gibt zu wenige einheimische Spieler, deren Niveau den hohen Ansprüchen der Klubs genügt. Angebot und Nachfrage regeln den Lohn – und die Schweizer Spieler sind am längeren Hebel. Nationalspieler verdienen so mehr als eine halbe Million Franken im Jahr.

Sechs statt vier Ausländer?

Laut der NZZ überlegen sich die Klubs jedoch, künftig mehr Ausländer zuzulassen. Bislang ist das Kontingent auf acht Lizenzen pro Saison beschränkt, wobei nicht mehr als vier ausländische Spieler aufs Matchblatt dürfen. Im Sommer diskutierten die zwölf NL-Klubs, ob sie das Ausländerkontingent so erhöhen sollen, dass jedes Team gleichzeitig mit sechs Ausländern spielen kann. Die Abstimmung wurde zwar abgelehnt, berichtet die Zeitung. Doch das Thema sei damit nicht vom Tisch, da der einflussreiche SC Bern für eine Erhöhung sei.

Umfrage

Bist du für eine Erhöhung des Ausländerkontingents?

  • Abstimmen

3,844

  • Ja, das kann man machen.18%
  • Nein, es ist gut so, wie es ist.66%
  • Ich würde die Anzahl Ausländer senken.7%
  • Schwierig, ich schwanke hin und her.9%

Die Überlegung der befürwortenden Klubs ist, dass ein gleichwertiger ausländischer Spieler sie weniger kostet als dessen einheimisches Pendant. Wegen ihrer schieren Masse können sie keine Saläre wie Schweizer Spieler fordern – es gibt immer einen, der auch ein für weniger Geld kommt. 24 zusätzliche Ausländer in der Liga würden deshalb die Löhne senken, so der Plan. Ob die Klubs dann dank eingesparter Gehälter tatsächlich wirtschaftlicher haushalten, steht auf einem anderen Blatt Papier. (ram)

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    Alle Leser-Kommentare
  • David Ruppolo 04.09.2018 11:08
    Highlight Highlight Vielleicht müsste man überleben, ob die Anzahl Teams in der obersten Liga im Moment "richtig" ist, und ob man ev. zwei Ligen daraus machen sollte, z.B. eine "Bonzen"-Liga für die Clubs, die den Erfolg auf finanzieller Basis nötig haben (mir fallen da spontan 5 - 6 Teams ein...) und eine "Capped" Liga für die, die kein Problem damit haben, sich auf Augenhöhe mit der Konkurrenz zu messen...
  • Ig nid är 04.09.2018 09:11
    Highlight Highlight Gute Idee

    Würde auch das Niveau in der NLB heben, da mehr CH-Spieler verfügbar wären.
  • EatSleepHockeyRepeat 04.09.2018 08:45
    Highlight Highlight Schnapsidee.
    Nachwuchs fördern: Mehr Eis braucht die Schweiz. Im Sommer hats viiiieeeel zu wenig Eishallen. Und im Winter brauchts längere Betriebszeiten und mehr Eisfelder. Unbedingt!!!!
  • Lumina 03.09.2018 23:37
    Highlight Highlight Es gibt zu wenig gute CH-Spieler, also erhöht man einfach mal kurzerhand das Ausländerkontingent...

    Finde den Fehler:

    Wer bessere CH-Spieler will, der muss den CH-Nachwuchs gezielt auf dem höchstmöglichen Niveau aufbauen und kontinuierlich fördern und nicht noch mehr Ausländer anschleppen, denn das macht die besagten CH-Spieler auch nicht besser.

  • DDF 03.09.2018 21:23
    Highlight Highlight Komisch, dass solche Forderung von einem Grossclub wie dem SCB kommt. Wenn man es mit einer grossen Nachwuchsabteilung nicht schafft genügend Nachwuchs zu produzieren, läuft irgendwas falsch. Und vielleicht müsste man mehr Jungen eine einfach Chance geben.
    In der Schweiz wird zudem so viel darüber gelabert was man im Nachwuchsbereich verbessern könnte...gemacht wird nichts....und dann solche Vorschläge...
  • Fibeli 03.09.2018 19:13
    Highlight Highlight Salary cap und junioren fördern.

    Man sollte russ, swe, fin als besipiel nehmen. Und ich will nichts davon wissen von wegen die haben mehr junioren.

    Wenn 8jährige russen einem 10 jährigen schweizer um die ohren fährt kann ja nichts stimmen. Man sollte endlich den finger aus dem arsch nehmen und handeln. Die schweiz könnte meiner meinung viel viel mehr rausholen. Schon fast traurig so etwas!
    • Myk38 03.09.2018 21:10
      Highlight Highlight Das liegt daran, dass der 8 jährige Russe bereits doppelt so viel trainiert (5x/Woche zzgl. 1Stunde Off Ice nach jedem On Ice) wie der 10 jährige Schweizer. Zudem ist der Leistungsdruck ein ganz anderer. Der Russe kann mit 20 nicht doch noch ein Studium beginnen, wenn es mit der Sportkarriere doch nichts wird.
    • MARC AUREL 03.09.2018 22:45
      Highlight Highlight Die Politik müsste Sport besser unterstützen wie dies in Schweden der Fall ist! Dort wird Schule und Sport unter einer Hut gebracht!
  • virus.exe 03.09.2018 18:48
    Highlight Highlight Besser viel mehr in die Nachwuchsabteilungen investieren. Ich denke, da könnte einiges mehr rausgeholt werden.
  • Eskimo 03.09.2018 18:46
    Highlight Highlight Mehr Ausländer würde nichts an den Löhnen der guten CH Spieler ändern. Die wären genauso gefragt.
    Verlierer wären dann junge Spieler die weniger in der ersten Mannschaft zum Einsatz kommen würden.
    • T. aus B. 03.09.2018 20:41
      Highlight Highlight Ich denke dass eher weniger die Nachwuchsspieler ein Problem haben. Die sind und bleiben günstig und wer die Qualitäten mitbringt setzt sich so oder so durch. Der aktuell überbezahlte Durchschnittsspieler hätte plötzlich günstigere Konkurrenz aus dem Ausland.
  • släppschött 03.09.2018 18:06
    Highlight Highlight Es scheinen mal alle einer Meinung zu sein. Mehr günstigere Ausländische Spieler lösen das Lohnproblem mittelfristig nicht.
    @watson: Ich lese immer wieder das die Einführung eines SalaryCaps in der NLA nicht mit dem schweizer Arbeitsrecht vereinbar sei. Weshalb? Will ein Team in der NLA spielen so müsste doch lediglich die Bedinung sein, dass die Löhne offenzulegen sind und in der Summe eine definierte Grenze nicht überschreiten dürfen... Die Liga stellt schliesslich auch Bedinungen an beispielsweise Stadien!
  • Klartext 03.09.2018 17:45
    Highlight Highlight Fragt doch mal Klaus Zaugg, hat sicherlich eine kreative Lösung auf Lager... Muss er ja, sonst entpuppt sich sein letzter Beitrag betreffend "nun sind die Berner dazu in der Lage, über Jahre hinaus ultimative DIE MESSLATTE im Fussball und Eishockey zu sein" mal wieder als waschechte larifari Polemik!
  • sevenmills 03.09.2018 17:30
    Highlight Highlight Ich halte die Erhöhung des Kontingents für den falschen Ansatz, schon rein deshalb, weil ich nicht eine weitere künstliche Abwertung unserer guten zweithöchsten Liga wünsche.

    Meiner Meinung nach kann man auch mit den vorhandenen Spielern attraktive Alternativen finden, wenn man das Ligasystem auf die Grösse des Landes anpasst: Braucht ein kleines Land wie die Schweiz wirklich 2 grosse Profiligen mit 24 Teams? Ob zwei 10er-Ligen die beste Lösung wären, das kann und will ich nicht beurteilen - Fakt ist aber, dass schon jetzt die 24 A- und B-Startplätze nur mit 20-21 Profi-Teams besetzt sind.


    • Lumina 05.09.2018 15:44
      Highlight Highlight Zwei 10er-Ligen, hatte die Schweiz schon mal und es hat so jahrzehnte lang äussert gut funktionaglet, aber dank den mit Geld nur so um sich schmeissenden GM's im Amiland, meint die Schweiz ja nun schon seit x Jahren, dass es tatsächlich klug wäre unsere Ligen immer mehr zu verNHLisieren...
  • Rock'n'Rohrbi 03.09.2018 17:04
    Highlight Highlight Wieso hat eigentlich das Bosman Urteil nie Auswirkungen auf das schweizer Eishockey gehabt? Könnte nicht heute schon ein EU Bürger/Hockeyspieler der gerne in die Schweiz spielen kommt vor Gericht ziehen und die NLA verklagen, wenn ihm wegen dem Kontingent das verwehrt würde?
    • Züzi31 03.09.2018 18:09
      Highlight Highlight Ist ein reines gentlemen agreement zwischen den Klubs. Sehr erstaunlich, dass bisher noch keiner dagegen verstossen hat. Wobei, wenn ich mich richtig erinnere, gab's mal Gerüchte von Seiten Davos oder Genf oder so, dass sie mehr Ausländer einsetzen werden. Haben es aber dann nicht getan.
    • PHI (formerly known as Pat the Rat) 03.09.2018 18:28
      Highlight Highlight Na ja, die Bosman-Entscheidung bezieht sich auf Spieler aus EU-Staaten, die in beliebigen Ligen in EU-Ländern spielen dürfen.

      Und die Schweiz ist nun mal einfach kein EU-Land, auch wenn wir die PFZ ratifiziert haben.

      Somit dürfte die Ausländerbeschränkung der Schweizer Eishockeyligen nicht von diesem Entscheid tangiert sein.
    • Rock'n'Rohrbi 03.09.2018 19:22
      Highlight Highlight Und weshalb hat es dann im Fussball Einzug gehalten? Wegen den europäischen Wettbewerben?
      Da will doch das schweizer Eishockey der Vereine auch hin und wenn man gegen einen deutschen Vertreter spielt wähnt man sich gegen ein Team Canada anzutreten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 39Hasek 03.09.2018 16:43
    Highlight Highlight Ich verstehe das Problem, dass der überproportionalen Erhöhung. Speziell finde ich, dass der SCB damit kommt. In der Vergangenheit waren sie ja auch nicht die Bescheidenen.
    Wie wäre es, wenn eine Ausbildungsprämie bezahlt werden muss? So wie im Fussball.
    Die "reichen" Clubs würden die Ausbildungsclubs finanzieren...
    So müsste Lausanne für Bertschy und Vermin an den SCB was abdrücken od. HCAP würde für Hofmann, Sciaroni... auch was erhalten. Mir ist klar, dass das mit der NHL nicht geht, aber nur schon in der NL/SL würde es was beeinflussen... In was investiert man, fremde od. eigene Spieler?
    • T. aus B. 03.09.2018 20:37
      Highlight Highlight Diese Ausbildungsentschädigung gibt's (oder gab's zumindest). Aber keine Ahnung wie hoch die ist (oder eben war). Allenfalls weiss da jemand en detail Bescheid.
    • goldmandli 03.09.2018 21:11
      Highlight Highlight Alle Infos zur Ausbildungsentschädigung kann man auf der Homepage des sihf finden. Ganz grob: Die Klubs müssen für jeden Spieler, den sie in der Meisterschaft einsetzen wollen, eine Registrationsgebühr (oder so ähnlich) bezahlen. Diese wird dann anteilsmässig an die Klubs ausgeschütet, welche an der Ausbildung des Spielers beteiligt waren. Dabei werden die Jahre zwischen 16 und 20 am stärksten gewichtet. Genaue Details findet man, wie gesagt, auf der sihf page.
    • 39Hasek 03.09.2018 23:35
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis mit der SIHF-Seite.

      @Dreizehn: Mein Eindruck kommt daher, dass bei fast allen Berichten Marc Lüthi abgebildet ist. Dies kann auch eine falsche Interpretation sein.
  • Goon 03.09.2018 16:29
    Highlight Highlight Anderseits wären die CH-Spieler, vorallem die schwächeren, unter höheren Druck und es gäbe einen stärkeren Konkurrenzdruck. Ob dies nicht förderlich fürs Niveau wär?
    • T. aus B. 03.09.2018 20:36
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Die Spitzenspieler haben nichts zu befürchten, um die geht's auch nicht. Es geht um die Lückenfüller, die verhältnismässig überbezahlt sind. Und wenn einer am einen Ort die Leistung nicht bringt, dann steht schon der nächste Interessent bereit. Bis man irgendwann dann gar nichts mehr findet, ohne den Beweis erbracht zu haben, dass man für die NL reicht.
      Mit kommt die NL manchmal wie eine geschützte Werkstatt vor.
  • goldmandli 03.09.2018 16:15
    Highlight Highlight Aus faulheit eine Kopie meiner Antwort aus dem anderen Artikel:

    Für mich keine nachhaltige Lösung (6 Ausländer). Kurzfristig sorgt es eventuell für entspannung, aber kein Plan für die Zukunft. Viel eher sollte die Juniorenarbeit gefördert werden. Ich bin noch immer der Meinung, dass ein Salary Cap die beste Lösung wäre. Dies würde die Klubs praktisch dazu zwingen, auf eigene Junioren zu setzen, da das besetzen der 4. Linie mit gestandenen 2. Klassigen Spielern finanziell nicht mehr sinnvoll wäre. Dass die Qualität der Liga so sehr darunter leiden würde, glaube ich kaum. Maximal kurzfristig.
  • John McClane 03.09.2018 16:13
    Highlight Highlight Dass das Ganze auf Initiative des SCB erfolgt, wundert mich jetzt kein Gramm. Mit der Juniorenförderung will man es ja nicht versuchen, da ist es einfacher mehr Ausländer zu engagieren.
    Fände es ziemlich schade, wenn das so zu Stande kommt...
    • T. aus B. 03.09.2018 20:33
      Highlight Highlight Die NZZ bringt als Befürworter nebst Bern auch den HCD, Lausanne und Genf ins Spiel.
      Und man kann weder Bern noch dem HCD mangelnden Einsatz in der Nachwuchsförderung vorwerfen.
      Ob sie's seit zwei, drei Jahren in Davos toll finden, dass man Liga-Durchschnitt, der den Verein verlässt, kaum ersetzen kann weil auf jeden 3.- oder 4.-Linienflügel von ausserhalb ca. 6 Interessenten kommen, darüber braucht man kaum zu diskutieren.
  • Yogi Bär 03.09.2018 15:59
    Highlight Highlight Ausländer alleine heben die Qualität und Attrakivität nicht an! Dazu braucht es Ausländer von Format und diese sind auch nicht so schnell zu finden!
  • PHI (formerly known as Pat the Rat) 03.09.2018 15:50
    Highlight Highlight Ich bin für das deutsche Modell der 80er Jahre:
    Unbeschränkte Ausländerzahl. So werden die Schweizer Spieler überflüssig und dadurch günstiger.
    Könnte natürlich auch dazu führen, dass die Qualität der Schweizer Spieler abnimmt und die Nationalmannschaft in die Division 2 oder 3 absteigt. Aber was spielt das schon für eine Rolle, wenn dafür Geld gespart werden kann...
    • PHI (formerly known as Pat the Rat) 03.09.2018 16:57
      Highlight Highlight Oha...
      Da haben Einige die Ironie nicht gefunden. Habe sie wohl zu gut versteckt :-O
    • der Denker 03.09.2018 19:07
      Highlight Highlight Ich denke ein zwinkern oder ein kleiner Tipp wäre hilfreich gewesen ;)
  • Bätzi 03.09.2018 15:33
    Highlight Highlight Völliger Schwachsinn!
    Das Ausländer Kontingent ist von mir ausgesehen einer der Gründe für die Starche Liga und auch für die guten Leistungen der Nati. Wenn die Löhne ins unermessliche gehen hilft nur eiens ein Salary Cap, und mehr jugend Förderung damit es mehr gute Junge Spieler ins Profilager Schaffen.

    Das Schweizer Hockey darf nicht zu einer der Operetten- Liga wie in Deutschland und Öesterreich,
    • Fibeli 03.09.2018 19:04
      Highlight Highlight Ich hätte das nicht besser schreiben können.

      Bin genau der gleichen Meinung wie du 👍
    • T. aus B. 03.09.2018 21:51
      Highlight Highlight Will hier ja nicht den Nörgler geben, aber wir sind in Sachen Liga-Qualität näher an der DEL als an Schweden/Finnland. Zudem spielt die Nationalmannschaft auch nicht konstant besser als die DEB-Mannschaft. Tieferes Ausländerkontingent hin oder her.
    • Kanih 04.09.2018 01:05
      Highlight Highlight Die DEL mag eine Operettenliga sein, aber sicher nicht durch die Anzahl der Ausländer bedingt. Davon abgesehen wird die Zahl in den Kommenden Jahren wohl reduziert und die Anzahl an Pflicht U23 erhöht. Das Deutschland tendenziell schlechter abschneidet liegt eher am Geld und der Infrastruktur, nicht daran das man 10 AL hat.
  • mad_aleister 03.09.2018 15:30
    Highlight Highlight Dass der SCB die Begründung auf die hohen Löhne schiebt, finde ich scheinheilig. Klar besteht das Problem mit der Lohntreiberei in der NL. Das grössere Problem für Bern ist aber ihre Goalie-Situation kommenden Jahres. Hinzu kommt, dass die Niveau-Schere zwischen NL- und SL-Klubs grösser wird. Ein anderes Problem: Finanzstarke Klubs können sich dennoch sechs bessere Ausländer leisten als die schwächeren.
    Ein Salary Cap und eine Lohn-Obergrenze für CH-Spieler würde meines Erachtens mehr bringen. Beides könnte mit Hilfe eines Prozentsatzes am finanziellen Wachstum der NL (bzw. SL) festmachen.
    • Ironiker 03.09.2018 16:01
      Highlight Highlight Salary Cap wäre definitiv das beste und einfachste. Nur lässt sich das mit CH-Arbeitsgesetz vereinbaren?

      Ob die grossen Clubs dafür wären? Eine ausgeglichene Meisterschaft ist nicht unbedingt in deren Sinn.

      Was meiner Meinung auch helfen würde, wäre den Abstieg abzuschaffen. Ohne dieses Risikos, wäre so mancher finanzschwache Klub bereit, den einen oder anderen Junior spielen zu lassen, statt 250'000 für einen 4-Linien-Spieler auszugeben. Das würde Druck auf die Löhne erzeugen.

      NLA offen für alle. Im Gegenzug, sollten nur Teams mit genügend Budget und Infrastruktur zugelassen werden.
    • Argon 03.09.2018 16:40
      Highlight Highlight Die Ausländerregelung ist auch nicht mit dem Schweizer Arbeitsrecht kompatibel. Sie beruht einzig auf einem Gentlemans Act der Klubs vor Gericht hätte sie keine Chance.
    • GustiBrösmeli 03.09.2018 16:49
      Highlight Highlight Warum findest du es Scheinheilig, das Bern es auf die Hohen Löhne begründet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr. Minit 03.09.2018 15:25
    Highlight Highlight besser wäre es man würde die NLA und NLB (für mich heissen diese immer noch so) auf je 10 Teams verkleinern mit direktem Auf-/Abstieg und Barrage 9. NLA - 2. NLB !!!
    • Eifach öpis 03.09.2018 15:54
      Highlight Highlight Schöne Idee. Das Problem ist jedoch auch dann nicht gelöst.
    • Pana 03.09.2018 16:53
      Highlight Highlight 100% einverstanden!

      Es braucht keine 24 Profi-Teams in der Schweiz (bzw es hat eben gar nicht genügend Spieler). Mit zwei 10er Ligen hätte man eine attraktive NLA und NLB, wovon alle profitieren würden.
    • Mike Minder 03.09.2018 20:53
      Highlight Highlight @Pana dafür müssen aber die reinen Farmteams raus aus der NLB. Und die 1.Liga “zurückgebaut“ werden, wie sie vorher war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kanu 03.09.2018 15:21
    Highlight Highlight Wäre ja kein Problem, nur frage ich mich wieso Ausländer auf Vorrat gekauft werden?


    Wenn es zu wenig gute junge Schweizer gibt, sollte man evtl. die Ausbildung ab 16 besser machen.
    Ein gutes Beispiel waren nur schon die Dänen in der CHL, mit einer sehr jungen Mannschaft taktisch auf gutem Niveau.
  • dis_Mami_het_gseit 03.09.2018 15:21
    Highlight Highlight Salery Cap und 5 Ausländer. Reiche Clubs dürfen nicht mehr ausgeben als X und die schweizerischen Spieler erhalten auch zusätzliche Konkurrenz. Ausgeglichenere Liga und tiefere Saläre sind die Folge.
    • Eifach öpis 03.09.2018 15:53
      Highlight Highlight ich glaube nicht, dass die schweizer Gesetze so eine Regel zulassen.
    • Bätzi 03.09.2018 16:40
      Highlight Highlight Wieso denn nicht! Mit der begrenzung funktioniert es ja auch. (Auch das ist nicht ganz vereinbar mit dem arbeitsrecht dennoch hält sich jeder dran) Es müssen alle mit der grenze einverstanden sein die spieler müssen sich wie in Amerika zusammen tun und mit den clubs dan preis aushandeln wenn jeder mitmacht ist das kein problem.
    • Eifach öpis 03.09.2018 20:17
      Highlight Highlight Und wieso sollten Clubs wie der SCB, Lugano oder der ZSC da mitmachen?
      Zudem müsste das ganze von jemandem kontrolliert werden, was bedeutet, dass alle Löhne transparent sein müssten. In der Schweiz macht das niemand mit...
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