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CHL, Achtelfinal Rückspiele

Göteborg – Lugano 5:4 (1:1, 1:2, 3:1), Hinspiel: 1:1
Oulu – ZSC Lions 3:2 (1:1, 0:1, 2:0), Hinspiel: 4:4
Bern – Malmö 0:1 (0:0, 0:0, 0:1), Hinspiel: 1:4
Zug – München 0:2 (0:0, 0:1, 0:1), Hinspiel: 3:2

Malmoe's Carl Persson, left, fights for the puck with Bern's Mark Arcobello, center, and Justin Krueger during the Champions Hockey League round of 16 second leg match between SC Bern and Malmoe Redhawks, in Bern, Switzerland, Tuesday, November 20, 2018. (KEYSTONE/Alessandro della Valle).

Aus dem Tritt gebracht: Der SC Bern hatte gegen die Gäste aus Malmö letzten Endes keine Chance. Bild: KEYSTONE

Debakel in der Champions Hockey League – alle 4 Schweizer Teams scheiden aus



Die Viertelfinals der Champions Hockey League gehen ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne. Mit den ZSC Lions, Lugano, Bern und Zug scheiterten alle vier Mannschaften in der ersten K.-o.-Runde

Als einzige Nation war die Schweiz mit vier Vertretern in den Achtelfinals der Champions League vertreten. Etwas überraschend bedeutete die Runde der besten 16 aber schon für alle Schweizer Equipen Endstation.

Die Zürcher scheiterten am finnischen Meister 2:3, nachdem er im Hinspiel «nur» ein 4:4 erreicht hatte. Wie bereits im Hinspiel mussten sich die Lions an der eigenen Nase nehmen. Die ersten beiden Gegentore entstanden nach individuellen Fehlern. Den Siegtreffer für Oulu erzielte Radek Koblizek 73 Sekunden vor dem Ende.

Lugano lag gar zweimal in Führung (3:1, 4:3), musste am Ende aber ebenfalls als Verlierer vom Eis. Ryan Lasch, der 2016/2017 eine Saison für den SC Bern gespielt hatte, war mit zwei Toren und zwei Assists der Matchwinner für Frölunda. Der Amerikaner erzielte knapp drei Minuten vor dem Ende auch den Siegtreffer für den Champions-League-Sieger von 2016 und 2017. 

In Zug fiel die Entscheidung in der 55. Minute. Als der EVZ auf den 1:1-Ausgleich drückte und diesen unter anderem durch einen Abschluss von Thomas Thiry verpasste, traf Frank Mauer nach einem schnellen Konter zum 2:0. Der darauffolgende Zuger Sturmlauf in Überzahl, darunter mit sechs gegen vier Feldspieler in den letzten zwei Minuten, blieb ertragslos.

In der Meisterschaft hat bisher kein Schweizer Team mehr Tore geschossen als der SC Bern. Gegen eine europäische Spitzenmannschaft wie Malmö fanden die Berner in zwei Partien aber offensiv kein Rezept. Bern, bei dem dem Kanadier Zach Boychuk ein ordentliches Debüt gelang, startete schwach in die Partie (erster Torschuss in der 17. Minute), was die ohnehin bereits schwierige Aufgabe nicht einfacher machte. (cma/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Blitzableiter 21.11.2018 04:08
    Highlight Highlight Mist. Hatte klar mehr erwartet vom SCB. Leider einmal mehr, wenns drauf an kommt in der CHL- schwache Vorstellung. Ebenso schwach auch von Zug. Mit München hatte man ja definitiv einen machbaren Gegner!
  • Jacques #23 21.11.2018 01:19
    Highlight Highlight Eindeutig, dass der HCD der einzige Club ist, der internationale Erfahrung hat und dementsprechend von den Unterländern mit CHF 800'000.- entschädigt werden muss.

    Für den Victoria Cup bekommt der ZSC eine Reduktion von CHF 14.95. Einmalig.
  • Mr. Nice 20.11.2018 23:19
    Highlight Highlight "In der Meisterschaft hat bisher kein Schweizer Team mehr Tore geschossen als der SC Bern."

    Stimmt, denn Biel (69 Tore), Zug (61), Lausanne (58), Fribourg (58) und Lugano (57) sind im Gegensatz zu Bern (56) ja keine Schweizer Teams...
  • Focke 20.11.2018 23:14
    Highlight Highlight warte schon jetzt auf den morgigen artikel des eismeisters und wie er die ch-clubs zerreissen kann
    • shamrock 21.11.2018 11:19
      Highlight Highlight braucht ER nicht mehr - wird ja in dieser Kolumne schon erledigt 🥶
  • Rock'n'Rohrbi 20.11.2018 23:10
    Highlight Highlight Der Geist war willig, das Fleisch war schwach... mein Eindruck heute Abend in Bern. Die Mutzen waren bemüht und wollten die starke Hypothek vom Hinspiel verkürzen. Aber die Schweden brauchten kaum Aufwand um die Berner in Schach zu halten. Schüsse waren reichlich aufs Tor von Malmö oder besser gesagt auf den Torhüter. Bedenklich schwach wie schwer sich der SCB momentan mit Tore schiessen tut. Kommt es also am Freitag in Zug zum Treffen der Gebeutelten. Bin gespannt was dabei raus kommt?
    • Willy Tanner 20.11.2018 23:28
      Highlight Highlight Ist jalonen schon weg??
    • San1979 21.11.2018 08:34
      Highlight Highlight Ich auch !!!
  • p***ylover 20.11.2018 23:07
    Highlight Highlight Einfach nur schade...
  • MARC AUREL 20.11.2018 22:56
    Highlight Highlight Ein Debakel!
  • BennyG 20.11.2018 22:55
    Highlight Highlight Ich denke ein Problem liegt in der Härte welche die schweizer Teams nicht fähig sind zu spielen.
    Sobald unsere Mannschaften Härte reinbringen wollen hagelts Strafen, wie auch oft an internationalen Turnieren.
    Ich denke das hat auch einen Zusammenhang mit der Schiedsrichterleistung in der NLA.

    Wäre spannen diesbezüglich den Grund zu analysieren.
  • Fabian Lehner 20.11.2018 22:47
    Highlight Highlight Besonders bitter die Niederlage der Zuger. Habe schon lange nicht mehr ein Spiel gesehen das so stark dominiert wurde und am Ende mit 2 Treffer an den Gegner ging.
  • Pegi9999 20.11.2018 22:45
    Highlight Highlight Zug nutze seine Chancen nicht und dadurch bekam München immer mehr vom Spiel. Das 0:1 aus Zuger Sicht war gegen den Spielverlauf, sie dominierten eigentlich.
    Jedoch waren sie danach sichtlich geknickt, leider..

    Sehr schade haben Zürich und Lugano knapp verloren.
    Nur bei der „gut geölten hockeymaschine“ scheint das Scheitern eine klare Sache gewesen zu sein.

    Hat die Schweiz trotz scheitern im 1/16 Final jetzt nächste Saison einen weiteren Platz in der CHL, also von 3 auf 4 Mannschaften?
  • holden27 20.11.2018 22:36
    Highlight Highlight Zug hätte das Spiel niemals verlieren dürfen. Aber wenn man die Tore nicht macht, bekommt man sie halt.
    das erste Drittel war gut, danach spielten sie einen verdammten Mist.
    Was mir heute wieder aufgefallen ist... Gegen deutsche teams bekunden die Schweizer immer wieder mühe mit der härte und den Provokationen. Jedes mal provozieren die deutschen, die Schweizer lassen sich aus der Ruhe bringen, spielen unkonzentriert, lassen sich zu Strafen hinreissen etc.
    Aber entweder man provoziert besser als der Gegner oder lässt sich nicht darauf ein. Aber so wie heute zieht man halt den kürzeren.
  • nicbel 20.11.2018 22:33
    Highlight Highlight Sehr schade, ich denke gerade Zug hätte sehr gute Chancen zum Weiterkommen gehabt.
    • DerSeher 20.11.2018 22:39
      Highlight Highlight Ich als Zuger muss sagen, die grösste Schande waren wir! Wenn man nich CHL spielen will lässt man es besser sein...
  • 00892-B 20.11.2018 22:30
    Highlight Highlight Autsch! Bin mal gespannt auf die Analyse von KZ. Sind wir allemänds doch nur eine Operettenliga?🤔
  • Lümmel 20.11.2018 22:11
    Highlight Highlight Himmeltrauriger Abend fürs Schweizer Eishockey! Gute Ausgangslagen fahrlässig vergeigt.
  • magnet1c 20.11.2018 21:03
    Highlight Highlight Schade, da scheitern die Top-Clubs gleich wieder Reihenweise. Morgen wird es von den Fans dann heissen, dass die CHL nicht ernst genommen würde, die CHL keinen Stellenwert hätte usw. Falls diese Niederlagen dann überhaupt gross vermerkt werden, man schaut ja lieber bedeutungslose KHL Games oder NHL Global Series.
  • Sloping 20.11.2018 21:00
    Highlight Highlight Ganz bitteres Ausscheiden für den Z und Lugano. Habe das Spiel in Göteborg geschaut. Klasen nimmt 3 Minuten vor Schluss eine Strafe im Offensivdrittel, die zur Entscheidung führte. Dämlicher gehts kaum. Da kämpfst du als Team 120 Minuten und dann verlierst du wegen einer solchen Dummheit.
    • Nummelin 21.11.2018 11:04
      Highlight Highlight Bist Du mit den Luganesi mitgereist?
  • Dreizehn 20.11.2018 20:58
    Highlight Highlight Eieiei...das könnte aus schweizer Sicht ein rabenschwarzer CHL-Abend werden..

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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