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Leonardo Genoni spricht am Freitagabend in der Sendung «Sport aktuell» über seinen Wechsel zum SCB.
bild: Srf

Herr Genoni, weshalb wechseln Sie nicht zu Kloten? «Ich möchte zu einem Verein gehen, der Erfolg hat»

Leonardo Genoni nimmt in der Sendung «Sport aktuell» Stellung zu seinem Wechsel vom HC Davos zum SC Bern. Während der 28-Jährige über diesen Transfer «glücklich» ist, spricht der aktuelle SCB-Goalie Marco Bührer von einem «Schlag in den Nacken». 



Es ist der Transferhammer schlechthin. Seit gestern wissen wir, dass Meistergoalie Leonardo Genoni Ende Saison vom HC Davos zum SC Bern wechseln wird. In der SRF-Sendung «Sport aktuell» nimmt der Keeper zum Wechsel Stellung. 

Verblüffend ist vor allem der frühe Zeitpunkt der Bekanntgabe des Wechsels. Immerhin hat Genoni noch eine ganze Saison im Dress der Bündner vor sich. Doch für den HCD-Keeper war es klar, dass er keine Spielchen spielen möchte. 

«Es war von Anfang an mein Ziel, mit offenen Karten zu spielen. Ich hatte so schöne Jahre hier oben, habe immer noch eine Saison zu spielen und wollte ganz bestimmt niemanden anlügen. Ich hätte auch noch bis Januar, Februar warten können mit der Bekanntgabe, doch das wollte ich nicht. Ich wurde hier oben immer sehr gut behandelt und wollte dies unbedingt so zurückgeben.»

Leonardo Genoni

Der Entscheid, zum SC Bern zu wechseln, zeichnete sich bereits seit Längerem ab. «Ich habe bereits im Sommer gespürt, dass es einen Wechsel geben könnte. Ich habe gespürt, dass ich eine Luftveränderung brauche», so Genoni. Auf die Frage, weshalb er nicht zu Kloten, das ebenfalls Interesse an ihm bekundet hatte, wechseln wollte, antwortet Genoni relativ direkt: «Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich zu einem Verein wechseln möchte, der Erfolg hat.» Bern sei zudem sehr besonders für einen Torhüter: «Bern hat seit seinem Aufstieg nur zwei Torhüter gehabt. Renato Tosio und Marco Bührer. Grösser könnten die Fussstapfen eigentlich gar nicht sein.» Ihm passe die Herausforderung, die er bei Bern habe und er sei «glücklich» mit seinem Entscheid.

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Marco Bührer hätte gerne noch eine Saison beim SCB angehängt.
bild: srf

Etwas anders sieht da die Gemütslage bei Marco Bührer aus. Für den aktuellen SCB-Goalie sei die Mitteilung, dass er nächste Saison durch Leonardo Genoni ersetzt werde, «ein richtiger Schlag in den Nacken» gewesen. Er habe damit gerechnet, dass der SCB nochmals ein Jahr auf ihn bauen würde. Dennoch hat der Routinier auch Verständnis für den Entscheid der Klubleitung: «Man muss sie verstehen, wenn sie einen 28-jährigen für einen 36-jährigen Goalie tauschen können, dann muss man das aus Klubsicht machen.»

(cma)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Staal 03.10.2015 08:52
    Highlight Highlight Oha, der Gitterkonfirmant im SCB Goak spielt beleidigt :D
  • Kitten 03.10.2015 06:48
    Highlight Highlight Das sieht man was Leo für ein feines Kerlchen ist, in den letzten Jahren hat ein Abschied selten so geschmerzt. Der SCB wäre es aber auch Bührer schuldig gewesen, ihn in diese Pläne einzuweihen und nicht einfach ins Messer laufen zu lassen.
    • mukeleven 03.10.2015 08:15
      Highlight Highlight hat der SCB ja, beidseitig transparent, fair und vor einer medienmitteilung.
      und bührer hat es wie ein gentleman verdaut od ist noch daran...
    • MARC AUREL 03.10.2015 08:17
      Highlight Highlight Bührer wurde auch informiert.. Da ist nichts falsch gelaufen und von unfair kann nicht die Rede sein! Hauptsache gegen Bern lästern...
    • Ralphster 03.10.2015 08:43
      Highlight Highlight Eigentlich sollte ein Spieler, der so viel für einen Club geleistet hat wie Bührer für den SCB, den Zeitpunkt seines Abschiedes selbst wählen dürfen...schon ein wenig schade, dass ihm das verwehrt bleibt...
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