Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Eishockey-WM in Russland, Final

Kanada – Finnland 2:0 (1:0, 0:0, 1:0)

Spiel um Platz 3: Russland – USA 7:2 (2:0, 3:1, 2:1)

epa05323784 Connor McDavid (C) of Canada scores the 1-0 lead against Finnish goalie Mikko Koskinen (2-R) during the Ice Hockey World Championship 2016 final between Finland and Canada at the Ice Palace in Moscow, Russia, 22 May 2016.  EPA/MAXIM SHIPENKOV

Connor McDavid (Mitte) erzielt das 1:0 für Kanada. Bild: MAXIM SHIPENKOV/EPA/KEYSTONE

Kanada gewinnt den WM-Final verdient mit 2:0 – 26. Weltmeistertitel für die «Ahornblätter»



>>> Hier gibt's den Liveticker zum nachlesen!

Im Final in Moskau, der mitunter vom Schweizer Schiedsrichter Tobias Wehrli geleitet wurde, waren die Finnen leicht zu favorisieren. Die Skandinavier blieben bis zum Endspiel ungeschlagen und fügten dabei den Kanadiern in der Gruppenphase eine empfindliche 0:4-Niederlage zu.

Doch die Nordamerikaner schlugen ein horrendes Tempo an und sorgten dafür, dass der Final zu einer sehr ansehnlichen Partie wurde, in der aber auch die Finnen stets versucht waren, ihr bestes Hockey zu zeigen. Nach einer Viertelstunde gingen die Kanadier verdient in Führung. Matt Duchene lancierte Connor McDavid, der dank überragender Stocktechnik den finnischen Schlussmann Mikko Koskinen bezwingen konnte.

Die Finnen blieben bemüht und setzten gelegentlich Nadelstiche, doch die Kanadier waren die dominantere und bessere Mannschaft und deckten Koskinen regelmässig mit Schüssen ein, während ihr Torhüter Cameron Talbot nur gelegentlich geprüft wurde, aber sämtliche gefährliche Aktionen der Nordländer zu entschärften wusste.

abspielen

Grosschance von Koskiranta aus dem Mitteldrittel. streamable

Im letzten Drittel versuchten die Finnen mit ihren starken Junioren-Weltmeistern wie Patrik Laine und Sebastian Aho alles, um zum Ausgleich zu kommen. Die Kanadier waren jedoch zu stark und hielten hinten Dicht.

Die Finnen nahmen zwar noch den Torhüter raus, doch das ermöglichte Duchene nur noch den zweiten Kanadischen Treffer ins leere Tor etwas weniger als eine Sekunde vor Schluss. Mit dem für den Turnierverlauf der beiden Mannschaften untypischen Resultat von 2:0 sicherten sich die Nordamerikaner also wie im Vorjahr in Prag den Titel.

during the Ice Hockey World Championships final match between Finland and Canada, in Moscow, Russia, on Sunday, May 22, 2016. (AP Photo/Ivan Sekretarev)

Kanadische Freude nach dem 2:0.
Bild: Ivan Sekretarev/AP/KEYSTONE

Finnland verpasste es nach der U18- und der U20- auch noch die A-WM zu gewinnen. Ein kleiner Trost wurde Laine zugesprochen: Der 18-jährige wurde für sein überragendes Turnier (7 Tore/5 Assists) zum MVP des Turniers gewählt. Die grösste Überraschung folgte aber ganz zum Schluss: Wladimir Putin höchstpersönlich liess es sich nicht nehmen, auch noch eine Final-Rede zu halten. (drd)

Ice Hockey - 2016 IIHF World Championship - Gold medal match - Finland v Canada - Moscow, Russia - 22/5/16 - Russian President Vladimir Putin delivers a speech during the victory ceremony after the final game.    REUTERS/Grigory Dukor

Wladimir Putin höchspersönlich hielt vor der Pokalübergabe die Abschlussrede.  Bild: GRIGORY DUKOR/REUTERS

Telegramm

Finnland - Kanada 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)
Moskau. - 11'509 Zuschauer. - SR Gofman/Wehrli (RUS/SUI), Lasarew/McIntyre (RUS/USA).
Tore: 12. McDavid (Duchene) 0:1. 60. (59:59) Duchene (Marchand) 0:2 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Finnland, 4mal 2 Minuten gegen Kanada.
Finnland: Koskinen; Pokka, Lindell; Hietanen, Jaakola; Ohtamaa, Kivistö; Laine, Barkov, Jokinen; Komarov, Koivu, Granlund; Aho, Koskiranta, Pyöräla; Rantanen, Sallinen, Pihlström.
Kanada: Talbot; Tanev, Rielly; Ellis, Murray; Ceci, Matheson; Dumba; Stone, Scheifele, O'Reilly; Perry, Brassard, Hall; Duchene, McDavid, Marchand; Gallagher, Reinhart, Jenner; Domi.
Bemerkungen: Timeout Finnland (59:52). Finnland 59:00 bis 59:59 ohne Goalie.

Alle Eishockey-Weltmeister

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Link zum Artikel

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Link zum Artikel

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link zum Artikel

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

Link zum Artikel

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

Link zum Artikel

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

Link zum Artikel

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Link zum Artikel

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

Link zum Artikel

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

Link zum Artikel

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Link zum Artikel

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

Link zum Artikel

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Link zum Artikel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

Link zum Artikel

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Link zum Artikel

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

Link zum Artikel

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

Link zum Artikel

Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweiz gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Link zum Artikel

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

Link zum Artikel

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Link zum Artikel

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Link zum Artikel

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schweizer schiessen Chicago zum Sieg – Suter mit Hattrick und auch Kurashev trifft

Pius Suter, 3 Tore, 5 Schüsse, 14:56 TOIPhilipp Kurashev, 1 Tor, 3 Schüsse, 12:15 TOI

Was für ein Spiel von Pius Suter. Der National-League-MVP der letzten Saison erzielte in seinem sechsten NHL-Spiel seine ersten Tore. Der Zürcher brachte die Chicago Blackhawks gegen Detroit nach fünf Minuten in Führung und doppelte nur fünf Minuten später im Powerplay nach. Im dritten Drittel machte Suter seinen Hattrick perfekt, nur wenige Minuten später traf auch sein Schweizer Teamkollege Philipp Kurashev.

Artikel lesen
Link zum Artikel