Sport
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Champions Hockey League

D: Lukko Rauma – ZSC Lions 2:3 nP (0:2 0:0 2:0 0:0)

G: Zug – Helsinki 2:1 (1:0 0:0 1:1)

Die Schweden Hans Wallson, links, und Lars Johansson, rechts, neues Trainerduo der ZSC Lions beim ersten Mannschaftstraining der Lions zur kommenden Saison auf der Kunsteisbahn Oerlikon in Zuerich am Montag, 1. August 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Das Training der neuen Coaches Wallson (links) und Johansson scheint zu fruchten. Bild: KEYSTONE

Zweimal weisse Weste: Die ZSC Lions bezwingen Lukko Rauma – auch Zug ist gegen Helsinki siegreich

Die ZSC Lions stehen in der Champions Hockey League in der K.o.-Phase. Die Zürcher gewannen mit 3:2 nach Penaltyschiessen in Finnland gegen Lukko Rauma auch ihr drittes Europacupspiel. Zug bezwang Helsinki vor heimischen Publikum mit 2:1.



Im Finish drohte den ZSC Lions der Sieg zu entrinnen. Bis zur 57. Minute führten die Zürcher im zweiten Pflichtspiel unter dem neuen Coach Hans Wallson mit 2:0, nachdem sie vor einer Woche schon den DEL-Klub Ingolstadt 2:0 besiegt hatten. Im Gegensatz zu Lukas Flüeler gegen Ingolstadt reichte es Niklas Schlegel aber nicht zum Shutout. Innert 24 Sekunden wurde Schlegel zweimal bezwungen. Sekunden vor dem finnischen Doppelschlag hatte Roman Wick das 3:0 nur knapp verpasst.

Die Nerven behalten

Nach dem Ausgleich stand Lukko Rauma dem Sieg nahe. In der Verlängerung verfehlte Stürmer Peter Tiivola das offene Goal. Im Penaltyschiessen sicherten sich die ZSC Lions aber doch noch den verdienten Auswärtssieg. Inti Pestoni verwertete den entscheidenden Penalty. In der regulären Spielzeit trafen für die ZSC Lions Chris Baltisberger und Patrik Bärtschi (in Unterzahl) schon in den ersten elf Minuten.

Die ZSC Lions gewannen die erstmalige Austragung der Champions League im Eishockey Anfang 2009. Nach dem Re-Launch vor zwei Jahren waren die Zürcher zuerst in der Vorrunde und dann in den Sechzehntelfinals gescheitert. Im dritten Anlauf reicht es nun erneut für die K.o.-Phase.

Lukko Rauma dagegen erreichte vor zwei Jahren die Viertelfinals und vor einem Jahr sogar die Halbfinals. Letzte Saison gewannen die Finnen in der Vorrunde beide Spiele gegen Fribourg-Gottéron.

Auch Zug in Fahrt

Auch der EV Zug schlug mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel Kurs auf die Sechzehntelfinals an. Die Innerschweizer scheiterten in den letzten beiden Jahren ebenfalls in der Vorrunde, wie Zürich schlugen sie aber am Freitag einen finnischen Traditionsklub, der stets weitergekommen ist. Zug besiegte IFK Helsinki, das Team des ehemaligen Berner Meistertrainers Antti Törmänen, mit 2:1.

Lino Martschini gelang 16,1 Sekunden vor der ersten Pause das wegweisende erste Tor. In der 54. Minute erhöhte Emanuel Peter auf 2:0. Vor 3016 Zuschauern machte auch Zug es am Ende spannend: Tommi Taimi verkürzte 106 Sekunden vor Schluss auf 1:2, und danach kamen die Finnen noch zu drei hochkarätigen Ausgleichschancen.

Mit bislang zwei Siegen steht Zugs Weiterkommen rechnerisch noch nicht fest. Der EVZ kann sich aus den restlichen zwei Spielen in Helsinki und daheim gegen den dänischen Meister Esbjerg fürs erstmalige Weiterkommen aber sogar zwei knappe Niederlagen leisten. (rst/sda)

Die Telegramme

Lukko Rauma - ZSC Lions 2:3 (0:2, 0:0, 2:0, 0:0) n.P.
3023 Zuschauer. - SR Fonselius/Piechaczek (FIN/GER), Hagerström/Suominen (FIN).
Tore: 3. Chris Baltisberger (Sjögren, Seger) 0:1. 11. Patrik Bärtschi (Trachsler, Christian Marti/Ausschluss Samuel Guerra!) 0:2. 57. (56:54) Saarela (Virtanan, Rony Ahonen/Ausschluss Seger) 1:2. 58. (57:20) Niskala (Valalahti, Gagnon) 2:2. - Penaltyschiessen: Niskala (1:0); Shannon (1:1) und Pestoni (1:2).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lukko Rauma, 6mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.
Bemerkungen: Lukko Rauma mit Karjalainen, ZSC Lions mit Schlegel im Tor.

Zug - IFK Helsinki 2:1 (1:0, 0:0, 1:1)
3016 Zuschauer. - SR Krawinkel/Mollard (GER/SUI), Kaderli/Kovacs (SUI).
Tore: 20. (19:43) Martschini (Diaz, Holden/Ausschluss Taimi) 1:0. 56. Peter (Nolan Diem, Dominik Schlumpf) 2:0. 59. Taimi (Eronen, Leino/Ausschluss Schnyder) 2:1.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Zug, 7mal 2 Minuten gegen IFK Helsinki.
Bemerkungen: Zug mit Tobias Stephan, IFK Helsinki mit Niklas Bäckström im Tor. - Timeout IFK Helsinki (58.). (sda)

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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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