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Jannik Fischer muss nach dem Check von Sprunger benommen vom Eis. 
Bild: srf

Diese Aktion sorgt für Gesprächsstoff – Sprunger knockt Fischer mit einem Check gegen den Kopf aus

Im Spiel zwischen Fribourg und Lausanne (2:0) herrschte gestern viel Kampf. Julien Sprunger stand dabei im Mittelpunkt. Erst erzielte der Captain das 1:0, dann knockte er Jannik Fischer mit einem umstrittenen Check gegen den Kopf aus. Die Aktion könnte nun ein Nachspiel haben.

Nik Dömer
Nik Dömer



Es hätte sich gestern auch um einen Playoff-Krimi in der BCF-Arena handeln können. Fribourg und Lausanne schenkten sich gegenseitig nichts. Man merkte, dass es im Romand-Derby um viel mehr als nur den Sieg ging.

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Viele «Nettigkeiten» wurden ausgetauscht. 
gif: srf

Fribourg-Gottéron konnte das Duell für sich entscheiden. Julien Sprunger und Michael Ngoy trafen für die Gastgeber. Für Gesprächsstoff sorgte jedoch eine andere Szene. 

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Sprunger mit dem üblen Check. 
gif: srf

Julien Sprunger setzte in der Mitte des Eisfelds zum Check gegen Jannick Fischer an und erwischte den Lausanner eiskalt. Fischer war auf den Check schlicht und einfach nicht vorbereitet und blieb danach liegen. Für ihn war das Spiel beendet. Sprunger kam ohne Strafe davon, weil er die Schulter nicht angehoben hatte. Die Aktion könnte aber noch ein Nachspiel bei Einzelrichter Reto Steinmann haben. 

Umfrage

Sollte Sprunger für diesen Check bestraft werden?

  • Abstimmen

1,758 Votes zu: Sollte Sprunger für diesen Check bestraft werden?

  • 54%Ja, egal ob er den Ellenbogen anhebt oder nicht, solche Checks gegen den Kopf müssen bestraft werden.
  • 46%Nein, das war keine Absicht. Der Schiedsrichter hat die Aktion richtig bewertet.

Sprunger ist für solche Checks bekannt

Es ist nicht das erste Mal, dass Sprunger durch einen solchen «Dirty Hit» auffällt. Am 3. Februar 2013 teilte der Fribourg-Spieler gegen Davos-Spieler Patrick Schommer einen Ellbogencheck aus. Der Davoser zog sich dabei eine Hirnerschütterung und ein Nasenbeinbruch zu. Sprunger wurde darauf von Steinmann für sieben Spiele gesperrt. 

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Sprunger knockt Schommer aus. 
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Die Expertenmeinungen gehen bei der Szene gegen Lausanne auseinander. Bei dem Check gegen Fischer hatte Sprunger seine Schulter zwar nicht angehoben, doch von der feinen Art war der Check sicherlich nicht. Gut möglich, dass ihm dafür eine weitere Strafe blüht. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Yotanke 28.09.2015 17:26
    Highlight Highlight Sehr unschöne Szene, wie hier der Lausanne-Spieler auf dem Eis liegt - ohne Zweifel. Aber das war kein Foul. Herr Fischer hat den Kopf zu weit unten - eine Todsünde im Eishockey. International sind wir nicht konkurrenzfähig, weil wir in der Schweiz nicht zwischen "gesunder" Härte und fiesen Fouls (wie z.B. vom HCD praktiziert) unterscheiden können. Daher liegt meine Vermutung nahe, dass Sprunger länger gesperrt wird. Obwohl es kein Foul war.
  • Jim Panse 27.09.2015 14:50
    Highlight Highlight
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    ab 1'40 hilft vielleicht.

    interessanter Beitrag vom Player safety Departement der nhl. brendan shanahan und mathieu Schneider (nhl legenden) erklären wie Checks gegen den Kopf zu ahnden sind.

    Ich gehe davon aus das sprunger bestraft wird.
  • Mia_san_mia 27.09.2015 14:36
    Highlight Highlight Das war nix. Nicht sperren!
  • goldmandli 27.09.2015 13:43
    Highlight Highlight Auch ich finde den Schirientscheid korrekt. wer den Kopf so weit unten hat, der muss damit rechnen. Josh Holden hätte dafür wohl 10+ Spielsperren erhalten.
  • welefant 27.09.2015 13:40
    Highlight Highlight Ja schwierige sache. Sprunger hat sich theoretisch korrekt verhalten. Jedoch hat sich blaser gegen ambühl ebenfalls korrekt verhalten, wurde trotzdem für einige spiele gesperrt!
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  • whatthepuck 27.09.2015 13:18
    Highlight Highlight Checks die zustande kommen, weil man eine verletzliche Position des Gegners eiskalt ausnutzt, gehören für mich verbannt aus diesem Sport. Ganz egal ob sie rein regeltechnisch legal wären. Eigentlich sollte das Sprunger ja besser wissen, wie das ist wenn man in einer unvorteilhaften Situation weggeräumt wird.
  • geistfrei 27.09.2015 12:57
    Highlight Highlight sprunger ist nun wirklich nicht mein lieblingsspieler, meiner meinung nach jedoch korrekte entscheidung der refs. im video fehlt der vorlauf: fischer verliert eine halbe sekunde vor dem check die kontrolle über die scheibe und beugt sich nach vorne. klar gehts dann gegen den kopf, aber wie willst du da noch ausweichen?! schulter bleibt auch unten. fazit: blöd gelaufen, gute besserung.
    • Schoschag 27.09.2015 13:17
      Highlight Highlight Ja du hast ganz klar die sprunger-fänbrile an! Sperren, sperren, speren!
  • HabbyHab 27.09.2015 12:39
    Highlight Highlight Ein Check gegen den Kopf bleibt ein Check gegen den Kopf.
    • kinna 30.09.2015 10:41
      Highlight Highlight Genau! einer wie Sprunger der ziemlich gut weiss, wie übel Checks gegen den Kopf enden können (Wm '09), sollte solche Dinge einfach sein lassen!!

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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