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NHL, die Spiele mit Schweizer Beteiligung

Toronto – New Jersey (mit Hischier) 1:0
Minnesota (mit Niederreiter, 1 Tor ) – Nashville (mit Fiala und Josi, 1 Tor) 6:4
Colorado (mit Andrighetto) – Washington 6:2 
Vancouver (mit Bärtschi) – Vegas (ohne Sbisa) 2:5 
Florida – San Jose (mit Meier) 2:0 

Minnesota Wild's Nino Niederreiter, left, of Switzerland, is congratulated by teammates after his power play goal off Nashville Predators goalie Pekka Rinne of Finland in the second period of an NHL hockey game Thursday, Nov. 16, 2017 in St. Paul, Minn. (AP Photo/Jim Mone)

Bild: AP/AP

Josi und Niederreiter treffen beide im Direktduell, doch am Schluss lacht nur «El Niño»

Nino Niederreiter gewinnt in der NHL mit den Minnesota Wild gegen die Nashville Predators mit Roman Josi und Kevin Fiala. Niederreiter und Josi reihen sich beim 6:4 unter die Torschützen ein.



In der Nacht auf Freitag ist es in der NHL zum Schweizer Duell zwischen Roman Josi und Nino Niedereiter gekommen.

Die Nashville Predators führten auch dank Josi – der Berner Verteidiger traf zum fünften Mal in dieser Saison – bis zur Spielmitte komfortabel mit 3:0, ehe die Wild mit ihrer grossen Aufholjagd begannen. 

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Roman Josi trifft zum 2:0. Video: streamable

Anteil an der Wende hatte auch Nino Niederreiter, der kurz vor der zweiten Drittelspause im Powerplay zum 2:3 verkürzen konnte. Dem Churer Stürmer gelang in der vierten Partie in Folge ein Skorerpunkt. Seit der Rückkehr nach einer Sprunggelenkverletzung Ende Oktober hat Niederreiter bloss in zwei von neun Spielen nicht gepunktet – insgesamt verzeichnete er vier Tore und drei Assists.

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Im Powerplay bringt Niederreiter die Wild zurück in die Partie. Video: streamable

Nachdem Viktor Arvidsson für Nashville nach 57 Sekunden im letzten Abschnitt das 4:2 geschossen hatte, wendete Minnesota die Begegnung mit vier Treffern innert 5:49 Minuten – für das 6:4 57 Sekunden vor Schluss zeichnete Jared Spurgeon mit einem Schuss ins leere Gehäuse verantwortlich. Kevin Fiala verliess das Eis mit einer Minus-2-Bilanz; Yannick Weber fehlte bei den Predators erneut wegen einer Verletzung am Unterkörper.

Während die schlecht in die Saison gestarteten Wild den vierten Erfolg hintereinander feierten und nun auf einem Playoff-Platz liegen, erlitten die zwei Punkte mehr aufweisenden Predators die erste Niederlage nach fünf Siegen.

Wenig Einsatzzeit für Andrighetto

Ein Erfolgserlebnis gab es auch für Sven Andrighetto und die Colorado Avalanche beim 6:2 gegen die Washington Capitals. Der Zürcher kam aber nur zu knapp zwölf Minuten Einsatzzeit – nur zwei Stürmer der Avalanche standen weniger lang auf dem Eis.

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Video: streamable

Derweil brillierte die erste Linie von Colorado, der einst auch Andrighetto angehört hatte. Gabriel Landeskog erzielte erstmals in der NHL drei Tore in einem Spiel, Nathan McKinnon gelangen ein Treffer sowie vier Assists und Mikko Rantanen brachte es auf vier Skorerpunkte (ein Tor).

Die Vegas Golden Knights reagierten auf die 2:8-Schlappe zwei Tage zuvor bei den Edmonton Oilers mit einem 5:2-Sieg in Vancouver. Zu einem Schweizer Duell kam es nicht, da der bisher überzeugende Luca Sbisa bei Las Vegas wegen einer leichten Verletzung erneute fehlte. Canucks-Stürmer Sven Bärtschi brachte nichts Zählbares zu Stande. Nachdem die Knights im Mitteldrittel eine 2:0-Führung verspielt hatten, gelangen den Gästen im Schlussabschnitt drei Tore.

Devils und Sharks ohne Torerfolg

Zu-Null-Niederlagen setzte es für die New Jersey Devils mit Nico Hischier und die San Jose Sharks mit Timo Meier ab. Die Devils unterlagen bei den Toronto Maple Leafs 0:1 nach Verlängerung – das einzige Tor erzielte William Nylander drei Sekunden vor dem Ende der Overtime. Die Sharks verloren auswärts gegen die Florida Panthers 0:2. Der glücklose Meier verzeichnete nicht weniger als sieben Torschüsse. (zap/sda)

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Die Highlights zwischen New Jersey und Toronto gehören hauptsächlich den Torhütern. Video: streamable

Die Skorer-Übersicht der Schweizer

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