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Switzerland's Yannick Bruschweiler (10) is checked by Russia's Pavel Shen (16) as he attempts a shot on Russia goalie Danil Tarasov while Saveli Olshanski (8) and Switzerland's Valentin Nussbaumer (18) watch during the third period of a world junior hockey championships game in Vancouver, British Columbia, Sunday, Dec. 30, 2018. (Darryl Dyck/The Canadian Press via AP)

Die Schweizer U20-Nati verliert nach einem geglückten Start das Viertelfinalspiel gegen Russland mit 4:7.  Bild: AP/The Canadian Press

Riesenspektakel gegen Russland! Schweizer Junioren verlieren trotz Führung

Die Schweizer Junioren verloren an der U20-Weltmeisterschaft in Vancouver und Victoria zum Abschluss der Vorrunde gegen Russland 4:7. Damit treffen sie im Viertelfinal wohl auf Schweden.



Die Niederlage in einer äusserst attraktiven Partie war insofern ärgerlich, als die Mannschaft von Trainer Christian Wohlwend einen Traumstart hinlegte.

Sie ging bereits nach 49 Sekunden durch Marco Lehmann nach herrlicher Vorarbeit von Sven Leuenberger in Führung. In der 10. Minute erhöhte Valentin Nussbaumer auf 2:0, und dies absolut verdient. Nach dem Anschlusstreffer der Russen (15.) stellte erneut Lehmann in der 26. Minute die Zweitore-Differenz wieder her.

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Das 1:0 durch Marco Lehmann. Video: streamable

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Das 2:0 durch Valentin Nussbaumer. Video: streamable

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Das 2:1 für Russland. Video: streamable

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Das 3:1 durch Marco Lehmann. Video: streamable

Danach war es aber vorbei mit der Schweizer Herrlichkeit. Die Chancen für ein besseres Resultat waren aber durchaus vorhanden. In der 37. Minute verschoss der Aussenseiter gleich zwei Penaltys, nachdem Lehmann von Dmitri Samorukow bei einem Konter zweimal gefoult worden war.

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Das 3:2 für Russland. Video: streamable

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Das 3:3 für Russland. Video: streamable

Lehmann durfte zweimal antreten, dann vergab Philipp Kuraschew, fünffacher Torschütze in Vancouver.

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Zuerst scheitert Lehmann mit seinem Penalty ... Video: streamable

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... und dann auch noch Kuraschew. Video: streamable

In der 39. Minute musste Iwan Muranow vorzeitig unter die Dusche. Die Schweizer brachten während der fünfminütigen Überzahl aber nichts zu Stande. Im Gegenteil: Sie kassierten einen Shorthander. Der erstmaligen Führung der Russen durch Kirill Slepets war ein Fehlpass von Nussbaumer vorausgegangen, der danach auch noch den Stock verlor.

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Muranow überfährt Nussbaumer. Video: streamable

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Per Shorthander erzielen die Russen das 3:4. Video: streamable

In der 47. Minute machten es die Osteuropäer im Powerplay besser und schossen dank Alexander Alexejew das 5:3. Es war deren zweiter Treffer in Überzahl in diesem Spiel. Zwar verkürzte Yannick Brüschweiler nur 35 Sekunden danach mit feiner Stocktechnik auf 4:5, gut fünfeinhalb Minuten später stand es aber nach einem Doppelschlag der Russen 4:7 aus Schweizer Sicht. Damit stand die dritte Niederlage im vierten Spiel an diesem Turnier fest.

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Das 3:5 für Russland. Video: streamable

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Das 4:5 durch Yannick Brüschweiler. Video: streamable

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Das 4:6 für Russland. Video: streamable

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Das 4:7 für Russland. Video: streamable

Das Telegramm

SchweizRussland 4:7 (2:1, 1:2, 1:4)
13'724 Zuschauer. - SR Heikkinen/Sidorenko (FIN/BLR), Sefcik/Yletyinen (SVK/SWE).
Tore: 1. (0:49) Lehmann (Tanner, Leuenberger) 1:0. 10. Nussbaumer (Brüschweiler, Moser) 2:0. 15. Martschenko (Podkolsin, Alexejew) 2:1. 26. (25:46) Lehmann (Leuenberger) 3:1. 27. (26:07) Samorukow 3:2. 32. Denissenko (Krawzow, Samorukow/Ausschluss Moser) 3:3. 43. Slepez (Ausschluss Muranow!) 3:4. 47. (46:38) Alexejew (Romanow, Schaschkow/Ausschluss Müller) 3:5. 48. (47:13) Brüschweiler (Nussbaumer, Aebischer) 4:5. 52. (51:42) Schen (Schaschkow, Olschanski) 4:6. 53. (52:50) Krawzow (Denissenko, Kostin) 4:7.
Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 2-mal plus 5 Minuten (Muranow) plus Spieldauer (Muranow) gegen Russland.
Schweiz: Akira Schmid; Aebischer, Le Coultre; Gross, Berni; Burger, Moser; Barandun; Müller, Kuraschew, Eggenberger; Brüschweiler, Sigrist, Nussbaumer; Verboon, Sandro Schmid, Gerber; Leuenberger, Tanner, Lehmann.
Bemerkungen: Schweiz ohne Geisser (verletzt), Wyss (nicht gemeldet), Zaetta (überzähliger Goalie) und Hollenstein (Ersatztorhüter). (abu/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Staedy 31.12.2018 11:53
    Highlight Highlight Bei 7 Gegentreffern sollte man nicht zu viel Schuld auf einen Spieler schieben, aber der eine oder andere Treffer war wohl schon haltbar.
  • jjjj 31.12.2018 09:49
    Highlight Highlight Zweimal Penalty?
  • Paia87 31.12.2018 09:09
    Highlight Highlight Echt schade, da lag wirklich mehr in der Luft! Gibt es an der U20 WM eigentlich keine CoachesChallenge? Denn das 2:1 war ja sowas von Offside...
    • Ranger#10 01.01.2019 00:36
      Highlight Highlight Nein, war kein Offside. Da er die Scheibe unter Kontrolle hat, darf er so in die Zone fahren.
  • feuseltier 31.12.2018 09:01
    Highlight Highlight Danke für den Bericht! !

    Schade dass so eine Leistung nicht belohnt wird.. Viel fehlt nicht aber halt immer noch was um dir grossen zu Ärgern. .

    Ps: oh nein nicht schon wieder Schweden. . Hoffe es wird besser als 2018 mit Fußball, Eishockey, Cutling etc gegen die Schweden. ..

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