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Eishockey-Cup, Halbfinals

Bern – Zug 2:3nP (0:0,2:1,0:1,0:0,0:1)

Rapperswil – Langnau 3:2 (2:0,0:1,1:1)

Die Lakers jubeln nach dem Sieg beim Eishockey-Cupspiel SC Rapperswil-Jona Lakers gegen die SCL Tigers in Rapperswil am Mittwoch, 19. Dezember 2018.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die Lakers erhalten die Chance, ihren Cuptitel zu verteidigen. Bild: KEYSTONE

Der EVZ gewinnt im Penaltyschiessen und trifft im Cupfinal auf die Lakers

Titelverteidiger Rapperswil-Jona Lakers und der EV Zug stehen im Cupfinal. Die Zuger gewannen in Bern 3:2 nach Penaltyschiessen, die Lakers bezwangen die SCL Tigers zu Hause 3:2.



Der Cup schreibt eigene Geschichten, das ist ein viel bemühter Satz. Im Halbfinal hatte dieser insofern seine Richtigkeit, als der EVZ zuvor achtmal hintereinander gegen Bern verloren hatte und die Lakers siebenmal in Folge gegen die Tigers.

Cupfinal in Rapperswil

Die Auslosung hat ergeben, dass der Cupfinal auch dieses Jahr in Rapperswil stattfindet. Die Partie wird am Sonntag 3. Februar 2019 um 14:45 Uhr ausgetragen.

Mit Zug und Bern trafen die beiden derzeit besten Teams der National League aufeinander. Umso enttäuschender war es, dass nur 9821 Zuschauer den Weg in die PostFinance-Arena fanden. Der Sieg der Gäste war nicht gestohlen. Im Penaltyschiessen reüssierten auf Seiten der Zuger Lino Martschini, Garrett Roe und Sven Senteler, für den SCB traf einzig Gaëtan Haas. In der Verlängerung waren die Zentralschweizer klar besser gewesen, was das Schussverhältnis von 8:2 beweist. Sie brachten den Puck aber nicht mehr am starken Berner Keeper Leonardo Genoni vorbei.

Nach 40 Minuten hatte Bern verdient 2:1 vorne gelegen. Zwar ging der EVZ in der 29. Minute mit dem ersten Torschuss im zweiten Drittel in Führung – Dario Simion war im ersten Powerplay der Gäste erfolgreich. Das 1:0 hielt aber nur während 100 Sekunden. Dann leistete sich Senteler im Spielaufbau einen fatalen Fehlpass, den Verteidiger Eric Blum zum Ausgleich nutzte.

Zugs Goalie Tobias Stephan, hinten links, und Reto Suri, hinten rechts, jubeln nach dem Halbfinalspiel des Swiss Ice Hockey Cups zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Mittwoch, 19. Dezember  2018, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Der EVZ jubelt über den Finaleinzug. Bild: KEYSTONE

Dass die Berner den Mittelabschnitt klar dominierten, lag auch daran, dass der EVZ in diesem nicht weniger als drei Zweiminuten-Strafen kassierte. Während der dritten gelang Zach Boychuk nach einem Abpraller das 2:1 für die Gastgeber (37.) Der Kanadier erzielte im wettbewerbsübergreifend neunten Spiel für den SCB seinen sechsten Treffer, den dritten im Cup. Im letzten Drittel legten die Zuger los wie die Feuerwehr und wurden in der 53. Minute mit dem Ausgleich durch Yannick-Lennart Albrecht belohnt. Drei Minuten zuvor hatte Gregory Sciaroni alleine vor EVZ-Keeper Tobias Stephan die grosse Chance zum 3:1 für den SCB vergeben.

Cup-Monster schlägt erneut zu

Es scheint, als könnten die Lakers in diesem Wettbewerb nicht mehr verlieren. Nicht umsonst sagte der Rapperswiler Trainer Jeff Tomlinson im Vorfeld des Halbfinals, dass sie sich Cup-Monster nennen würden.

Zwar verspielten die St. Galler ein 2:0 (13.). Doch nur 57 Sekunden nach dem 2:2 von Alexej Dostoinow (52.) schoss Jorden Gähler die Lakers erneut in Führung. Und diesmal brachten sie den Vorsprung über die Zeit. Dass Gähler den Siegtreffer erzielte, ist eine schöne Geschichte. Der 25-jährige Verteidiger, der bei Rapperswil-Jona gerade erst um ein Jahr bis 2020 verlängert hat, könnte zum dritten Mal hintereinander den Cup gewinnen. 2017 triumphierte er mit Kloten und in diesem Februar mit den damals noch unterklassigen Lakers.

Der Laker Cedric Huesler , rechts, gegen den Tiger Larri Leeger, links, beim Eishockey-Cupspiel SC Rapperswil-Jona Lakers gegen die SCL Tigers in Rapperswil am Mittwoch, 19. Dezember 2018.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

Rappi ringt Langnau nieder. Bild: KEYSTONE

Die Ostschweizer legten einen Blitzstart hin. Corsin Casutt traf bereits nach 57 Sekunden nach schöner Vorarbeit von Dion Knelsen zum 1:0. Auch beim 2:0 waren die Tigers hinten löchrig wie ein Emmentaler Käse. Florian Schmuckli bediente Roman Schlagenhauf mit einem genialen Pass von hinter der eigenen Torlinie, worauf dieser alleine auf den Langnauer Keeper Damiano Ciaccio losziehen konnte und sich diese Chance nicht entgehen liess. Nach der ersten Pause fand Langau besser ins Spiel und glich verdient aus. Dass die Gäste am Ende dennoch das Eis als Verlierer verliessen, hatte auch mit dem starken Auftritt des Rapperswiler Torhüters Melvin Nyffeler zu tun. 

Telegramme

Rapperswil-Jona Lakers - SCL Tigers 3:2 (2:0, 0:1, 1:1)
4513 Zuschauer. - SR Stricker/Salonen, Gnemmi/Castelli. -
Tore: 1. (0:57) Casutt (Knelsen) 1:0. 13. Schlagenhauf (Schmuckli) 2:0. 30. Pascal Berger (Kuonen/Ausschluss Lindemann) 2:1. 52. (51:27) Dostoinow (Diem) 2:2. 53. (52:24) Gähler 3:2.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers, 2mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Gilroy, Sven Berger; Gähler, Profico; Iglesias, Schmuckli; Hächler, Maier; Kristo, Schlagenhauf, Wellman; Spiller, Knelsen, Casutt; Mosimann, Mason, Hüsler; Rizzello, Ness, Lindemann.
SCL Tigers: Ciaccio; Glauser, Leeger; Lardi, Erni; Cadonau, Huguenin; Randegger; Elo, Pascal Berger, Dostoinow; Kuonen, Johansson, Pesonen; DiDomenico, Gustafsson, Neukom; Rüegsegger, Diem, Nils Berger; Gerber.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Aulin (überzähliger Ausländer), Helbling und Schweri. SCL Tigers ohne Blaser (alle verletzt) und Gagnon (rekonvaleszent). - 24. Pfostenschuss Kristo. - Timeouts: Tigers (59:13); Lakers (59:41). - Langnau ab 58:51 ohne Goalie.

Bern - Zug 2:3 (0:0, 2:1, 0:1, 0:0) n.P.
9821 Zuschauer. - SR Wiegand/Lemelin, Kovacs/Wüst.
Tore: 29. (28:17) Simion (Everberg, Roe/Ausschluss Ebbett) 0:1. 30. (29:57) Blum 1:1. 37. Boychuk (Moser/Ausschluss Everberg) 2:1. 53. Albrecht (Zehnder) 2:2.
Penaltyschiessen: Martschini 0:1, Haas 1:1; Simion -, Boychuk -; Roe 1:2, Scherwey -; Senteler 1:3, Ebbett -.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 plus 10 Minuten (Senteler) gegen Zug.
Bern: Genoni; Burren, Almquist; Krueger, Blum; Andersson, Untersander; Kamerzin; Boychuk, Arcobello, Moser; Bieber, Haas, Scherwey; Rüfenacht, Ebbett, Kämpf; Sciaroni, Heim, Berger; Grassi.
Zug: Stephan; Schlumpf, Alatalo; Diaz, Stadler; Zgraggen, Zryd; Thiry, Morant; Lammer, Roe, Everberg; Martschini, McIntyre, Simion; Widerström, Albrecht, Suri; Zehnder, Senteler, Schnyder.
Bemerkungen: Bern ohne Beat Gerber und Mursak. Zug ohne Klingberg (alle verletzt) und Leuenberger (U20). - 23. Pfostenschuss Berger. - Timeout Bern (47.). (abu/sda)

Ticker: 19.12.18 Bern – Zug

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    Alle Leser-Kommentare
  • LadyN 20.12.2018 13:24
    Highlight Highlight Identischer Text wie 20 Minuten?! Was ist denn hier los?
    • Adrian Buergler 20.12.2018 13:34
      Highlight Highlight @LadyN: Das ist ein Agenturtext von der SDA. Deshalb haben andere Medien den exakt gleichen Text.
    • LadyN 20.12.2018 13:44
      Highlight Highlight Schade :(
      Aber der mit dem Emmentaler Käse ist super ;)
  • Dreizehn 20.12.2018 09:34
    Highlight Highlight Highlights des Spiels: Genonis "Monsterhit" und wie der kleine Roe's versucht an Berger zu rütteln :-D

    Die Zuschauerzahl zeigt dass dieser Cup noch weniger zieht als die CHL. (13'500 Zuschauer im Achtelfinal).
    und nein, diese "Kiss Cam" machts auch nicht besser...




    • Scrj1945 20.12.2018 10:18
      Highlight Highlight Ich hätte eine idee wie man es attraktiver machen kann für die klubs. Wie wäre wenn man auch im cup punkte sammeln kann als nla mannschaft? Dann würde die grossen den cup ernster nehmen. Die ersten zwei runden ünerstehen praktisch alle also bekommen sie gleichmässig punkte. Und wer weiter kommt profitiert halt zusätzlich. Dann würden die spieler vielleicht auch mehr einsatz zeigen
    • GoonerCB 20.12.2018 12:05
      Highlight Highlight Träum weiter in der CHL waren nie und immer 13k im Stadion..
  • jjjj 20.12.2018 08:19
    Highlight Highlight Nyffeler beschliesst Cupsieger zu werden (und abzusteigen).
  • Lümmel 20.12.2018 06:15
    Highlight Highlight Zug gewinnt ein Halbfinale gegen die Hockeyhauptstadt Europas. Ist das jetzt die grosse Wachablösung? Wird Zug jetzt der FC Bayern des Schweizer Eishockeys? Herr Zaugg, bitte übernehmen sie. Teilen sie ihre Weisheit mit uns.
  • Goon 20.12.2018 05:42
    Highlight Highlight Kann man Rappi schon gratulieren zum Titel? Oder entschliesst sich der Baarer SC auch wieder dazu mal was zu gewinnen?
    • DerHans 20.12.2018 08:41
      Highlight Highlight Immer diese komischen Geräusche aus dem Keller🤔
  • Psychonaut1934 19.12.2018 23:03
    Highlight Highlight Schrecklich
    • miarkei 20.12.2018 06:50
      Highlight Highlight Was? 🤔
  • SalamiSandwich 19.12.2018 22:55
    Highlight Highlight Ob der EVZ überhaupt Heimtrikots für den CUP hat😂🤔

    • Boehlimaa 20.12.2018 03:57
      Highlight Highlight Hoffe nicht, kostet ja nur, ohne Nutzen :D
    • Scrj1945 20.12.2018 10:16
      Highlight Highlight Brauchen sie nicht. Es wird in rappi gespielt
    • SalamiSandwich 20.12.2018 11:21
      Highlight Highlight @scrj1945
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  • Hitman 47 19.12.2018 22:17
    Highlight Highlight Gratulation an Zug! Jetzt haben die "Trämler" mal eine Chance auf einen Titel!😂😂😂
    • Tugium 20.12.2018 00:19
      Highlight Highlight Immerno hässig wägem Leo?😉🤣
    • HCAP Ducky Book 20.12.2018 05:28
      Highlight Highlight Hat der Schiri nicht mehr geholfen wie gegen Ambri. Tor verschieben ohne Strafe. Konter vor dem 4-4 mit 6 Feldspielern und Goalie...
    • Hitman 47 20.12.2018 07:02
      Highlight Highlight @HCAP Ducky Book weiss ja nicht was du gesehen hast. Aber gegen den NLA Trostpreis ist man in der Regel nicht auf Hilfe angewiesen. Aber ja ich weiss dass der HCAP diese Saison Bern schon besiegt hat und trotzdem alles nichts nutzen wird. Ihr werdet am Ende der Quali unter dem Strich wieder aus dem Playofftraum erwachen.
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  • Lümmel 19.12.2018 21:07
    Highlight Highlight Schön wars, als Watson einen Hockey-Liveticker hatte.
    • Adrian Buergler 19.12.2018 21:24
      Highlight Highlight Darum ist heute ein schöner Tag 😜
    • Boehlimaa 19.12.2018 22:14
      Highlight Highlight Schon ein bisschen schade, vermisse die Meisterschaftsticker auch.
    • Lümmel 19.12.2018 22:17
      Highlight Highlight Wohl wahr, Herr Bürgler, wohl wahr!
      Und Zug gewinnt ein "Do or die"- Spiel. Dass ich das noch erlebe!
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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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