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National League, 46. Runde

Ambri – Fribourg 4:3nV (2:1,1:1,0:1,1:0) 

Genf – Zürich 1:4 (0:1,1:1,0:2)

Langnau – Davos 2:1 (0:0,0:1,2:0)

Lausanne – Biel 1:2nP (0:0,0:0,1:1,0:0,0:1)

Biel schliesst in der Tabelle zu Servette auf. Bild: KEYSTONE

Langnau siegt und rückt Genf auf die Pelle – ZSC und Davos sind fast durch

Die SCL Tigers halten die Spannung in der National League mehr als aufrecht. Die Emmentaler bezwingen Davos 2:1 und schliessen in der Tabelle zum achtklassierten Genève-Servette auf. Der ZSC hat das Playoff-Ticket fast gelöst

01.02.18, 22:28 01.02.18, 23:10


Genf – Zürich 1:4

Der ZSC, zuletzt gegen Langnau beinahe sträflich ineffizient, ist auch gegen Genf die klar bessere Mannschaft. Servette ist die Verunsicherung durch die finanziellen Probleme und die Unruhen im Verein anzusehen.

Die Highlights im Video. Video: YouTube/MySports

Doch die Zürcher müssen sich erneut mangelnde Chancenauswertung vorwerfen lassen. Inti Pestoni, Jerome Bachofner und Roman Wick lassen allesamt grosse Chancen aus.

So wird das Schlussdrittel plötzlich wieder spannend. Genf übernimmt zwischenzeitlich das Spieldiktat und ist dem Ausgleich nahe. Doch Roman Wicks zweiter Treffer zum 3:1, er erzielt bereits das 2:1, bricht den Westschweizern das Genick. In Überzahl trifft Pettersson zum 4:1 Schlussstand.

Bild: KEYSTONE

Langnau – Davos 2:1

Dass die beiden Mannschaften vor der heutigen Partie noch nicht für die Playoffs qualifiziert gewesen sind, merkt man keine Sekunde. Von der ersten Minute an bieten sie attraktives Offensiv-Hockey mit vielen Chancen.

Die Highlights im Video. Video: YouTube/MySports

Dennoch müssen sich die Fans in der Ilfishalle bis tief ins Mitteldrittel gedulden, bis der erste Treffer fällt. Zum Leidwesen der Mehrheit der Fans im Stadion, ist es ein Davoser der trifft. Andres Ambühl lenkt einen Schuss Marc Wiesers perfekt ab.

Am Ende sind es aber die Langnauer, die jubeln. Emanuel Peter gleicht die Partie nach einem tollen Solo wieder aus. Und Thuresson wird der Siegtreffer gutgeschrieben. Ein glücklicher Treffer, ist es mit Claude Paschoud doch ein Davoser, welcher die Scheibe ins eigene Tor befördert. Dank diesem Sieg sind die Langnauer nun punktgleich mit Servette.

Bild: KEYSTONE

Ambri – Fribourg 4:3nV

Der Tabellenvorletzte Ambri-Piotta verblüfft vor der Olympia-Pause mit einem zweiten Sieg in Folge gegen ein Team oberhalb des Playoff-Trennstrichs. Nach dem 5:2 gegen Genève-Servette gibt es ein 4:3 nach Verlängerung gegen Fribourg-Gottéron.

Die Highlights im Video. Video: YouTube/MySports

Cory Emmerton erzielt das Siegtor in der 62. Minute. Erst zum dritten Mal in der laufenden Saison und erstmals seit Ende November schafft Ambri wieder zwei Erfolge in Serie.

Die Gastgeber knüpfen zunächst nahtlos an ihre starke Vorstellung gegen Genève-Servette an, geben dann aber einen 3:1-Vorsprung preis. Dabei kassieren die Leventiner mit dem 3:3 von Flavio Schmutz schon das zehnte Gegentor bei eigener Überzahl in der laufenden Saison.

Bild: TI-PRESS

Lausanne – Biel 1:2nP

Nur Ambri-Piotta hat in dieser Saison noch mehr Gegentore (153) einstecken müssen als Lausanne (151); in den letzten sechs Partien vor dem Duell mit Biel haben die Waadtländer immer mindestens drei Treffer kassiert. Yves Sarault dürfte nicht zuletzt deshalb den slowakischen Verteidiger Martin Gernat in die Aufstellung beordert haben.

Die Highlights im Video. Video: YouTube/MySports

Die Massnahme zahlt sich insofern aus, als dass Lausanne defensiv sicher steht und nur einen Gegentreffer einstecken muss. Gernat erzielt zudem in der 56. Minute das 1:1. Weil die Lausanner im Penaltyschiessen ihre Versuche im Gegensatz zu Biel nicht verwerten, reicht es den Romands aber erneut nicht zu einem Sieg.

Lausanne verliert zum vierten Mal in Folge und liegt bei noch vier ausstehenden Partien fünf Punkte hinter den Playoff-Plätzen. Biel, das wieder auf den zuletzt gesperrten Verteidiger Beat Forster zählen konnte, auf der anderen Seite kehrt nach zuletzt zwei Niederlagen auf die Siegesstrasse zurück. 

Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Bild: srf

Telegramme

Genève-Servette - ZSC Lions 1:4 (0:1, 1:1, 0:2)
6131 Zuschauer. - SR Tscherrig/Wiegand, Borga/Bürgi.
Tore: 20. (19:54) Suter (Chris Baltisberger, Pettersson/Ausschluss Grossniklaus) 0:1. 23. Jeremy Wick (Richard, Loeffel/Ausschluss Vey) 1:1. 39. Roman Wick (Klein, Sutter) 1:2. 53. Roman Wick (Kenins, Vey) 1:3. 55. Pettersson (Geering, Dave Sutter/Ausschluss Spaling) 1:4.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 5mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Richard; Pettersson.
Genève-Servette: Mayer; Jeremy Wick, Bezina; Petschenig, Tömmernes; Loeffel, Grossniklaus; Guebey; Douay, Rubin, Heinimann; Holdener, Romy, Simek; Riat, Almond, Rod; Da Costa, Richard, Spaling; Traber.
ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Geering; Guerra, Marti; Karrer; Chris Baltisberger, Schäppi, Kenins; Pettersson, Suter, Herzog; Roman Wick, Vey, Pelletier; Hinterkircher, Prassl, Bachofner; Pestoni.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Antonietti, Bays, Descloux, Hasani, Jacquemet, Fransson, Mercier, Schweri und Vukovic (alle verletzt), ZSC Lions ohne Blindenbacher, Korpikoski, Nilsson, Shore und Sjögren (alle verletzt) sowie Seger und Künzle (beide überzählig). - Sportchef Sven Leuenberger an der ZSC-Bande (vertrat kranken Assistenten Leo Schumacher). - Pfosten: 31. Bachofner.

SCL Tigers - Davos 2:1 (0:0, 0:1, 2:0)
5954 Zuschauer. - SR Stricker/Urban, Castelli/Obwegeser.
Tore: 28. Ambühl (Marc Wieser, Johansson) 0:1. 45. Peter (Roland Gerber) 1:1. 54. Thuresson (Elo/Ausschluss Schneeberger) 2:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 5mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Elo; Little.
SCL Tigers: Punnenovs; Zryd, Seydoux; Blaser, Huguenin; Lardi, Erni; Randegger; Nils Berger; Thuresson, Gagnon, Dostoinow; Elo, Himelfarb, Albrecht; Pascal Berger, Albrecht, Neukom; Kuonen, Peter, Gerber; Rüegsegger.
Davos: Van Pottelberghe; Du Bois, Jung; Aeschlimann, Heldner; Paschoud, Schneeberger; Forrer; Simion, Corvi, Little; Marc Wieser, Johansson, Ambühl; Kessler, Buck, Eggenberger; Sciaroni, Walser, Jörg.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Stettler, Erkinjuntti und Nüssli (alle verletzt) sowie Gustafsson (krank), Barker (überzähliger Ausländer), Davos ohne Dino Wieser, Lindgren, Rödin und Egli (alle verletzt) sowie Kousal (überzähliger Ausländer) und Nygren (verletzte sich beim Aufwärmen). - 57. Timeout Davos, ab 59:20 ohne Torhüter.

Ambri-Piotta - Fribourg-Gottéron 4:3 (2:1, 1:1, 0:1, 1:0) n.V.
2917 Zuschauer. - SR Hebeisen/Koch, Küng/Wüst.
Tore: 10. D'Agostini (Plastino, Emmerton/Ausschluss Cervenka) 1:0. 16. Zwerger 2:0. 17. Cervenka (Glauser) 2:1. 32. Lhotak (Kubalik) 3:1. 36. Marchon (Meunier, Maret) 3:2. 51. Schmutz (Ausschluss Rossi!) 3:3. 62. (61:53) Emmerton (Plastino, Kostner) 4:3.
Strafen: je 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. 
PostFinance-Topskorer: Zwerger; Cervenka.
Ambri-Piotta: Conz; Ngoy, Pinana; Plastino, Zgraggen; Fora, Gautschi; Jelovac; D'Agostini, Emmerton, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi; Guggisberg, Müller, Kubalik; Lhotak, Berthon, Lauper; Incir.
Fribourg-Gottéron: Brust; Glauser, Stalder; Rathgeb, Chavaillaz; Maret, Abplanalp; Kühni; Mottet, Slater, Birner; Rossi, Bykow, Cervenka; Fritsche, Schmutz, Marchon; Neuenschwander, Meunier, Chiquet.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Stucki und Collenberg (beide verletzt), sowie Karhunen und Taffe (beide überzählige Ausländer) sowie Monnet (überzählig), Gottéron ohne Rivera, Vauclair, Kienzle, Schilt und Sprunger (alle verletzt) sowie Holos (überzähliger Ausländer). - 20. Guggisberg verletzt ausgeschieden.

Lausanne - Biel 1:1 (0:0, 0:0, 1:1 0:0) n.P.
5987 Zuschauer. - SR Eichmann/Mollard, Abegglen/Fluri.
Tore: 53. Fuchs (Kreis) 0:1. 56. Gernat (Herren) 1:1. -
Penaltyschiessen: Frattin -, Sutter 0:1; Herren -, Fuchs -; Schelling -, Lofquist 0:2; Jeffrey.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Lausanne, 4mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Pouliot.
Lausanne: Zurkirchen; Junland, Genazzi; Gernat, Frick; Gobbi, Borlat; Fischer; Frattin, Jeffrey, Herren; Antonietti, Froidevaux, Conz; Zangger, Miéville, In-Albon; Schelling, Kneubuehler, Nodari.
Biel: Hiller; Forster, Jecker; Kreis, Fey; Lofquist, Maurer; Dufner, Wüest; Pedretti, Pouliot, Rajala; Micflikier, Fuchs, Schmutz; Nussbaumer, Diem, Lüthi; Joggi, Sutter, Wetzel.
Bemerkungen: Lausanne ohne Huet, Ryser, Trutmann, Vermin, Walsky (alle verletzt), Danielsson und Pesonen (beide überzählige Ausländer), Biel ohne Earl, Lüthi, Neuenschwander, Steiner und Tschantré (alle verletzt). Timeout Lausanne (58:58). (abu/sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Moudi 02.02.2018 08:08
    Highlight Frage: bei Punkt Gleichheit glit Direktbegegnungen oder Torverhältnis? Mir wars das es Direktbegegnungen waren..bin aber nicht sicher.
    Kann das jemand bestätigen?
    Dann wäre die Tigers vor Genf! 2:1 in den Direktbegegnungen!
    Go Tigers Go!
    Gruß us em Seeland!
    3 2 Melden
    • Moudi 02.02.2018 12:05
      Highlight Art. 2.2.2 Direktbegegnungen zuerst!
      Tiger s vor Genf!
      2 0 Melden
    • FloRyan 02.02.2018 12:17
      Highlight Habe ich mich auch gefragt. Wieso sind die stand Heute nicht vor Genf?
      2 1 Melden
    • FloRyan 02.02.2018 18:41
      Highlight Rätsel gelöst: Es zählen die punke aus den direktbegegnungen. Daher genf 5 punke und langnau 4. da langnau zweimal erst in der verlängerung gewonnen hat, zwar mehr gewonnen aber weniger punke. Amen
      2 0 Melden
  • Dynamischer-Muzzi 02.02.2018 08:08
    Highlight Das ist richtig spannend am Strich und die Tigerlis 🐯 könnten es nach 15 Versuchen tatsächlich zum 2. Mal in die Playoffs schaffen 🤔
    Schaut man sich das Restprogramm der involvierten Teams an, so haben die Tigerlis 🐯 mit Ausnahme von Zug das "vermeintlich" leichteste Programm und die absolute Chance, an Spieltag 48 mit den harmlosen Adlern 🦅 die Plätze zu tauschen.

    Und schafft es Biel sich heute Abend gegen die momentan Formstarken Luganesis zu behaupten, liegt Platz 3 vielleicht sogar in eigenen Händen, respektive auf der Kehle 🏒
    6 2 Melden
  • Einloz 02.02.2018 08:02
    Highlight Ganz nach Chlöisus Gusto! Hopp SCL!
    3 2 Melden
  • Goon 02.02.2018 06:39
    Highlight Super bleibt es spannend am Strich. Und auch bei den PO-Paarungen ist ziemlich alles offen.
    6 0 Melden
  • Blitzableiter 01.02.2018 22:49
    Highlight Wenns die Emmenthaler in die Playoffs schaffen, könnten sie ein ganz gefährlicher Gegner für den SCB werden. Ehlers weiss wie man grosse Teams ausschaltet.
    44 19 Melden
    • gas_wookie 01.02.2018 23:04
      Highlight Emmental. nicht emmenthal.
      31 7 Melden
    • mukeleven 01.02.2018 23:15
      Highlight ... das waere geil - dann geben wir uns alle mit tikkanen die kante! 😜
      38 7 Melden
    • AlpenMaradona 02.02.2018 01:32
      Highlight Heinz Ehlers hat trotz gut organisiertem Beton-Hockey noch nie eine Playoff-Serie gewonnen in der NLA. Er weiss überhaupt nicht wie man die grosse ausschaltet, keine Ahnung wie du darauf kommst. Im Gegenteil mit Bern hat er und auch Langnau, in den Playoffs oder in der entscheidenden Phase der Saison nur schlechte Erfahrungen gemacht.
      13 6 Melden
  • Knety 01.02.2018 22:38
    Highlight Gratulation an die Tigers. Ihr scheint es ernst zu meinen. Weiter so!
    50 12 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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