Sport
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Eishockey-WM in Russland, Vorrunde

A: Tschechien – Norwegen 7:0 (3:0, 4:0, 0:0)
Russland – Dänemark 10:1 (3:0, 4:1, 3:0)
B: USA – Frankreich 4:0 (0:0, 3:0, 1:0)
Kanada – Deutschland 5:2 (1:0, 1:2, 3:0)

Ice Hockey - 2016 IIHF World Championship - Group A - Czech Republic v Norway - Moscow, Russia - 12/5/16 - Czech Republic's national team players celebrate a score against Norway.  REUTERS/Maxim Shemetov

Sieben Mal durften die Tschechen Tore gegen Norwegen bejubeln. Bild: MAXIM SHEMETOV/REUTERS

Russland gelingt gegen Dänemark ein «Stängeli» –Tschechen überfahren Norwegen mit 7:0 

Russland und Tschechien jagen ihre Gegner regelrecht aus dem Stadion und gewinnen mit 7:0 und 10:1. Auch Kanada und die USA fahren ungefährdete Siege ein.



Für den Schweizer Headcoach Patrick Fischer gibt es keine kleinen Gegner mehr. NHL-Verteidiger Yannick Weber sprach von einer «sehr offenen» Gruppe. Am Donnerstag allerdings präsentierte sich in Moskau ein ganz anderes Bild, war die Differenz zwischen einem so genannt «Grossen» und dem «Kleinen» riesig. Besonders auffällig war der Unterschied im ersten Drittel zwischen Russland und Dänemark. Nach 14 Minuten führten die Gastgeber bereits 3:0; das Schussverhältnis lautete zum diesem Zeitpunkt 15:0.

Russia's players celebrate their goal during the Ice Hockey World Championships Group A match between Russia and Denmark, in Moscow, Russia, on Thursday, May 12, 2016. (AP Photo/Ivan Sekretarev)

Gleich zehn mal konnten die Russen gegen Dänemark jubeln.
Bild: Ivan Sekretarev/AP/KEYSTONE

Das Heimteam spielte die überforderten Skandinavier schwindlig. Zwar verkürzten die Dänen in der 30. Minute auf 1:3, knapp acht Minuten später stand es allerdings 7:1 für die Russen, deren Torhunger auch im letzten Drittel nicht gestillt war. Wadim Schipatschjow (2 Tore, 3 Assists) und Artemi Panarin (1/4) realisierten je fünf Punkte. Schipatschjow übernahm damit die Führung in der Skorerwertung (3/7).

Ice Hockey - 2016 IIHF World Championship - Group A - Czech Republic v Norway - Moscow, Russia - 12/5/16 - Norway's goalkeeper Lars Volden fails to make a save on a shot by Czech Republic's Robert Kousal. REUTERS/Grigory Dukor

Das 3:0 der Tschechen durch Robert Kousal.
Bild: GRIGORY DUKOR/REUTERS

Tschechien erzielte sämtliche sieben Tore gegen Norwegen in den ersten zwei Dritteln. Zwar waren die Norweger trotz des klaren Resultats nicht ganz so chancenlos wie die Dänen gegen Russland, dennoch war der Unterschied frappant. Das 1:0 schoss Roman Cervenka, der in der kommenden Saison für Fribourg-Gottéron spielt. Der tschechische Keeper Dominik Furch, der seine erste A-WM bestreitet, blieb auch in seiner zweiten Partie nach dem 3:0 gegen Russland ohne Gegentreffer. Die noch ungeschlagenen Tschechen besitzen ausgezeichnete Chancen, die Gruppe A als Erster zu beenden. Aktuell führen sie die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung auf Russland an. Sowohl die Russen (am Samstag) als auch Tschechien (am Dienstag) sind noch Gegner der Schweiz. Bleibt zu hoffen, dass sie dannzumal nicht mehr dermassen gross aufspielen. Ansonsten ist das Schlimmste zu befürchten.

Weiterer Assist für Matthews

In der Gruppe B dagegen bekundete Titelverteidiger Kanada gegen Deutschland mehr Mühe als erwartet. Die Nordamerikaner verspielten eine 2:0-Führung, am Ende setzten sie sich jedoch 5:2 durch und feierten den 14. Sieg in Folge an Weltmeisterschaften. Die Kanadier weisen wie die spielfreien Finnen eine makellose Bilanz aus. Auch in der zweiten Begegnung in St. Petersburg gewann der Favorit: Die USA bezwangen Frankreich 4:0. Auston Matthews, in der vergangenen Saison bei den ZSC Lions tätig, steuerte einen Assist zum Sieg der Amerikaner bei. (sda/rst)

Die Telegramme

Russland - Dänemark 10:1 (3:0, 4:1, 3:0) Moskau. - 11'022 Zuschauer. - SR Frano/Ohlund (CZE/SWE), Lederer/Pihlblad (CZE/SWE).
Tore: 3. Martschenko (Dadonow, Saizew) 1:0. 13. Tschudinow (Schipatschjow, Panarin/Ausschluss Markus Lauridsen) 2:0. 14. Saizew (Burmistrow) 3:0. 30. (29:56) Hansen (Ehler, Eller) 3:1. 31. (30:43) Mosjakin (Dazjuk, Ljubimow/Ausschluss Kristensen) 4:1. 34. (33:42) Mosjakin (Dazjuk, Below) 5:1. 34. (33:52) Schirokow (Woinow) 6:1. 38. Dadonow (Schipatschjow, Panarin) 7:1. 42. Schipatschjow (Dadonow, Panarin/Ausschluss Nicklas Jensen) 8:1. 45. Schipatschjow (Panarin, Dadonow) 9:1. 56. Panarin (Woinow, Schipatschjow/Ausschluss Eller) 10:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Russland, 8mal 2 Minuten gegen Dänemark.
Bemerkungen: Russland mit Bobrowski und ab 47. mit Sorokin, Dänemark mit Simon Nielsen im Tor. (sda)

Tschechien - Norwegen 7:0 (3:0, 4:0, 0:0) Moskau. - 5124 Zuschauer. - SR Björk/Wiegand (SWE/SUI), Chartrand-Piche/Ponomarjow (CAN/GER).
Tore: 6. Cervenka (Pastrnak, Kundratek) 1:0. 10. Zohorna 2:0. 20. (19:45) Kousal 3:0. 23. Kaspar (Kundratek) 4:0. 29. Simek (Birner) 5:0. 35. Repik (Jerabek, Kovar) 6:0. 40. Kaspar (Zohorna, Doudera/Ausschluss Trettenes) 7:0.
Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Jordan) gegen Tschechien, 6mal 2 Minuten gegen Norwegen.
Bemerkungen: Tschechien mit Furch, Norwegen mit Volden und ab 29. mit Haugen im Tor. (sda)

USA - Frankreich 4:0 (0:0, 3:0, 1:0) St. Petersburg. - 4287 Zuschauer. - SR Fonselius/Piechaczek (FIN/GER), Fluri/Lasarew (SUI/RUS).
Tore: 35. Wideman (Foligno, Larkin/Ausschluss Auvitu)) 1:0. 37. Murphy (Matthews, Vatrano) 2:0. 40. (39:55) Compher (Hendricks, Motte) 3:0. 42. Skjei (Larkin) 4:0.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen die USA, 4mal 2 Minuten gegen Frankreich.
Bemerkungen: USA mit Condon, Frankreich mit Hardy im Tor.

Kanada - Deutschland 5:2 (1:0, 1:2, 3:0) St. Petersburg. - 5369 Zuschauer. - SR Kubus/Wehrli (SVK/SUI), Kaderli/Ritter (SUI/USA).
Tore: 4. Hall (Murray) 1:0. 24. Perry (Duchene, Brassard/Ausschluss Hager) 2:0. 32. Reimer (Noebels, Kahun) 2:1. 38. Akdag (Gogulla, Schutz) 2:2. 44. Hall (McDavid, Matheson) 3:2. 47. Jenner (Rielly, Brassard) 4:2. 54. Ceci (O'Reilly/Ausschluss Ankert) 5:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Kanada, 3mal 2 Minuten gegen Deutschland.
Bemerkungen: Kanada mit Talbot, Deutschland mit Pielmeier im Tor. (sda)

Diese 5 Spieler muss man an der Hockey-WM im Auge behalten

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Bei diesen Teams wäre es als NHL-Spieler am geilsten (und am schlimmsten)

Stell dir vor, du bist ein so guter Eishockeyspieler, dass du dir dein NHL-Team frei aussuchen könntest. Bei welcher Mannschaft würdest du landen? Für mich sind die Top 5 und die Flop 5 relativ klar. Ein Gedankenexperiment.

Neulich in der watson-Redaktion. Ich erzählte, dass Sergei Bobrowski für sieben Jahre bei den Florida Panthers unterschrieben habe. Die Reaktion meiner Kollegen: «Bei Florida? Die haben ja gar keine Fans und gewinnen nie etwas. Warum geht man freiwillig dort hin?».

Und schon hiess es:

Gesagt, getan. Ich startete folgendes Gedankenexperiment: Wenn ich Eishockeyprofi wäre (gut genug für die NHL) und frei auswählen könnte, bei wem ich unterschreiben darf, wo würde ich landen?

Wir besprachen kurz, …

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