Sport
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National League

Davos – SCL Tigers 4:3 (2:1,2:0,0:2)

Lausanne – Fribourg 3:2nP (1:0,1:1,0:1)

Der Davoser Broc Little (US) jubelt nach seinem 1:0 Fuehrungstreffer, beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem HC Davos und den SCL Tigers, am Sonntag, 15. Oktober 2017, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

Kleiner Mann, ganz gross: Broc Little feiert Davos' 1:0. Bild: KEYSTONE

Langnaus Aufholjagd in Davos kommt zu spät – Lausanne siegt im Penaltyschiessen



Davos – SCL Tigers 4:3

– Der HC Davos bestätigte seine gute Form mit einem erst am Ende gefährdeten 4:3-Sieg gegen die SCL Tigers. Der Amerikaner Broc Little und der Tscheche Robert Kousal glänzten als Doppel-Torschützen.

– Er misst nur 1,75 m und passte zu Beginn gar nicht so recht ins Spielsystem des Davoser Trainers Arno Del Curto. Mittlerweile ist der kleine Broc Little aber ein grosser Pluspunkt im filigranen HCD-Gerüst. Gegen die SCL Tigers sorgte der ehemalige Student der Elite-Uni Yale mit zwei Toren und einem Assist schon früh für eine Vorentscheidung.

Der Davoser Robert Kousal (CZ) nach seinem Treffer zur 2:1 Fuehrung, beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem HC Davos und den SCL Tigers, am Sonntag, 15. Oktober 2017, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

Kousal ist der zweite Davoser Doppeltorschütze. Bild: KEYSTONE

– Die Langnauer standen gegen einen ihrer Lieblingsgegner, den sie in der vergangenen Saison in drei von vier Spielen bezwungen hatten, zwei Drittel lang auf verlorenem Posten. Nach dem glücklichen Anschlusstreffer Ville Koistinens nach einem Fehler von Davos-Goalie Gilles Senn gingen sie zwar mit etwas Hoffnung in die erste Pause; Little knickte diese aber nur 34 Sekunden nach Wiederaufnahme des Spiels gleich wieder. Im Schlussdrittel zeigten die Emmentaler allerdings Moral und verkürzten mit zwei Toren innerhalb von zwei Minuten auf 4:3 - zum Umschwung reichte es nicht mehr.

– Die Davoser Aussichten sind nach dem vierten Sieg in den letzten fünf Spielen rosig, zumal die Bündner die beiden Center Enzo Corvi und Kousal nach Verletzungen wieder zur Verfügung haben. Die SCL Tigers verloren hingegen erstmals seit der Niederlagenserie zum Saisonstart wieder zweimal in Folge und bleiben unter dem Strich kleben.

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Die Tore in Davos. Video: YouTube/MySports

Lausanne – Fribourg-Gottéron 3:2 n.P.

– Mit dem 16. Penalty entschied Nicklas Danielsson ein äusserst umstrittenes Romand-Derby mit 3:2 im Penaltyschiessen für Lausanne gegen Fribourg. Er sicherte Lausanne den ersten Sieg unter Interimstrainer Yves Sarault.

Le defenseur lausannois John Gobbi evacue des peluches de la glace apres un lancer de jouets a but caritatif lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et le HC Fribourg-Gotteron, ce dimanche 15 octobre 2017 a la patinoire provisoire de Malley 2.0 a Lausanne. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Willkommene Wurfgeschosse: In Lausanne wurden Plüschtiere gesammelt. Bild: KEYSTONE

– Fribourg hatte nie geführt, obwohl es die aktivere und gefährlichere Mannschaft war. Dennoch musste es am Ende um den einen Punkt froh sein. Die vierte Niederlage in Folge, und sechste in den letzten sieben Spielen, konnte es aber nicht verhindern.

– Lausanne hatte eine Zweitore-Führung aus den Händen gegeben, weil man mit dem Vorsprung im Rücken zu passiv agierte. Das 2:0 in der 31. Minute war sowieso eher glücklich gewesen, Gottéron-Verteidiger Ralph Stalder hatte einen Schuss mit dem Kopf ins eigene Tor abgelenkt. Der Anschlusstreffer gelang Fribourg zwar im Powerplay nur eineinhalb Minuten später, bis zum Ausgleich durch Michal Birner musste es sich aber bis viereinhalb Minuten vor Schluss gedulden – auch, weil es dreimal nur den Pfosten getroffen hatte. (ram/sda)

Die Tabelle

Image

tabelle: srf

Die Telegramme

Davos - SCL Tigers 4:3 (2:1, 2:0, 0:2)
4409 Zuschauer. - SR Vikman (FIN)/Wehrli, Borga/Gurtner. 
Tore: 7. Little (Du Bois) 1:0. 18. Kousal (Nygren/Ausschluss Erni) 2:0. 20. (19:40) Koistinen (Kuonen) 2:1. 21. (20:34) Little (Corvi) 3:1. 25. Kousal (Little) 4:1. 48. Dostoinow (Nüssli, Albrecht) 4:2. 50. Albrecht 4:3.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Davos, 2mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
Davos: Senn; Du Bois, Jung; Aeschlimann, Nygren; Schneeberger, Paschoud; Forrer, Grossniklaus; Simion, Corvi, Little; Marc Wieser, Ambühl, Jörg; Sciaroni, Walser, Dino Wieser; Kessler, Kousal, Eggenberger.
SCL Tigers: Ciaccio (21. Punnenovs); Zryd, Koistinen; Erni, Blaser; Lardi, Huguenin; Randegger; Elo, Gagnon, Erkinjuntti; Kuonen, Gustafsson, Neukom; Dostoinow, Albrecht, Nüssli; Gerber, Peter, Haas.
Bemerkungen: Davos ohne Lindgren und Heldner, SCL Tigers ohne Stettler, Pascal Berger, Nils Berger, Seydoux (alle verletzt) und Himelfarb (überzähliger Ausländer). Pfostenschüsse: Walser (30.), Corvi (39.). Timeouts: Davos (50.); SCL Tigers (60.). SCL Tigers ab 58:40 ohne Goalie.

Lausanne - Fribourg-Gottéron 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 0:0) n.P.
6700 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Hebeisen, Altmann/Küng.
Tore: 11. Ryser (Jeffrey) 1:0. 31. Froidevaux (Zangger) 2:0 (Eigentor Stalder). 33. Rossi (Rathgeb/Ausschluss Nodari) 2:1. 56. Birner (Sprunger) 2:2.
Penaltyschiessen: Pesonen-, Cervenka-; Ryser-, Birner-; Froidevaux-, Sprunger-; Danielsson-, Rossi-; Jeffrey-, Bykow-; Cervenka 0:1, Junland 1:1; Rathgeb-, Genazzi-; Cervenka-, Danielsson 2:1.
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
Lausanne: Zurkirchen; Junland, Borlat; Genazzi, Fischer; Trutmann, Frick; Gobbi; Danielsson, Jeffrey, Ryser; Zangger, Froidevaux, Pesonen; Schelling, Miéville, Kneubühler; Nodari, In-Albon, Simic; Conz.
Fribourg-Gottéron: Brust; Kienzle, Chavaillaz; Rathgeb, Stalder; Glauser, Schilt; Leeger; Rossi, Slater, Schmutz; Sprunger, Cervenka, Birner; Meunier, Bykow, Marchon; Fritsche, Rivera, Vauclair; Neuenschwander.
Bemerkungen: Lausanne ohne Walsky, Herren und Vermin (alle verletzt), Fribourg ohne Holös (überzähliger Ausländer). Pfostenschüssse: Slater (33.), Leeger (52.), Schilt (54.). Timeouts: Lausanne (59.); Fribourg (65.). (sda)

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Video: srf

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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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