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Von links, Zugs Raphael Diaz, Zugs Dominik Schlumpf, und Zugs Sven Senteler, reagieren nach der Niederlage (1-2) beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Bern und dem EV Zug, am Samstag, 4. November 2017, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Sieben Niederlagen in Serie sorgen für lange Gesichter beim EV Zug. Bild: KEYSTONE

Zug, «Captain Minus» und die erstaunlichste Krise der Neuzeit

Zug verliert in Bern (1:2) zum siebten Mal in Serie. Aber es gibt keine Anzeichen einer Krisenstimmung und der Trainer zittert nicht um seinen Job. Dies hat einen Grund. 



Sieben Niederlagen hintereinander. Für den Playoff-Finalisten. Im Selbstverständnis eines der infrastrukturell, wirtschaftlich und sportlich führenden Hockey-Unternehmen im Land. Mit einem eigenen Farmteam. Und rechnen wir die Niederlage in der Champions Hockey League in Brünn dazu, sind es sogar acht Niederlagen in Folge ...

Unter normalen Umständen bereitet sich der Trainer nach einer solchen Serie darauf vor, seine Siebensachen zu packen. Und tatsächlich: Nach dem Spiel sagt Präsident Hans-Peter Strebel unten im Bauch des Berner Hockeytempels vor der Zuger Garderobe zu seinem Chefcoach: «Also, bis morgen.» Der Chronist, der nun denkt, der grosse Vorsitzende habe Harold Kreis zum sonntäglichen Krisengespräch und eventueller Entlassung ins Büro zitiert, irrt sich: Die beiden sehen sich am Sonntag im Rahmen eines schon lange arrangierten, friedlichen Fondues mit der Mannschaft.

Zugs Krise ist vorerst nur statistischer Natur. Oder anders gesagt: In Zug ist Krise ohne Krisenstimmung. Das ist ein überaus seltenes Phänomen und fast nur in Zug in dieser Form denkbar. Es ist die erstaunlichste Krise der Neuzeit.

Zugs Cheftrainer Harold Kreis gibt Anweisungen, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug, am Samstag, 14. Oktober 2017 im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Merz)

Zug-Coach Harold Kreis.  Bild: KEYSTONE

Die Gründe für die Krise

In Zug hat die Geduld des Präsidenten und des Managers (Patrick Lengwiler) und des Sportchefs (Reto Kläy) Kultstatus. Die Position von Trainer Harold Kreis, mit Vertrag bis 2019, steht also auch nach sieben Pleiten in Serie nicht zur Debatte. Für die ausbleibenden Resultate gibt es gute Gründe. Wie die Liste der verletzten Spieler. Allerdings muss auch die Konkurrenz immer wieder auf blessierte wichtige Spieler verzichten.

Der Meister und Tabellenführer musste (oder muss) diese Saison zeitweise auch ohne Eric Blum, Beat Gerber, Calle Andersson oder Alain Berger auskommen. Eigentlich müsste Zug mit seinem Farmteam dazu in der Lage sein, auch bei Ausfällen von wichtigen Spielern eine Krise zu vermeiden. Da spielt es eine Rolle, dass halt Harold Kreis die Routiniers gerne forciert – auch in guten Zeiten, wenn dazu keine Notwendigkeit besteht. Tja, lieber Harold: Fördere die Hinterbänkler in der Zeit, dann hast du sie in der Not.

Ein Grund für die Krise ist auch das Fehlen eines charismatischen Leitwolfes. Captain Raphael Diaz ist wahrscheinlich der beste Mitläufer unserer neueren Hockeygeschichte. Das sagt, schreibt oder sendet so in Zug natürlich niemand. Schliesslich ist der bestbezahlte Zuger Schweizer Spieler aller Zeiten ein Musterprofi ohne Fehl und Tadel. Aber auch ohne Ecken und Kanten wie sein Vorgänger Josh Holden. Und mit der Neigung, zu viel des Guten zu wollen. Mit der Zusatzbelastung des Captain-Amtes tut man ihm mit ziemlicher Sicherheit keinen Gefallen.

So kommt es, dass Raphael Diaz Zugs «Captain Minus» geworden ist. Mit einer Bilanz von minus fünf ist er in dieser Statistik das Schlusslicht der Zuger Abwehrspieler. Zum Vergleich die Werte seiner Verteidiger-Kollegen: Timo Helbling (+4), Robin Grossmann (+3), Dominik Schlumpf (+2), Johan Morant (-1), Tobias Fohrler (-2), Tobias Geisser (-3).

Raphael Diaz von Zug im Eishockey Meisterschaftsspiel zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions, am Dienstag, 13. September 2016, in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Raphael Diaz, Captain von Zug.  Bild: PPR

Zug hat bisher 52 Tore kassiert. Der SCB 34. Zugs Krise ist mehr defensiver als offensiver Natur. Harold Kreis hütet sich vor einer Einzelkritik bei dieser Thematik wie der Teufel vor dem geweihten Wasser. Räumt aber ein: «Es gibt Steigerungspotenzial …»

Zugs Cheftrainer erntet nun in schwierigen Zeiten die Früchte seines freundlichen Umgangs mit den Spielern. Die Mannschaft ist selbst nach sieben Niederlagen hintereinander intakt. Der Trainer sagt es so: «Die Jungs arbeiten hart, sie sind mit dem Herz dabei. Das ist entscheidend». Die «weichen» Faktoren stimmen also. Harold Kreis sagt, dies sei auch der Grund, warum er nicht tobe.

Den Eindruck einer Krise ohne Krisenstimmung bestätigt das verlorene Spiel in Bern.

Die Zuger waren einer Überraschung lange Zeit ganz nahe. Aber aller Anfang war schwer. Und wie sich weisen sollte, zu schwer. Die Berner waren nach einem 6:1 in Davos dem Wonnebad des Selbstvertrauens entstiegen. Die Zuger kamen hingegen nach der Heimpleite gegen Gottéron unter einer kalten Dusche hervor. «Diese Niederlage hat uns schon etwas geknickt, das haben wir am Anfang gespürt», sagt Harold Kreis.

Eine Verunsicherung führt zur Entscheidung

Diese kleine Verunsicherung lenkte die Partie in eine Richtung, die nicht mehr zu korrigieren war. Nach knapp zehn Minuten führte der Meister 2:0 – den ersten Treffer hatten die Berner in Unterzahl gebucht (!), den zweiten im Powerplay. Damit war eigentlich alles klar. Die Zuger erholten sich zwar, brachten ihre taktische Haushaltung in Ordnung, spielten einfach, wahr und klar und waren fast ein wenig verwundert, dass ihnen nicht noch mehr Unheil widerfuhr. Torhüter Tobias Stephan hielt seine Vorderleute im Spiel (94,87 Prozent Abwehrquote). Die anfänglich etwas verzagten Zuger wurden mutiger, entwickelten in lichten Momenten Dynamik im Offensivspiel. Im Schlussdrittel begegneten sie dem Meister auf Augenhöhe – keine Spur von Krise.

Aber es blieb beim 2:1 für den SC Bern und einer kuriosen Statistik: Die Zuger haben bei fünf gegen fünf Feldspieler 1:0 gewonnen – aber ein Gegentreffer in Unter- und in Überzahl hat in die Niederlage geführt. Harold Kreis sagte zwar, er könne sich nicht erinnern, je als Trainer sieben Spiele hintereinander verloren zu haben. Aber beunruhigt war er nicht. Er haderte ein wenig mit dem Verletzungspech («Schauen sie die Mannschaftsaufstellung des Gegners an – und dann die von uns») und lobte SCB-Torhüter Leonardo Genoni (der 95,83 Prozent der Schüsse hielt).

Der Ernst des Lebens beginnt sowieso erst nach der Nationalmannschaftspause. Mit den wegweisenden Partien nacheinander gegen Biel (14. November), Servette (16. November) und Ambri (17. November).

Wenn da wie Resultate wieder nicht stimmen, wenn es die Niederlagen Nummer 8, 9 und 10 absetzen sollte, dann wird der Präsident nach einem Spiel erneut zu seinem Cheftrainer sagen: «Also, bis morgen». Aber nicht um gemeinsam Fondue zu speisen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chnuschdi 07.11.2017 18:29
    Highlight Highlight ja und doch heisst es nach weiteren Niederlagen (höchstens 3) „tschüss Kreis“ Vill. sollte er doch einmal toben! gruss aus bern
  • Brucho 05.11.2017 13:33
    Highlight Highlight Liebe Zuger, das Jammern über fehlende Stammspieler bringt gar nichts und solltet ihr exklusiv Arno Del Curto und dem HCD überlassen. Beim ZSC fehlten vor kurzem 2 Ausländer, der Topscorer, 2 Nativerteidiger, was ausser beim SCB überall die fehlende erste Linie wäre. Und auch zur Zeit fehlen 4 Stammverteidiger. Doch beim Z jammert keiner, da gewinnt man halt das Derby mit ein 17 Jährigen in der Verteidigung. Der EVZ sollte längst mehr auf eigene junge Talente setzen statt nur die Schweizer " Stars" und die Ausländer masslos zu forcieren. Doch das Farmteam System klappt bisher nur in Zürich.
    • Sloping 05.11.2017 15:46
      Highlight Highlight Bin mit Dir einverstanden. Bis auf den letzten Punkt. Das Farmteam System klappt auch in Ambri, Lugano und vermehrt auch in Kloten (EHC Winterthur).
    • Brucho 05.11.2017 16:11
      Highlight Highlight Okay Sloping es ist hoffentlich so und auch gut, dass auch bei anderen Vereinen langsam aber sicher etwas geht betreffend Farmteams und eigener Nachwuchs. Doch wohl nirgends so wie beim Z wo 3/4 des Kaders aus der eigenen Organisation kommt. Noch eine Frage, wie heissen denn alle die Nachwuchsspieler welche vom EHC Winterthur beim EHC Kloten spielen?
    • Sloping 05.11.2017 16:29
      Highlight Highlight Alain Bircher, Serge Weber, Thierry Bader, Patrick Zahner, Dominik Egli. Ab nächster Saison auch Torhütertalent Andrin Seifert. Es ist klar, dass es beim Z mehr sind, da die Farmteamidee da seit Jahren gut umgesetzt wird. Aber unter einem funktionierendem Farmteamsystem verstehe ich neben der Anzahl der Spieler auch die Durchlässigkeit: Das heisst, dass bei Verletzungen Spieler aus dem Farmteam hochgezogen werden und bei schlechten Leistungen im Team der NLA die Spieler auch ins Farmteam zurück versetzt werden können. Und dies funktioniert meiner Meinung nach bei den genannten Teams.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Eingestein 05.11.2017 11:56
    Highlight Highlight Wenn wir uns vor 2 Jahre erinnern, als der Grosse SCB in der Quali eine Dauerkrise hatte, knapp die Playoff erreichte und dann mit Herr Leuenberger Meister wurde. Nein Das wird dem EVZ wohl nicht gelingen, muss auch nicht sein. Aber jetzt ist an der Zeit gut zu überlegen und die nötigen Schritte zu tun. Mit dem Potenzial an Spieler beim EVZ und 1-2 vorübergehenden Verstärkungen muss die Mannschaft unterstützt werden. Auch der Trainer muss in Frage gestellt werden. Zu hoffen ist auch dass bald viele von den Verletzten Spieler wieder mittun können.
  • Lümmel 05.11.2017 10:21
    Highlight Highlight Ja, Zug muss sich definitiv etwas einfallen lassen. Mit inzwischen sieben Verletzten Spielern wird das aber bestimmt nicht einfach. Jedoch muss man schon auch sehen dass die beiden letzten Spiele genauso gut hätten gewonnen werden können.
    Hätte man gegen das lottrige Hockeydörfli Bern gewonnen wäre dieser Artikel von KZ wohl recht amüsant geworden.
    Aber eben, "hätte", "wäre", "würde" hilft hier nicht.
    • Rock'n'Rohrbi 05.11.2017 12:53
      Highlight Highlight Das „Hockeydörfli“ hat euch gestern 30Minuten vorgeführt als wäre der EVZ das Farmteam der Academy... HÄTTE, WÄRE UND WÜRDE - dein Verein Zweistellig nach Hause gefahren. Aber das Hockeydörfli hat ja bereits in der Tramstadt gebührend getroffen!
    • Lümmel 05.11.2017 13:09
      Highlight Highlight Naja, wirklich viel zählbares ist ja beim "vorführen" nicht herausgekommen.

      Keine Angst, das mit dem Hockeydörfli meine ich selbstverständlich nicht ernst, aber ein kleiner Seitenhieb gegen den Tikkiboy konnte ich mir nicht verkneifen.
    • TheMan 05.11.2017 13:12
      Highlight Highlight Hockeydörfli Bern? Was ist den Zug? Eine Stadt kann man es nicht nennen, ein Dorf auch nicht. Ein Kaff vielleicht. Oder ein Hinterwälderdorf.
  • Gapunsa 05.11.2017 09:49
    Highlight Highlight Schön mal was über Zug zulesen, auch wenn Zaug nur bei Niederlagen was über den EVZ schreibt.

    Und zu Diaz; Er muss auch immer mit den jungen Verteidiger aufs Feld.
    • Freilos 05.11.2017 11:25
      Highlight Highlight Er schreibt nicht darüber weil er keine Internas kennt, wie beispielsweise über Langnau, Bern und Zürich. Deswegen fällt es sehr schwierig über Zug zu polemisieren.
    • Lümmel 05.11.2017 11:51
      Highlight Highlight Zaugg schreibt nur über Zug (oder irgend einen anderen Verein) wenn sie gegen Bern oder Langnau spielen/gespielt haben.
    • MARC AUREL 05.11.2017 12:21
      Highlight Highlight Von Diaz darf man mehr erwarten auch wenn er mit den jungen Verteidigern aufs Feld muss!
  • Danyboy 05.11.2017 09:43
    Highlight Highlight Ich finde die Krise leider erstaunlich, und zwar in ihrer Bewältigung.
    Der EVZ hat seit ca. 2 Jahren den Anspruch, ein Topklub zu sein. Neben dem Eis entspricht dies bzgl Management mittlerweile den Tatsachen. Man hat sich hinter Bern/Zürich in Position gebracht.
    Aber offenbar zählt die Leistungskultur wenig. Wer ist denn verantwortlich, dass seit Saisonbeginn keine spielerische Klasse zu sehen ist (auch bei vorherigen Siegen nicht)? Dass Fehler en masse passieren? Kein Spielaufbau? Leistungsträger ausser Form sind?
    Konsequenzen? Fehlanzeige. Das ist schwach. Und bedenklich lethargisch.
    • MARC AUREL 05.11.2017 12:22
      Highlight Highlight Stimme dir voll zu Danyboy aber Lugano kommt jetzt auch vor Zug.
    • Danyboy 05.11.2017 13:13
      Highlight Highlight Aurel:
      Stimmt, Lugano hab ich nur vergessen. Die kommen da auch noch hin.
  • Freilos 05.11.2017 08:40
    Highlight Highlight Vom Spielermaterial her gehört Zug unter die Top 3 der Schweiz. Von daher ist es tatsächlich erstaunlich wie ruhig die Medien mit der Krise umgehen. Ich bin mir sicher dass Kreis am Ende der Saison gehen muss wenn er den Playoff Final nicht erreicht.
  • Hallo22 05.11.2017 08:39
    Highlight Highlight Bei Diaz ist das Problem meiner Meinung nach anderer Natur. Wenn man Ihm zuschaut hat man das Gefühl er sei angeschlagen. Bringt keine Kraft auf den Stock und hinkt zwischen durch über das Spielfeld (hatte im Sommer eine Verletzung an der Ferse). Das er nicht geschont wird beunruhigt mich. Da könnte ein toller Spieler regelrecht kaputt gemacht werden...
  • Hallo22 05.11.2017 08:33
    Highlight Highlight Das letzte Drittel von gestern hat Freude bereitet. Gegen Bern zu verlieren ist keine Schande. Nach dem gestrigen Match habe ich das Gefühl Zug kommt wieder. Vieleicht ja schon nächsten Di in der CHL...
  • MARC AUREL 05.11.2017 08:24
    Highlight Highlight Die Zuger werden sich noch fangen aber mit der Meistertitel eher nix zu tun haben auch wenn viel passieren kann. Lugano und dann die Lions werden die grössten Herausforderer von Bern sein!
    • Tikkanen 05.11.2017 12:25
      Highlight Highlight ...hey Aurel, du verlierst den Biss🤔Ziemlich Out of Shape😏
    • MARC AUREL 05.11.2017 13:27
      Highlight Highlight Mach dir keine Sorgen Tikkanen.😂😉😎. Ich gebe unsere Feinde nur eine kleine Verschnaufpause...
  • Tikkanen 05.11.2017 08:10
    Highlight Highlight ...ja, in Zug bestätigt sich die Gotthelfsche Weisheit von wegen Geld und Geist🤔Da wirft der Apotheker einen haufen Stutz in einen Hockeyklub und aufgrund des Standortvorteil finden auch Weltkonzerne💰 ihren Spass am Geldverlochen im EV. Mit der Verpflichtung von Diaz und Stephan soll nun der Erfolg etabliert werden, die Country-Club Networker glätten💵mediale Kritik und an der Bande soll der eloquente Kreis brillieren😴Aber der Geist fehlt, Opportunistenkultur setzt ein😂Gestern Abend hat Zug nur im 3.Drittel mitgespielt, dass reicht gg. die geschmierte Hockeymaschine beiweitem nicht🐻😎🍻
    • Danyboy 05.11.2017 11:25
      Highlight Highlight Das mit dem Geldverlochen lasse ich dir als Provokation. Du weisst ja selber am besten, dass es nicht stimmt (so n bisschen Sachverstand traue ich dir zu).
      Das mit dem Geist stimmt allerdings, wenn das Ruder nicht mal rumgerissen wird. Der EVZ wirtschaftet sehr ähnlich wie der SCB, einfach auf etwas kleinerer Flamme. Was aber der grosse Unterschied ausmacht, ist offensichtlich das Commitment zur Leistungskultur. Die riesige Verletztenliste ist keine Ausrede. Im Gegenteil müsste man sich wohl fragen woher die kommt. Zufall ist das auch nicht mehr.
    • Lümmel 05.11.2017 11:55
      Highlight Highlight "reicht bei weitem nicht" mit einem Tor unterschied?
    • Tikkanen 05.11.2017 12:10
      Highlight Highlight @Dany: Ich habe gepostet dass der Apotheker seine Kohle in den Klub gibt (inkl. oder hauptsächlich Academy) und dass die Weltkonzerne ihre💵in den EV für so Trades wie den vom beinahe Rangers-Star Diaz und Ex-Sorleys mental zerbrechlichen Lottergoalie verlochen...😳🍷
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  • Goon (Zeuge Del Curtos) 05.11.2017 06:46
    Highlight Highlight Bib wahrlich kein Zugfan. Aber muss trotzdem sagen lieber jetzt im Herbst eine Krise anstatt dann in den Playoffs. Jetzt hat man noch Zeizmt Fehler auszumerzen.
    • miarkei 05.11.2017 14:04
      Highlight Highlight Danke lieber Bündner, hoffe gibt wieder eine tolle EVZ vs HCD Begegnung in den Playoffs.
  • Sloping 05.11.2017 06:34
    Highlight Highlight Kreis ist der richtige Trainer für gestandene Mannschaften inklusive Stars. Dies zeigen die Erfolge mit Lugano und dem Z eindrücklich. Aber er ist aus meiner Sicht kein guter Ausbilder. Selbst jetzt, wo viele Stammkräfte ausfallen, erhalten die jungen Talente kaum Eiszeit. Dagegen werden die Ausländer und Schweizer Stars in einem noch massiveren Verhältnis überforciert als beim SCB. Fusste die Verlängerung mit Kreis nicht auch auf dessen Versprechen, den Talenten mehr Eiszeit zu geben? Davon ist kaum was zu sehen. Kreis ist der falsche Mann für die EVZ Strategie.

Der Grösste aller Zeiten geht – im Stil des Grössten aller Zeiten

Arno Del Curto (62) ist nicht mehr Trainer in Davos. Eigentlich unvorstellbar. Ein trauriger Tag für unser Hockey? Nein. Arno Del Curto verlässt die Arena als Sieger.

Die erste spontane Reaktion kommt von Chris McSorley: «One of the saddest days I've had since 2001».

Der Kanadier, der im Wesen und Wirken Arno Del Curto am nächsten kommt, hat recht und wieder auch nicht. Natürlich ist es hockeytechnisch ein trauriger Tag, wenn Del Curto sein Amt niederlegt. Nun ist McSorley der «Dinosaurier» der Liga. Er arbeitet seit 2001 in Genf und es passt, dass ausgerechnet er am Freitag der nächste Meisterschafts-Gegner der Davoser ist.

Aber es gibt auch eine andere …

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