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SCB-Titan Timo Helbling ist im Playoff-Final spielberechtigt.<br data-editable="remove">
SCB-Titan Timo Helbling ist im Playoff-Final spielberechtigt.
Bild: Urs Lindt/freshfocus
Eismeister Zaugg

Timo Helbling wird für Warmup-Rauferei nicht gesperrt

Einzelrichter Reto Steinmann hat in diesem Fall salomonisch entschieden: Timo Helbling wird für das «Handgemenge» beim Einlaufen vor dem Halbfinalspiel in Davos nicht gesperrt und kommt mit einer Busse davon.
30.03.2016, 17:1231.03.2016, 07:51

Der nicht immer sanfte SCB-Titan hatte lediglich«sein Territorium» verteidigt. Das gegen HCD-Stürmer Alexandre Picard, der während des Einlaufens die rote Mittellinie überquert und in die SCB-Platzhälfte eingedrungen war.

Eine echte Prügelei hatte sich daraus nicht entwickelt. Es kam zu einer Rudelbildung und ein paar Faustschlägen ohne dass die Handschuhe ausgezogen wurden. Alles in allem eine Szene, die während eines Spiels wohl höchstens mit Zweiminutenstrafen geahndet worden wären.

Das Handgemenge zwischen Helbling (l.) und Picard hat für beide nur monetäre Konsequenzen.<br data-editable="remove">
Das Handgemenge zwischen Helbling (l.) und Picard hat für beide nur monetäre Konsequenzen.
bild: Srf

Deswegen einen der wichtigsten Feldspieler eines Teams für eines oder mehrere Finalspiele zu sperren, wäre das wohl absurdeste Fehlurteil seit Erfindung der Eishockey-Gerichtsbarkeit gewesen. Interessanterweise hatte Chefankläger Stéphane Auger mit diesem Fall nichts zu tun – der Kanadier löst mit seinen Anträgen, die jeweils von Liga-Direktor Ueli Schwarz in unzulässiger Einmischung als unantastbar erklärt werden, die meisten Fehlurteile erst aus. Der «Fall Helbling» lag ausschliesslich in der Zuständigkeit von Einzelrichter Reto Steinmann. So verwundert das salomonische Urteil nicht.

Wenn die NLA-Hockeyspieler Autos wären

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