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Der neue Trainer der ZSC Lions Arno Del Curto spricht an einer Medienkonferenz, aufgenommen am Montag, 14. Januar 2019, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Arno Del Curtos erster Tag im «Hockey-Wunderland»

Arno Del Curto (62) rockt das Hallenstadion. Die alles entscheidende Frage nach dem ersten Tag im Amt: wird er es wagen, der wahre Arno Del Curto zu sein?



Auf einmal sind Zweifel da. Der erste offizielle Auftritt des neuen ZSC-Trainers im Rahmen einer Medienkonferenz provoziert eine Frage: War das der wahre Arno Del Curto, der auch schon mal als «Rockstar» der Hockeytrainer bezeichnet worden ist?

Der neue ZSC-Trainer sitzt vorne auf dem Podium im Medienraum des Hallenstadions brav im Veston neben den ZSC-Machern und beantwortet artig und leise die Fragen aus dem Plenum. Das soll ein Rebell sein? Ein Nonkonformist? Ein Hockey-Sozialromantiker?

Er trägt einen Tschopen und darunter ein schickes Hemd mit dem Sponsorenlogo auf dem Kragen. So brav und konventionell ist er noch gar nie aufgetreten. Einen Tschopen hat er bis heute erst im Rahmen der Champions League Spiele mit Davos getragen. Aber sicher nicht bei einem helvetischen Anlass. Da tritt er in Pullover und Jeans auf. Wie ein alter, der Roten Fabrik entflohener 68er.

Der neue Trainer der ZSC Lions Arno Del Curto spricht an einer Medienkonferenz, aufgenommen am Montag, 14. Januar 2019, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Arno Del Curto Bild: KEYSTONE

Hockeytechnisch ist im Hallenstadion nun für einen Sturm auf die Titelverteidigung angerichtet. Dass Arno Del Curto ein meisterliches Feuer der Leidenschaft zu entfachen vermag wie vor einem Jahr Hans Kossmann steht ausser Frage. Aber was wir noch nicht bedacht haben: er kann es nur, wenn er der wahre Arno Del Curto sein darf wie oben in Davos. Der Arno, der schalten und walten darf wie der will. Der Arno, der es wagt, zu schalten und zu walten wie er will. Die Trainerpersönlichkeit Arno Del Curto ist eben auch ein Produkt der HCD-Welt.

Die Frage ist also: kann er in diesem neuen Umfeld sich selbst treu bleiben? Zum ersten Mal in seiner Karriere muss sich der Kulttrainer an die Strukturen einer professionellen Hockeyfirma gewöhnen. Er ist nicht mehr das Zentrum eines Hockey-Universums und nur dem Präsidenten (und allenfalls den Hockeygöttern) Rechenschaft schuldig. Er ist «nur» noch ein wichtiger Angestellter. Mit Sportchef Sven Leuenberger, Manager Peter Zahner und Präsident Walter Frey als Vorgesetzte. So viele Chefs hatte er noch gar nie in seiner Karriere.

Das Bild, wie er da vorne sitzt, auf gleicher Höhe mit dem ZSC-Sportchef, mit dem ZSC-Manager, mit seinem Assistenten Michael Liniger und mit dem ZSC-Kommunikationschef spricht Bände: er ist nicht mehr der einzige, der etwas zu sagen hat. Erstmals seit 22 Jahren ist er der Primus inter pares. Der Erste unter Gleichen.

Zuerichs Assistent Michael Liniger im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem EHC Biel, am Dienstag, 5. Maerz 2018, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Michael Liniger Bild: KEYSTONE

Der sechsfache HCD-Meistertrainer ahnt, dass solche Fragen im Raum stehen und bemüht sich bei seinem ersten offiziellen Auftritt für die ZSC Lions sichtlich um Normalität.

Nur ja jetzt nicht schon ins Fettnäpfen treten. Er sagt beispielsweise, er sei froh, dass er sich nun nicht mehr um alles kümmern müsse wie in Davos. «Das möchte ich nicht noch einmal erleben.»

Arno Del Curto spricht leise. Nicht nur wegen einer gerade auskurierten Erkältung. Er ist sichtlich beeindruckt von diesen ZSC Lions, die so gar nichts mehr gemeinsam haben mit dem Skandalclub ZSC bei dem er einst Anfang der 1990er Jahre seine Trainerkarriere begonnen hat.

Arno Del Curto ist sozusagen in einem Hockey-Wunderland angekommen. Wo er sich nur noch um das Training und Coaching der ersten Mannschaft kümmern muss. Gerne wird vergessen, dass ein Teil seines Erfolges in Davos die totale Kontrolle, dieses Kümmern um alles war.

Es ist nicht so sehr die Frage, ob man Arno Del Curto im Hallenstadion machen lässt wie in Davos oben, ob man ihm den Freiraum gibt, sich selbst zu sein. Viel wichtiger ist die Antwort auf die Frage, ob er es wagt, in dieser neuen Umgebung sich selber zu sein, zu sein wie in Davos.

Die Karriere von Arno Del Curto:

Im Rahmen dieser denkwürdigen «Inthronisierungsfeier» für Arno Del Curto tauchte auch die Frage auf, ob es sich die ZSC Lions denn leisten können, so oft den Trainer zu wechseln. Wäre es womöglich nicht besser, für einmal die Mannschaft in die Verantwortung zu nehmen und den Trainer im Amt zu halten?

Diese Frage ist richtig und falsch zugleich. Eine Hockeyfirma wie die ZSC Lions kann es sich leisten, die Trainer häufig zu wechseln. Erstens spielt das Geld mit Milliardären im Verwaltungsrat keine Rolle und zweitens ist der Unterbau mit einer der besten Nachwuchsabteilunten Europas und einem gut funktionierenden Farmteam-System wirtschaftlich und sportlich rocksolid.

Die ZSC Lions sind ein Unternehmen der Unterhaltungsindustrie in der Unterhaltungs- und Medien-Hauptstadt des Landes. Von den ZSC Lions wird erwartet, dass sie erfolgreich sind, dass sie Abend für Abend eine gute Show bieten und dass sie handeln, wenn Erfolg und Show ausbleiben. Wie in jeder Firma werden Chefs und Personal ausgetauscht, wenn die Ziele nicht erreicht werden. Es kommt lediglich darauf an, die richtigen Leute zu feuern und zu heuern.

So gesehen haben die ZSC Lions diese Saison alles richtig gemacht und mit Arno Del Curto den richtigen Trainer geholt.

ZUM RUECKTRITT VON UELI SCHWARZ ALS EISHOCKEY NATIONALLIGA DIREKTOR STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, 18. APRIL 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Ueli Schwarz von Swiss Ice Hockey an der Vorsaison Medienkonferenz von Swiss Ice Hockey in Glattbrugg am Donnerstag, 27. August 2015. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Ueli Schwarz Bild: KEYSTONE

P.S.: die Frage ist, ob dieser Trainerwechsel am Ende die SCL Tigers die Playoffs kosten könnte. Die Behauptung dürfte richtig sein, dass die Emmentaler die beiden nun anstehenden Partien am Freitag in Langnau und am Samstag in Zürich mit Serge Aubin an der ZSC-Bande gewonnen hätten. Aber nun werden die Zürcher unter neuer Leitung ganz anders auftreten und es wird für die Langnauer schwieriger. Oder doch nicht? Der grosse Hockey-Weise Ueli Schwarz, der nicht im Ruch der Parteilichkeit steht, sagt: «Die Langnauer sind so gefestigt, dass es keine Rolle spielt, wer bei den ZSC Lions an der Bande steht.»

Seine Worte im Ohr der Hockey-Götter.

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fandustic 15.01.2019 09:48
    Highlight Highlight Der werte Arno macht mir einen etwas ausgelaugten Eindruck. Ich frage mich einfach nur, ob er sich da selber einen Gefallen getan hat, oder nicht doch besser bis Ende Saison noch zugewartet hätte. Na ja, we'll see.
  • Cadinental 15.01.2019 09:27
    Highlight Highlight Mir tun das erste Mal im Leben die HCD Fans leid. Da verlässt der Kapitän das selbst gebaute, sinkende Schiff, nur auf einem solider gebauten, gleich wieder anzuheuern. Charakter ist anders.
    Mir kam in den Sinn, wie damals Toto nach seinem Rücktritt plötzlich mit Lugano in Verbindung gebracht wurde, es wäre unerträglich gewesen für mich. Seid stark Murmelis!!!!
    • konrad_klotz 15.01.2019 11:32
      Highlight Highlight ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung...
  • Staal 15.01.2019 09:15
    Highlight Highlight Frustbewältigung. Wer Arno ein bisschen beobachtet hat gestern während der PK...
    Thema war ja mehr der HCD. 22 Jahre Ehe und nun halt Trostpflaster. Kurz vor Burnout und nun schon wieder dabei. Es hat alles seinen Grund warum er das jetzt schon tut.


    Der Z$C hat mit dem ZSC von damals wenig zu tun. Mit dem smarten Sven & Peter wird es nicht lange gutgehen. Die Wette gilt!
    Trotzdem wünsche ich ihm den Erfolg
  • MaskedGaijin 15.01.2019 08:45
    Highlight Highlight Tschopen und Hemd passt doch für einen alt-68'er.
  • Der Kritiker 15.01.2019 08:43
    Highlight Highlight das ging ja schnell... Waren die Angebote seitens zsc bereits vor Del Curtos Abgang unterschriftsreif auf seinem Tisch?
  • Tim-titig 15.01.2019 08:38
    Highlight Highlight Ich tipe mal darauf, dass sich dieser wechsel nicht auszahlen wird. An dieser Medienkonferenz kam keine Selbstsicherheit rüber. Nur Unsicherheit. Das beurteile ich nur anhand des Videos.
    • Staal 15.01.2019 09:16
      Highlight Highlight Wie wahr
    • Faethor 15.01.2019 10:11
      Highlight Highlight Ich gebe Euch recht, für mich hat er auch verunsichert gewirkt. Dies war aber eine Pressekonferenz, und ADC hat ja nicht viel Erfahrung mit Pressekonferenzen. Er steht auch sonst nicht gern so im Fokus. Auf dem Eis ist das eine ganz andere Geschichte.
      Time will tell....
  • Devante 15.01.2019 08:38
    Highlight Highlight Schlussendlich entscheidet Lukas Flüehler ob er mit dem Z meister werden will.... oder?
    • kanu 16.01.2019 00:13
      Highlight Highlight In dem Sinn; ADC hat entschieden nochmals Meister zu werden.
  • Bruno Wüthrich 15.01.2019 08:19
    Highlight Highlight Diese beiden Spiele allein werden Langnau die Playoffs nicht kosten. Denn da sind "nur" sechs Punkte zu gewinnen, und längst ist nicht sicher, dass diese gegen von Serge Aubin gecoachte ZSC Lions gewonnen würden. Für die Playoffs müssen einfach genügend Punkte (verm. noch ca. 20) her. Gegen wen diese gewonnen werden, ist unerheblich.

    Das Team von Coach Heinz Ehlers hat in dieser Saison gegen jeden Gegner mindestens einmal gewonnen. Es liegt nach 32 Spielen auf Rang vier und seine Performance ist immer noch ausgezeichnet. Die Playoffs hängen nicht nur an den zwei Spielen gegen die ZSC Lions.
  • T. aus B. 15.01.2019 08:18
    Highlight Highlight Logisch trifft's den Trainer. Wäre ja auch überraschend gewesen, wenn's für Spieler Konsequenzen gehabt hätte. Aber womit will man denen auch drohen? Ein, zwei Abende auf die Tribüne? Oder ein Transfer? Beim einen wär's halt so, bei einem Transfer passiert, bis auf Anpassung von Lebensumständen wegen Umzug o.ä., nicht viel. Auch beim neuen Arbeitgeber würde ein schöner Lohn entrichtet. Die CH-Spieler haben es sich NL-Biotop, wo kaum einer Angst um seinen Arbeitsplatz haben muss, nett eingerichtet.
    Jetzt geben sie sich dann wieder ordentlich Mühe und alles ist vergeben. Bis zum nächsten Mal.
    • kanu 16.01.2019 00:16
      Highlight Highlight Ein Lob sei auf die wohlstandssportfan in der Schweiz, wenn es nun so sei, sie verdienen nichts besseres.
  • Tikkanen 15.01.2019 08:10
    Highlight Highlight ...für mich als Hockeyromantiker ist die Rückkehr vom AdC nach Öhrlikon grundsätzlich spannend und ich hoffe, dass Arno der Herausforderung gewachsen sein wird. Doch anders als im abgelegenen Davos wird in Hipsterville jeder dem Arno dreinreden, nach zwei Niederlagen brennt bereits der Baum und der CEO stämpferlet. Seine Erfolge feierte Arno mit herausragend und trotzdem willigen Spielern wie RvA und Marha sowie Kampfsäuen wie Rizzi und Gianola. In Züri erwarten ihn talentierte Hipster, Veganer und Önologen, Zesi ist Geschichte und auch der Kruti wird nicht mehr mit ihm joggen. We will see...
    • Züzi31 15.01.2019 08:58
      Highlight Highlight Schon lustig was Leute für Zürikomplexe haben können. Nimmt mich wirklich wunder woher das kommt.
      Letztes Jahr noch zum Titel gekämpft (nicht gespielt), unter anderem gegen die von dir selbsternannte Hockeyhauptstadt, und paar Monate später wird wieder jeder Zürcher zum klischeehaften Hipster und was weiss ich. Denkst du echt die Welt ist 100km weiter komplett eine andere? So kurzsichtig kann ja wirklich niemand sein. In Bern sieht man übrigens die gleichen zerrissenen Jeans, Frisuren oder Restis usw. wie in Zürich.
    • Bene86 15.01.2019 09:53
      Highlight Highlight Mir wäre das Zürcher-Gehate ja wirklich egal, wenn dann an Feiertagen nicht jeweils das ganze Aargau, Luzern, Zug, St. Gallen und Innerschweiz in Zürich rumhängen würden.

      An gewissen Tagen sieht man kaum ZH - Autokennzeichen.

      Seid doch bitte etwas konsequenter.. :)
    • AllknowingP 15.01.2019 09:57
      Highlight Highlight Die Pure Angst spricht aus Tikkanen !
    Weitere Antworten anzeigen
  • HotIce 15.01.2019 08:09
    Highlight Highlight Wenn man so liest was die Fans für hohe Erwartungen an „den verlorenen Sohn“ haben, ist ADC der Einzige der bei diesem Experiment verlieren kann. Hoffe sehr für ihn dass es einigermassen gut kommt und er sein Denkmal nicht im Zürisee versenkt.
  • emptynetter 15.01.2019 08:04
    Highlight Highlight Am Sonntag habe ich im Hallenstadion folgendem Gespräch zugelauscht:
    W.F: Sven, der Arno ist erhältlich, du holst ihn jetzt.
    S.L: Aber Herr F., wir haben doch einen Trainer, der hat einen Vertrag.
    W.F: Ich habe so lange auf diesen Moment gewartet, hol mir den Arno.
    S.L: Aber jetzt hat sich das Team doch gefestigt und 2x Lugano besiegt. Und überhaupt, ich hab den Aubin verpflichtet, wie stehe ich denn da.
    W.F. Sven, hol jetzt den Arno. Wir haben heute gegen Davos verloren, jetzt kanns Du einen Grund vorschieben.
    S.L. Also gut, morgen Montag rufe ich Arno an.
    Ende der Polemik.

    • mukeleven 15.01.2019 22:50
      Highlight Highlight warum polemik?
      genauso lief das vermutlich ab - es ist kein geheimniss, dass walti frey den ADC als coach fuer seine löwen im staff haben wollte. und das überraschte timing ist darum auch keine echte überraschung.
  • Jiri Lala 15.01.2019 07:53
    Highlight Highlight Zuerst dachte ich auch, das wars dann für den Rest der Liga, die Geschichte von letztem Jahr wiederholt sich. Es gibt aber schon auf einmal Zweifel, v.a. Arnos Handeln selbst, noch vor der nächsten Saison wieder einzusteigen, ist gegenüber dem HCD jetzt nicht super feine Art, und den Medienrummel so toll zu finden, lässt vermuten, dass da noch ein Gockel mehr in den Güggelihof geholt wird...
  • Luca2 15.01.2019 07:51
    Highlight Highlight Ist ja nicht so, dass AdC an der PK gesagt hat, dass er sich freut, mal nicht alle Aufgaben (Sportchef, Manager, Trainer) zu haben
    • Johnny Geil 15.01.2019 10:34
      Highlight Highlight Solche Tatsachen lassen die Züri-Basher halt aussen vor :)

      Und auf einmal ist auch das letztjährige Meisterteam ein Haufen von Hipster, Veganer usw...
  • c_meier 15.01.2019 07:30
    Highlight Highlight haha da FR/SA noch eine Doppelrunde ZSC gegen... Langnau ansteht werden wir diese Woche noch einige Artikel eines gewissen Chronisten darüber lesen... 😂
    • Schiri 15.01.2019 10:03
      Highlight Highlight Sein Name ist mir soeben entfallen...
    • Beaudin 15.01.2019 12:17
      Highlight Highlight hoffentlich
  • Einer Wie Alle 15.01.2019 07:03
    Highlight Highlight Der obligate Verweis, dass der SC Langnau auch noch existiert.
    Arno wird die Bude rocken! Ich freue mich wahnsinnig auf ihn, auf das Tempohockey und auf seine feurige Art.
    • goschi 15.01.2019 07:32
      Highlight Highlight naja, immerhin sind die zwei ersten Spiele gegen Langnau, insofern ist der Hinweis für einmal sogar berechtigt.
    • ta0qifsa0 15.01.2019 07:34
      Highlight Highlight Find ich diesmal aber durchaus berechtigt.
  • Couleur 15.01.2019 04:42
    Highlight Highlight Bei jedem anderen Sportchef wäre eine Welle der Polemik beim Eismeister losgebrochen nach diesem Intermezzo mit Aubin, der die Wunschlösung von Leuenberger war und um einiges kläglicher scheiterte als die ungeliebten Schweden. So aber nicht bei der Familie Leuenberger, die wie es scheint unter Artenschutz des Eismeisters steht. Denn ansonsten wäre zu lesen gewesen, dass dies eben das Resultat ist, wenn ein Trainergreenhorn aus einer Operettenliga in der vermeintlich besten Liga Europas angestellt wird. Man stelle sich vor Chatelain hätte Aubin verpflichtet und nun feuern müssen...
    • zeusli 15.01.2019 08:03
      Highlight Highlight Mit den Worten von Pippi Streller gesagt: dieser Schuss muss sitzen 😬

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