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Biels Head Coach Kevin Schlaepfer, waehrend dem Meisterschaftsspiel in der NLA zwischen dem EHC Biel und den SCL Tigers, am Freitag, 11. November 2016, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Ja, gerne oder nein, danke? Was teilt Kevin Schläpfer dem EHC Kloten mit? Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

«Der Lohn steht nicht im Zentrum» – Kevin Schläpfer über die Verhandlungen mit Kloten

«Hockeygott» Kevin Schläpfer sagt, er werde gegen Zug sicher noch nicht an der Bande stehen. Und erzählt im Interview, wie die erste Verhandlungsrunde in Kloten war.



Kevin Schläpfer, stehen Sie am Dienstagabend gegen Zug schon an der Klotener Bande?
Kevin Schläpfer: Nein, sicher nicht.

Wann dürfen wir Sie dort begrüssen?
Das ist alles noch offen.

Aber Sie haben am Sonntag mit Hans-Ueli Lehmann erstmals verhandelt. Wie war es?
Wir sind noch nicht ins Detail gegangen und haben erst einmal unsere Ansichten ausgetauscht. Ich muss ja wissen, was Kloten von mir erwartet und Kloten muss wissen, was ich einbringen kann.

«Der Lohn steht nicht im Zentrum.»

Kevin Schläpfer

Und, wie war das Gespräch?
Sehr gut.

Wann folgt die nächste Runde?
Am Mittwoch oder Donnerstag. Ich muss die Sache erst einmal überschlafen.

Ist der offerierte Lohn hoch genug?
Warum müssen wir die Lohnfrage ständig thematisieren?

Weil auch Sie Rechnungen bezahlen müssen.
Ja natürlich. Aber der Lohn steht jetzt nicht im Zentrum. In erster Linie will ich wissen, welche Voraussetzungen ich in Kloten antreffen würde. Die Existenzkämpfe in der Liga-Qualifikation hatte ich schon. Die will ich nicht noch einmal erleben.

«Es müssen nicht teure Ausländer sein. Aber vier.»

Kevin Schläpfer

Aber genau das droht Ihnen in Kloten.
Wenn ich in Kloten arbeiten sollte, dann wollen wir angreifen. Dazu braucht es aber das Bekenntnis des Präsidenten.

Also die Zusicherung, dass nächste Saison von allem Anfang an mit vier Ausländern gespielt wird.
Ja natürlich. Es müssen ja nicht teure Ausländer sein. Aber vier.

Der neue Besitzer des EHC Kloten Hans-Ulrich Lehmann spricht an der Medienkonferenz, aufgenommen am Montag, 2. Mai 2016, in Glattfelden. Der Zuercher Unternehmer Hans-Ulrich Lehmann hat sich mit den bisherigen Eigentuemern des Traditionsklubs, der nordamerikanischen Gruppe

Von ihm fordert Schläpfer vier Ausländer: Hans-Ueli Lehmann. Bild: KEYSTONE

Mit dem offerierten Lohn sind Sie zufrieden?
Nun kommen Sie schon wieder damit! Wir haben noch nicht konkret über den Lohn gesprochen. Nur Vorstellungen ausgetauscht.

Und diese Vorstellungen entsprechen Ihren Vorstellungen?
Immer dieses Gerede über das Salär! Wir könnten sicher eine Einigung finden. Kloten hat nicht unanständig tiefe Vorstellungen in der Salärfrage.

Also schon etwas mehr als 140'000 Franken.
Sicher.

Und wie ist es mit dem Sportchef? Machen Sie den auch?
Nein, das ist so nicht vorgesehen. Es soll in einer ersten Phase ein Sportkomitee geben und dort würde ich natürlich mithelfen, bis das Problem Sportchef gelöst ist.

Ich würde mich für dieses Sportkomitee natürlich auch zur Verfügung stellen.
Danke, ich werde die Offerte weiterleiten.

Wäre Kevin Schläpfer der richtige Trainer für Kloten?

Bis wann dürfen wir mit einem Entscheid rechnen?
Wie gesagt, ich will die Sache noch einmal überschlafen und es braucht noch weitere Gespräche.

Also keine Unterschrift vor Ende der Woche?
Nein.

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