Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
26.09.2015; Bern; Eishockey NLA - SC Bern - ZSC Lions; 
Timo Helbling (Bern)
(Urs Lindt/freshfocus)

Timo Helblings Wechsel zu den Kloten Flyers ist geplatzt.
Bild: Urs Lindt/freshfocus

Klotens prominentestes Sparopfer: Timo Helbling wechselt zum EVZ statt zu den Flyers

Das ging aber schnell: Kaum haben die Kloten Flyers Timo Helbling (34) den Vertrag gekündigt, hat er schon einen neuen Arbeitgeber. Er wechselt vom SC Bern für zwei Jahre zum EV Zug.



Es hätte der Königstranfer werden sollen: Zum Jahresende wurde bekannt, dass Verteidiger-Haudegen Timo Helbling den SCB verlassen und zu den Kloten Flyers wechseln wird. Der 94-kg-Brocken hätte bei den Flyers die Abwehr verstärkt, ihr mehr Respekt verschafft und die ganze Mannschaft inspiriert.

Weil ihm der SCB im letzten Herbst signalisiert hatte, für ihn gebe es in Zukunft keinen Platz mehr, hat er in Kloten einen so hoch dotierten Vertrag unterschrieben, dass ein SCB-Würdenträger sagte: «Wir kennen die Zahlen. Unsere einzige Erklärung: Jene, die diesen Vertrag unterschrieben haben, waren betrunken.»

Berns Timo Helbling, Torschuetze zum 1:0, jubelt, im Swiss Ice Hockey Cup Halbfinale zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions, am Mittwoch, 6. Januar 2016, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Was nun, Timo Helbling?
Bild: KEYSTONE

Nun ist in Kloten bekanntlich die Ernüchterung eingekehrt. Und Timo Helbling ist das bisher prominenteste Sparopfer. Der Klub hat ihm mitgeteilt, dass der Vertrag nicht erfüllt werden kann und er sich einen neuen Klub suchen muss.

Diesen hat er bereits gefunden. Die Analyse nach dem kläglichen Scheitern im Viertelfinal gegen Lugano hat in Zug ergeben: genug Talent, zu wenig Wasserverdrängung, zu wenig Biss. Nun hat der tüchtige Sportchef Reto Kläy reagiert und transferiert: Er verpflichtete für zwei Jahre Timo Helbling. Der manchmal unsanfte Riese spielt beim «Finalmärchen» des SC Bern eine zentrale Rolle.

Für Timo Helbling ist es eine Heimkehr. Er hat bereits zwei Saisons (2011/12, 2012/13) ganz ordentlich für die Zuger gerumpelt. In diesen zwei Jahren hat er in 116 Spielen 237 Strafminuten zusammengerumpelt und 23 Skorerpunkte gesammelt.

Zwei Jahre lagen beim SCB nicht drin

Nun steht er im goldenen Herbst seiner Karriere. In Bern hat er mehr Punkte produziert als je in seiner Karriere (26 Punkte in 60 Partien) und die Strafen sind zurückgegangen (70 Minuten). Er war einer der besten Schweizer Verteidiger bei der letzten WM in Prag und ist nun ein Schlüsselspieler beim SC Bern.

Timo Helbling von Zug, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem HC Fribourg Gotteron, am Samstag, 26. November 2011, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Timo Helbling spielte bereits zwischen 2011 und 2013 beim EVZ.
Bild: KEYSTONE

Nach dem Rückzieher von Kloten wäre eigentlich wieder der SCB am Zug gewesen – aber Sportchef Alex Chatelain kam zu spät. Timo Helbling hat für zwei Jahre in Zug unterschrieben.

Der SCB-Sportchef war nicht bereit, so viel Geld wie Kloten und Zug auszugeben. Er sagt: «Timos Agent hat uns gesagt, er versuche, den Kloten-Vertrag bei einem anderen Klub zu bekommen. Sollte das nicht gelingen, werde er sich bei uns wieder melden. Wir haben klargemacht, dass für uns nur ein Einjahresvertrag in Frage kommt. Zwei Jahre liegen bei uns nicht drin.» Helbling wird in Bern durch Gottérons Jérémie Kamerzin (29) ersetzt.

Eishockey NLA – alle Topskorer seit 2002/2003

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Link to Article

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Link to Article

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link to Article

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

Link to Article

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

Link to Article

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

Link to Article

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Link to Article

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

Link to Article

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

Link to Article

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Link to Article

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

Link to Article

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Link to Article

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

Link to Article

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Link to Article

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

Link to Article

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

Link to Article

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Link to Article

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

Link to Article

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Link to Article

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Link to Article

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

25
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chloote 09.04.2016 12:50
    Highlight Highlight Tja, das war leider zu befürchten.
    Wenn bei Kloten schon gespart werden muss, dann eben dort wo es Richtig weh tut.
    Diese Meldung ist von Seiten des EHC Kloten aber noch nich Bestätigt worden.
    Solange dies noch nicht erfolgt ist, gehört dieser Bericht von Klaus Zaugg nicht auf Watson sondern in die Gerüchteküche!
    Mal schauen wo dann Helbling spielt in der neuen Saison?
  • Staal 08.04.2016 17:44
    Highlight Highlight na dann sollte er den Titel mit Bern geniessen. Beim Retortenclub Zug gibt es nichts, gar nichts.
    • goldmandli 08.04.2016 18:02
      Highlight Highlight Der retorten klub ohne tradition. Der Spengler cub ist eh das wichtigste turnier.

      stall, 58. über jeden klub, bei jeder news
    • Staal 09.04.2016 17:00
      Highlight Highlight lieber Kritiker, solange die Schweizer Bevölkerung lieber Spenglercup schaut statt 1967 Zug wird der HCD immer mindestens 30 Titel mehr haben als Zug
    • Staal 09.04.2016 17:59
      Highlight Highlight genau,darum essen wir jetzt auch dieses Finale auf und freuen uns auf die kommende Quali. Dann wird der Spenglercup Teilnehmer 2016 EVZ bestimmt wieder die Quali rocken
  • Yotanke 08.04.2016 17:16
    Highlight Highlight Helbling hätte als Anker in der Verteidigung des EHC Kloten sicher gut getan. Auch als Leuchtturm für die jungen Spieler die nun eingebaut werden müssen. Aber wohl nicht zu diesen Konditionen. Daher ein vernünftiger Entscheid des EHC Kloten. Auch wenn die finanzielle Rettung gelingt (es gibt einen EHC Kloten Anlass am 22.4.2016), wird es schwierig werden, eine kompetitive Mannschaft zusammenzustellen. Die Transfers sind bereits alle getätigt, Junioren gibt es in Kloten nicht viele, die für die erste Mannschaft taugen. Wird eine harte Saison. Aber Hauptsache es gibt den EHC noch (wieder).
  • Obelix... 08.04.2016 17:11
    Highlight Highlight Gem. Blick und Aussage von Reto Kläy war unser klaus wieder mal ein bisschen voreilig...
    Schade, der Gedanke gefällt mir
  • Duc 08.04.2016 16:55
    Highlight Highlight Alt, langsam und teuer!
  • Lueg 08.04.2016 16:10
    Highlight Highlight Nun wird Zug älter, grösser und ein vielleicht bisschen härter. Es besteht jedoch, dass bei Helbling die Altersmilde einsetzt. Seine Strafenbilanz könnte ein Vorzeichen sein. Zur Statistik, 11/12 ist Zug als Qualisieger 0:4 im HF ausgeschieden.
  • Sloping 08.04.2016 16:06
    Highlight Highlight Der EVZ kippt aus meiner Sicht von einem Extrem ins Andere. Ich frage mich ernsthaft, welcher andere Verteidiger neben Diaz einen guten ersten Pass spielen, geschweige denn ein Powerplay an der blauen Linie dirigieren kann. Vielleicht muss Kloten auch auf Ramholt verzichten, der zwar wie die gesamte Mannschaft schlechte Playoffs spielte, aufgrund der starken Leistungen in der Quali (+17) aber zu unrecht als einer der Hauptschuldigen dargestellt wurde.
    • Obelix... 08.04.2016 17:22
      Highlight Highlight Im Powerplay Diaz und Martschini an der blauen Linie 😉
    • goldmandli 08.04.2016 18:06
      Highlight Highlight Ramholt wurde ja nicht als hauptschuldiger erklärt. Er musste einfach gehen um für diaz platz im kässeli zu machen. In Zug hätte wohl jeder Ramholt behalten. Kann ja nicht überall eine Patin die spielerlöhne zahlen.
  • Marti37 08.04.2016 15:46
    Highlight Highlight Ich meinte im Slapshot oder irgendwo gelesen zu haben das Helbling keinen Agenten mehr habe und denn neuen Vertrag selber aushandelt....
  • holden27 08.04.2016 14:25
    Highlight Highlight jetzt noch den Vertrag von ramholt streichen, damit er doch noch in Zug bleiben kann :D
    mit all den abgängen wie bouchard Bürgler etc wäre das Geld ja nun vorhanden ^^
    • Bacchus75 08.04.2016 15:37
      Highlight Highlight Nun, Diaz wird wohl nicht gratis spielen und er hat ja bereits unterschrieben in Zug. Auch Helbling kam nicht für Kost und Logis. Insofern stellt sich die Frage wie viel Geld noch vorhanden ist. Ich wäre da mal nicht zu euphorisch.
    • Obelix... 08.04.2016 17:13
      Highlight Highlight Beim Fall Bürgler müssen wir zuerst noch jemand finden den seinen Vertrag übernimmt, sonst words nichts mit neuen Mitteln
    • holden27 08.04.2016 17:33
      Highlight Highlight naja, bouchard war der teuerste Spieler von Zug. Sondell, ramholt und Bürgler verdienten auch nicht gerade wenig, zudem wurde, um den Lohn von diaz zu bezahlen, der Lohn von holden um rund 1/3 gekürzt....
      denke/hoffe ramholt ist doch noch finanzierbar und wird zurückgeholt ^^
    Weitere Antworten anzeigen
  • joe 08.04.2016 14:17
    Highlight Highlight Mit einem Meistertitel findet sich dann schnell eine Mannschaft...! ;-)
  • 19_Invictus_21 08.04.2016 13:52
    Highlight Highlight Ehrlichgesagt halte ich Helbling für einen der überbewertesten Spieler aktuell bei Bern.
    Klar er ist ein "Haudegen", viel mehr aber auch nicht.
    • Flavia13 08.04.2016 14:49
      Highlight Highlight Ja ich finde auch das er überbewertet wird, aber ich denke es mangelte in der ganzen Liga an einheimischen Verteidigern. Wenn man ihn mit anderen Verteidigern vergleicht, kann man ihn durchaus auch mal loben.
    • Бɘгинʌгđ БaͤгɘиБөιđ 08.04.2016 14:54
      Highlight Highlight Helbling ist nicht nur Haudegen sondern diese Saison auch der fünft beste Skorer unter den CH-Verteidigern. Wusstest du das?

      Falls du einen überbewerteten SCB-Spieler suchst, schlage ich dir David Jobin vor. Auch wenn noch nie einer mehr Spiele für Bern bestritten hat, kann ich seinem Angsthasenhockey (seit Jahren) nicht mehr zusehen. Unglaublich, welche Lotterpässe der Junge gestern wieder gespielt hat...
    • BeatBox 08.04.2016 15:16
      Highlight Highlight Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder? Jobin ist (wenn Gesund) immer noch einer der besten Verteidiger auf Schweizer Eis. OK, er spielt vielleicht nicht so viele riskante Pässe wie Helbling, dafür kann er sich viel besser bewegen. Ist halt ein ganz anderer Verteidigertyp als Helbling.
    Weitere Antworten anzeigen

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

Artikel lesen
Link to Article