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Biels Robbie Earl, links, kaempft um den Puck, gegen Tigers Yannick-Lennart Albrecht, rechts, im fuenften Eishockey Playout-Finalspiel der National League A zwischen dem EHC Biel und den SCL Tigers, am Montag, 28. Maerz, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Biel und Langnau wähnten sich schon fast am Ziel – aber jetzt sind die Lakers gefährlicher denn je.
Bild: KEYSTONE

In 30 Jahren kaum je gesehen: Drama in Rapperswil-Jona und ein nervöser Hockey-Gott

Biel und Langnau fehlten 141 Sekunden und drei Millimeter zum Ligaerhalt. Nun stehen die Zeichen auf Drama – und so oder so in Biel auf unruhige Zeiten.



Wenn Ajoie die NLB gewinnt, dann entfällt die Liga-Qualifikation und Langnau und Biel sind alle Abstiegssorgen los. So einfach ist es. Wäre es.

Langnau und Biel sind am Dienstagabend fast am Ziel. Ajoie braucht noch einen Sieg zum NLB-Titel und führt in Rapperswil-Jona 209 Sekunden vor Schluss 3:1. Alles klar. Die Lakers sind bis zu diesem Zeitpunkt chancenlos. Sie bringen keine Intensität ins Spiel, die Pässe sind ungenau und alle Angriffsversuche versanden in Einzelaktionen. Eine Wende scheint ausgeschlossen.

Und dann brechen alle Dämme. Es folgt eine Wende, wie ich sie in 30 Jahren Nationalligahockey kaum je gesehen habe. Bei angezeigter Strafe gelingt das 2:3 – und nun brausen die Lakers über ihren Gegner hinweg. 141 Sekunden vor Schluss gelingt der Ausgleich. In der Verlängerung dominieren die Lakers ihren Gegner sogar in Unterzahl und erzielen schliesslich den Siegestreffer zum 4:3 mit einem Mann weniger auf dem Eis.

Rapperswil-Jona Lakers Stuermer Reto Schmutz, von rechts, feiert seinen Treffer zum 3-3 Ausgleich mit Cyrill Geyer und Raphael Kuonen waehrend dem fuenften Eishockey-Playoff-Finalspiel der National League B zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Ajoie, am Dienstag, 29. Maerz 2016, in der Diners Club Arena in Rapperswil-Jona. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Der nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich für die Lakers.
Bild: KEYSTONE

Sie entwickeln eine Dynamik, Wucht und Intensität, die Biel und Langnau in den Grundfesten erschüttern würde. Die NLB-Finalserie steht nur noch 2:3. Nächster Akt in diesem Drama am Freitag in Pruntrut. Und, wenn die Hockeygötter wollen, folgt am Sonntag in Rapperswil-Jona das 7. Finalspiel.

Was die Bieler und die Langnauer ein wenig beunruhigen sollte: offensichtlich steht irgendwo geschrieben, dass es zu einem Drama in der Liga-Qualifikation kommen soll. Denn der Lakers-Sieg vom Dienstag hat noch eine ganz besondere, zusätzliche Dramatik: Trotz totaler Dominanz haben die Lakers beim einzigen echten Gegenangriff in der Verlängerung den «sudden death» erlitten. Ajoie gelingt das 4:3 und für kurze Zeit wähnen sich die Jurassier als NLB-Meister. Sie jubeln, Torhüter Gauthier Descloux stürmt übers ganze Eisfeld um sich seinen jubelnden Kameraden anzuschliessen.

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Steigen die Lakers doch noch auf?

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1,598 Votes zu: Steigen die Lakers doch noch auf?

  • 49%Nein, Ajoie holt sich den NLB-Titel
  • 17%Nein, sie scheitern in der Liga-Qualifikation
  • 20%Ja, gegen Biel
  • 14%Ja, gegen Langnau

Drei Millimeter trennen die Lakers vom Saisonende

Aber die Saison ist für die Lakers noch nicht zu Ende. Die beiden Schiedsrichter Nadir Mandioni und Philipp Clément konsultieren das Video. Und dort sehen sie, dass der Puck die Linie nicht ganz überschritten hat. Es fehlen ziemlich exakt drei Millimeter. Drei Millimeter trennen die Lakers vom Saisonende, Ajoie vom NLB-Meistertitel und Langnau und Biel vom Ligaerhalt. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: Drei Minuten später trifft Andrew Clark zum 4:3 für die Lakers. Torhüter Descloux hatte seinen Stock verloren und wirkte irgendwie wehrlos.

Rapperswil-Jona Lakers Stuermer Andrew Clark, rechts, schiesst den Siegestreffer zum 4-3 in der Verlaengerung  gegen HC Ajoie Torhueter Gauthier Descloux waehrend dem fuenften Eishockey-Playoff-Finalspiel der National League B zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Ajoie, am Dienstag, 29. Maerz 2016, in der Diners Club Arena in Rapperswil-Jona. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Andrew Clark schiesst das Siegtor. Keeper Gauthier Descloux wirkt ohne Stock hilflos.
Bild: KEYSTONE

Nun geht es am Freitag weiter. Spiel sechs. Gleichen die Lakers die Serie in Pruntrut aus, folgt das Finale am Sonntag in Rapperswil-Jona. Und damit hat die Playoutpartie zwischen den SCL Tigers und Biel am Donnerstag die Brisanz behalten. Wenn die Lakers das Wunder schaffen, dann werden sie in einer Liga-Qualifikation ein teuflisch gefährlicher Gegner sein. Für die SCL Tigers und für Biel. Denn die Lakers hätten dann ein Comeback geschafft, das jedes Team zusammenschweisst und zu jenem «unverwundbaren» Selbstvertrauen führt, das jede Sensation möglich macht – sie wären dann sozusagen ein SC Bern der Liga-Qualifikation.

Zurzeit muss sich Biel die grösseren Sorgen machen als Langnau. Denn eine Frage treibt den neutralen Chronisten um: Ist Kevin Schläpfer kein Hockeygott mehr? Hat Biel ein Problem in der Garderobe?

Biels Trainer Kevin Schlaepfer gestikuliert im Eishockey National League A Spiel zwischen dem EHC Biel und Geneve-Servette HC, am Sonntag, 3. Januar 2016, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

Hat Biel ein Problem in der Garderobe?
Bild: KEYSTONE

Noch vor einem Jahr wäre eine solche Frage absurd gewesen. Da war Kevin Schläpfer eine der bekanntesten Hockey-Persönlichkeiten im Land und Biel als verschworene Einheit eine Mannschaft der Herzen, welche die ZSC Lions im Viertelfinale in sieben Spielen an den Rand des Ausscheidens brachte. Und so war es nur logisch, dass der Verband Biels Trainer im letzten Herbst gerne als Nationaltrainer gehabt hätte.

Kevin Schläpfer hat unter Tränen (und mit Vertrag bis 2018) darauf verzichtet, Nationaltrainer zu werden. Inzwischen ist er in Biel nach wie vor ein guter, aber «nur» noch ein gewöhnlicher Trainer. Bei einer weiteren Niederlage in den Playouts am Donnerstag in Langnau wird Biel die Saison auf dem zwölften und letzten Platz beenden – und zumindest zur Stunde drohen immer noch Liga-Qualifikation und Abstieg.

Das Zerwürfnis mit Daniel Steiner

Der neutrale Chronist wird einfach den Eindruck nicht los, dass Kevin Schläpfer in den letzten Wochen viel von seinem Charisma verloren hat. Er wirkt in diesen Tagen angespannt. Wie ein nervös gewordener «Hockey-Gott». Die lockeren Sprüche sind kurzen, knappen Antworten gewichen. Nichts illustriert seine Wandlung vom Hockey-Gott zum gestressten Trainer besser als sein Zerwürfnis mit Daniel Steiner (35). Biels Problem in der Garderobe.

Daniel Steiner sah am letzten Sonntag die Bieler Niederlage gegen Langnau (1:3) auf der Tribüne. Der beste Skorer der Platzierungsrunde (10 Spiele/9 Punkte) ausgemustert – und nach dem Spiel beklagt sich der Trainer über fehlende Offensivkraft. «Wir hatten genug Chancen, um das Spiel zu gewinnen. Aber wir sind im Abschluss zu wenig kaltblütig.» Was einen boshaften Chronisten zur Bemerkung veranlasst, der Topskorer habe halt gefehlt. Kevin Schäpfer überlegt kurz und sagt dann: «Das ist eine provokative Bemerkung.» Da hat er recht. Wenn der statistisch beste Stürmer nicht spielen darf, so ist das eine provokative Frage wert.

11.09.2015; Kloten; Eishockey NLA Kloten Flyers -  EHC Biel; Daniel Steiner (Biel, Mitte) jubelt; 
(Steffen Schmidt/Freshfocus)

Daniel Steiner: Der Topskorer der Platzierungsrunde ist bei Kevin Schläpfer in Ungnade gefallen.
Bild: freshfocus

Daniel Steiner sagt: «Ich bin topfit. Aber wenn Sie wissen wollen, warum ich nicht spiele, dann fragen Sie bitte den Trainer.» Kevin Schläpfer sagt, es gebe keine Probleme. «In den letzten Partien wirkten ein paar Spieler etwas ausgebrannt. Dazu gehört auch Daniel Steiner. Deshalb habe ich ihn durch einen frischeren Spieler ersetzt.»

So einfach ist die Sache nicht. Das Zerwürfnis ist mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr zu kitten. Daniel Steiner hat sein Herz längst bei seinen einflussreichen Gewährsleuten in Langnau ausgeschüttet (wo er insgesamt acht Saisons gespielt hat) und sich bitter über die ungerechte Behandlung durch den Trainer beklagt. Dabei hat er durchblicken lassen, dass in Biel rund um Kevin Schläpfer längst nicht mehr alles Gold sei, was glänze.

L'entraineur biennois Kevin Schlaepfer pensif lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, tour de classement, entre le Lausanne HC, LHC, et HC Bienne Biel ce mardi 8 mars 2016 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Der Hockey-Gott Kevin Schläpfer hat viel von seiner Lockerheit verloren.
Bild: KEYSTONE

Ist Daniel Steiner ein schwieriger Spieler? Nein, ist er nicht. Der freundliche Rock’n’Roller hat zwar die Band schon oft gewechselt. Er stürmte schon für die SCL Tigers (acht Jahre), für die ZSC Lions, für die Lakers, tourte eine Saison durch Nordamerika (2009/10), spielte anschliessend erneut für Langnau, dann für Lugano und für Ambri. Im letzten Sommer wechselte er mit einem Zweijahres-Vertrag (bis 2017) nach Biel.

Warum die Aufregung? Daniel Steiner ist ein unberechenbarer Stürmer. Für den Gegner (deshalb ist er torgefährlich). Aber auch für den eigenen Trainer. Weil er, wie alle echten Rock’n’Roller, die Defensivarbeit nicht liebt – und das hat zum tiefen Zerwürfnis mit dem Trainer geführt.

Daniel Steiner sagt ein bisschen scheinheilig: «Ich habe in Biel einen Vertrag. Mehr kann ich nicht sagen. Aber es stimmt: Langnau ist der Klub meines Herzens.» Was er wohlweislich nicht sagt: Beim «Herzausschütten» in Langnau ist ihm verheissen worden, dass man ihn, den verlorenen Sohn, nicht vergessen habe. Was man auch so deuten kann: eine Rückkehr heim ins Emmental, dorthin, wo seine Karriere begonnen hat, ist möglich.

Sportchef Jörg Reber hat zwar das Transferbudget für Schweizer Spieler schon aufgebraucht. Aber es gibt immer Verwaltungsräte, die noch etwas Geld in die «Transfer-Kriegskasse» nachlegen. Allerdings muss Daniel Steiner mit Biel eine Lösung finden (er verhandelt selber und hat keinen Agenten mehr) und bereit sein, in Langnau für weniger als 200'000 Franken Salär auf Torjagd zu gehen.

Fabian Sutter nicht zu Langnau – wegen Vater Ueli

Kevin Schläpfer hat Glück: das Verpassen aller Saisonziele (Playoffs oder wenigstens Platz 10 und vorzeitiger Liga-Erhalt) wird noch nicht ihm angelastet. Der Sündenbock heisst Daniel Steiner und der wird nicht, wie die Sündenböcke zu biblischen Zeiten, in die Wüste geschickt. Sondern bald ins Emmental transferiert.

Biels tüchtiger Sportchef Martin Steinegger wird also keine Schwierigkeiten haben, Daniel Steiner «loszuwerden». Hingegen wird er noch viele Telefonate brauchen, um auch für Fabian Sutter (33) einen neuen Arbeitgeber zu finden. Er hat den Center im letzten Sommer für drei Jahre aus Zug geholt und wäre nun froh, wenn er den sensiblen Schillerfalter auch nach Langnau transferieren könnte.

Biels Fabian Sutter jubelt ueber sein 3:3, waehrend dem Meisterschaftsspiel in der NLA, zwischen den SCL Tigers und dem EHC Biel, am Mittwoch 23. Dezember 2015 in der Ilfishalle in Langnau.(KEYSTONE/Marcel Bieri)

Kann nicht zurück nach Langnau: Fabian Sutter.
Bild: KEYSTONE

Aber das wird nicht möglich sein. Der Entscheid ist bereits gefallen: Die SCL Tigers werden ihn nicht übernehmen. Die Gewährsleute melden eine interessante Begründung: Fabian Sutters Vater Ueli ist geschäftsführender Präsident der Stadiongenossenschaft und liege mit dem Tigers-Management gar oft übers Kreuz. Man wolle nun seinen Bub nicht in der Kabine haben und so womöglich die Gerüchteküche im Dorf anheizen. Das «Gliiir» wolle man jetzt, wo man Ruhe habe, nicht mehr.

Im Bernbiet gibt es einen alten Spruch: «Gott möge mich bewahren vor Ärzten, Fürsprechern und Notaren.» Für die Bieler gilt: «Gott möge uns davor bewahren, in einer Ligaqualifikation ohne Daniel Steiner nach Rapperswil-Jona zu fahren.»

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Wüthrich 30.03.2016 18:40
    Highlight Highlight Falls Rappi den Playoff-final der NLB doch noch gewinnt (war bisher in Ajoie ohne Chance), so muss der Verlierer des Playout-Finals diesen Gegner ernst nehmen. Sehr ernst sogar. Doch Angst ist nicht angebracht. Denn die NLB ist dieses Jahr längst nicht so stark wie letzte Saison. Rappi wurde nur Qualisieger, weil Langenthal im dümmsten Moment in eine fürchterliche Krise geriet, welche im Viertelfinal das Out bedeutete. Ajoie (kein Favorit) bodigte hintereinander die Mitfavoriten La Chaux-de-fonds und Olten, und bringt jetzt Rappi in Verlegenheit. Dieser Umstand spricht eine klare Sprache.
    6 22 Melden
    • Milton Sama 30.03.2016 20:40
      Highlight Highlight da haben Sie recht, Ihr beschriebener Umstand spricht eine klare Sprache: sie haben diese NLB Saison verschlafen
      20 4 Melden
    • Bruno Wüthrich 30.03.2016 22:00
      Highlight Highlight Nein, das heisst, dass wir offensichtlich nicht die gleiche Meinung haben. Aber weil Ihnen die Argumente fehlen, um Ihre Meinung einigermassen schlau zu begründen, müssen Sie mir halt unterstellen, ich hätte die NLB verschlafen. Sie könnten ein ganz passabler SVP-Politiker werden. Denn in dieser Partei werden Meinungen auf genau diese Weise «begründet».
      3 13 Melden
    • Steven86 31.03.2016 09:03
      Highlight Highlight Herr Wüthrich nur weil Langnau letztes Jahr aufstieg heisst es noch lange nicht das diese Final schlechter ist. letztes Jahr spielte Rappi schon B würdig. Ajoie hat wirklich die besten Ausländer die den grossen unterschied zu den anderen macht. Ich würde sogar behaupten die NLB wird sogar noch einen schritt stärker werden nächstes Jahr, ausser natürlich EVZ Aca, GC und Ticino Rockets die die letzten plätze unter sich aus machen. Die Top Mannschaften werden sicher stärker werden.
      9 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • faustus 30.03.2016 16:32
    Highlight Highlight Tritt Schläpfer tatsächlich zurück, wie er im Interview versichert hat, falls Biel in die Ligaquali muss???
    Im Interesse der Spannung: Hopp Rappi.
    Sorry Ajoie, würde Euch den Titel gönnen; aber dann wäre das Drama zu Ende und das wäre sehr sehr schade.
    Warum habt ihr bloss kein Aufstiegsgesuch eingereicht???
    Ajoie gegen Biel, das wäre der absolute Knüller!
    19 6 Melden
  • Stefan.Alex.H 30.03.2016 14:54
    Highlight Highlight
    Play Icon
    19 0 Melden
  • Domenichelli 30.03.2016 13:11
    Highlight Highlight Eigentlich ist es mir schurzegal, was hier für Polemik um den EHC Biel gemacht wird... ist ja schön ein bisschen Feuer zu legen in einer so wichtigen Phase.... ES GEHT UM ETWAS GANZ ANDERES.. :
    Hätte der Chronist seine Lesebrille aufgehabt, hätte er, wie auch wahrscheinlich über die Hälfte der Teleclub-Zuschauer gesehen, dass der Puck beim vermeintlichen Siegestor von Ajoie BEIDE Linien ganz überquert hat. Komisch ist einfach, dass hier die Wahrheit verschwiegen wird, HAT'S DOCH JEDER DEUTLICH GESEHEN. Nicht 2mm haben gefehlt, er war drüber und basta - Schauts Euch an und urteilt selber!
    13 51 Melden
    • mad_aleister 30.03.2016 13:43
      Highlight Highlight Meiner Meinung nach hat Mandioni völlig korrekt entschieden:

      http://www.srf.ch/sport/eishockey/nlb/verrueckte-partie-in-rapperswil-ajoie-fuer-280-sekunden-b-meister

      und über beiden Linie war die Scheibe nie und nimmer. Zum Glück bist du nicht Schiedsrichter. :)
      44 2 Melden
    • Domenichelli 30.03.2016 13:56
      Highlight Highlight @mad_aleister
      Diese Szene wie du sie hier bringst, ist leider ein bisschen zu kurz. Wenns nach der ginge gäbe ich dir recht, aber ich habe die Aufnahme immer noch und 5 Sekunden später rutscht der Nyffeler mit dem Puck rein, was man in der GANZEN Szene schauen kann. War cool geschnitten vom Blick... und überhaupt, wieso hat der Schiri dann im ersten Moment auf Tor entschieden und die Rappi haben nicht mal reklamiert??? wieso wohl, jeder Spieler weiss, obs eine Kiste war oder nicht...
      4 42 Melden
    • Steven86 30.03.2016 13:58
      Highlight Highlight Ja da hast du recht, beim Tor vom Clark hat der Puck beide Linie überquert :)
      39 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Laurent_Biel 30.03.2016 10:55
    Highlight Highlight Schläpfer ist ein Grosskotz und Schnurri ohne taktische Kompetenz. Das leuchtet in Biel immer mehr Leuten ein, nur die Geschäftsleitung ist blind.
    22 33 Melden
    • Flames67 30.03.2016 11:10
      Highlight Highlight Ich denke es handelt sich nicht um die Geschäftsleitung noch um Kevin Schläpfer. Ich denke eher dass die Fans des EHC Biel es langsam mit der Angst zu tun bekommen. Bei den Fans hatte es immer wieder Grosskotze dabei die von sich behaupteten, so was könnte Biel nie passieren. Freude herrscht!! Ich hoffe wirklich dass Biel in einer allfälligen Ligaquali nicht absteigt. Aber Biel sollte am Anfang etwas untendurch müssen, das Gegränne sollte man sich vorstellen. Ligamafia, Schiris etc etc etc etc. Nur nicht das Team selbst. Wenn man solche Dubeli Fans hat, selber Schuld!
      31 15 Melden
    • Laurent_Biel 30.03.2016 11:21
      Highlight Highlight Ach Gottchen, die Fans sind natürlich anderswo viel gesitteter und besser.
      21 17 Melden
    • Against all odds 30.03.2016 11:32
      Highlight Highlight Irgendwie ist es eine Saumode, dass die Fans, nicht nur in Biel, das Gefühl haben, man möge sie doch bitteschön bei Spieler- und Trainerfragen vorher konsultieren und um ihre geschätzte Meinung fragen.
      33 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flames67 30.03.2016 10:36
    Highlight Highlight Sollte Biel gg Rappi in die Ligaquali müssen steigen die Seeländer noch ab. Nicht weil sie schlechter wären, ganz im Gegenteil, sie sind in jeder Hinsicht den Lakers überlegen, wären es auch die Tigers. Aber Biel kommt langsam aber sicher ins strudeln. Hat man Langnau in den ersten zwei drei spielen, spielerisch noch dominiert und einfach die Chancen nicht in Tore ummünzen können, so kamen die Tigers immer besser und besser ins Spiel. Sollte Langnau Morgen Abend den Sack zu machen, könnte die Angst im Seeland das Team hemmen, dass man seine Klasse spielen kann und so den Gegner stark macht.
    34 8 Melden
    • Joël Miotti 30.03.2016 11:25
      Highlight Highlight Genau meine Worte. Vor dem Playoutfinal war für mich klar, dass Biel mit dem was sie eigentlich könne, die Serie 4:1 gewinnen, geschweige denn absteigen. Sie könnten bedeutend mehr, als sie in den letzten beiden Spielen gezeigt haben.

      Aber man kerkt ihnen die Angst an. Sie sind einfach gehemmt und können ihr Potential nicht mehr abrufen.

      Ich hoffe nun, dass sie sich besinnen und wieder das spielen, was sie können. Ob nun Ajoie gewinnt oder nicht. Ich würde es ihnen ja sehr gönnen. Man stelle sich mal vor, was das für eine Gaudi geben würde, wenn die Meister werden. :D
      16 4 Melden
  • Dan Rifter 30.03.2016 10:30
    Highlight Highlight "Und dann brechen alle Dämme. Es folgt eine Wende, wie ich sie in 30 Jahren Nationalligahockey kaum je gesehen habe."

    So en [enter Kraftwort here] Chabis.

    Ausser wenn du gegen Gottéron spielst, ist es zwar ungewöhnlich, in Unterzahl noch auszugleichen, aber zwei Tore in den letzten drei Minuten zu schiessen ist jetzt kein Jahrzehnte-Ereignis.. komm mal runter!
    18 43 Melden
    • Turist 30.03.2016 11:17
      Highlight Highlight Warst du im Stadion?

      Er meint wohl eher das Umschalten von Rappis Angsthasenhockey zum absoluten Powerhockey und nicht unbedingt die 2 Tore an sich.
      Das wirkliche Drama spielte sich ja dann in der Verlängerung ab. Wenn der Gegner eigentlich schon den Titel feiert, dann aber doch nochmals ran muss, und einen Shorthander zur Entscheidung führt, das ist brutal für Ajoie. Bin ja gespannt, wie das weiter geht. Traue Rappi nun die Wende doch eher wieder zu.

      Gäbe noch ne spannende Ligaquali.
      45 2 Melden
    • super_silv 30.03.2016 11:17
      Highlight Highlight Es geht ja auch mehr um die brisanz des Spiels. Ajoie ist 3min vor dem Meistertitel. In der Verlängerung schiessen sie noch das vermeintliche Meistertor und verlieren Trotzdem. Zudem ist aich nochgemeint wie Rappi von grottenschlecht zur fölligen Dominanz übergeht in diesen besagten par Minuten.
      28 1 Melden
  • Ignorans 30.03.2016 10:03
    Highlight Highlight Auf geht's!
    17 1 Melden
  • mad_aleister 30.03.2016 09:10
    Highlight Highlight Herr Zaugg, Sie überraschen mich. Keine Schimpftirade gegen den SCRJ? Respekt :)
    80 4 Melden
    • Grundi72 30.03.2016 09:38
      Highlight Highlight Der neue Feind heisst Kloten Flyers!
      57 6 Melden
    • mad_aleister 30.03.2016 10:08
      Highlight Highlight Man braucht doch immer ein schwarzes Schaf um interessant zu bleiben und seinen Artikeln Schärfe und scheinbare Brisanz einzuhauchen, nicht? ;)

      Von diesen Dingen leben die Artikel von Herr Zaugg.
      17 3 Melden
  • manolo 30.03.2016 08:41
    Highlight Highlight schläpfer ist schon lange kein "hockeygott" mehr im Seeland!
    53 7 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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