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ARCHIVBILD ZUM BANKROTT DES HC RED ICE MARTIGNY --- Deception des joueurs valaisans apres la prolongation, lors du 5eme match des 1/2 finale de playoff du championnat suisse de hockey sur glace LNB, entre le HC Red Ice Martigny et le EHC Olten ce mardi 10 mars 2015 a la patinoire du Forum d'Octodure a Martigny. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Lichterlöschen in Martigny: Red Ice ist pleite. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Nach dem Aus von Martigny wird die NLB zur Weltrekord-Liga

Wieder einmal ist die vollkommene Nutzlosigkeit des Lizenzwesens im Eishockey entlarvt worden. Nun hat Spielplangeneral Willi Vögtlin einen kuriosen NLB-Modus aus dem Hut gezaubert, der dem jurassischen Hockey einen Weltrekord beschert.



Die Liga unterhält einen Papiertiger. Das sogenannte Lizenzwesen. Mit bedeutungsschwerer Miene beugen sich zahlenkundige, kluge, juristisch und buchhalterisch geschulte Männer über Papiere, beurteilen die wirtschaftliche Basis aufgrund der eingereichten Zahlen und erteilen dann den Klubs die Bewilligung, sich an der Meisterschaft zu beteiligen.

Es ist das lächerlichste Verfahren unserer Sportkultur. Denn diese Männer sehen nichts, hören nichts und verstehen nichts. Sie müssen sich blind auf Zahlen verlassen, die von den Klubs nach freiem Ermessen eingereicht werden. Sie haben keinerlei rechtliche Kompetenz, eine Öffnung der Bücher und eine Offenlegung der tatsächlichen finanziellen Verhältnisse zu verlangen. Deshalb haben sie noch nie gemerkt, wenn ein Klub in finanzielle Schieflage geraten ist.

Wie ein Schiff im tobenden Sturm

Und so ist nun Red Ice Martigny mit Lizenz pleite gegangen. Wieder einmal waren die Herren des Lizenz-Gremiums blind. Dabei wusste jeder, der sich nur am Rande mit NLB-Hockey befasste, dass Red Ice Martigny nach dem Ausstieg des russischen Investors vor einem Jahr am Ende ist. Martigny hat weder eine Fanbasis, noch eine Infrastruktur, noch ein wirtschaftliches Umfeld für die zweihöchste Spielklasse im Eishockey. Nur die Lizenz-Herren wussten es nicht, starrten auf ihre Papiere und ignorierten die Wirklichkeit. Wie eine Besatzung, die ein Schiff bei tobendem Sturm, Blitz und Donner aus dem Hafen steuert, untergeht und hinterher sagt, man habe schriftlich den Bericht erhalten, es sei schönes Wetter.

Dabei wäre alles so einfach: kontrolliert wird, ob die Saläre pünktlich bezahlt (die Liga gibt das Zahltagsdatum vor), die AHV- und Pensionskassengelder abgerechnet werden, ob Betreibungen laufen und ob ein Nachlass- oder Konkursverfahren ansteht. Um das zu überprüfen und zu erkennen, ob es in der Buchhaltung brennt, braucht es keine mandatierte Lizenzkommission. Es ist die Arbeit eines KV-Lehrlings.

Die Jurassier jubeln nach einem Tor im Eishockey Sechzehntelfinal Cupspiel zwischen dem HC Ajoie und dem HC Lausanne in der Eishalle P. Voyeboeuf in Porrentruy, am Mittwoch, 28. September 2016. 
(KEYSTONE/Stephane Gerber)

Ajoie spielt in der neuen Saison zehn Mal gegen La Chaux-de-Fonds. Bild: KEYSTONE

Sierre wäre bereit gewesen, den Platz von Martigny zu erben

Ein zusätzliches Problem ist die Mutlosigkeit der Lizenz-Apparatschiks. Sie schrecken aus Angst vor juristischen Folgen vor einer Lizenzverweigerung zurück, gewähren hundert Ausnahmen und glauben blind den eingereichten Zahlen und Versprechungen.

Liga-Manager Denis Vaucher hat sich bei der ganzen Angelegenheit keinen Orden verdient. Der freundliche Fürsprecher aus Bern hat die ganze Martigny-Geschichte schleifen lassen. Obwohl sich der Untergang seit Monaten abzeichnete, suchte er nicht nach einer Lösung. Sierre hätte nämlich als Farmteam von Servette das konkursite Red Ice ersetzen können. Servette-Manager Chris McSorley wäre dazu in der Lage gewesen, das Projekt zu stemmen. Vaucher war gegen dieses Projekt. Dabei wäre es sein Job gewesen, die Klubvertreter vom «Projekt Sierre» zu überzeugen und die Sache bei der Liga-Versammlung durchzubringen. Was aber mit viel Arbeit verbunden gewesen wäre – eine Arbeit, die schon unmittelbar nach Saisonschluss hätte beginnen müssen.

Den Untergang von Red Ice hätten die Lizenz-Dilettanten und der Liga-Manager auch nicht verhindern können. Aber sie hätten dafür sorgen können, dass Martigny per Saisonende die Lizenz entzogen wird, das «Aus» nicht erst im Sommer kommt und nun ein Ersatzteam (Sierre) bereitsteht. Nach dem Grundsatz: «Gouverner, c’est prevoir» («Gut managen bedeutet vorauschauen»). Es ist erstaunlich, dass der dynamische Verbandsdirektor Florian Kohler – er ist der Vorgesetzte von Denis Vaucher – solche Missstände noch immer duldet.

Der neue Modus

So haben wir nun in der nächsten Saison nur noch 11 NLB-Teams und einen kuriosen Modus. Viermal jeder gegen jeden ergäbe bloss 40 Spiele. Zu wenig. Fünfmal jeder gegen jeden – also 50 Spiele – ist den Klubs hingegen zu viel. Also gibt es jetzt einen Modus mit 46 Spielen für alle. Und der geht so:

Die NLB wird in vier Gruppen aufgeteilt:

Alle Teams spielen zweimal zu Hause und auswärts gegeneinander. Ergibt 40 Spiele. Zusätzlich tragen die Teams in den vier Gruppen untereinander sechs Partien (drei Heimspiele für jeden) aus – und so kommen wir auf 46 Spiele.

Ajoie und La Chaux-de-Fonds spielen neben den vier Partien im Grunddurchgang noch sechs Derbys und kommen so auch auf 46 Partien.

Ein Weltrekord, hurra! Hurra?

Das Jura-Derby wird also nächste Saison sage und schreibe zehnmal gespielt. Zehn Partien in einem Grunddurchgang – das ist neuer Weltrekord. Bisher hielten diese Rekordmarke Dynamo Weisswasser und Dynamo Berlin. Nachdem in der einstigen DDR das Eishockey wegen Chancenlosigkeit auf Medaillen nicht mehr gefördert wurde, gab es nur noch zwei Teams, die um den Titel spielten: Dynamo Weisswasser und Dynamo Berlin. Sie ermittelten den Titel jeweils in acht Direktbegegnungen – zwei weniger als jetzt Ajoie und La Chaux-de-Fonds austragen werden.

Treffen Ajoie und La Chaux-de-Fonds auch noch in den Playoffs aufeinander, sind gar 17 Derbys möglich. Wahrlich, es rockt im jurassischen Hockey!

Spielplan in zwei Wochen da

Dieser Modus hat den Vorteil, dass jederzeit ein 12. Team in die NLB aufgenommen werden kann – es kommt dann einfach in die Gruppe von Ajoie und La Chaux-de-Fonds. In jeder Runde ist eine Mannschaft spielfrei. Zusätzlich wird bei jeder Dienstagsrunde eine Partie auf den Mittwoch verschoben und vom neuen TV-Partner MySports live übertragen.

Spielplan-General Willi Vögtlin hat soeben mit seinem Mathematiker begonnen, den Spielplan auszuarbeiten. Er rechnet in zwei Wochen mit der Fertigstellung. Also doch noch vor dem Saisonstart. Immerhin.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lumina 24.06.2017 02:00
    Highlight Highlight Also nur weil Rappi jetzt ein paar Spiele mehr gegen Winti und Mostindien austrägt, stehen sie ja noch lange nicht als Qualisieger fest! (obwohl ich da natürlich nichts dagegen hätte)

    Es spielt ja trotz dem neuen "Chrüsi-Müsi" Modus, (welcher 2018/19 mit der Aufnahme von Sierre wohl wieder verworfen wird) immer noch jede Mannschaft in der Liga mehrmals gegeneinander.

    Diese Punkte, fliegen den Lakers aber wohl kaum gratis zu - so gesehen, steht der Qualisieger noch gar nicht fest - weder praktisch, noch faktisch.
  • DäPublizischt 24.06.2017 00:21
    Highlight Highlight Unglaublich, was sich da die Liga wieder einmal erlaubt hat.
    Rappi hat riesen Vorteile, was ein möglicher Qualisieg betrifft, im Jura und Oberaargau/Solothurn spielen sie die Derbys tot und die Farmteams können sich gegenseitig Punkte schenken, währenddem Thurgau und Winti, welche um die Playoffs kämpfen müssen, mit Rappi als Gegner klar im Nachteil sind.

    Aber für die UPC ist es natürlich super, so viele Derbys übertragen zu können. Dann gibt's ja quasi jede Runde eines. Hach, wie toll!
  • Gyan 23.06.2017 21:26
    Highlight Highlight Ich hätte es viel schlauer gefunden eine doppelte Hin- und Rückrunde zu spielen = 40 Spiele. Danach spielen die ersten 6 nochmals eine Runde = total 45 Spiele. Die übrigen 5 spielen ebenfalls nochmals eine Runde = total 44 Spiele. Für die ersten 6 geht es um die Klassierung für die Playoffs (Plätze 1-6). Die anderen 5 spielen um die Playoffplätze 7 und 8. Eine Zwischenrunde mit möglicher Spannung für ein Jahr...
  • Scrj1945 23.06.2017 20:58
    Highlight Highlight Wie blöd muss man eigentlich sein um so einen s****** modus zu konstruieren?! Die gruppen sind richtig mies eingeteilt. Eigentlich steht rappi schon als quali sieger fest da sich die anderen spitzenklubs die punkte selber wegnehmen. Aber die haben dann am ende der saison keine gradmesser wie langenthal und olten. (Nichts gegen winti unf thurgau. Wenigstens sind diese farmteams in einer gruppe, so muss man die nicht öfters sehen.
  • dis_Mami_het_gseit 23.06.2017 20:06
    Highlight Highlight Würde bei der Lizenzvergabe genau hingeschaut gäbe es Ambri nicht mehr. Aber da pleite sein Kult ist... Die NLA, B, C, D und F ist eine Farce. Schade um diesen tollen Sport.
    • sidthekid 23.06.2017 22:14
      Highlight Highlight Wenigstens ist die NLE noch in Ordnung 😉
  • Gyan 23.06.2017 19:27
    Highlight Highlight Und das soll nun auch noch clever sein? Mehr kann man die Meisterschaft wohl kaum verfälschen. Ist eines der drei Farmteams stärker als die anderen zwei, können sie in diesen Zusatzpartien mächtig Punkte holen. Teams wie Thurgau oder Winterthur, welche wohl um die Playoffs mitkämpfen, werden benachteiligt. Und Rappi kann im Gegensatz zu anderen Spitzenteams relativ locker Punkte holen. Ganz abgesehen davon, dass eine Derby Überdosis niemandem hilft.
  • play off 23.06.2017 18:51
    Highlight Highlight Bin ja sonst nicht gerade ein Fan von Zaugg, aber dieser Beitrag ist top!
  • play off 23.06.2017 18:50
    Highlight Highlight Hat jemand etwas anderes von diesen Pflöcken erwartet? Unfähige Sesselfurzer die auch noch zu faul sind, sich zu bewegen. Man könnte Vaucher, Kohler und co, durch ein paar Schafe ersetzen und es würde nicht schlechter werden! Aber bedeutend billiger.
  • Marshawn 23.06.2017 18:36
    Highlight Highlight Wenn ich das richtig interpretiere, gibts 7x (4x regular season, 2x Gruppen und 1x Cup) Olten gegen Langenthal. Wird teuer für die Solothurner und Berner.
  • Coliander 23.06.2017 18:34
    Highlight Highlight Die Liga heisst doch jetzt nicht mehr NLB sonder Swiss irgendwas 😅
    • play off 23.06.2017 18:52
      Highlight Highlight Swiss Chaos League!
  • Roaming212 23.06.2017 18:31
    Highlight Highlight Klaus das heisst Swiss League.....
    • Imfall 23.06.2017 20:02
      Highlight Highlight aso würkli 😂😂😂
  • samy4me 23.06.2017 18:30
    Highlight Highlight Ein weiteres Armutszeugnis für den Verband und seine Schergen. Nicht nur werden den einst heissen Derbys sämmtliche Emotionen entzogen (EHCO - SCL sieben mal plus ein mal Cup, HCC - HCA zehn mal), nein, man verfälscht mit diesem Modus zusätzlich die Meisterschaft! Rappi kommt gegen Winti und Thurgau vergleichsweise leicht zu Punkten, während sich Langenthal, Olten, Visp und auch Ajoie und der HCC eher auf Augenhöhe begegnen. Damit greift man direkt in den Kampf um die besten Ausgangspositionen für die Playoffs ein. Ich kappiere nicht wie man derart an sämtlicher Realität vorbei arbeiten kann.
    • Scrj1945 23.06.2017 21:00
      Highlight Highlight Ich bin ganz deiner meinung. Rappi steht praktisch als quali sieger fest, aber hat ende saison keinen gradmesser mehr. Die liga bosse machen wirklich alles um das B oder die swiss league klein zu halten. Es darf ja niemand aufsteigen
  • Dreitannen1934 23.06.2017 18:19
    Highlight Highlight So wahnsinnig genial sind diese Jura-Derbys nicht, wenn man zehn Begegnungen in der Regular Season gegeneinander spielt wird's langweillig. Wie wenn der EHCO gegen die Langenthaler spielt, langsam aber sicher verliert dieses Duell seinen grossen Reiz.
  • Pana 23.06.2017 18:17
    Highlight Highlight Bei allem Negativen muss man doch sagen: Dass die Farmteams vermehrt gegeneinander spielen müssen, ist eine gute Sache.
  • Lan25d 23.06.2017 18:15
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht machen so viele Derbys das Derby-feeling kaputt.

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