Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ambri’’s fans celebrate victory at the end of the preliminary round game of National League Swiss Championship 2018/19 between HC Ambri Piotta and SCL Tigers, at the Valascia Stadium in Ambri, Switzerland, Saturday, January 05, 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

In dieser Saison ist es besonders schön, ein Ambri-Fan zu sein. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Eine Reise zum Mittelpunkt der Hockey-Erde: Ambri

Der Mythos Ambri lebt wie nie zuvor im 21. Jahrhundert. Nicht allein Sieg und Niederlage machen die Faszination aus. Es ist die Art und Weise, wie Eishockey gelebt wird: Ein Spiel wirkt wie ein Rocksong.



Spätestens dann, wenn die Tribüne leise zu beben, zu schwanken beginnt, ist klar: Wir sind am Mittelpunkt der Hockey-Erde angekommen. In Ambri. In diesem verlassenen Dorf, das in einer dunklen Winternacht auf den Fremden wirkt wie eine Landschaft aus den Geschichten von John Ronald Reuel Tolkien, dem Autor von «Herr der Ringe».

Um die Seele des Eishockeys, dieses archaischen Spiels zu verstehen, sollten wir jedes Jahr mindestens einmal im tiefen Winter nach Ambri fahren. Die Reise dorthin ist wie ein Erweckungserlebnis.

abspielen

Die Fans singen «La Montanara» beim Sieg am Samstag gegen die SCL Tigers. Video: YouTube/schachner9

Auf der Autobahn durch Luzern verlässt der Reisende die Eishockeywelt, wie wir sie kennen. Die Welt der modernen Stadien, die inzwischen überall in der Welt fast gleich aussehen. Die mehr an die Abflughallen von internationalen Flughäfen als an die mythischen Kraftorte des Eishockeys mahnen.

Ein Eishockeystadion wie eine hell erleuchtete Raumstation

Die Fahrt entlang den dunklen Wassern des Vierwaldstättersees, durch das Bergland der Innerschweiz, im Schneegestöber hinauf zum Gotthard, dieser steinernen Seele der Schweiz, mit beklemmendem Gefühl durch den Tunnel unter dem Bergmassiv durch und schliesslich zur Arena durch das Dorf, das wirkt wie aus den letzten Tagen der Menschheit. Die Lampen der Strassen-und Weihnachtsbeleuchtung werfen ein kaltes Licht über den Asphalt. Aber keines der Fenster der steinernen, seelenlosen Häuser ist erleuchtet.

Diese Reise stimmt den Reisenden demütig. Er äusserst sich nur noch vorsichtig und bangend über das Schicksal, das «sein» Team nun ereilen wird. Bloss ein Narr erwartet das Spiel noch mit frivoler Siegesgewissheit. In dieser Urlandschaft wirkt die Hockey-Kultstätte Valascia wie eine hell erleuchtete Raumstation und die Gastronomieeinrichtungen drum herum wie eine hastig gezimmerte Westernstadt.

Auf dem Fussmarsch vom Dorf zum Stadion sind in der Dunkelheit die gewaltigen Berge, die hinter dem Stadion aufragen und in der Dunkelheit verschwinden, mehr zu spüren als zu sehen. Wer diese gewaltige Kulisse auf sich wirken lässt, kann verstehen, warum der Lyriker Erich Fried einmal gesagt hat: «Zu den Steinen hat einer gesagt: ‹Seid menschlich.› Die Steine haben gesagt: ‹Wir sind noch nicht hart genug.›»

Das Eishockeystadion Valascia von Ambri, am Samstag, 22. Dezember 2018, in Quinto. Heute war die Grundsteinlegung fuer das neue Stadion. Das neue Eisstadion soll im Sommer 2021 bezugsbereit sein und 7000 Zuschauern Platz bieten. Die totalen Kosten inklusive des Rueckbaus der alten Valascia werden auf 53 Millionen Franken veranschlagt. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Wo du besser lange Unterhosen anziehst: die Valascia in Ambri. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Nie war Ambri echter, ursprünglicher als in diesen Tagen

Ja, so ist das. Einmal im Jahr sollten wir bewusst die Fahrt hinauf, hinüber nach Ambri machen und auf uns wirken lassen. Für ein paar Stunden der Welt der sterilen Stadien und schönen TV-Farbbilder, der blutleeren Statistiken und Analysen entfliehen. Dann verstehen wir die Seele des Eishockeys wieder besser.

Eine Mannschaft, die hier ihre Heimat hat, kann nicht eine gewöhnliche sein. Erst recht seit sie, beinahe zu spät, wieder zu ihren Ursprüngen zurückgekehrt ist und nicht mehr versucht, so zu sein wie die Konkurrenten.

Nie war Ambri echter, ursprünglicher als in diesen Tagen im Januar 2019. Eigentlich genügt es, in knappen, dürren Worten die Zusammensetzung des ersten Sturmes zu schildern.

Ein Trio, das nur Ambri auf dem Zettel hatte

Über die linke Aussenbahn ein Österreicher, so frisch, fesch, freundlich und unkompliziert, dass dem Chronisten spontan der Text zu einem Lied über das Leben auf der Alm einfällt: «Und du weisst ja meine Hüttn und du kennst ja meine Küh, ja! Aufm Fensterl liegt der Schlüssl, geh, komm eini zu mir.» Dominic Zwerger (22), mit Vertrag bis 2020.

Ambri's player Dominic Zwerger celebrate the 3 - 1 goal, during the preliminary round game of National League Swiss Championship 2018/19 between HC Ambri Piotta and HC Lugano, at the Valscia stadium in Ambri, Switzerland, Saturday, December 08, 2018. (Keystone/Ti-Press/Samuel Golay

Zwerger: 33 Punkte in 31 Spielen. Bild: TI-PRESS

In der Mitte dirigiert ein kleiner, freundlicher, junger Mann mit magischen Händen aus dem nebelverhangenen Unterland. Aus Olten, der Stadt am grossen Fluss, wo sich die eisernen Schienenwege alle kreuzen. Marco Müller (24), mit Vertrag bis 2020.

Über die rechte Aussenbahn fliegt der «Peter Pan des Ostens», der «böhmische Blitz», ein schlaksiger, beinahe fragil wirkender junger Mann. Dominik Kubalik (23). Mit Vertrag bis 2020, aber für unsere Liga eigentlich zu gut und wahrscheinlich nächste Saison in der NHL.

Ambri's player Dominik Kubalik during the preliminary round game of National League Swiss Championship 2018/19 between HC Ambri Piotta and SCL Tigers, at the Valascia Stadium in Ambri, Switzerland, Saturday, January 05, 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Kubalik: 39 Punkte in 31 Spielen. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Kubalik führt die Liga-Skorerliste vor Zwerger an und der spielerische Taktgeber Müller folgt auf Position zwölf. Der beste Sturm der Liga. Wenn wir erklären wollen, warum Ambri die Überraschungsmannschaft der Saison geworden ist, und was Sportchef Paolo Duca besser gemacht hat als seine Berufskollegen, dann müssen wir bloss kurz schildern, wie dieses Trio zu Ambri gekommen ist.

Andere hatten halt nur telefoniert

Dominic Zwerger hat eine Schweizer Lizenz, weil er als Junior für den HC Davos gespielt hat. Dann zog er ins ferne Amerika, um dort das Hockeyhandwerk noch besser zu erlernen. Er sagt, er habe nach Abschluss seiner Lehrzeit auch von anderen Klubs Offerten gehabt. Beispielsweise von Lugano und Fribourg-Gottéron. Aber er bekam im Sommer Besuch von den Männern aus Ambri. «Sie haben mir ihre Hockey-Vision erklärt und ich dachte: Ja, das passt.» Andere hatten halt nur telefoniert.

Marco Müller hat als Junior seine finale Ausbildung beim SC Bern genossen. Dort ist er als unbrauchbar für höhere Aufgaben taxiert worden (so etwas kommt in der grössten Hockeyfirma des Landes öfters vor) und so ist er in Ambri gelandet. Er war den dortigen Talentsuchern schon lange aufgefallen. Inzwischen ist er einer der besten Schweizer Center. Vielleicht zu klein, zu fragil, um einen WM-Sturm zu dirigieren. Aber perfekt für unsere Lauf- und Tempoliga.

Lugano's player Thomas Wellinger, Lugano's goalkeeper Elvis Merzlikins, Ambri's player Marco Mueller, from left, during the regular season game of the National League Swiss Championship 2018/19 between HC Ambri Piotta and HC Lugano, at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Tuesday, November 13, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Müller: 26 Punkte in 31 Spielen. bild: keystone

Dass es Dominik Kubalik gibt, wussten die anderen Sportchefs der Liga gar nicht. Und so war es für Sportdirektor Paolo Duca gar nicht so schwierig, den tschechischen Sause- und Brauseflügel, den spektakulärsten Einzelspieler der Liga zu verpflichten.

Spieler kommen und gehen, Ambri aber bleibt bestehen

Das sind die drei Säulen der Weisheit Ambris: Eine Vision, die begeistert (und Dominic Zwerger dazu gebracht hat, nach Ambri zu kommen), der wache Geist, der die Talente im Lande erkennt und Marco Müller entdeckt hat, und schliesslich ein globales Netz von Gewährsleuten, die melden, wenn in Böhmen hinten ein Stürmer nur so über die Aussenbahnen fliegt (Dominik Kubalik).

So hat Ambri einen Vorsprung gegenüber jenen Sportchefs, die bloss in warmen Büros sitzen – einer gar unter Palmen – ein wenig herumtelefonieren und im Internet stöbern.

Luca Cereda, neuer Trainer des HC Ambri-Piotta, rechts, posiert zusammen mit Praesident Filippo Lombardi, Mitte und Sportchef Paolo Duca, links, einer Medienkonferenz des HC Ambri-Piotta in Bellinzona, am Freitag, 28. April 2017. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Baumeister des Erfolgs: Sportchef Duca (links) und Trainer Cereda (rechts) mit Präsident Lombardi. Bild: TI-PRESS

Aber zugleich erklärt uns diese erste Linie eben auch die Mühsal, in einer kargen hochalpinen Urlandschaft fernab den urbanen Zentren eine Hockeyfirma zu betreiben. Gelingt es Paolo Duca, die Verträge von Kubalik, Zwerger und Müller 2020 zu verlängern, wenn seine Berufskollegen, die in warmen Büros sitzen – einer sogar unter Palmen – ein wenig herumtelefonieren und im Internet stöbern, ihre von Milliardären geäufneten Transfer-Geldspeicher aufschliessen? Wahrscheinlich nicht. Und dann muss Ambris Sportdirektor halt wieder von vorne beginnen. Aber tief im Herzen bleibt die Zuversicht: Spieler kommen und gehen, Ambri aber bleibt bestehen.

Der Reisende muss gut planen

Die Krönung einer Reise zum Mittelpunkt der Hockeywelt – «La Montanara», das Lied der Berge – ist nicht jedem Fremden vergönnt. Es wird nämlich nur angestimmt, wenn das Heimteam siegt. Eine Fahrt nach Ambri, ohne «La Montanara» gehört zu haben, ist wie eine Reise nach Paris ohne Liebe.

Der Reisende muss also gut planen. Mit Bedacht wählt er ein Spiel aus, das Ambri wahrscheinlich gewinnen wird. Zum Beispiel eines der SCL Tigers. Und tatsächlich: Ambri triumphiert gegen die Langnauer mit 5:2. Natürlich steht der erste Sturm am Ursprung von vier der fünf Tore.

abspielen

Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

Das Spiel beginnt zurückhaltend. Ambri hat am Vorabend Lugano gedemütigt. «Wir hatten nur noch etwa 80 Prozent unserer Emotionen», wird Trainer Luca Cereda hinterher sagen.

Spieler singen mit Fans mit

Erst sind da nur ein paar vereinzelte Schüsse und Checks. Wie die ersten unsicheren Akkorde von einem Lied. Aber dann, so gegen die Mitte, braust es auf wie ein Sturm. Ambris Spiel wird gross, kräftig, mitreissend, energiegeladen wie ein Rocksong. Als kurz vor «Halbzeit» in weniger als zwei Minuten mit dem 3:1 und 4:1 die Entscheidung fällt, wird die Begeisterung körperlich spürbar: Die Tribüne beginnt leise zu schwingen. Ja, es ist wahr: Die Tribüne beginnt zu schwingen. Das «Sieges-Beben». Das gibt es in keinem anderen Stadion der Welt.

abspielen

Fans und Spieler feiern den Sieg über Langnau ausgiebig. Video: YouTube/schachner9

Und dann, ja dann kommt «La Montanara». Der Chronist denkt spontan: Ob die Spieler wohl mitsingen? Ja, sie tun es. Die Magie erfasst alle. «Ich singe mit», sagt Marco Müller. Bei der Verabschiedung von den Fans vor der «Curva Sud» spüre er noch einmal die Energieströme im Stadion. «Unsere Fans sind einfach unglaublich. Es ist, als habe man Augenkontakt, ich habe so etwas noch nie erlebt.»

Und singt der Trainer auch mit? «Nein, nie», sagt Luca Cereda. Wenn «La Montanara» ertöne, verschwinde er so schnell wie möglich in der Kabine. «Die Siegeshymne gehört den Spielern. Nicht dem Trainer.»

«Die Siegeshymne gehört den Spielern. Nicht dem Trainer.» Das ist die Bescheidenheit, die Demut, die ewige Weisheit, die hinter Ambris Grösse und Magie stecken. Gelebt von Luca Cereda, einem Sohn der Leventina. So lange diese Bescheidenheit, diese Demut und diese ewige Weisheit leben, geht Ambri nicht unter.

Tabelle der National League

Bild

tabelle: srf

Wenn Hockeyspieler im Büro arbeiten würden

abspielen

Video: Angelina Graf

Die grossen Playoff-Wenden im Schweizer Eishockey

Wie Freunde, Trainer und Lehrer Hischier erlebten: «Nico, setz dich doch mal richtig hin!»

Link zum Artikel

Plastik-Schlangen für den «Verräter»! So feindlich wurde Tavares in New York empfangen

Link zum Artikel

Hockey-Fan hämmert so lange an die Scheibe der Strafbank, bis sie zerbricht 🙈

Link zum Artikel

Warum das Hoch von Niederreiters Hurricanes niemanden überraschen dürfte

Link zum Artikel

5 Gründe, warum Nashville seine Titelträume bereits wieder begraben musste

Link zum Artikel

Spielt er bald an der Seite von Nico Hischier? So tickt US-Goldjunge Jack Hughes

Link zum Artikel

Fiala über den Trade nach Minnesota: «Nicht einfach, aber ich muss nach vorne schauen»

Link zum Artikel

Tobias Geissers Weg in die NHL führt über den Umweg der Schoggi-Stadt Hershey

Link zum Artikel

Mats Zuccarello ist jetzt ein Dallas Star – und das macht niemanden glücklich

Link zum Artikel

NHL-Nostalgie – sperrige Klappstühle, viel Papierkram und Festnetz-Telefone

Link zum Artikel

Die 8 wichtigsten Fragen und Antworten zum neuen NHL-Team in Seattle

Link zum Artikel

Meilensteine aus 100 Jahren NHL in Bildern

Link zum Artikel

So führt Columbus Topfavorit Tampa nach Strich und Faden vor

Link zum Artikel

Mirco Müller fliegt kopfvoran in die Bande: «Er ist ansprechbar und kann alles bewegen»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

30
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hockeyaddict 08.01.2019 09:28
    Highlight Highlight Der liebe Klaus... Man liebt ihn oder hasst ihn aber diese Passage: "In Ambri. In diesem verlassenen Dorf, das in einer dunklen Winternacht auf den Fremden wirkt wie eine Landschaft aus den Geschichten von John Ronald Reuel Tolkien, dem Autor von «Herr der Ringe»."
    Ein Gedicht😀
  • davej 07.01.2019 11:55
    Highlight Highlight Man hätte noch erwähnen sollen, dass Ambri auf letzte Saison, ihr Gehaltsbudget um eine Million reduziert hat. Auf diese Saison um eine weitere halbe Million. Ambri sparrt und wird besser. Andere stocken auf.
    Ps: An die Rappi Fans, die immer sagen "Wir haben kein Geld", so funktioniert es!
  • Hans_Olo 07.01.2019 09:29
    Highlight Highlight Geiler Artikel Klaus. Bin zwar auch kein Ambri Fan, aber ich drücke Ihnen die Daumen das es dieses Jahr mit den Playoffs klappt. Am besten auf kosten von Lugano.
  • kupus@kombajn 07.01.2019 08:05
    Highlight Highlight Im Herzen sind wir doch alle so ein bisschen Ambri-Fans. Vermutlich sogar die Luganesi.
    • konrad_klotz 07.01.2019 11:52
      Highlight Highlight 100% lugaNO!!!
  • CheGue 07.01.2019 06:39
    Highlight Highlight Gänsehaut beim Lesen. Danke Chlöisu!👏🏻👏🏻👏🏻👏🏻 Auch als bekennender Berner sage ich nur: Grossartig! Forza Ambri! Ambri sempre💪🏻💪🏻👍🏻👍🏻!
  • feuseltier 06.01.2019 23:12
    Highlight Highlight Es isch scho krass, sas Ambri Jahr für Jahr für Spieler holäd, wo anderi Clubs praktisch niä uf em Radar gha hend. .

    Frühner mitm Trudel, hnat etc etc.

    Mich dunkts, dass die meiste Clubs eifach seht schwachi scouts hät, was für mich es Armutszeugnis isch..

    Hut ab Ambri.

    Sempre con noi
  • Faethor 06.01.2019 21:46
    Highlight Highlight Ich bin zwar zsc fan, aber ambri hatte und hat irgendwie schon immer einen besonderen Platz in meinem Herzen
    • CheGue 07.01.2019 06:42
      Highlight Highlight Das Gleiche gilt für mich als SCB Fan. Ambri ist einfach Kult und gehört in‘s Herz!😉😉👏🏻👏🏻👏🏻👏🏻
  • Pfützentreter 06.01.2019 21:15
    Highlight Highlight Fans von Ambri sind typische Schweizer. Nur wenn sie jemanden leiden sehen, können sie richtig mitfühlen.
    Ich denke nicht im Traum daran, in dieser Kälte nur für einen überteuerten, schuldengeplagten, flitzenden schwarzen Mini-Fleck auf dem Eis extra ins Tessin zu reisen.
    Um die Einheimischen zu unterstützen? Welche Einheimischen?
    Vielleicht aus schlechtem Gewissen dem Ticino gegenüber? Schon eher!
    • mukeleven 07.01.2019 00:47
      Highlight Highlight das war wohl nicht so dein tag heute?
    • HCAP Ducky Book 07.01.2019 06:58
      Highlight Highlight Eben ein Pfützentreter... der am Hockeymatch Cüpli trinkt und Popcorn isst.
      Ich fahre jeweils 2 1/4 Stunden ins Tessin. In guten wie in schlechten Zeiten. Saisonkarteninhaber von änet dem Gotthard. Per se der nächste NLA Club wäre 20 Minuten von Zuhause entfernt.
    • davej 07.01.2019 11:49
      Highlight Highlight Ja die armen Rappi Fans. Ein Verein, der alles verkauft hat.
      - Vereinsfarben
      -Vereinslogo
      -Vereinsname ( Lakers )
      -Stadion Name
  • Lucernefan 06.01.2019 21:10
    Highlight Highlight danke herr zaugg! toller artikel, der die faszination ambri treffend beschreibt
  • Mikki_71 06.01.2019 20:40
    Highlight Highlight Ambri scheint ungebrochen als Mythos gehandelt zu werden.

    Dabei hält sich Ambri an keine Abmachung oder Vorgabe - und alle schauen zu, respektive weg: begonnen bei den Sicherheitsvorkehrungen, die seit Jahren mangelhaft sind, bis hin zu nicht bezahlten, gesetzlich festgelegten Versicherungsbeiträgen für die Spieler, offenbar ein Gentlemans Delikt für Clubs mit Sonderbehandlung, oder der nie gebauten Halle (man stelle sich dieselbe Situation bei Langnau vor...)

    Und der Verband schaut zu - und vor allem weg.

    Ambri ist symptomatisch für das, was im Verband passiert.
    • Bergler19 06.01.2019 21:14
      Highlight Highlight Rappi Fan und frustriert dass Ambri dieses Jahr nicht Ligaquali spielt? ;-)
    • sidthekid 06.01.2019 21:35
      Highlight Highlight Ambri macht diese Saison so ziemlich alles richtig. Aber ja, deine Punkte darf man durchaus auch mal ansprechen. So sehr ich die Hockeynostalgie in der Leventina auch schätze, ich denke nicht, dass ein anderes Team mit der selben Infrastruktur die Spielberechtigung für die NLA erhalten würde.
    • Mia_san_mia 06.01.2019 22:01
      Highlight Highlight @Bergler: Wieso sollte das ein Problem sein. Ich bin Rappi-Fan, aber finde es geil, dass Ambri mal oben ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tikkanen 06.01.2019 19:00
    Highlight Highlight ...poetischer Bericht Chlöisu👍🏻Auch wir begeben uns seit vielen Jahren jeweils im Herbst nach Ambri um dem Gastspiel der Hockeymaschine beizuwohnen. Allerdings fahren wir wenn immer möglich via Susten und Andermatt auf den Gotthardpass und dann nach Airolo hinunter. In Andermatt gibt’s den Apero🍺, unter den gestrengen Augen Suworow‘s ein Glas Weissen und sind wir in Airolo angekommen genehmigen wir uns Merlot und Pizza im Beizli neben dem Büetzerdenkmal😊Dann auf in die Lotterhalle, was gibt es schöneres als zum Warmup mit knorrigen Urnern ein Pris und Prost mit feinem Eichhof😋
    Hopp Bärn🐻
  • salamandre 06.01.2019 18:50
    Highlight Highlight Ich war nie ein Ambri Fan, aber ich wünsch denen nur das Beste.
    Schön zu lesen danke.
  • Basubonus 06.01.2019 18:42
    Highlight Highlight Amen
  • glnb 06.01.2019 18:30
    Highlight Highlight GRANDE Ambri!
  • 2sel 06.01.2019 18:26
    Highlight Highlight Obwohl ich nicht so Fan von Zaugg bin, diesmal ein grossartiger Artikel!
  • Der Siebner 06.01.2019 18:23
    Highlight Highlight Brillianter Artikel Eismeister - grosses Kino
  • MyPersonalSenf 06.01.2019 17:46
    Highlight Highlight Schön gesagt, einmal im Jahr sollte jeder mal in die Valascia.. man versteht dies nämlich nur, wenn man es selber mal erlebt hat.. für mich persönlich ist es jedesmal eine Art „nach Hause kommen“. Ich hoffe dieses Jahr wird mit Playoffs und vielleicht noch mehr gekrönt!

Ambris letzter grosser Tanz in der besten Saison seit dem Wiederaufstieg

Die beste Saison seit dem Wiederaufstieg von 1985 ist für Ambri nach der 1:2-Niederlage in Biel zu Ende. Biel steht im Halbfinale. Und trotzdem gibt es für Ambri eine gute Nachricht: Luca Cereda wird seinen «Lehrlings-Vertrag» nicht auflösen.

Die Armen lernen auch ohne Musik zu tanzen. Dieses alte Sprichwort gilt auch für ein grosses Ambri. Die Leventiner tanzten den letzten Tanz der Saison. Ohne die Musik des Ruhmes.

Die Hoffnung nach dem 1:0 durch Noele Trisconi (5. Minute) währt nicht lange genug. Weniger als drei Minuten später trifft Damien Brunner zum Ausgleich. Bevor seine Mitstreiter nervös werden. Und als wieder Noele Trisconi trifft, versagen die Schiedsrichter kurz vor der ersten Pause seiner erneuten Heldentat nach …

Artikel lesen
Link zum Artikel