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Chris McSorley, Trainer von Servette, beim ersten Playoff-Halbfinalspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem Geneve-Servette HC am Donnerstag, 27. Maerz 2014, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Chris McSorley: Wenn er so tobt, dann steht es nicht gut um sein Servette. Bild: KEYSTONE

Vor 4. Halbfinalspiel

Eismeister Zaugg

Chris McSorley zwischen General und kanadischer Karikatur

Servette-General Chris McSorley zeigt schon wieder Nerven. Die ZSC Lions führen 2:1 und können sich nur noch selber besiegen. 



Kluge Bauern brauchen keinen Wetterbericht. Aus der Flughöhe der Schwalben, der Tonlage des abendlichen Vogelgesanges oder der Dichte des Haarkleides ihres Hofhundes sie zuverlässiger das kurz- und langfristige Wetter herauslesen. 

Genauso ist es in Zeiten der Playoffs mit Servette. Es braucht keine Statistiken und Videostudien, um die Verfassung der Mannschaft zu ergründen. Es reicht, das Verhalten von Chris McSorley zu studieren. 

Servette-Coach Chris McSorley im dritten Playoff-Halbfinalspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem Geneve-Servette HC am Dienstag, 1. April 2014, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

McSorley der Feuerkopf. Bild: KEYSTONE

Wenn das Charisma des feuerköpfigen Nordamerikaners seine Mannschaft wärmt wie ein Kaminfeuer, dann ist Gefahr für die Gegner im Anzug. So war es beispielsweise beim Spengler Cup. Chris McSorley war freundlich, ausgeglichen und hatte nichts zu kritisieren. Weil er wusste, dass ein Sieg möglich ist. So war es weitgehend auch noch im Viertelfinal gegen Lugano. Er war sicher, dass er gegen Luganos Trainer-Zauberlehrling Patrick Fischer nicht verlieren würde. 

McSorley versucht sich auf Nebenschauplätzen

Nun haben wir im Halbfinale gegen die ZSC Lions eine neue Ausgangslage. Und Chris McSorley wird unruhig. Er ahnt, dass es gegen die Zürcher unter normalen Umständen nicht reicht. Deshalb inszenierte er nach der 2:6-Niederlage in Zürich wieder einmal ein lächerliches Theater. Wenn an der sportlichen Hauptfront eine Niederlage droht, dann kann es hilfreich sein, zur Entlastung Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen. Er bejammerte das Verhalten der ZSC-Stürmer beim Bully. Diese verschaffen sich, so schwadronierte der grosse Servette-Zampano, auf illegale Art und Weise Vorteile. Und wurde in der Sache doch tatsächlich bei Schiedsrichter-Chef Reto Bertolotti vorstellig. 

Es ist also wieder soweit. Chris McSorley verliert die Nerven und der Untergang von Servette hat begonnen. Wenn die ZSC Lions diese Serie jetzt noch verlieren, dann ist das eine bittere Schmach. Sie können sich nur noch durch Arroganz selber besiegen. 

Die Frage ist natürlich, warum sich der Perfektionist Chris McSorley in der entscheidenden Phase der Meisterschaft immer wieder in der Rolle des Rumpelstilzchens lächerlich macht. 

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McSorley erkennt, wenn taktisch und spielerisch nichts mehr möglich ist

Chris McSorley ist eben durch und durch ein Kanadier. Man kann Chris McSorley zwar aus Kanada herausnehmen – aber nicht den Kanadier aus Chris McSorley. Zu dieser Mentalität gehört, alles für den Sieg zu tun. Einerseits durch die Beachtung aller Details in der Vorbereitung und im Spiel – und andererseits ist es wichtig, nach aussen zu demonstrieren, dass man sich nichts bieten lässt und alles, wirklich alles tut, um eine Partie oder eine Serie zu gewinnen. 

Wenn das taktisch und spielerisch nicht mehr möglich ist – und Chris McSorley ist der erste, der erkennt, wenn eine Sache verloren ist – dann bleibt nur das Zündeln mit den Emotionen. Am besten mit dem Beschwören des frankophonen Patriotismus: «Wir armen Welschen gegen die bösen Deutschschweizer.» Nichts eignet sich besser dafür als Klagen über die mit den reichen Deutschschweizern unter einer Decke steckenden Schiedsrichtern. Jetzt tolerieren die ja gar noch illegales Verhalten der ZSC-Stürmer beim Bully. Skandal! 

Servette-Coach Chris McSorley im dritten Playoff-Halbfinalspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem Geneve-Servette HC am Dienstag, 1. April 2014, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Klagen gegen Schiedsrichter, welche die Deutschschweizer Klubs bevorteilen gehört zu den Lieblingsausreden von McSorley. Bild: KEYSTONE

Emotionen als Stärke – aber auch Schwäche

Dieses totale Engagement ist Chris McSorleys Stärke. Sie hat es ihm ermöglicht, Servette zum erfolgreichsten Sportunternehmen des Welschlandes zu machen. Dieses totale Engagement ist aber zugleich seine Schwäche. Bis heute fehlt ihm die Coolness für die alles entscheidenden Spiele. Auch deshalb ist er bisher am Schluss immer gescheitert. 

Chris McSorley ist eben beides: Das Musterbeispiel eines charismatischen nordamerikanischen Sportmanagers und -Trainers. Aber eben auch die leicht durchschaubare Karikatur eines nordamerikanischen Sportmanagers und -Trainers. Er hat mir einmal so eindringlich dargelegt, warum Servette in einer von Deutschschweizern dominierten Liga nicht Meister werden dürfe, dass ich sicher bin: Chris McSorley glaubt den Unsinn, den er erzählt, selber. Unvergessen seine Verschwörungstheorien während der Viertelfinalserie im letzten Frühjahr gegen den SC Bern. Servette verlor trotz einer 3:1-Führung. 

29.03.2014; Genf ; Eishockey NLA Playoff - HC Genf Servette - ZSC Lions;  Trainer Marc Crawford (ZSC )  (Alain Grosclaude/freshfocus)

Marc Crawford darf die Serie gegen Servette nicht mehr verlieren. Bild: Alain Grosclaude

Wie ein Clown, der nicht lustig ist

Um es etwas bösartig zu sagen: Chris McSorley wirkt in Extremsituationen wie ein Clown, der nicht lustig ist. Es wäre für ZSC-Cheftrainer und Stanley-Cup-Sieger Marc Crawford eine bittere Schmach, gegen einen Clown eine Playoffserie zu verlieren. 

watson tickert heute Abend das vierte Halbfinal-Spiel zwischen Servette und den ZSC Lions ab 19.45 Uhr live.

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    Alle Leser-Kommentare
  • ZSC Fan 03.04.2014 12:53
    Highlight Highlight Sorry, der Eismeister hat völlig recht. Es geht in diesem Artikel auch nicht darum, ob die Schönwettertruppe aus Oerlikon heute Abend gewinnt. Jedes Play-Off-Spiel ist ein neues Spiel und somit ist heute jeder Ausgang möglich, wir sind schliesslich im Halbfinal. Es geht in diesem Artikel in erster Linie um das Verhalten von McSorley. Im Übrigen waren diese Saison die Schönwetterspieler schon verdammt erfolgreich! Lieber Spieler, die schön und erfolgreich, als rumpelhaft und erfolglos sind!

    Im letzten Spiel schwatze McSorley vor dem letzten Drittel auf die Schiedsrichter ein, nachher minutenlang auf den Linienrichter, der das Pech hatte, sich jeweils an der blaue Linie vor der Servette-Bank positionieren zu müssen. Offenbar hat er sich darüber Beschwerde, dass sich der Zett mit regelwidrigen Pullis einen Vorteil verschafft hätte, aber sicher nicht, dass viele versteckte Fouls und klare Stocklegen von Servette ungeahnt blieben. Er sollte lieber seine Energie dazu nutzen, die Mannschaft zu coachen! Dazu Regel 551

    551 - BELEIDIGUNG VON SPIEL-OFFIZIELLEN UND UNSPORTLICHES VERHALTEN DURCH TEAM-OFFIZIELLE

    a) Wenn irgendeinTeam-Offizieller,
    1. sich gegenüber einem Spiel-Offiziellen oder irgend einer Person einer obszönen, fluchenden, beleidigenden Sprache bedient, oder
    2. irgend wie einen Spiel-Offiziellen behindert, oder
    3. mit einem Stock oder einem Gegenstand zu irgend einem Zeitpunkt an die Bande schlägt, verursacht er gegen sein Team eine: Kleine Bankstrafe (2’)

    b) Wenn er seine Widersetzlichkeit fortsetzt, oder sich irgend eines Fehlverhaltens schuldig macht, erhält er eine: Spieldauer- Disziplinarstrafe (SPD)

    c) Ein Team-Offizieller, der sich rassistisch äussert, oder jemanden ethnisch verunglimpft, erhält eine: Spieldauer- Disziplinarstrafe (SPD)

    d) Wenn irgendeinTeam-Offizieller,
    1. einen Spiel-Offiziellen festhält oder schlägt, oder
    2. den geordneten Spielverlauf beeinträchtigt, verspottet, lächerlich macht, oder
    3. sich gegenüber einem Spiel-Offiziellen oder irgend einer Person einer obszönen Gestik bedient, oder
    4. einen Spiel-Offiziellen anspuckt, erhält eine: Matchstrafe (MS)

    e) Wirft ein erkennbarer Team-Offizieller einen Stock, oder irgendeinen Gegenstand von der Spielerbank auf die Eisfläche, erhält er eine: Spieldauer- Disziplinarstrafe (SPD) und sein Team erhält zusätzlich eine: Kleine Bankstrafe (2’)

    f) Wirft ein nicht erkennbarer Team-Offizieller einen Stock, oder irgend einen Gegenstand von der Spielerbank auf die Eisfläche, erhält sein Team eine: Kleine Bankstrafe (2’)

    In den Regelinterpretationen steht zu Regel 550 (gilt analog zu Regel 551):
    1) Spiel-Offizielle müssen zu keiner Zeit mündliche Beleidigungen akzeptieren. Ein persönlicher Kommentar/Beleidigung gegen einen Spiel-Offiziellen zu irgendeinem Zeitpunkt muss mit einer Disziplinarstrafe bestraft werden.

    Zusätzlich unter Regel 551:
    2) Ein Trainer kann keine Disziplinarstrafe erhalten.
    3) Die einem Schiedsrichter zur Verfügung stehenden Wahlmöglichkeiten zur Verhängung von Strafen gegen Mannschafts-Offizielle sind: Kleine Bankstrafe, Kleine Bankstrafe plus Spieldauer- Disziplinarstrafe, Spieldauer-Disziplinarstrafe oder Matchstrafe.

    Darauf geht klar hervor, das McSorley schon des öfteren eine kleine Bankstrafe verdient hätte (wie übrigens auch andere Trainer in der NLA). Reklamieren gilt als Unsportlichkeit. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel sich Schiedsrichter in dieser Beziehung gefallen lassen. Diese Grosszügigkeit lassen die Schiedsrichter nur wallten, damit das Klima nicht noch mehr mehr angeheizt wird, was für die Qualität der Schiedsrichter spricht. Es gibt keine fehlerfrei pfeifende Schiedsrichter, das gehört zum Sport. Wenn ein Spieler am Fernseher einen Schiedsrichter lächerlich macht, wird er bestraft, das gleiche sollte für Trainer gelten. Ein Profi-Trainer, der solchen Mist rauslässt, hat im Spitzeneishockey nichts verloren!!! Da ist mir der dieser aalglatte "Teppichverkäufer" aus Oerlikon lieber.

    Mit dieser Art verunsichert ein Trainer seine Mannschaf
    • Reto Fehr 03.04.2014 13:31
      Highlight Highlight Wow, der längste Kommentar in der Geschichte von watson. Und gut ist er auch noch. Danke, ZSC Fan.
    • BOSELLI 03.04.2014 13:41
      Highlight Highlight Er hat sicherlich nicht unrecht wenn er dies anspricht wegen Verpuffung seiner Energie etc.....fact ist aber auch...das duc in seinem statement gesagt hat....dass er vor einem Jahr genau andersrum geschrieben hat und Mc Sorbets Taten damals gutgeheissen hat!
    • ZSC Fan 03.04.2014 18:27
      Highlight Highlight @rüfi

      Danke für den Hinweis. Habe Kenntnisse von dieser Geschichte, habe sie aber nicht verfolgt, da ich sie lächerlich fand. Kann also da nicht mitreden.

      Der Eismeister Zaugg schreibt provokative Artikel, die Provokationen sind aber durchaus fundiert. Nun, grundsätzlich ist McSorley ein cooler Typ, der nun mal das Eishockey lebt wie kein zweiter (früher war es Cadieux, vielleicht heute auch Kevin Schläfer). Er ist zudem ein tüchtiger Geschäftsmann und ein riesiges Schlitzohr und er kennt den Hockey. Es ist auch erstaunlich, was er aus Genf gemacht hat und wie es ihm immer wieder gelingt, Superspieler in die Schweiz zu holen. Ich respektiere auch die Emotionen und zum Teil seine Mätzchen, welche aber kontraproduktiv sind. Es gehört halt zu Mc Sorley, besonders wenn er sieht, dass es schwierig wird, einen Gegner auszuschalten (was nicht heisst, das der ZSC die Serie schon gewonnen hat. Alle Mannschaften im Halbfinal können Hockey spielen!). wenn er die Geschichte mit den Bullies so weiter zieht, dann macht er sich zum Clown, das hat er nicht nötig! Auch Felix Hollenstein hat im Hallenstadion gegen den ZSC ununterbrocheneren im letzten Drittel gegen die Schiedsrichter gewettert. Dadurch wurde Kloten völlig verunsichert und kassierte voll 7 sec vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer. Unnötig!

      Das Genfer-System ist typisch kanadisch: Mit Tempo alle vor das gegnerische Tor, den Gegner überrumpeln und den Rebkund versenken, ein paar Tore vorlegen und dann hinten dicht machen. In Kanada funktioniert dieses System aufgrund der schmäleren Eisfelder. Auch gegen Lugano hat es funktioniert und es kann auch heute gegen den ZSC funktionieren, besonders da Flüeler oft Pucks nach vorne abprallen lässt.

      Servette spielt mit einem Verteidiger auf Höhe des Anspielpunktes im Angriffsdrittel, mit dem anderen ebenfalls dort oder 2-3m vor der blauen Linie. Dieses Spiel ist gegen die läuferisch starken Zürcher sehr gefährlich. Im letzten Spiel gab es oft 3 zu 2, 3 zu 1 oder gar 4 zu 1 Situationen. Ich glaube daher nicht, dass dieses System von Genf über 7 Spiele erfolgreich sein kann. Der Eismeister sieht das auch so und McSorley, der Eishockey im Blut hat, weiss es haargenau! Nur wenn Genf nicht so spielt, haben sie eh keine Chancen gegen den ZSC.
  • BOSELLI 03.04.2014 11:48
    Highlight Highlight Chloisus fähnchen dreht wiedermal in eine andere windrichtung.....schlagen die genfer heute die schönwettertruppe aus oerlikon wirds dann wieder gedreht dass es zur aktuellen lage passt
  • Staal 03.04.2014 11:04
    Highlight Highlight Mir ist Mc Sorley immernoch sympathischer als Trainer als dieser aalglatte "Teppichverkäufer" Trainer vom Z$C.
    Allez Servette!
  • ZSC Fan 03.04.2014 10:14
    Highlight Highlight scharfsinnig und hervorragend beobachtet!

    Trotzdem, die Polenta ist für den Zett noch nicht gegessen. Wenn die Konzentration nachläset und man nicht bei der Sache ist (wie im letzten Drittel letzten Dienstag), ist Servette gefährlich. die Mätzchen von McSorley sind bekannt, für die Mannschaft aber völlig kontraproduktiv, denn das Theater überträgt sich auf die Mannschaft. Kloten könnte da auch noch lernen.

    Trotzdem glaube ich, das der Zett die Serie siegreich beenden wird, den die Spielweise von Servette mit ihrem (zu) offensiven Spiel kommt dem ZSC entgegen.
  • Duc 03.04.2014 09:23
    Highlight Highlight «Chris McSorley glaubt den Unsinn, den er erzählt, selber. Unvergessen seine Verschwörungstheorien während der Viertelfinalserie im letzten Frühjahr gegen den SC Bern. Servette verlor trotz einer 3:1-Führung.»

    Ja, Herr Zaugg. Und wenn ich mich richtig erinnere, haben Sie und die ganze Medienschar wacker mitgespielt, in diesen Verschwörungstheorien-Playoffs...
    • flursen70 03.04.2014 19:39
      Highlight Highlight Das ist ganz genau der Unterschied: erzählt McS seine Verschwörungstheorien gegen den verhassten SCB, passt es der Hockeyschweiz und den Medienleuten in den Kram und sie fantasieren eifrig mit. Erzählt er es in einer Serie gegen den Z, wird er in die Pfanne gehauen.

      Völlig zurecht übrigens. Nur hätte man dies nach dem unwürdigen Schauspiel von McS letztes Jahr bereits bemerken können. Einfach schade, dass er sich so seine Verdienste um den GSHC jeweils gleich selber zunichte macht. Gruss aus Bern.

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