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Berns Andre Heim, rechts, im Duell mit Servettes Simon Le Coultre im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und Genf-Servette HC, am Samstag, 11. Januar 2020, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider).

Servette setzt auf ein junges Team – und denkt damit an die eigene Zukunft. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Der SCB, Servette und die Wiederholung der grossen Hockey-Revolution von 1979

Die Titelverteidigung ist dank einem starken Torhüter nach wie vor möglich. Der SC Bern hat Servette im Schach gehalten. Aber die Zeit können die Berner nicht mehr anhalten. Die grosse Hockey-Revolution wird sie überrollen.



Prognosen sind schwierig. Vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Wir haben den SCB diese Saison noch einmal ganz vorne und Servette ganz hinten in der Tabelle erwartet. Servette wird im Januar 2020 um die Tabellenführung und der SCB um den letzten Playoff-Platz ringen? Das schien unmöglich, ja geradezu absurd.

Und jetzt, im Blick zurück hat alles seine Logik. Servette ist die Revolution geglückt. Revolution? Ja, es ist eine Revolution. Mit einer Besonderheit: In der Regel müssen bei einem Umbruch der Chef und meist auch der Sportdirektor von Bord. «House Cleaning» nennen die Nordamerikaner diesen Prozess. Alle müssen gehen, die in der Sportabteilung etwas zu sagen hatten. So wie in Davos. Die mehr als 20 Jahre dauernde «Ära Arno Del Curto» ist bereits vorbei und vergessen. Der HCD steht ein gutes Jahr nach dem Abgang seines Kulttrainers und den Playouts schon wieder in der Spitzengruppe der Liga. Mit einem neuen Trainer, neuen Assistenten und einem neuen Sportdirektor.

«Wir haben sehr viel in den Nachwuchs investiert, um unsere Zukunft abzusichern.»

In Genf hatte Chris McSorley (58) eine noch stärkere Position als Arno Del Curto (63) in Davos. Neben allen Cheffunktionen im Sportbereich hatte er – anders als Arno Del Curto – auch den Tresor-Schlüssel im Sack und war Mitbesitzer des Klubs. Ein Neuanfang bei Servette, aber mit Chris McSorley? Unmöglich. Aber das Unmögliche ist aus drei Gründen doch möglich geworden: Mit einem Vertrag bis 2024 ist Chris McSorley anders als Arno Del Curto alleine aus finanziellen Gründen unentlassbar (Arno Del Curto ging sogar freiwillig). Zweitens: Chris McSorley ist tatsächlich fähig, «nur» Sportdirektor zu sein und so hat Servette das Glück, dass seine enorme Hockeykompetenz erhalten bleibt. Drittens: Der Kanadier hatte die Revolution vorbereitet.

Der Bau einer neuen Arena mit entsprechenden wirtschaftlichen Möglichkeiten ist in Genf in absehbarer Zeit nicht möglich. Als mit dem russischen Rohstoffmilliardär Gennadi Timtschenko auch noch der wichtigste Mäzen aussteigt, ist letzte Saison in den lokalen Medien sogar über einen möglichen Konkurs spekuliert worden. Chris McSorley sagt rückblickend, er habe schon vor fünf Jahren geahnt, dass das Geld knapp werden könnte. Schlauerweise hat er seine Anteile am Unternehmen verkauft und im Gegenzug seinen Rentenvertrag bis 2024 mit den neuen Besitzern ausgehandelt. Und nun trägt sein Konzept Früchte: «Wir haben sehr viel in den Nachwuchs investiert, um unsere Zukunft abzusichern. Meine Rechnung ist einfach: Wenn wir sehr gute Torhüter und Ausländer haben, dann ist es möglich, die Mannschaft mit Nachwuchsspielern zu ergänzen und mit einem tieferen Budget zu finanzieren. Die entscheidende Frage war: Würden die Jungen auf Anhieb mithalten können?»

ARCHIV - ZUR VERPFLICHTUNG VON CHRIS MCSORLEY ZUM TRAINER VON GENF, AM DIENSTAG, 03. APRIL 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDE ARCHIVBILDER ZUR VERFUEGUNG ---- Geneve-Servette's Head coach Chris McSorley looks on his players, during the game of National League A (NLA) Swiss Championship between Geneve-Servette HC and HC Biel-Bienne, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Friday, December 9, 2016. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Sein Vertrag läuft bis 2024: Chris McSorley. Bild: KEYSTONE

Sie können. Gegen den SCB setzte Trainer Patrick Emond (55) nicht weniger als sieben Spieler ein, die 22 oder jünger sind und damit ein Drittel der Mannschaft ausmachen. Darunter mit Roger Karrer (22), Marco Miranda (21) auch zwei, die von den ZSC Lions geholt worden sind. Alles Spieler, die unter Kari Jalonen beim SCB nicht zum Zuge kämen.

Das grösste Wunder ist allerdings, dass sich der machtbewusste Chris McSorley auf die Position des Sportdirektors zurückgezogen hat, seinem Trainer nicht dreinredet, nicht mehr die Kabine aufsucht und sich auch nicht über die Medien einmischt. Ein solcher Rückzug eines charismatischen Bandengenerals, der mehr als ein Jahrzehnt lang (er kam 2001 nach Genf) alle Macht in Händen gehalten hat, ist äusserst selten. Er erklärt es mit Sinn für Selbstironie so: «Ich habe jetzt den besten Job, den es gibt: Spielen wir gut, rühmen alle die guten Ausländer und die guten Transfers, für die ich verantwortlich bin, spielen wir nicht gut, wird der Coach kritisiert…» Und gut verdiene er ja auch noch.

Le coach du club genevois, Patrick Emond, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League LNA, entre le Geneve Servette HC et le SC Bern, SCB, ce vendredi 10 janvier 2020 a la patinoire des Vernets a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Patrick Emond (im Bild) war für Chris McSorley klarer Wunschkandidat für den Cheftrainer-Posten. Bild: KEYSTONE

Die tiefere Wahrheit ist die, dass Chris McSorley gar keine andere Wahl hatte. Die neuen Besitzer – die Rolex-Stiftung – hat seine Absetzung und das Sparprogramm durchgesetzt. Aber dass der Kanadier die Zurückstufung hinnimmt und konstruktiv umsetzt – das ist wahrlich ein Wunder. Er sagt, für ihn sei klar gewesen, dass der Trainer der Elite-Junioren der perfekte Coach für diese verjüngte Mannschaft sei. «Er kennt diese Spieler.» Und so ist Patrick Emond ohne jede Erfahrung mit einer Profimannschaft Cheftrainer geworden. U 20-Nationaltrainer Christian Wohlwend war zwar auch nach Genf gereist, um sich beim Verwaltungsrat vorzustellen. «Aber das hatte keine Bedeutung. Patrick Emond war von allem Anfang an unser Mann und ich hatte das letzte Wort bei der Trainerwahl.» Christian Wohlwend coacht nun den HC Davos. Das ist gut so.

Der Unterschied im Auftreten zwischen dem alten und neuen Servette-Trainer könnte grösser nicht sein. Ein Kritiker hat noch im letzten Herbst fabuliert, Patrick Emond habe weniger Charisma als Chris McSorleys Hauskatze. Nun, das stimmt. Er ist ein freundlicher, bescheidener Mann und spricht mit leiser Stimme. In Bern trägt er sogar noch die Jacke mit dem Logo der Nachwuchsabteilung («die andere ist in der Wäsche»). Aber es ist zu spüren: Dieser Mann ist auf einer Mission. «Wir wussten von allem Anfang an, dass es schwierig sein würde. Als wir kurz vor dem Saisonstart gegen Düsseldorf 0:5 verloren, da kamen bei mir schon einige Bedenken auf. Als wir dann im Cup ohne unsere Ausländer einzusetzen, gegen Saastal 12:0 gewannen, da dachte ich: Okay, versuchen wir es. Uns bleibt so oder so nichts anderes, als einfach Spiel für Spiel zu nehmen. Das war so am Saisonanfang und das bleibt auch jetzt so.» Das Hier und Jetzt, die Gegenwart wird gelebt. Und was ihm auch hilft: Er ist Kanadier und jeder im Klub weiss, dass hinter ihm Chris McSorley steht. Und mit ihm legt sich keiner an.

Chris McSorley sagt, warum die Rechnung aufgegangen ist: «Wir haben das stärkste Torhüter-Duo der Liga. So steht uns in jedem Spiel ein Goalie zur Verfügung, der uns eine Chance gibt, ein Spiel zu gewinnen. Wir haben vier sehr gute Ausländer und die Routiniers und die Jungen kommen miteinander aus.» Die Liga ist so ausgeglichen, dass die Ausländer eine entscheidende Rolle spielen. Zum Vergleich: Bei Servette haben vier ausländische Feldspieler bisher 110 Skorerpunkte produziert. Beim SCB vier bloss 80.

Berns, Headcoach Kari Jalonen, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem SC Bern, am Freitag 15. November 2019 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Kari Jalonen setzt beim SCB auf die Routiniers – Junge erhalten kaum Eiszeit. Bild: KEYSTONE

Die Verjüngung ist ein interessanter Faktor: Mit 24,97 Jahren hat Servette die jüngste Mannschaft der Liga und der SCB mit 28,48 Jahren eine der ältesten der Liga. Da die jüngsten von Trainer Kari Jalonen (60) sowieso keine oder kaum Eiszeit erhalten, ist es eigentlich die älteste. Noch vor zwei Jahren lag das Durchschnittsalter bei Servette bei 26,41 und beim SCB bei 28,11. Servette ist also jünger und erfolgreicher, der SCB älter und im Laufe dieser Saison weniger erfolgreich geworden.

Kann sich Servette vorne halten? Chris McSorley macht eine interessante Rechnung auf: «Wir müssten eigentlich dazu in der Lage sein, die jungen Spieler noch etwa fünf Jahre zu halten und in dieser Zeit können wir noch besser werden.»

Und warum ist die Rede von der grossen Hockey-Revolution von 1979? Der SC Bern und Servette mahnen an die NHL-Revolution, die 1979 beginnt: Die Edmonton Oilers und Wayne Gretzky kommen in die NHL und das Jahrzehnt des «Firewagon Hockey» beginnt. 1984 stürzen die Oilers die Dynastie der New York Islanders, die viermal hintereinander den Stanley Cup gewonnen hatten (1980, 1981, 1982, 1983). Nie war die NHL spektakulärer und offensiv produktiver als in den 1980er Jahren und noch heute sind viele der Ansicht, das Spiel sei nie besser gewesen als in diesen Jahren des «Firewagon Hockey». Dieser Einschätzung kann ich nur zustimmen.

Wayne Gretzky

Der junge Wayne Gretzky – eine Legende im Hockey. Bild: _icon_hockey

Der SC Bern (drei Titel in vier Jahren) mahnt durchaus an diese ruhmreichen Islanders. Und Servette ein wenig an die jungen, wilden Oilers (aber halt ohne einen Spieler wie Wayne Gretzky). Und weil noch nie ein Team aus dem Westen den Stanley Cup geholt hatte, wurden die Oilers anfänglich von den Titanen des Ostens nicht ernst genommen. So wie jetzt bei uns die Teams aus dem Westen niemand so richtig ernst nimmt. Noch nie seit der Einführung der Playoffs (1985/86) ist der Titel weiter westlich als bis Bern vergeben worden.

Die direkte Konfrontation des Hockeys von gestern mit dem Hockey der Gegenwart und von morgen hat zwischen dem SC Bern und Servette noch keine Entscheidung gebracht: Der SCB hat am Freitag in Genf 1:2 verloren und am Samstag in Bern 3:2 gewonnen. Die Playoffs sind immer noch möglich.

Aber die Revolution wird den SCB überrollen. Der Meister versucht die Zeit anzuhalten, verlängert mit den Oldies die Verträge und hat bereits mit Trainer Kari Jalonen bis Ende der nächsten Saison prolongiert. Ein charismatischer Bandengeneral, der auf Taktik und Erfahrung setzt («Schablonen-Hockey») und Tag für Tag nur am Resultat und nicht an einer Weiterentwicklung interessiert ist. Durchaus wie eine finnische Antwort auf Al Arbour, dem Architekten der ruhmreichen New York Islanders. Der SCB, so wie er jetzt aufgestellt worden ist, kann nur noch mit «Antik-Hockey» erfolgreich sein.

Aber nicht nur Servette spielt inzwischen das Eishockey von heute und morgen. Gleich die ersten vier der Tabelle (Zug, Servette, Davos, die ZSC Lions) plus Biel und Ambri tun es und setzen mit jungen, dynamischen Teams konsequent auf gut strukturiertes «Firewagon Hockey». Sie werden den SCB in den nächsten zwei Jahren überrollen.

Die Islanders haben nach der Entthronung von 1984 nie mehr einen Titel geholt. So arg wird es den SCB nicht treffen. Irgendwann wird SCB-General und Mitbesitzer Marc Lüthi merken, dass nicht einmal er die Zeit anzuhalten vermag.

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    Alle Leser-Kommentare
  • marciboy 14.01.2020 16:44
    Highlight Highlight Die Hassliebe zwischen Klaus und dem SCB ist doch sehr amüsant. Bezüglich jungen Spielern immer über den SCB herziehen, wie wenn das der einzige Hockeyverein ist welcher nicht zwei Blöcke eigene Junioren spielen lässt. Zum Beispiel was Zug und ZSC (mit Farmteams) einkaufen kann man sich fragen wo sind die Jungs aus der SL? Auch Davos setzt kaum auf eigene Junioren (um eigen zu sein sollte man auf der Stufe Novizen in dem Verein gespielt haben)! Denke so schlecht siehts beim SCB nächste Saison doch nicht aus (Heim, Burren, Wüthrich, Henauer und 2x Gerber) und die sind eigen!!
  • bärn 13.01.2020 17:17
    Highlight Highlight immerhin habe ich in den letzten spielen von scb beobachten können dass das unsägliche "scheibe in das drittel des gegners knallen und dann mal schauen" aufgehört hat, resp. massiv zurückgegangen ist. das war echt die hölle... mittlerweile kann man sogar ein angriffsaufbau mit kontrollierter scheibe und system über die blaue linie beobachten... woww...
  • ironmike 13.01.2020 14:04
    Highlight Highlight persönlich glaube ich dass der SCB in den nächsten Jahren merken wird welchen Fehler man gemacht hat und dass andere Mannschaft vor allem langfristig denken. die jungen Spieler haben ja beim SCB null Chancen daher werden diese in die SL oder zu anderen Vereinen in der NL abwandern. Genf hat erkannt dass die Mannschaft zu alt war und hat die Saurier wie Bezina und Rubin ausgemustert und durch jungen wie Smirnovs und LeCoultre ersetzt und dies zahlt sich auch da sich diese für Ihren Verein einsetzen.
    • MARC AUREL 13.01.2020 16:55
      Highlight Highlight Ironmike, der SCB hatte schon immer eher ein altes Team in den letzten 10 Jahren und trotzdem haben sie ziemlich viele Titeln gewonnen... daher glaube ich nicht daran...
  • Rock'n'Rohrbi 13.01.2020 13:19
    Highlight Highlight Wie sieht dann die Revolution auf lange Sicht aus? Bin genau so begeistert der jungen Wilden und ihrer Rolle in unser höchsten Spielklasse. Fischer kann mit der Zunge schnalzen. Aber wie lange bleiben uns diese erhalten? Das Ausland, sprich Übersee lockt wahnsinnig. Hoffmann als stay at home und Nussbaumer als comebacker sind sicher die Ausnahme.
    Bei den Torhüter hat schon eingesetzt was auch bei den Feldspielern immer tragender wird. Viel Aufwand und Geld für die Vereine, welche dann stolz sein dürfen auf ihre in der NHL aber weiterhin Zweitgardeschweizer und gute Ausländer brauchen.
  • Tikkanen 13.01.2020 08:00
    Highlight Highlight ...also der Vergleich 80er Oilers und Servette ist arg. Schlussamänd fehlen hierzu den Genfern nebst Gretzky auch ein Leader wie Messier, ein Zauberer wie Coffey, ein Scharfschütze wie Kurri, ein Monster wie Semenko und eine Wand wie Fuhr. Und allen Unkenrufen zum Trotz ist der "bejahrte" SCB nach wie vor Titelverteidiger und mit 5 Meistertiteln in der letzten Dekade nach wie vor das sportliche Mass der Dinge hierzulande. In Sachen Organisation, Umfeld und Fans ist Bern gar die europäische #1, vereinfacht Europas Hockeyhauptstadt ohne jedes Anzeichen eines Niedergangs!!

    Item, Schweizermeister
    • Eiswalzer 13.01.2020 08:31
      Highlight Highlight In Sachen Organisation und Umfeld die europäische Nummer 1? Aber auch nur, wenn man von Europa gar nichts kennt😂😂😂
    • Pablo Escobar 13.01.2020 08:42
      Highlight Highlight Freust du dich auf die Playouts?
    • Joel Luchs 13.01.2020 09:46
      Highlight Highlight du hast die Gänsefüsschen bei "Fans" vergessen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • marak 13.01.2020 07:38
    Highlight Highlight Das Zusammenhalten der Mannschaft ist entscheidend. Die Konstellation "Guter Nachwuchs inkl. Trainer Trainer integrieren" gibt es nicht jeden Tag. Für den Meistertitel wird es dieses Jahr kaum reichen. Playoff ist was ganz anderes. Das mussten auch die "jungen" Oilers lernen. Oder Detroit in den 90ern.
  • fools garden 13.01.2020 07:26
    Highlight Highlight Über die ruhmreiche Vergangenheit sind schon verschiedene Klubs gestolpert, auf der Kehrseite scheint es unglaublich schwer eine Meisterschaft zu gewinnen, wenn man noch nicht weiss wie das geht. Servette trau ich das aber durchaus zu.
  • Chatzegrat Godi 13.01.2020 06:40
    Highlight Highlight Opa Jalonen‘s Coaching ist von vorgestern und die Ausführungen unseres prominenten Zambonidrivers stimmen mit vielen Meinungen von SCB - Fans überein!
    • MARC AUREL 13.01.2020 10:36
      Highlight Highlight Ja klar von vorgestern...😂 Deswegen haben sie ja mit Jalonen 2 Meisterschaften gewonnen... es gibt kein vorgestern oder heute... was zählt ist ein Game Plan und die Spieler die es konsequent umsetzen!
    • mukeleven 13.01.2020 12:42
      Highlight Highlight warum setzt ihr es denn nicht konsequent um @aurel?
    • MARC AUREL 13.01.2020 16:48
      Highlight Highlight Muki, ich setze es nicht um.. die Spieler müssen es! Wieso es nicht konsequent umgesetzt wird müsste man die Spieler fragen aber es sieht um einiges besser aus als noch vor ein paar Wochen mit 7- 8 Niederlagen am Stück!
  • Hoscheho 2049 13.01.2020 06:38
    Highlight Highlight Spannender Vergleich, und das Beispiel Genf freut mich persönlich, auch wenn sie in der Deutschschweiz nicht die Strahlkraft haben wie andere Vereine. Die konsequente Politik auf junge zu setzen wird sich nicht zuletzt positiv auf die Nationalmannschaft auswirken. Wo alle etwas davon haben, und ein weiterer Schritt sein wird, den Unterschied zu den Top 6 Ländern zu verkleinern! Chapeaux🤠
  • saugoof 13.01.2020 05:49
    Highlight Highlight "Prognosen sind schwierig. Vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen." Goldig!
  • mukeleven 13.01.2020 04:57
    Highlight Highlight ob das tikkanen auch so sieht?
    item... 👀

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