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Enttaeuschte Klotener im siebten Eishockey Spiel der Ligaqualifikation der National League zwischen dem EHC Kloten und den SC Rapperswil-Jona Lakers, am Mittwoch, 25. April 2018, in der Swiss Arena in Kloten. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Enttäuschte Klotener Spieler nach dem Abstieg in die Zweitklassigkeit. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

«Goodbye Kloten» – ein trauriger, aber auch ein guter Tag für unser Hockey

Nach 56 Jahren ist Lichterlöschen im Schluefweg. Der EHC Kloten steigt erstmals in der Klubgeschichte ab und wird durch die SC Rapperswil-Jona Lakers ersetzt. Das ist gut so.



Die älteste NLA-Hockeykultur ist nicht mehr. Am 25. April 2018 ist die NLA-Geschichte des EHC Kloten nach 56 Jahren zu Ende gegangen. Und noch dramatischer: 2014 im Playoff-Final gegen die ZSC Lions, 2018 Abstieg. Noch nie ist ein Eishockeyunternehmen sportlich so schnell und so gründlich ruiniert worden.

Der Abstieg ist besiegelt:

Dieser 25. April 2018 ist also ein trauriger Tag für unser Hockey. Kloten ist ein wichtiger Teil der Schweizer Hockeykultur. Während Jahrzehnten hat die «Klotener Schule» unser Hockey geprägt. Das Lauf- und Tempohockey helvetischer Prägung, das uns 2013 bis in den WM-Final gebracht hat, ist im Kern das Produkt des Klotener Einflusses auf die Entwicklung unseres Hockeys.

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Die Highlights von Spiel 7 zwischen Kloten und Rappi. Video: YouTube/MySports

1962 sind die Klotener in die NLA aufgestiegen und sie haben sich jeder Veränderung erfolgreich angepasst, ja immer wieder als Trendsetter die sportliche und politische Entwicklung unseres Hockeys geprägt. Weil der EHC Kloten mehr war als einfach ein Verein oder ein Sportunternehmen.

Der EHC Kloten war im besten Wortsinne ein Stück Hockeykultur. Getragen von unzähligen Helferinnen und Helfern. Von Eltern, die ihre Kids zum Hockey gebracht haben. Von Spielern, die nach dem Rücktritt ihrem Klub treu geblieben sind und ihr Wissen an die nächste Generation weitergegeben haben. Von Funktionären, die dafür gesorgt haben, dass Kloten sportlich «funktioniert». Wenn ein Klub wie der EHC Kloten absteigt, dann ist das ein trauriger, ein sehr trauriger, ein tieftrauriger Tag für unser Hockey.

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Das traurige Interview mit Matthias Bieber. Video: YouTube/MySports

Aber es ist eben auch ein guter Tag. Klotens Untergang zeigt uns nämlich, dass die ungeschriebenen Gesetze des Eishockeys immer noch gelten. Kloten ist nicht das Opfer von äusseren Einflüssen, Zeitläufen oder Entwicklungen geworden, die es nicht beeinflussen konnte. Kloten ist das Opfer seiner Führung geworden.

Fehlende emotionale Bindung

Um Klotens Untergang zu verstehen, müssen wir etwas weiter zurückgehen. Am Anfang steht der Irrtum, Kloten müsse ein Spitzenteam sein. So geht Präsident Jürg Bircher im Frühjahr 2012 nach zwei verlorenen Finals in drei Jahren das Geld aus.

Eine Rückkehr zur Bescheidenheit wie in Langnau oder wie diese Saison in Ambri wäre jederzeit möglich und machbar gewesen. Und alle Ausreden, in Kloten sei es nicht möglich, ein NLA-Unternehmen zu alimentieren, sind ganz einfach lächerlich. Wenn es im oberen Emmental, in der mit Abstand strukturschwächsten Region der Schweiz, möglich ist, NLA-Eishockey zu finanzieren, dann ist das auch im Glatttal, in einer der reichsten Industrieregionen der Welt, möglich. Allerdings nur mit einem Präsidenten, der in der Region vernetzt und verankert ist und ein Gespür für den Sport hat. Mit einer Integrationsfigur.

Aber nach Jürg Bircher ist Kloten nur in die Hände von Männern geraten, die für die lokale Wirtschaft, für die freiwilligen Helferinnen und Helfer und für die Spieler im Grunde nichts als Verachtung übrig haben. Ohne emotionale Bindung zum Sport. Zum Dorf. Zum Verein. Zur Basis. Zum Volk. Zum Zuschauer. Zum Kunden. Ohne Verständnis für den Sport.

ARCHIV - ZUR GERICHTLICHEN AUSEINANDERSETZUNG ZWISCHEN PHILIPPE GAYDOUL UND DEM EHC KLOTEN STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Kloten Flyers Investor Philippe Gaydoul spricht anlaesslich der Generalversammlung der Kloten Flyers am Montag, 20. August 2012 in Kloten. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Philippe Gaydoul wollte mit Kloten an die gloriose Zeit der 90er-Jahre anknüpfen. Bild: KEYSTONE

Den Anfang macht ab 2012 der Milliardär Philippe Gaydoul. Unvergessen bleibt ein Bild aus dem Frühjahr 2014. Kloten spielt gegen die ZSC Lions im Finale um den Titel (und verliert die Serie 0:4). Neben der Arena ist ein VIP-Zelt aufgebaut. Protzig. Demonstrativ abgesichert von Operetten-Sicherheitspersonal in schwarzen Anzügen. Wie Schiesshunde passen sie auf, dass sich ja keiner aus dem gewöhnlichen Volk in diese Champagner-Tränke verirrt.

Besser ist die Arroganz der Führung selten demonstriert worden. Es ist ein Zeichen für Grössenwahn und für die Abnabelung von der Basis. Und für die Verachtung der Leute, die diesen Klub aufgebaut und über Jahrzehnte mit Engagement, Begeisterung, Kompetenz und Herzblut gehegt und gepflegt haben.

Nach Philippe Gaydoul kommt Bill Gallacher. Dieser nordamerikanische Hockey-Imperialist hat für Klotens Hockeykultur nie viel mehr übrig als Verachtung. Er steigt bereits nach einem Jahr wieder aus. Aber der sportliche Kern ist bis zu diesem Zeitpunkt intakt geblieben.

Lehmanns Sparkurs erledigt Kloten

Zum Verhängnis wird Kloten erst die Übernahme durch Präsident Hans-Ulrich Lehmann im Frühjahr 2016. Klotens neuer Besitzer hat die richtige Strategie. Aber er kann sie nicht erfolgreich umsetzen. Er will richtigerweise den Weg zurück zur Bescheidenheit gehen. Aber er kann diesen Sparkurs nicht glaubwürdig nach innen und nach aussen «verkaufen» und die Basis auf den neuen Kurs einschwören. Er verordnet ihn einfach arrogant von oben nach unten. Er ignoriert alle Ratschläge von erfahrenen Kennern aus den eigenen Reihen und feuert schliesslich gar noch den Sportchef.

Als erfolgreicher Unternehmer weiss er, wie man so etwas macht. Basta. Vier Ausländer? Drei genügen auch. Ein Sportchef? Brauchen wir nicht. Die Spieler für sich gewinnen, ihr Ego ein wenig pflegen? Ach was, die sollen den Mund halten und ihren Job machen.

Der neue Besitzer des EHC Kloten Hans-Ulrich Lehmann spricht an der Medienkonferenz, aufgenommen am Montag, 2. Mai 2016, in Glattfelden. Der Zuercher Unternehmer Hans-Ulrich Lehmann hat sich mit den bisherigen Eigentuemern des Traditionsklubs, der nordamerikanischen Gruppe

Hans-Ulrich Lehmann hat Kloten einen zu rigiden Sparkurs auferlegt. Bild: KEYSTONE

Unter Hans-Ulrich Lehmann hat Kloten diese Saison seine sportliche Seele und Identität verloren und ist ein Hockey-Krämerladen geworden. Wem es möglich war, zu gehen, der hat seine Zukunft längst an einem anderen Ort geregelt und manch einer hat sich in die innere Emigration zurückgezogen. Klotens Hockeykultur ist im Laufe dieser Saison zerfallen. Und so ganz nebenbei hat Kevin Schläpfer erst einmal seine Trainer-Karriere ruiniert. Er war zu naiv, um Hans-Ulrich Lehmann rechtzeitig zu durchschauen.

Hat Kloten einen Plan B?

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Kloten-Präsident Lehmann kündigt für heute 14 Uhr eine Pressekonferenz an. Video: YouTube/MySports

Die lokale Wirtschaft mobilisieren!

Noch ist Kloten nicht ganz verloren. Ein Wiederaufstieg wie bei den SCL Tigers und den Rapperswil-Jona Lakers ist nicht unmöglich. Aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, sich zum EHC Kloten zu bekennen. Die einzige Lösung ist eine Gruppe lokaler Unternehmer, die das Unternehmen von Hans-Ulrich Lehmann übernehmen und es verstehen, die lokale Wirtschaft zu mobilisieren. Mit Hans-Ulrich Lehmann gibt es keine Rückkehr. Mit ihm hat Kloten höchstens noch eine Zukunft als Farmteam der Lakers und mittelfristig eher in der MySports League als in der Swiss League.

Der 25. April, der Tag, an dem Kloten nach 56 Jahren seinen Platz in der höchsten Liga räumen musste, ist ein guter Tag für unser Hockey, weil sportliche Misswirtschaft bestraft worden ist. Es ist das Zeichen einer starken Hockeykultur, wenn jene scheitern, die zu arrogant sind, um diese Hockeykultur zu respektieren und zu verstehen.

Es ist auch ein guter Tag für unser Hockey, weil mit den Rapperswil-Jona Lakers ein Hockeyunternehmen mit dem Aufstieg belohnt worden ist, das alles richtig gemacht hat. Das nach dem Abstieg seine Identität und seine Seele wiedergefunden hat.

Die Rapperswil-Jona Lakers werden eine Bereicherung für die NLA sein. Der EHC Kloten wäre unter der aktuellen Führung in der höchsten Liga nur noch ein Operetten-Klub zwischen Lächerlichkeit und Ärgernis.

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
77Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Siro97 26.04.2018 19:49
    Highlight Highlight Es gilt jetzt vorwärts zu schauen. Was passiert ist, ist passiert. Jetzt gilt,alle zusammen am gleichen Strick ziehen. Nur so hat man eine Zukunft .ich finde, Hollenstein als Sportchef zurück an Bord zu holen, ist eine gute Sache. #jetzt erst rächt
  • mad_aleister 26.04.2018 13:44
    Highlight Highlight ...ich kanns immer noch nicht glauben! es ist tatsache... und dass obwohl ich nach dem 5. spiel wirklich zweifelte!

    nun neben all der freude habe ich eine kleine angst. und zwar vor grössenwahn! rappi soll nicht vergessen wo es her kommt und sich genau gleich für die nlb einsetzen wie zuvor. denn diese liga hat soviel mehr zu bieten als die meisten denken! das wird nun auch kloten am eigenen leib erfahren.

    und jetzt schönen sommer allen zusammen. hat spass gemacht!
  • Samuel Wüest 26.04.2018 11:55
    Highlight Highlight Bravo Rappi!!! Gratuliere!!!
  • Wendy Elizabeth Mueller 26.04.2018 11:44
    Highlight Highlight Wir werden den sofortigen Wiederaufstieg schaffen. Da habe ich keine grossen Zweifel.
    • bullygoal45 26.04.2018 12:01
      Highlight Highlight Ich wünsch euch viel Nerven und Energie mit unseren alten Freunden Hazen/Devos 🤓🤓

    • Paia87 26.04.2018 12:30
      Highlight Highlight Abgestiegen aber noch immer auf dem hohen Ross oder was?
      Die Swiss League ist kein Zuckerschlecken und aufzusteigen ist um einiges schwieriger als abzusteigen! 😜
    • zsalizäme 26.04.2018 12:57
      Highlight Highlight @Wendy Elizabeth Mueller
      Und genau wegen dieser Überheblichkeit wird es eben nicht klappen.
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  • TruchaConCebolla 26.04.2018 11:20
    Highlight Highlight Leider wahr.
  • helmut 26.04.2018 10:48
    Highlight Highlight Gemeindeversammlung Kloten 2018, Traktandum 4: Rechnung 2019, Budgetposten 4.3.1: Umgestaltung sämtlicher Kreisel
  • superzonk 26.04.2018 10:41
    Highlight Highlight Treffende Analyse, welche den Niedergang des Vereins über die letzten Jahre schildert. Es ist für die Fans zu bedenken, dass dieser schrittweise Niedergang nur mitzuerleben war, weil sich immer noch jemand fand, der sein Geld einbrachte. Dass sie allesamt keine Heilsbringer waren, ist sicher so. Aber ohne diese Geldgeber - die sich auch harte Kritik gefallen lassen müssen - wäre der Klub schon länger Geschichte. Jetzt ist es immerhin die Swiss League. Demut ist nun die wichtigste Grundlage für Fans und Verein. Sonst marschieren weitere Vereine an Kloten vorbei.
  • miarkei 26.04.2018 10:14
    Highlight Highlight Mein gott, der abstieg ist kein weltuntergang. Jetzt kann der verein sich wieder richtig aufstellen, die strukturen ordnen und so den aufstieg anpeilen. Am besten noch in einer finaziell gut aufgestellten position. Ich denke kloten tut das nur gut.
  • Frances Ryder 26.04.2018 10:06
    Highlight Highlight Das wichtigste Ereignis haben Sie nicht erwähnt. Die Unstrukturierung der Saisonkarte durch die Amerikanischen Investoren, nach deren die Playoffs nicht mehr in der Saisonkarte inbegriffen waren und das Ganze so dargestellt wurde, als würde man den Fans einen gefallen tun. Einer Menge alteingessener Fans ist dabei engültig der Kragen geplatzt und wenn ich mich recht erinnere, gabs in der darauffolgenden Saison fast 1'000 weniger Saisonkartenbesitzer.
  • Hockrates 26.04.2018 10:00
    Highlight Highlight 2014 im Final, 2018 abgestiegen.

    Das geht auch schneller: Davos war 1986 im Final und 1989 abgestiegen.
  • Bruno Wüthrich 26.04.2018 09:46
    Highlight Highlight Ein Abstieg verursacht Weltuntergangsstimmung. Fans verspüren nur noch Leere. Dabei ist der Verein statt die Nr. 12 der Schweiz einfach nur noch die Nr. 13, und die Gegner werden andere. Jetzt freuen sich halt die «Glögglifrösche» von Visp wie Spitzbuben darauf, die Absteiger in ihre Einzelteile zu zerlegen.
    Der EHC Kloten wurde von seinen letzten vier Präsidenten in den Abgrund geritten. Unter Philippe Gaydoul auch moralisch, weil der Milliardär drei Millionen AHV-Schulden nicht bezahlte und trotzdem wieder ein Spitzenteam wollte. Damit vernichtete er viele Sympathien für diesen Klub.
  • kupus@kombajn 26.04.2018 09:30
    Highlight Highlight Mir wird jetzt heute Morgen langsam bewusst, was der Abstieg bedeutet. Wenn man fast 40 Jahre lang ein erfolgreiches Team in der obersten Liga angefeuert hat und das von einem Moment auf den anderen weg ist, ist das schon verdammt heftig. Da bleibt schon eine grosse Leere zurück. Und für meinen kleinen Sohn tut es mir leid. Er spielt bei den Young Flyers, und kaum hat er das Fansein für sich entdeckt, steigt seine Team ab.

    Mein Dank an Zaugg, dass er hier auch festhält, wie wichtig der EHC Kloten für das Schweizer Eishockey war. Ich glaube, dessen sind sich viele überhaupt nicht bewusst.
    • Eifach öpis 26.04.2018 10:45
      Highlight Highlight Der ZSC soll auch eine ganz gute Juniorenabteiling haben😉
    • aby 26.04.2018 10:48
      Highlight Highlight mit Betonung auf WAR...!
    • arconite 26.04.2018 11:00
      Highlight Highlight Ich kann mir die Leere vorstellen und beneide Euch nicht.. aber Kopf hoch :)

      Aus Deinem Kommentar geht nicht hervor wie alt Dein kleiner Sohn ist, denke aber dass die Freude am Fan-Sein nicht dadurch getrübt sein sollte, ob sein Team in der NLA. oder NLB spielt. Ich durfte diese Saison die Freude erleben, wie die Bambinis und Piccolos bei den Spielen Ihres 3. Liga Teams "mitgefant" haben, und am Ende den Aufstieg in die 2. Liga feiern konnten. Die Spieler dieses Teams sind ihre Helden.

      Auch Dein Sohn wird wieder jubeln, spätestens beim nächsten Tor wenn er wieder auf dem Eis steht :).

    Weitere Antworten anzeigen
  • David Ruppolo 26.04.2018 09:29
    Highlight Highlight Bin selten gleicher Meinung wie KZ, doch hier stimmt's mal - ausser in Bezug auf Rappi. Wenn die gegen ein so schwaches Kloten SO KNAPP gewinnen, hab ich so meine Zweifel ob sie "eine Bereicherung" für die NLA sein werden - und übrigens KZ - Farmklub für Rappi darf gern sonst ein Klub sein - für Kloten wäre das ist einfach nur ein No-Go (sehr Vornehm formuliert).
    • kupus@kombajn 26.04.2018 10:01
      Highlight Highlight Rappi wird sich doch auf nächste Saison hin verstärken, Mensch! So, wie jeder bisherige Aufsteiger.
    • Lumina 26.04.2018 10:34
      Highlight Highlight Sehe ich genau so.

      Die Lakers sind über 3 B-Jahre hinweg zu einer vorbildlichen Einheit geworden und haben (teilweise sogar mit Kantersiegen) alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt.

      Verdammt, nicht mal der SCB oder die ZSC Lions hatten, trotz aller Pokalsiege und Meistertitel in deren Klubgeschichte, jemals eine Perfect Season (mit unter 100 kassierten Toren!)

      Aber kaum ist dieses unglaublich erstarkte Rappi, welches für all seine Triümphe in diesem Jahr so hart gekämpft hat wie kein Zweiter Klub, wieder oben, gibts von allen „A-Fans“ wieder nur Mimimi - schämt euch dafür.

      Go Lakers!

    • IchSageNichts 26.04.2018 10:41
      Highlight Highlight Das es heute Leute gibt, welche die Welt immer noch so statisch betrachten erschreckt mich... Aktion und Reaktion sind wohl Fremdwörter für diese. Alles ist dynamisch Sport, Politik, Wirtschaft, soziales Umfeld...
      Machen die das im Beruf und im gesellschaftlichen Leben auch so, dann sehe ich wirklich schwarz für die immer schneller drehende Welt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freilos 26.04.2018 09:26
    Highlight Highlight Wer ist eigentlich der Nachfolger von Kloten als das Team mit der längsten Ligazugehörigkeit?
    • kupus@kombajn 26.04.2018 10:00
      Highlight Highlight Fribourg
    • David Ruppolo 26.04.2018 15:00
      Highlight Highlight Fribourg wird das in ca 20 Jahren werden - solange werden sie noch brauchen, um den Rekord von Kloten zu egalisieren. Bis dahin bleibt Kloten der Klub, der am längsten ununterbrochen in der NLA (in ihrer jeweiligen Benamsung) gewesen ist...
    • kupus@kombajn 26.04.2018 15:12
      Highlight Highlight @David Ruppolo: 18 Jahre wird Fribourg brauchen, um genau zu sein. Aber ich glaube, Avalanche89 meinte, wer von den aktuellen NL-Clubs der dienstälteste ist.
  • aby 26.04.2018 09:19
    Highlight Highlight Für mich war Kloten seit diesen unsäglichen Verbandsfilz-Ausnahme-Goodwill-Aktionen nur noch ein Ärgernis! Es gibt doch noch so etwas wie „Gerechtigkeit“ und es wurde geerntet, was gesät wurde...
    Bin gespannt und hoffe, dass sich Rappi im Oberhaus auch wirklich neu präsentiert und das Looserimage definitiv los geworden ist.
    By by Klöten, lasst euch Zeit mit dem Aufstieg!
    • Rumpelstilzchen 26.04.2018 11:33
      Highlight Highlight Ein konkretes Beispiel bitte und nicht immer diese Lüge verbreiten. Der Verband hat weder Schulden erlassen noch spezielle Regeln aufgestellt. Einmal hatte der Verein bestimmte Vorlagen respektive musste Unterlagen nachreichen. Dies mussten viele andere Vereine (teils mehrmals) auch schon.
    • Paia87 26.04.2018 12:22
      Highlight Highlight eeehhhmmm, dem EHC Kloten gewährte man mehrere Fristverlängerungen um das nötige Geld aufzutreiben. Regeltechnisch hätten sie damals vor Gaydoul nie und nimmer eine Lizenz erhalten dürfen. Der Verband drückte da mehr als nur ein Auge zu. Hingegen (ich glaube es war im gleichen Jahr) liess man die Hutwil Falcons nicht in die NLB aufsteigen, da man gewisse Papiere ein paar Tage zu spät einsendete!
      Das sind keine Lügen, sondern Fakten!
    • Rumpelstilzchen 26.04.2018 13:23
      Highlight Highlight Papiere zu spät einsenden und um eine Fristverlängerung bitten sind 2 paar Schuhe. Ist wie bei der Steuererklärung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Real John Doe 26.04.2018 09:13
    Highlight Highlight Eigentlich bin ich ganz froh für Kloten sind sie jetzt runter und haben nicht noch den Ligaerhalt geschafft. Nominell verlieren sie die ersten beiden Blöcke und haben bisher einzig Spieler aus der Nati B verpflichtet sowie Helbling. Ob der nun kommt, weiss ich nicht. Sie wären einfach nicht konkurrenzfähig gewesen nächste Saison.

    Jetzt sofort damit beginnen die Weichen für einen Neuanfang zu stellen (ob mit oder ohne HUL). Das es klappen kann, haben die Tigers und die Lakers vorgemacht.
    • Kuba 26.04.2018 10:20
      Highlight Highlight Helbling ist jetzt genau da wo er hingehört ;) Für die NLA reicht das schon lange nicht mehr.
  • Achilles 26.04.2018 09:10
    Highlight Highlight "Die Rapperswil-Jona Lakers werden eine Bereicherung für die NLA sein"

    Klaus Zaugg? echt jetzt? von dir? wow...
    • zsalizäme 26.04.2018 12:56
      Highlight Highlight Das will ich auch erst noch sehen. Rappi spielte gutes Hockey in der Swiss League. Ob sie dies auch in der National League schaffen, wird sich zeigen. ich hoffe es für die Attraktivität der Liga, leicht wird dies allerdings ganz und gar nicht.
  • Selbst-Verantwortin 26.04.2018 08:54
    Highlight Highlight Hr. Lehmann Schuld zu geben, ist billig. Es gab ja niemand anderen, der bereit war das Risiko einzugehen. Ohne ihn wäre Kloten liquidiert worden oder pleite und ganz verschwunden.
    Dankbarkeit in Krisen zeigt den wahren Kern von Menschen.
    • goldmandli 26.04.2018 09:38
      Highlight Highlight Finde ich auch. Vor 2 Jahren wurde er für seinen Sparkurs und Rückkehr zu den Wurzeln bejubelt und jetzt sucht man eben einen Sündenbock. Er hat Fehler gemacht, aber er hatte wohl bestimmt gute Intentionen.
    • kupus@kombajn 26.04.2018 10:28
      Highlight Highlight Mit mangelnder Dankbarkeit hat das doch nichts zu tun. Wenn jemand etwas Gutes getan hat, darf man ihn für Schlechtes nicht kritisieren? Wenn mir einer etwas schenkt, soll ich auf alle Ewigkeit dankbar sein, auch wenn er mir danach die Fresse poliert hat?

      Es mag sein, dass er Kloten vor dem finanziellen Ruin bewahrt hat (dafür danke). Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er der Hauptverantwortliche für den sportlichen Ruin ist (dafür Kritik). Er hätte der Retter im Hintergrund bleiben sollen. Stattdessen hat er 'ne Menge Porzellan zerschlagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moudi 26.04.2018 08:48
    Highlight Highlight Perfekt auf den Punkt gebracht!
    Sportliche Gerechtigkeit!
    Eben doch Karma!
  • Guzmaniac 26.04.2018 08:43
    Highlight Highlight lebbe geht weida, auch im B!
    Wir kommen wieder zurück, irgendwann, in 5 oder 10 Jahren...oder so!

    EHC
    • Moudi 26.04.2018 09:02
      Highlight Highlight Wir brauchten 13! Jahre!
      Finde es gut seid ihr abgestiegen aus mehreren gründen..
      Aber so eine lange Verbannung im B wünsche ich euch doch nicht!
      Das ihr sportlich einen Neustart anstrebt!
      Viel Glück!
  • Banana Joe 26.04.2018 08:43
    Highlight Highlight Selten mit KZ einer Meinung. Aber selbst als Klotenfan seit 22 Jahre muss man eingestehen: Rappi verdient aufgestiegen! Jetzt muss einfach dieser Lehmann weg und fähige Leute müssen den Club wieder auf Vordermann bringen! - Blau/Wiis/Rot bis zum Tod
    • Hockrates 26.04.2018 10:20
      Highlight Highlight Kannst dich ja bewerben. Bring am besten auch etwas Geld mit.
    • Banana Joe 26.04.2018 11:36
      Highlight Highlight Mach ich und schlage dich als neuen Präsidenten vor, dann ist der Posten des Comedians wieder adäquat besetzt.
  • N. Y. P. D. 26.04.2018 08:40
    Highlight Highlight Stimmt von A - Z.

    Nur einen Einwand.

    Klar, der Lehmann hat alles in Grund und Boden geritten. Und ein Neuanfang gent nur ohne diesen uneinsichtigen, beratungsresistenten Menschen.

    Vermutlich wird er heute um 14 Uhr Platz machen für einen Neuanfang. Feiern muss man ihn deswegen aber nicht. Nachdem er den Schluefweg in Schutt und Asche gelegt hat, hat er einfach keinen Bock mehr, seinen eigenen (sorry) Saustall wieder auf Vordermann zu bringen.
  • Zaungast 26.04.2018 08:34
    Highlight Highlight Kloten - HSV - GC...
    • Leckerbissen 26.04.2018 10:03
      Highlight Highlight Forget it. GC geht nicht runter, nicht dieses Jahr, nicht nächstes Jahr sondern NIE, verstanden? NIE
    • Nick Tamer 26.04.2018 10:38
      Highlight Highlight Das isch Super League vom Rekormeister, weisch du überhaupt um was es da gaht? Läck du mir hey

Heinz Ehlers, der letzte Marxist des Schweizer Eishockeys

Biel rauscht mit begeisterndem Tempohockey gegen die SCL Tigers in eine spektakuläre Niederlage. Hat es schon mal vor, während und nach einem Spiel der Qualifikation so viel zu reden gegeben? Nein, seit Jahren nicht mehr.

Zwei Zahlen sagen uns, dass sich ein Drama abgespielt haben muss: 36:18. Mit diesem Torschussverhältnis hat Biel gegen Langnau 2:5 verloren. Noch verrückter: Im Schlussdrittel dominiert Biel zu Land, zu Wasser und in der Luft mit 17:7 Torschüssen und verliert diesen Abschnitt 0:3.

Aber es rockt auch neben dem Eis. Vor und nach dem grossen Spiel.

Die Partie ist vorbei. Fast alle Zuschauerinnen und Zuschauer haben die Arena verlassen. Die Schiedsrichter und die Spieler sind in den Kabinengängen …

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