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Tigers Chris DiDomenico, links, im Kampf um den Puck gegen Oltens Christopher Bagnoud, rechts, waehrend dem ersten Spiel im Playoff Final der NLB, zwischen den SCL Tigers und dem EHC Olten am Dienstag, 17. Maerz 2015, in der Ilfishalle Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Kann Olten die SCL Tigers im NLB-Final noch ins Straucheln bringen? Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Im NLB-Final spricht nun alles für Langnau – doch kein Drachentöter ist unverwundbar 

Langnau gewinnt in Olten 4:1, gleicht den NLB-Final zum 1:1 aus und ist nun klarer Favorit. Doch wie jede scheinbar übermächtige Sagengestalt haben die Tigers eine Schwachstelle.



War dieser zweite NLB-Final wirklich ein Spiel der zweithöchsten Spielklasse? Wenn wir die Qualität dieser Partie aufgrund des Tempos, der Intensität, der taktischen Intelligenz und Disziplin bewerten, dann kommen wir zum Schluss: dieses Niveau haben durchschnittliche NLA-Partien im November auch.

Tigers Julien Bonnet, links, und Marco Truttmann von Olten, rechts, kaempfen um den Puck, beim zweite Spiel im Playoff Final der NLB, zwischen den EHC Olten und dem SCL Tigers, am Freitag, 20. Maerz 2015, in der Eishalle Kleinholz in Olten. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Die SCL Tigers und Olten liefern sich im NLB-Final ein hochstehendes Duell. Bild: KEYSTONE

Das sind keine guten Aussichten für den Verlierer der NLA-Playouts. Ob nun Olten oder die SCL Tigers die NLB gewinnen – eines steht fest: Es wird keine Operetten-Ligaqualifikation wie in den letzten Jahren mit Langenthal oder Visp (2011, 2012, 2014). Es wird im Stechen um den letzten NLA-Platz so eng wie 2009 und 2010. Als Biel gegen Lausanne sieben Spiele brauchte um sich zu retten. Oder wie 2013 zwischen Lausanne und den SCL Tigers. Damals verloren die Langnauer ihren Platz in der höchsten Liga.

Fast alles spricht für Langnau

Die SCL Tigers oder Olten? Olten hat in Langnau 3:2 gewonnen. Im zweiten Finalspiel haben die Langnauer in einem ihrer besten Saisonspiele den Heimvorteil mit einem 4:1 in Olten nun zurückgeholt. Es spricht jetzt vieles für die Langnauer. Eigentlich alles. Sie brachten bei der Partie in Olten mit vier Linien eine beeindruckende Mischung aus Härte, Geduld, defensiver Schlauheit und offensiver Dynamik aufs Eis. Diese Mannschaft ist auf diesem Niveau eine mächtige, schier unaufhaltsame Hockeymaschine und die Emmentaler sind den Oltnern auch körperlich überlegen. Sie sind über vier Linien durchschnittlich robuster, grösser, schwerer, kräftiger.

13.02.2015; Langnau; Eishockey NLB Playoff - SCL Tigers - HC Thurgau;
Trainer Bengt-Ake Gustafsson (Langnau) (Sandro Stutz/freshfocus)

Headcoach Bengt-Ake Gustafsson hat die SCL Tigers zu einer beeindruckenden Hockeymaschine geformt. Bild: Sandro Stutz/freshfocus

Auch die «Gamebreaker» spielen in den Reihen der SCL Tigers. Chris DiDomenico ist ein ausländischer Stürmer, der sich in der NLA durchsetzen könnte. Der charismatische Kanadier, der während der Qualifikation zu Eigensinn und Disziplinlosigkeiten neigte, ist jetzt ein hart arbeitender Leitwolf. Die Art und Weise, wie er sich im Powerplay an der Scheibe behauptete und für Yves Müller zum 1:2 auflegte, war ganz grosse Klasse. Der französische Verteidigungsminister Kevin Hecquefeuille ist ebenfalls ein Ausländer, der im Falle einer Liga- Qualifikation mit den Ausländern des NLA-Teams auf Augenhöhe spielen wird.

Auch die Tigers sind verwundbar

Alles klar? Langnau NLB-Meister? Nein. Die SCL Tigers hatten zwar das zweite Finalspiel in Olten im Griff. Soweit es überhaupt möglich ist, ein Hockeyspiel im Griff zu haben. Die tapferen Oltner verzweifelten zeitweise fast. Weil sie keine Wege durch die gut gestaffelten Langnauer fanden und in so vielen wichtigen Situationen einen Schritt zu spät kamen. Und doch ist dieses Langnau nicht unverwundbar.

Die SCL Tigers mahnen an Siegfried, den Helden aus der Nibelungensage. Siegfried badet im Blut des Drachen, den er erschlagen hat. Dadurch wird er unverwundbar und unbesiegbar wie die SCL Tigers an einem guten Abend wie soeben in Olten. Aber er hat nicht bemerkt, dass beim Bade im Drachenblut ein Lindenblatt an seinem Schulterblatt klebte. Diese einzige verwunderbare Stelle wird ihm zum Verhängnis werden. Dort trifft ihn der Speer des Bösewichts Hagen tödlich.

Tigers Goalie Damiano Ciaccio geschlagen zum 1:2 von La Chaux-de-Fonds Michael Bochatay, links, waehrend dem Eishockeyspiel der National League B zwischen den SCL Tigers und dem HC La Chaux de Fonds am, Dienstag 23. Dezember 2014, in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Wird Keeper Damiano Ciaccio den SCL Tigers zum Verhängnis? Bild: KEYSTONE

Auch die Langnauer haben diese einzige verwundbare Stelle. Es ist der Torhüter. Die Oltner haben mit Michael Tobler (und Thomas Bäumle) ganz klar die besseren Goalies. Die SCL Tigers spielten beim 4:1 in Olten defensiv so gut, dass Damiano Ciaccio kein Held sein musste. Aber beim einzigen Gegentreffer (zum 1:1) machte er keine gute Figur. Cyrille Scherwey, der Bruder von SCB-Kultstürmer Tristan Scherwey, erwischte ihn in der nahen Ecke. Der Stürmer, der diese Saison beim Erstligisten Basel bestritten hatte und erst kurz vor den Playoffs nach Olten gekommen ist, wurde zum besten Spieler seiner Mannschaft gewählt.

Gefordert sind Schüsse aus allen Lagen

Die entscheidende Frage ist nun: Gelingt es den Oltnern, die einzige Schwäche des übermächtigen Gegners auszunützen? So wie einst Hagen die einzige verwundbare Stelle bei Siegfried? Das können sie nur, wenn sie Damiano Ciaccio unter Druck setzen. In der zweiten Finalpartie gelang es nur phasenweise die Langnauer unter Druck zu setzen. Wenn auch künftig ein Viertlinienstürmer der beste Oltner ist, dann wird es nicht möglich sein, die Langnauer auf dem Weg zum NLB-Titel noch aufzuhalten.

Damiano Ciaccio wirkte bei seinen unkonventionellen Paraden beim 4:1-Sieg in Olten so unsicher, dass das taktische Rezept der Oltner ganz einfach ist: Langnaus Lottergoalie eine Chance geben, einen Fehler zu machen. Schüsse aus allen Lagen. Aber Oltens Stürmer sollten das Tor dann halt schon ähnlich gut treffen wie damals Hagen bei seinem Meuchelmord die verwundbare Stelle bei Siegfried. Wenigstens ist ein Hockeytor grösser als ein Lindenblatt.

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hmm 27.03.2015 23:10
    Highlight Highlight Ich lach mich schlapp wenn Olten die Tigers im Final besiegt!
    Mein Gott, ich würde zu gern Kläusli's Gesicht sehen wenn das passiert.
    2:3 hinten in der Serie, na das kann ja was werden ;-)

  • Titan 21.03.2015 21:58
    Highlight Highlight Eigentlich ist es mir ja egal, wer im Zwergenfinal gewinnt. In der NLA wartet man auf keinen von beiden! Rein von den unsachlichen und unobjektiven Klausi Beiträgen mögte ich den Mäusen den Titel gönnen.
    • Steven Shank 22.03.2015 00:28
      Highlight Highlight Ach der liebe Herr Titan muss auch noch seinen (unnötigen) Senf dazugeben. Wie ich mich immer darüber freue! Es ist wie das Wort am Sonntag...
    • Titan 22.03.2015 09:14
      Highlight Highlight Unsere Kommentare sind allgemein unnötig ;-) Toll wie man da bereits am Anschlag ist, so wird das nichts mit dem Aufstieg! Einen schönen Sonntag.
  • Mia_san_mia 21.03.2015 14:00
    Highlight Highlight Gegen Rappi oder Ambri wirds nicht reichen. Diese Clubs gehören ins B und bleiben auch dort.
    • Daylen 21.03.2015 14:11
      Highlight Highlight Wir werden sehen... Ich denke diese Saison ist für den B Meister alles möglich.
  • Sir Ali 21.03.2015 13:38
    Highlight Highlight Das jetzige Niveau der beiden NLB Finalisten sagt noch gar nichts aus. Existenzängste haben und aus Angst nur noch gelähmt sein. Wir werden sehen. Ich persönlich hoffe auf einen Aufstieg. Lakers sollen runter. Wer schon anfangs Saison Playouts planen kann hat in der A nichts zu suchen
    • Sir Ali 21.03.2015 13:47
      Highlight Highlight Korrektur: Der NLA Vertreter wird Existenzängste haben
  • coach71 21.03.2015 12:44
    Highlight Highlight Ich kann die Euphorie von Klaus Zaugg und allen anderen Tigers Anhängern nach dem gestrigen Spiel nicht verstehen.
    Man spielte anfangs wieder viel zu passiv und war vor allem in defensiver Hinsicht alles andere als sattelfest. Die gegnerischen Stürmer erhalten im Langnau Drittel viel zu viel Platz um sich bewegen und spielen zu können. Das fiel mir schon in der Serie gegen Langenthal auf. Man greift die Stürmer nie konsequent an. Zudem steht, wie richtig bemerkt, ein Torhüter zwischen den Pfosten bei dem theoretisch jeder Schuss rein kann. Nicht förderlich für das Selbstvertrauen.

  • super_silv 21.03.2015 11:17
    Highlight Highlight naja das 2:1 hat dido nicht gewollt aufgelegt, es verspringt ihm einfach die Scheibe.

    Aber das wird schon ein hartes Stück arbeit für den NLA vertreter, denke aber das dieser sich durchsetzen wird. Bei Langnau wegen demTorhüter, bei Olten wegen der Qualität.

    Kann man Ciacco mit vielen Schüssen eindecken und auf die Abpraller gehen, wird man so einige Tore schiessen können, da er zumteil alles abprallen lässt was auf ihn zukommt. Ich hätte probiert Müller aufzubauen, in Rappi hatte er zumteil keine schlechten Spiele, liegt bei ihm aber oft am Selbstvertrauen, wesshalb einen Wechsel jetzt auch zu späht ist
  • grunderhans 21.03.2015 10:26
    Highlight Highlight Zaugg hat wohl die Hosen voll! :-)

    Habe das Spiel live vor Ort gesehen. Ich teile die Aussage nicht, dass das Level gleich wie in der NLA ist. Vor allem die tiefe Passgenauigkeit ist mir sofort aufgefallen!

    Das Problem für Langnau gegen den NLA Vertereter wird sein, dass die Pässe der Gegner genauer- und die Räume enger werden. Das wird was anderes als gegen Olten, wo der Captain jemand ist, der in der NLA nicht mal annähernd als Mitläufer durchging oder der Topskorer sich nie durchsetzten konnte. Darauf müsste sich Langnau einstellen und das wird schwierig! Mit oder ohne Euphorie, egal ob gegen Ambri oder Rappi!
    • Bruno Wüthrich 21.03.2015 11:05
      Highlight Highlight Nun ja, gegen die übermächtigen NLA-Spitzenteams von Rappi oder Ambri, die sich in dieser Saison ans Gewinnen gewöhnt haben und deshalb als absolute Siegerteams einzustufen sind, und die zur Verstärkung sogar noch zwei Spieler mit Schweizer Lizenz mehr einsetzen zu dürfen als bisher, weil sie weniger Ausländer einsetzen müssen, maben natürlich die beiden Teams aus der NLB keine Chancen. Wo wären wir denn, wenn die Unterschiede zwischen der Nr. 12 und der Nr. 13 der Schweiz derart gering wären, dass sich da nicht in Bezug auf Tempo, Passgenauigkeit, Härte und Intensität Abgünde auftun würden.
  • Daylen 21.03.2015 10:08
    Highlight Highlight Das Hauptproblem ist die fehlende konstanz von Ciaccio. Im Halbfinale hat er teilweise wirklich gut gehalten und auch Sicherheit ausgestrahlt. Gut möglich kommt auch bei ihm mit diesem Sieg wirder etwas mehr sicherheit zurück...

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