Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07249602 Hitsch the mascotte during the game between HC Davos and Team Canada,  at the 92nd Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, 26 December 2018.  EPA/MELANIE DUCHENE

Hitsch, das HCD-Maskottchen, ist guter Dinge. Bild: EPA/KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Es wird immer klarer: Der HCD hatte tatsächlich (auch) ein Trainerproblem

Der Trainerwechsel wirkt: Davos verliert zum Auftakt des Spengler Cups eine intensive Partie gegen Team Canada 1:2 (0:1, 1:1, 0:0) und kehrt immer mehr zur Normalität zurück.



Wie kann es sein, dass der HC Davos in der laufenden Meisterschaft schlechter dasteht als vor einem Jahr der spätere Absteiger Kloten? Der Rückstand auf den letzten Playoffplatz ist grösser als jener der Klotener zum gleichen Zeitpunkt der letzten Saison.

epa07249587 Davos' head coach Harijs Vitolins during the game between HC Davos and Team Canada,  at the 92nd Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, 26 December 2018.  EPA/GIAN EHRENZELLER

Davos' neuer Trainer Harijs Witolinsch. Bild: EPA/KEYSTONE

Und nun ein 1:2 gegen ein starkes Team Canada. Eine höchst ehrenvolle Niederlage. Ein intensives, schnelles Spiel. Ein HCD ab dem zweiten Drittel auf der Höhe seiner Hockeykunst. Wie zu den besten Zeiten von Arno Del Curto. Gut organisiert, blitzschnell im Konterspiel, mutig in den Zweikämpfen, schlau im Timing des Forecheckings.

Wäre der Respekt vor dem Gegner am Anfang nicht so gross gewesen, hätten die Davoser von allem Anfang an ihr Spiel gespielt, hätten sie wahrscheinlich gewonnen.

Aber lassen wir alles hätte, könnte, wäre. Und gehen ganz einfach der Frage nach: Wie kann es sein, dass diese Mannschaft in der laufenden Meisterschaft auf dem zweitletzten Platz steht? Praktisch ohne Chance, die Playoffs noch zu erreichen. Eine historische Misere. Seit dem Wiederaufstieg von 1993 hat der HCD die Playoffs nie verpasst.

Die Karriere von Arno Del Curto

Wie kann das alles sein? Wenn wir das Spektakel gegen die Kanadier, die Entwicklung der Mannschaft seit dem Trainerwechsel in aller Ruhe betrachten, bekommen wir fast auf alle Fragen zur epochalen HCD-Krise eine Antwort.

Erstens: Der HCD hat seine Ausländerpositionen nicht gut genug besetzt. Jahrelang spielte es keine entscheidende Rolle, ob der HCD zwei, drei oder vier exzellente ausländische Arbeitnehmer hatte. Sie waren – von einigen Ausnahmen abgesehen – oft in der Rolle der Ergänzungsspieler.

Der HCD ist immer von der «Schweizer Garde» rund um Trainer Arno Del Curto («Zeugen DelCurtos») geführt worden. Aber jetzt gibt es diese Kerngruppe nicht mehr, die nominelle Besetzung mit helvetischen Spielern ist so schwach wie noch nie in diesem Jahrhundert. Das HCD-Spiel lebt also mehr als zuvor von den Ausländern. Wollen die Davoser wieder ein sicherer Playoff-Anwärter werden, brauchen sie vier überdurchschnittliche Ausländer.

Bis zu einem gewissen Grad kompensierten gegen Kanada die beiden Spengler Cup-Verstärkungsspieler Linus Klasen (von Lugano) und Dario Simion (von Zug) diese nominellen Schwächen. Es ist kein Zufall, dass sie Thierry Bader beim Anschlusstreffer zum 1:2 flankierten.

Zweitens. Der HCD hat ein Torhüterproblem. Ein grosser, ja schon ein überdurchschnittlicher Torhüter hätte den HCD gegen die Kanadier länger im Spiel gehalten und die zwei ersten Treffer verhindert. Anders Lindbäck war, wieder einmal, ein unkonstanter Spektakelgoalie.

Davos'goalkeeper Anders Lindbaeck during the game between HC Davos and Team Canada, at the 92th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, Wednesday, December 26, 2018. (KEYSTONE/Melanie Duchene).

Goalie Lindbäck ist kein sicherer Rückhalt. Bild: SPENGLER CUP

Nicht die grossen Paraden (er hielt auch einen Penalty) zählen in der Endabrechnung. Sondern nur die kassierten Treffer – und in der Beurteilung, wie der Schwede diese zwei Treffer kassiert hat. Beide waren bei strenger Beurteilung haltbar. Wenn der Torhüter eine Ausländer-Lizenz beansprucht, dann ist die Beurteilung immer streng.

Drittens. Der HCD hatte ein Trainerproblem. Ganz offensichtlich ist es Harijs Witolinsch gelungen, Ruhe, Ordnung und Disziplin durchzusetzen. Die Verunsicherung weicht einem neuen Selbstvertrauen. Noch ist die HCD-Zuversicht ein empfindliches Pflänzchen. Aber es wird gedeihen. Der ruhige, kluge Michel Riesen ist der perfekte Assistent für den temperamentvollen neuen Chef, seine ideale Ergänzung.

Die Partie gegen Kanada war das dritte Spiel unter dem Nachfolger von Arno Del Curto. Nach zwei Siegen in Fribourg (3:2) und gegen Ambri (3:2 n.V) nun diese ruhmreiche 1:2-Niederlage. Die wilde Hektik, die ein Merkmal des HCD-Spiels während Arno Del Curtos Götterdämmerung war, gibt es nicht mehr.

Davos' head coach Harijs Witolinsch during the game between HC Davos and Team Canada, at the 92th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, Wednesday, December 26, 2018. (KEYSTONE/Melanie Duchene).

Witolinsch dirigiert sein Team. Bild: SPENGLER CUP

Im Rückblick erkennen wir, dass diese Götterdämmerung spätestens im letzten Februar mit der Schmach im Cupfinal gegen die Rapperswil-Jona Lakers begonnen hat. Mit dieser 2:7-Pleite hatte ganz offensichtlich eine Entwicklung begonnen, die nicht mehr zu stoppen war.

Der HCD findet nun immer mehr zur spielerischen, taktischen, defensiven und auch sonstigen Normalität zurück. Was sich auch in einer Nebensächlichkeit neben dem Eis zeigt. Ach, war das jeweils ein Theater, bis Arno Del Curto nach einer Partie den Chronistinnen und Chronisten Red und Antwort stand. Manchmal geruhte er auch nicht zu den gewöhnlich Sterblichen zu sprechen.

Und nun ist es so unkompliziert wie bei allen anderen Klubs: Der Cheftrainer kommt, sagt ein paar Sätze, beantwortet geduldig und freundlich die Fragen und alle sind zufrieden.

Der Cheftrainer ist beim HCD nicht mehr der Zampano, um den sich ein ganzes Hockeyunternehmen dreht und nach dessen Pfeife alle tanzen. Der Cheftrainer ist, so wie anderorts, der wichtigste Angestellte der Sportabteilung. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

Der HCD wird zwar auch unter neuer Leitung die Playoffs mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr erreichen. Aber der Ligaerhalt ist, anders als vor einem Jahr beim EHC Kloten – nicht in Gefahr. Zumal sich beim HCD, auch das wiederum im Gegensatz zum EHC Kloten, keine Auflösungserscheinungen zeigen und Präsident Gaudenz Domenig in diesen unruhigen Zeiten zu keinem Zeitpunkt die Übersicht und die Ruhe verloren hat.

Wir erkennen immer deutlicher: Die Zeit von Arno Del Curto war abgelaufen. Und es spricht für ihn, dass er das selber eingesehen und die Bühne verlassen hat. So viel menschliche Grösse hat vielleicht einer von 1000 Trainern.

Die Spengler-Cup-Sieger im neuen Jahrtausend

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Link zum Artikel

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Link zum Artikel

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link zum Artikel

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

Link zum Artikel

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

Link zum Artikel

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

Link zum Artikel

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Link zum Artikel

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

Link zum Artikel

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

Link zum Artikel

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Link zum Artikel

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

Link zum Artikel

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Link zum Artikel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

Link zum Artikel

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Link zum Artikel

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

Link zum Artikel

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

Link zum Artikel

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Link zum Artikel

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

Link zum Artikel

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Link zum Artikel

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Link zum Artikel

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

20
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wayne99 27.12.2018 15:55
    Highlight Highlight Und wieder zeigt es die Geschichte. Niemand ist unersetzlich, obschon man das zu Arnos Zeiten in Davos nicht mal denken durfte!
  • Lance 27.12.2018 15:21
    Highlight Highlight ein Problem wird auch sein, dass die alten Leistungsträger den Zenit überschritten haben. M. Wieser quasi unsichtbar. FdB bringt Ruhe ins Spiel, aber wenig Impulse. Pertuu obwohl scheinbar fit mit zu grossem Rückstand. D. Wieser gestern stark. Und Thierry Bader
    aber zu motzen bringt nichts. ein system ist erkennbar und darauf kann aufgebaut werden. AdC schön wärs gewesen bis 2021. Oder doch schon vor 2 Jahren... jetzt zählt nur noch was ist und die Zukunft. Mit Stabilität sollte das Fundament gelegt sein. Zumindest ist Potenzial vorhanden. Harry scheint sich gut eingelebt zu haben.
  • TEE-Zug 27.12.2018 13:43
    Highlight Highlight Mit der Bemerkung dass mir die One-Man-Show des Alpenzampano's schon längere Zeit auf den Wecker gegangen ist hätte man mich vor einem halben Jahr gesteinigt, nun kommt langsam auch andernorts die Einsicht dass AdC ein sehr guter Trainer WAR, aber eben auch nur mit Wasser kochte!
    Böse gesagt könnte man auch bemerken dass er das sinkende Schiff verliess als es Schlagseite bekam..
    Mir persönlich ist der HCD eigentlich egal, aber lustig wie sich die Zeiten ändern können.
  • Focke 27.12.2018 13:17
    Highlight Highlight ADC war sicherluch nicht nur ein Segen. Dennoch sind seine Erfolge tatsache. das hat noch kein Trainer vor ihm erreicht. Wünsche dem HCD unddem neuen Trainer erfolg, doch zwei Siege sind noch gar nichts. warten wir mal ab.
  • HotIce 27.12.2018 12:06
    Highlight Highlight schöner bericht und wohl ziemlich nah dran an der wahrheit (die wir eh nie ganz erfahren werden)
    ich bin arno fan. aber es wäre für alle besser gewesen, er wäre 2 jahre früher, geordnet gegangen.
    nun ist es halt eine verkackte saison, aber bin dennoch stolz wie im hcd mit der situation umgegangen und etwas neues aufgebaut wird. es ist eine grosse chance, dem club zeitgemässe strukturen zu verpassen.
    • goschi 27.12.2018 13:21
      Highlight Highlight ich kenne mich da absolut nicht aus, ich bin nur "interessiert aus der ferne Hockey-interessierter"
      Aber gefühlt, jedenfalls durch die Berichterstattung so rübergetragen, sank Arnos Stern mit diesem Getue nach dem Karriereende der von Arx Brüder, also AdC irgendwie beleidigt war und das Abschiedsspiel dann auch viel später stattfand.

      Irgendwo kam da das Gefühl rüber, dass jemand im Stolz beleidigt, eingeschnappt war und den Draht zu den Spielern verlor.

      Liege ich damit falsch?
    • HotIce 27.12.2018 14:55
      Highlight Highlight ich denke, du liegst damit sicherlich nicht falsch. habe ich ähnlich empfunden. damals habe ich mich gefragt, wie das so passieren kann, diese unrühmliche trennung nach unzähligen gemeinsamen „schlachten“.
  • salamandre 27.12.2018 11:30
    Highlight Highlight Ich hätte das wohl kaum für möglich gehalten, aber scheinbar muss irgendwann die Trainerfrage kommen, egal bei welchem Klub. Interssant wäre wieso, da große Trainer meist anderswo dann auch wieder Erfolg haben.
    • Aetzki 27.12.2018 13:44
      Highlight Highlight Spannender Input, würde gerne mal einen vertiefenden Bericht zu diesem Thema lesen. Über die Dynamiken und Auswirkungen eines Trainerwechsels.
  • Staal 27.12.2018 09:22
    Highlight Highlight Logisch hatte der HCD ein Trainerproblem. Wenn dann diejenigen die beim Präsi vorgeheult und gedroht haben den Verein zu verlassen ( Lindgren, FdB, Wieser) dann endlich einmal Leistung zeigen würden hätte es gestern gereicht. Und natürlich unsere grauenhaften Ausländer...
    • Goon 27.12.2018 10:53
      Highlight Highlight Ich wäre vorsichtig mit Namen. Da wurde schon die halbe Mannschaft genannt und man weiss bis jetzt nicht sicher ob und wer das war.
    • Hoopsie 27.12.2018 11:40
      Highlight Highlight Wirklich, nicht einfach die Namen nehmen, die Arno nach seinem Abgang nannte. Man müsste die schon auch einmal selber hören, es hat immer alles zwei Seiten!

      Aber sicher ist, es haben zuletzt zu viele Leistungsträger Davos verlassen, sicher auch wegen AdC. Vermutlich hätte Corvi auch nicht verlängert unter Arno.

      Also ich finde die These vom Eismeister richtig. Davos hatte auch ein Trainerproblem - das auch am Ursprung stand des Goalieproblems ...
    • kanu 27.12.2018 11:44
      Highlight Highlight Kommt es darauf wer es war, es waren zwei Jahre Zuviel, könnt aufhören mit dem clische „Arno for ever“.
      Es hat einen guten Nachfolger jetzt macht was daraus!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goon 27.12.2018 09:17
    Highlight Highlight So schwer es mir fällt muss ich da wohl recht geben. Bin gespannt ob die ganze Wahrheit was abgelaufen ist noch mal ans Licht kommt oder nicht.
    • Freilos 27.12.2018 11:55
      Highlight Highlight Wenn sie auskommt, dann wohl erst in ein paar Jahren, wenn Gras über die Sache gewachsen ist. Arno wird seinen HCD nicht schlecht machen in den Medien.
    • HotIce 27.12.2018 12:10
      Highlight Highlight besser erfahren wirs nicht 😂 und wenn ist es immer die frage, wessen wahrheit es ist.
      tut mir leid goon aber: arno hat den zeitpunkt verpasst. dann wäre auch diese seifenoper nie geschrieben worden (im nachhinein natürlich easy zu erkennen)
    • Goon 27.12.2018 15:21
      Highlight Highlight @HotIce:

      Wie du sagtst im nachhinein sieht man es besser
  • Tikkanen 27.12.2018 09:12
    Highlight Highlight ...richtig Chlöisu, war so nicht zu erwarten, aber anscheinend wird sich der HCD tatsächlich wieder fassen und zum Glück in der NLA bleiben. Wird jetzt noch der Päscu Sportchef werden künftig auch die Ausländerpositionen besser besetzt, Müller hat ja in seiner kurzen Klotener Leidenszeit einen guten Riecher bewiesen (Shore, Mueller)🤔 Und die Chance hat Päscu sowieso verdient, schliesslich war er erste Wahl als Salis Nachfolger beim Z, ohne Lehmanns Sturheit würde er anstelle vom Heimwehbernet Sven stehen☹️
    Item, bezüglich AdC gilt offensichtlich „Der König ist tot, es lebe das Kollektiv“😂🍻

Triumph, Drama, grandioses Hockey, ein Sport-Märchen und eine Farce

Mehr Hollywood, mehr Drama und besseres Hockey geht nicht. Langenthal gewinnt als «Aufsteiger der Herzen» die Swiss League und rettet die Miserablen aus Rapperswil-Jona bzw. den HC Davos vor dem Abstieg.

Nicht einmal Hollywood hätte diese Geschichte erfinden können. Vor der Schlussphase der Qualifikation reisen die Langenthaler für drei Tage in die Berge nach Davos und rocken und rollen.

Das Team wächst zusammen und überrollt in den Playoffs die Titanen Kloten (fünffacher Meister), den ewigen Rivalen Olten und schliesslich La Chaux-de-Fonds (sechsfacher Meister).

Dieser Sturmlauf zu höchstem Ruhm ist begleitet von einer ganzen Reihe wundersamer Geschichten.

Philip Wüthrich (21), der …

Artikel lesen
Link zum Artikel