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Zugs Fabian Schnyder, rechts, jubelt nach seinem 3:2 Tor im vierten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Donnerstag, 13. April 2017, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

So sehen Sieger aus: Der Zuger Jubel nach dem 3:2. Bild: KEYSTONE

Zug hat den SCB zum Schweigen gebracht – geht die Titanic jetzt unter?

Zug rockt. Zug gewinnt 3:2 n.V. Bern verliert zum ersten Mal in seiner Geschichte in den Playoffs zweimal hintereinander in der Verlängerung. Alles beginnt wieder von vorne.



Wenn die Engel die siebte Posaune der Apokalypse blasen und den Untergang der Welt vollenden, dann wird Kari Jalonen ein Bier bestellen. Und seine einzige Sorge wird sein, ob es auch ein richtig gekühltes ist.

Der finnische Bandengeneral ist unerschütterlich.Nach einem der aufregendsten Spiele der Saison, dem er in leitender Position beigewohnt hat, wirkte er ruhig, entspannt und gelassen, als sei er geradeaus einem siebenwöchigen Yoga-Kurs in den Bergen von Bhutan zurückgekehrt.

Seine Mannschaft hat vor einer Viertelstunde in Zug zum zweiten Mal hintereinander in der Verlängerung verloren. Nach dem 1:2 n.V. vom Dienstag in Bern jetzt zwei Tage später 2:3 n.V. in Zug. Die 2:0-Führung im Finale ist verdaddelt. Es steht 2:2. Alles beginnt wieder von vorne. Gross müsste Aufregung und Bestürzung sein.

Enttaeuscht stehen die Berner auf dem Eis nach dem vierten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Donnerstag, 13. April 2017, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Konsternierte Berner nach der zweiten Niederlage. Bild: KEYSTONE

Zwei Berner Chronisten, dem SCB wohl gesinnt, befragen im Kabinengang der Zuger Arena den SCB-Trainer.

Kari, hat jetzt das Momentum gewechselt?

«Momentum?»

Ja, Momentum. Zug hat zweimal gewonnen, das Momentum ist jetzt bei Zug, oder?

«Momentum? Ich glaube nicht an solche Sachen wie ein Momentum. Ich glaube nur an Fakten.»

Was sind die Fakten?

«Es steht 2:2.»

Nun meldet sich der zweite Chronist zu Wort und fragt, ob die Situation nicht gefährlich sei.

«Gefährlich?»

Ja, es ist doch gefährlich. Zug hat zweimal gewonnen.

«Ich verstehe nicht, was Sie mit gefährlich meinen?»

Zug hat jetzt zweimal gewonnen!

«Also ich sehe keine Gefahr. Da war soeben ein Hockeyspiel und am Samstag ist wieder eines. Was soll daran gefährlich sein?»

Berns Ramon Untersander, Berns Simon Bodenmann, SC Bern Cheftrainer Kari Jalonen, Berns Simon Moser und Berns Aaron Gagnon, von links, im zweiten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Samstag, 8. April 2017, in der Bossard Arena in Zug.  (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Jalonen bleibt die Ruhe selbst. Bild: KEYSTONE

Ob diese Unerschütterlichkeit gut ist und dem SCB schliesslich doch den Titel bringen wird, oder ob sie nicht gut und ein Zeichen dafür ist, dass der Trainer die Gefahr nicht sieht/spürt/ahnt und unterschätzt – das werden wir wissen, wenn die Entscheidung gefallen ist.

Kari Jalonen sagt dann noch, seine Jungs seien im ersten Drittel wohl noch im Bus gewesen. Aber bevor diese Kritik zur Polemik erweitert werden kann, stellt er klar: «Aber unser Comeback im zweiten Drittel war ein grosses Charaktercomeback».

Bern ist nicht beunruhigt. Alle sind ruhig. All quiet on Berns Hockeyfront. Wer es polemisch will, kann auch sagen: Die Berner sind ruhig, weil sie von den Zugern zum Schweigen gebracht worden sind. Nach der Niederlage wird im Kabinengang nicht geflucht. Keine Türe wird zugeknallt. Kein Stock zertrümmert. Kein lautes Wort fällt. SCB-König Marc Lüthi schreitet ruhig, gemessenen Schrittes durch den Kabinengang, grüsst freundlich und geht nicht in die Kabine. Er sucht nicht einmal nach einem Notausgang um sich durch Rauchen beruhigen zu können.

Marc Luethi, CEO des SC Bern, spricht waehrend einer Vorsaison-Medienkonferenz des SC Bern, am Montag, 5. September 2016, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

SCB-König Marc Lüthi: Arroganz oder gespielte Ruhe? Bild: KEYSTONe

Ist das alles bloss Arroganz? Oder die gespielte Ruhe vor dem Untergang? Wie damals auf der Titanic, als ein paar Gentlemen beschlossen, stilvoll an der Bar in aller Ruhe mit dem unsinkbaren Schiff unterzugehen? Oder ist es die wahre Zuversicht aus der unerschütterlichen Gewissheit, dass Eishockey ist, wenn der SCB am Ende doch gewinnt? Die Frage ist jedenfalls, ob die Berner die Sprache wieder finden, die sie soeben in Zug verloren haben.

Aber nun zählt alles, was war, nicht mehr. Zum ersten Mal in der Geschichte der Playoffs (seit 1986) hat der SCB zweimal hintereinander in der Verlängerung verloren. Die Verlängerungsniederlage in Zug ist eine der kuriosesten, die der SCB je erlitten hat. Für einmal war Eishockey im besten Wortsinne ein unberechenbares Spiel auf einer rutschigen Unterlage.

Alles, was die Berner unter dem grossen Defensivstrategen Kari Jalonen in monatelanger Arbeit trainiert, exerziert, geübt, eingeschliffen,eingefuchst, repetiert hatten, löste sich einfach in Luft auf. Das mächtige SCB-Bollwerk stürzte in sich zusammen wie einst in die unüberwindlichen Mauern von Jericho beim Schall der Posaunen.

Zugs Fabian Schnyder jubelt nach seinem 3:2 Tor im vierten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Donnerstag, 13. April 2017, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Schnyder jubelt nach dem 3:2. Bild: KEYSTONE

Nationalverteidiger Eric Blum kann die Scheibe nicht kontrollieren, Nationaltorhüter Leonardo Genoni kommt um ein paar Sekundenbruchteile zu spät und Fabian Schnyder trifft in der Verlängerung zum 3:2. Der Stürmer, der die Leidenschaft und den Willen der Zuger personifiziert, hat gleich zwei SCB-Hexenmeister des Verteidigungsspiels, des Abwehrens schachmatt gesetzt. Es ist sein zweiter Treffer in diesem Spiel.

Die Geschichte des Finals 2017 muss neu geschrieben werden. Und der neutrale Chronist fragte sich: Wird Eric Blum vielleicht zu stark forciert? Er hatte wieder am meisten Eiszeit von allen SCB-Titanen (23:20 Min.) und musste mit einer Minus-3- Bilanz vom Eis.

Es ist ein grosser Sieg für die Zuger. Für die Zuschauer ist es mehr als einfach ein Hockeyspiel. Es ist ein Drama in mehreren Akten. Spannender, aufwühlender wäre nicht möglich gewesen.

Erst braust der Sturm der Begeisterung durch die Arena. 1:0! 2:0! Der Himmel ist die Limite. Dann kehrt der SCB im zweiten Drittel zurück. Tobias Stephan kassiert im Laufe des Spiels zwei Treffer zum 2:2. Haltbar? Sagen wir es so: Hätte er diese zwei Pucks abgewehrt, hätte niemand von einem«Big Save», einer grossen Parade, oder verpassten grossen SCB-Chancen gesprochen.

Die Zuger jubeln zum 1:0 Tor im vierten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Donnerstag, 13. April 2017, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Zuger Euphorie nach dem 1:0. Bild: KEYSTONE

Aus Euphorie im Stadion wird trotzige Verzweiflung. Bangen. Hoffen. Zittern. Und dann die Erlösung in der Verlängerung. Zu einem Zeitpunkt, als schon die Dämonen des Zweifels im Anzug waren.

Unser Eishockey ist berühmt für die tolle Stimmung in den Stadien. Doch das, was am Donnerstag in Zug los war, übertrifft sogar die Stimmung bei SCB-Heimspielen in der grössten Arena Europas. Zug rockte. Zug bebte. Keine Frage: In dieser Arena vermag die Mannschaft Energie aufzusaugen.

Dieses 3:2 nach Verlängerung ist ein Sieg des Willens, des Charakters, der Leidenschaft – aber auch der klugen Taktik. Die Zuger dominierten den SCB im Startdrittel und legten mit einer 2:0-Führung die Basis für den Sieg. Es war vielleicht das beste und mit ziemlicher Sicherheit das intensivste Drittel der Zuger in dieser Saison. Die Berner, am Anfang zu selbstsicher, zu arrogant, kehrten im Mitteldrittel ins Spiel zurück – aber es reichte schliesslich nur noch zum Ausgleich.

Trainer Harold Kreis hat nach der krachenden Niederlage im ersten Spiel (0:5) in Bern die Nerven und die Zuversicht nicht verloren – diese Wende vom 0:2 zum 2:2 ist eine noch zu wenig besungene Heldentat des Coaches.

Auch die Zuversicht der Berner ist ungebrochen. Aber etwas hat sich grundsätzlich verändert: Die Zuger wissen jetzt, dass sie den grossen, mächtigen SCB besiegen können. Vor dem Finale waren sie tief im Herzen noch nicht sicher, ob sie tatsächlich dazu in der Lage sind, diesen grossen, mächtigen SCB zu bodigen. Nach zwei Finalspielen schien es gar unmöglich, diesen grossen, mächtigen SCB auch nur zu beunruhigen. Die Berner führten 2:0.

Berns Mark Arcobello, links, blickt enttaeuscht neben Simon Moser, rechts, im vierten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Donnerstag, 13. April 2017, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Geben die grossen, mächtigen Berner die Finalserie tatsächlich noch aus der Hand? Bild: KEYSTONE

Jetzt steht es 2:2. Wir haben schon besseres Finalhockey gesehen. Aber selten dramatischeres. Wir haben soeben mit ziemlicher Sicherheit die aufwühlendsten Tage des Zuger Hockeys in diesem Jahrhundert erlebt. Und diese Tage sind noch nicht vorüber. Müsste denn nicht Meister werden, wer in einem Finale zweimal hintereinander in der Verlängerung gewinnt?

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    Alle Leser-Kommentare
  • länzu 15.04.2017 00:14
    Highlight Highlight Blum ist einfach der meistüberschätzte Verteidiger in der Schweiz. Seine arrogante, überhebliche Spielweise hat mich schon in der Regular Season zur Weissglut gebracht. Ich habe bei ihm auch nie den Eindruck, dass er sich für das Team zerreisst. Da lobe ich mir einen Gerber und Jobin. Die geben alles fürs Team. Aber die Medien schwärmen immer von diesem Blum und fischer wird ihn bestimmt wieder für die Nato aufbieten, wo er dann so oder so überfordert ist.
    • Coffey 15.04.2017 10:38
      Highlight Highlight Wie, Blum leistet noch Militäreinsätze?? Und Fischer ist höherer Offizier?
  • Chillie 14.04.2017 23:46
    Highlight Highlight Wenn Zug weiter so kämpft, könnts für den SCB doch noch eng werden. Ich glaube, die Zuger Geheimwaffe ist dieser Mentaltrainer da, der letztes Jahr bei den Bernern ungezügelte Enegie freigesetzt hat und jetzt dasselbe bei Zug tut. Jalonen ist gefordert.
  • pierolefou 14.04.2017 17:20
    Highlight Highlight Es ist einfach köstlich, Herr Zaugg, Ihre Zeilen zu lesen.
    Gute Analysen zum Spiel etc. etc. und was noch werden
    könnte.
  • fabwue 14.04.2017 15:31
    Highlight Highlight Ich denke, dass Bern die beiden restlichen Spiele sehr dominieren wird. Schussverhältnisse von 52 zu 11 werden dabei rauskommen. Und natürlich Resultate die den Zugern gar nicht gefallen werden. Grund dafür ist, dass Moser ein Superflexstock hat und Reto Suri den Schnauz eines Pubertierenden "trägt". PS: Ich bin nicht SCB-Fan.
    • welefant 14.04.2017 18:08
      Highlight Highlight ich hoffe du bist betrunken oder high
    • miarkei 14.04.2017 18:11
      Highlight Highlight Ich bin mir nicht sicher ob hier Sarkasmus am Werk war.
    • hockeyaner 16.04.2017 12:57
      Highlight Highlight Oha.....😅 wahr das der erste Streich?😉
      Sarkasmus? 😅 Realität!😊
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sloping 14.04.2017 14:01
    Highlight Highlight Je länger die Serie dauert, desto mehr sehe ich Zug als Favorit. Warum? Jalonens System mag sehr ausgeklügelt und nahezu perfekt eingespielt sein. Nur ist sein Coaching antiquiriert. Er forciert die ersten Linien statistisch erwiesen noch stärker als ein gewisser Shedden. Wie die Geschichte mit letzterem endete, ist bekannt. Neben der Ermüdung der Forcierten wird auch die Unzufriedenheit der Übergangenen zum Problem. Wenn der SCB das nächste Spiel verliert, ist Zug wohl nicht mehr aufzuhalten.
    • fabwue 14.04.2017 16:36
      Highlight Highlight das hast du dir aber gut ausgedacht. stimmt halt einfach nicht.
  • Tikkanen 14.04.2017 13:57
    Highlight Highlight ...ach herrje, jetzt haben die lottrigen Zuger 2 Glückhafte Finalsiege erzittert und schon triefen viele Kommentare so richtig vor lauter dümlicher Arroganz🤢Dabei nutzt der Käru die beiden Ausrutscher zur Feinjustierung der Berner Hockeymaschine👍🏻Morgen Abend wird der Tempel beben ob dem heimischen Kantersieg😳Freue mich schon jetzt auf die enttäuschten Grindä der Polo-Shirt mit Schulterpulli tragenden Zuger Cüpli- Fans wenn der Willy am Ostrmontag dem Titelverteidiger den hochverdienten 🏆übergibt🤗Bern macht den Sack alsbald zu, ich werde dabei sein und geniessen🍻
    Nur noch 2 bis🐻🏆🍺😎
    • Martinov 14.04.2017 14:37
      Highlight Highlight Nach dümlicher arroganz hab ich aufgehört zulesen.... 😂
    • Beobachter 14.04.2017 14:59
      Highlight Highlight @Tikkanen. Natürlich ist Bern unverändert der hauhohe Favorit. Diesen Status muss man sich erst mal erarbeiten. Das ist unbestritten. Allerdings kann man sich davon nichts kaufen. Und Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Hattest Du nicht vor nicht allzu langer Zeit an dieser Stelle einen astreinen "Sweep" prognostiziert? Ein Bisschen mehr Demut und das Anerkennen der Leistung des Gegners würde Dir gut zu Gesicht stehen. Cheers.
    • PHM 14.04.2017 15:00
      Highlight Highlight Gerade Tikkanen beklagt sich über Kommentare, die "vor dümmlicher Arroganz triefen"
      😂😂😂
      Mol... super...
    Weitere Antworten anzeigen
  • BillieJoe 14.04.2017 13:46
    Highlight Highlight "übertrifft sogar die Stimmung bei SCB-Heimspielen" Der war gut! Bei jedem 1. Liga-Spiel ist bessere Stimmung als in der Frostfinance Arena! Viele Leute, keine Stimmung = Bern!
  • aschi1 14.04.2017 13:34
    Highlight Highlight Die zwei Stärksten treffen in den Playoffs aufeinander, da traue ich Zug auch noch was zu. Nur nicht überheblich werden sonst gibts am Ende noch Tränen.
    • Danyboy 14.04.2017 21:33
      Highlight Highlight Na ja, Tränen kann es fast nur auf Berner Seite geben... Sollte Zug verlieren war es trotzdem eine hammergeile Saison...
    • Mia_san_mia 15.04.2017 09:11
      Highlight Highlight @Danyboy: Was ist daran geil wenn man im Finale steht und verliert? Das bringt gar nichts, dann ist die Saison versaut.
    • Danyboy 15.04.2017 14:31
      Highlight Highlight Mia_san_mia: So ein Blödsinn! Ich schau doch nicht nur Sport, wenn am Schluss besoffenen Jungs einen Kübel hoch halten? Also wirklich nicht... Wenns einem nur darum geht, hat man wohl nix anderes im Leben, oder man ist eben so n typischer Opportunist: immer dort sein wo andere erfolgreich sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pr0di 14.04.2017 13:29
    Highlight Highlight Unser lieber Eismeister ändert seine Meinung etwa gleich oft, wie die Fahnrnpaetei CVP. Immer da, wo der Wind her weht, zeigt er hin. Zug verliert einige der letzten Spiele vor den Playoffs und wird als Freilos dargestellt. Das „Freilos“ verliert im FINALE 2 Spiele wegen ihres „Lottergoalies“, welcher wiederum 1 Spiel später als Meistergoalie betitelt wird. Gibt es eigebtlich noch irgendjemand, der die Aussagen von Chläusu ernst nehmen kann?
  • Freilos 14.04.2017 13:28
    Highlight Highlight Mich überrascht es wie schwach beide Torhüter in dieser Serie sind. Wenn einer der beiden derzeit in Topform spielen würde, wäre der Meister wohl schon nach 4 Spielen festgestanden.
  • Mätse 14.04.2017 13:26
    Highlight Highlight Die Goaliefrage wird leider nur kurz angetönt Herr Zaugg.
    Ok, beim 2. SCB Treffer kann man sich streiten, ob das für einen sehr, sehr guten Torhüter reicht. Aber was ist mit den 3 Treffern bei Genoni? Ein guter oder sehr, sehr guter Torhüter? Kann man damit Meister werden so wie Sie das immer geschrieben haben?
    Sie haben aber selber bereits geschrieben, dass nun die Finalgeschichte neu geschrieben werden muss. Bin gespannt auf die Fortsetzung. Auf dem Eis und hier :-)
  • RoJo 14.04.2017 13:12
    Highlight Highlight Verstehe beim besten Willen nicht, wie man Eric Blum als Hexenmeister der Defensive, der Verteidigung bezeichnen kann?! Ihn allein für die Niederlage verantwortlich zu machen wäre fehl am Platz! Die defensiven Aussetzer von Blum sind jedoch haarsträubend! Nicht nur im Playoff-Final!!
  • Papa la Papp 14.04.2017 12:14
    Highlight Highlight Weshalb auch sollte der SCB Bandengeneral unruhig und nervös werden, gar vor dem EVZ in Ehrfurcht erstarren?
    Er weiss genau, dass er die bessere und fähigere Mannschaft coacht, er weiss auch dass das Pendel unter normalen Bedingungen zurück schlagen wird und dann setzt sich eben auf ganz natürliche Art und Weise Qualität durch.
    Gestern war knapp und fast hätte das Pendel gedreht, es ist stark davon auszugehen dass es am Samstag und Montag wieder für den SCB - die bessere Mannschaft - ausschlägt. ALLES ANDERE WÄRE BEILAGE ;-)
    • @michelstef 14.04.2017 12:44
      Highlight Highlight Papperlapapp... oder schreibst du jeden Titel mit 3 Dritteln?
    • Danyboy 14.04.2017 12:49
      Highlight Highlight Wenn der Verein und das Team SCB so denken wie du, dann hat der EVZ entgegen aller Erwartungen tatsächlich sogar Meisterchancen. Hoffen wir darauf, dass deine Arroganz überall in Bern grassiert😉
    • Papa la Papp 14.04.2017 13:43
      Highlight Highlight @danyboy
      Du verstehst da etwas falsch, meine Einschätzung hat absolut nichts mit Arroganz zu tun.
      Ich habe alle Spiele gesehen und sehe einen massiv überlegenen SCB und einen kämpferischen EVZ, deshalb spreche ich von Qualität welche normalerweise obsiegen MUSS.
      Sollte der EVZ den Titel holen, wäre es aber auch verdient und zwar ganz einfach weil der SCB nichts aus seiner Qualität gemacht hat, ergo sich selbst geschlagen hätte - davon gehe ich aber NICHT aus :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wasmeinschdenndu? 14.04.2017 11:58
    Highlight Highlight Die grösste Eishockeyarena europas steht nicht in Bern sondern in Köln😉
  • Danyboy 14.04.2017 11:53
    Highlight Highlight Ach, der SCB ist und bleibt haushoher Favorit. Sie waren ja in keinem einzigen Spiel chancenlos... Haben den Heimvorteil. Aber was gestern im und um das Stadion in Zug abging, ist mit grossem Abstand das beste und lauteste, was ich seit mindestens 20 Jahren in einem Hockeystadion gehört habe (und ich war in einigen Stadien in Europa, USA und Kanada). Der absolute Hammer!!! Alleine das war eine Saisonkarte wert...
    • @michelstef 14.04.2017 12:45
      Highlight Highlight die Saisonkarte sich schon mit der Quali gelohnt... Iisschportverein!
    • Danyboy 14.04.2017 13:15
      Highlight Highlight Michel: Ja klar, aber allein das Spiel gestern war den Preis der ganzen Saisonkarte wert 😝
    • Wasmeinschdenndu? 14.04.2017 23:24
      Highlight Highlight Also USA und Kanada kannst du in Sachen Stimmung nicht ernst nehmen. Bei Ticketpreisen von 80$ und mehr in der Regular Season kommen fast nur reiche Leute die sich gemütlich auf den Sitzplatz das Spiel ansehen und ab und zu "Oooaaa" rufen wenns brenzlig wird. Stehplätze und Fanszene sind da Fehlanzeige. Deshalb ist schweizer Hockey im Stadion viel geiler als NHL 😀
  • Therealmonti 14.04.2017 11:46
    Highlight Highlight Hopp Zug!

    Ein Kloten-Fan (und als Zürcher ZSC-Sympathisant)
    • Rumbel the Sumbel 14.04.2017 12:49
      Highlight Highlight Fahnerichtigsfän!
  • eldo 14.04.2017 11:42
    Highlight Highlight Wahrlich ein grandioser Hockeyabend! Spannung pur, emotionale Hoch und Tiefs und am Ende das Tor vom fliegenden Schnitz. Was danach kam war eine kaum endende Party in und um das Stadion. Steffi Buchli konnte kaum ein Interview führen und selbst Tristan Scherwey hatte trotz Niederlage sichtlich Spass. Tolle Werbung für das Eishockey! Auf weiterhin tolle und spannende Finalspiele 😎
  • länzu 14.04.2017 11:37
    Highlight Highlight Der SCB spielt richtiges Wohlfühlhockey. Kaum ein Check mehr ist zu sehen. Die kleinen Spieler von Zug, wie z.B. Martschini, können unbehelligt durch die Reihen fahren. Da müsste man doch mal einen an die Bande nageln, dass es weh tut. Aber nichts. Kommt noch dazu, dass die Ausländer plötzlich wieder grottenschlecht spielen. Arcobello hat nach dem Hattrick im 1. Spiel nichts mehr gezeigt und glänzt nur noch durch ungenaue Zuspiele. Ebett und Lash bringen auch nicht viel und Noreau war gestern ein Totalausfall. Die Chancen stehen schlecht auf eine Titelverteidigung.
    • @michelstef 14.04.2017 12:59
      Highlight Highlight Nicht schimpfen; anfeuern
    • egemek 14.04.2017 15:46
      Highlight Highlight So gut wie du schreibst war Bern nun wirklich nicht in Drittel 2 und 3.
      2 glückliche Tore geschossen, aber sonst war da jetzt nicht so viel gefährliches dabei. Da zitterten wir gegen Davos deutlich mehr auf unseren Plätzen.
      Zug war gestern klar besser, nicht glücklicher...
    • egemek 14.04.2017 20:28
      Highlight Highlight Genau das haben wir uns gestern auch gefragt: Wie um alles in der Welt hat Bern es geschafft in die Verlängerung zu kommen... 😉

      Aber du hast schon recht. Bern ist auf Papier besser und braucht sich nicht zu fürchten. Trotzdem hat der gestrige Sieg nichts mit Glück zu tun...
  • Staal 14.04.2017 11:37
    Highlight Highlight Ist irgendwie nicht verwunderlich beim SCB, dass es so kommem könnte. Im Final gegen Deutschschweizer Teams mit einer Ausnahme immer auf tragische Weise gescheitert. Kloten, Davos, ZSC und vermutlich auch Zug sind mental robuster als Servette, Fribourg oder Schönwetter LugaNo.
  • DerHans 14.04.2017 11:33
    Highlight Highlight Ein Loblied des Eismeisters über das Freilos?! Ich glaube ich sollte mich noch mal schlafen legen. Was war das für eine geile Stimmung gestern in Zug! Hab mir sogar ein bisschen Cüpli auf meinen teuren Businessanzug geleert. Zum Glück hatte mein Sitznachbar ein 1000er Nötli dabei um es abzuwischen. Gäll Tikkanen
  • Wakawakawaka 14.04.2017 11:23
    Highlight Highlight "Freilos"
    User Image
    • miarkei 14.04.2017 18:17
      Highlight Highlight Grossartiger Beitrag
  • Patrick59 14.04.2017 11:14
    Highlight Highlight ... nein, Meister wird diejenige Mannschafft, die zuerst 4 Siege erreicht. Das WIE spielt keine Rolle. Das Spiel gestern war spannend, intessiv und für mich halt mit dem falschen Sieger. Wer mit dieser Serie Meister wird darf stolz auf seine Leistung sein. Alle andern Teams sind bereits im Ferienmodus. Dass die Titanic gesunken ist war eine Tragödie. Wenn Zug Meister wird, haben sie es verdient, Bern wird nie untergehen, muss höchstens zur Überholung ins Dock..freue mich auf ein spannendes Spiel morgen.
    • @michelstef 14.04.2017 12:40
      Highlight Highlight "falscher Sieger"... ich sage nicht, dass der EVZ Meister. Falls doch, dann ist die Arroganz der Berner die Ursache.
  • Tikkanen 14.04.2017 11:10
    Highlight Highlight ...ja, die Berner haben ihre Leidenschaft teilweise verlegt haben aber noch viel Luft nach oben derweil Zug durchaus gefällig aber am Limit spielt😳Blum spielt defensiv arrogant, offensiv mit seinen Bambini Wristern Impotent🤢Jeder Hockeyinteressierte in der 🇨🇭weiss, das Zug's Schwachstelle Stephan's Abpraller und das unvermögen den Puck danach aus dem Slot zu bringen sind😳Rezept: Schuss um Schuss aufs Goal, Rebounds verwerten und Zug entgleist🤗
    Auch meine Zuversicht ist beständig, am Ende wird sich der grosse SCB verdient und Schlussendlich deutlich durchsetzen👍🏻
    Nur noch 2 bis🐻🏆🍺😎
    • Boogie Lakeland 14.04.2017 12:38
      Highlight Highlight Wo war der Kantersieg den du gestern prophezeit hast?
    • Lindros88 14.04.2017 12:40
      Highlight Highlight Deine Zuversicht mag ja noch beständig sein, aber vor dem Final hast du doch noch von einer unaufhaltsamen Hockeymaschinerie und von einem lockeren Sweep geschrieben. Was ist den jetzt damit?? Kann ja wohl nicht nur an der "verlegten Leidenschaft" und an Blums "defensiver Arroganz" liegen, oder?
      Kann es vielleicht sein, dass der Gegner doch etwas besser ist, als gedacht?? 😜
    • incorruptus 14.04.2017 12:42
      Highlight Highlight Naja, es wirkt nicht gerade als wären die Zuger am Limit. In Spiel 3 hatten die Berner in der Verlängerung keine einzige Torchance. Spiel 2 gewannen sie schlussendlich dank einem dummen Abwehrfehler des hoffentlich baldigen Meistergoalies. Nur Spiel 1 war ein kompletter Totalausfall. Da ist doch ganz klar ein Auswärtstrend vorhanden. Aber auch Bern kann vermutlich noch ein wenig besser spielen. Also dürfen wir gespannt sein, wie es weitergeht.

      Der berner "Meistermacher" Genoni hat in Spiel 3 schlecht ausgesehen und gestern in der Verlängerung auch keine gute Figur gemacht.

      HOPP ZUG 💙
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goon (Zeuge Del Curtos) 14.04.2017 11:09
    Highlight Highlight Das hätte ich nicht für möglich gehalten das Zug nochmals in diese Serie kommen kann. Muss den Zugern tatsächlich gratulieren.

    Echt gespannt was das nächste Spiel bringt
    • welefant 14.04.2017 13:34
      Highlight Highlight #💙
      wenn dieses wunder geschehen würde, darf dein hcd nächstes jahr
      #💛
    • Dario Langenegger 14.04.2017 15:32
      Highlight Highlight Goon danke für die interessante Diskussion gestern Abend.
    • Goon (Zeuge Del Curtos) 14.04.2017 17:33
      Highlight Highlight Dario:
      Ernsthaft? Bin wie Sheldon im Moment und kann nicht erkennen ob Ironie oder nicht

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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