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Arno Del Curto und die IKEA-Krise. bild: keystone/watson

Eismeister Zaugg

Die «IKEA-Krise»: Zum ersten Mal seit 1996 ist Arno Del Curto verunsichert

Der HC Davos braucht den wahren Arno Del Curto (62), um die schwerste Krise seit dem Wiederaufstieg zu überwinden. In diesen Tagen erleben wir nicht den wahren Arno Del Curto.



Manchmal ist es ganz einfach, einen Ausgang aus einer scheinbar ausweglosen Situation zu finden. Die folgende Episode ist verbürgt. Hin und wieder kommt Arno Del Curto ins bernische Oberaargau und gewinnt dort auf langen Wanderungen Abstand vom Hockey-Alltag.

In dieser hügeligen, bewaldeten Gegend im Herzen Helvetiens, die Fremde manchmal «Wolfsland» nennen, weil niemand überrascht wäre, wenn hier auf einmal ein Wolf auftauchen würde, kann sich ein Ortsunkundiger leicht verirren.

Davos`coach Arno del Curto trains with the kids at the

Nicht nur bei den Kindern, sondern auch im Oberaaugrau gerne gesehen: Arno Del Curto. Bild: SPENGLER CUP

So ist es dem dem HCD-Trainer kürzlich ergangen. Müde, durstig und hungrig bat er auf einem einsamen Hof nahe der Hochwacht bei Melchnau einen Bauern, ihn doch zum nächsten Dorf zu fahren. Und bezahlte für die gern gewährte Dienstleistung mit einer schönen Banknote. Seither kann man hin und wieder an einem Wirtshaustisch hören, wie Arno Del Curto gelobt wird. Das sei ein gar freundlicher, guter, grosszügiger Mensch. Nicht so hoffärtig wie die Städter.

Der Weg aus der HCD-Krise, der «IKEA-Krise», ist nicht ganz so einfach zu finden wie der Weg aus der oberaargauischen Wildnis ins nächste Dorf. Für den Preis von teuren Designer-Möbeln hat Arno Del Curto den schwedischen NHL-Torhüter Anders Linbäck (30) eingekauft, der so unverhofft aus dem Leim geht wie ein billiges IKEA-Möbelstück.

Ja, der HCD steckt in einer Krise. An Arno Del Curtos Wesen und Wirken erkennen wir beim HCD die drei Stufen Hochstimmung, Alltag oder eben Krise.

In Hochstimmung, wenn sich der HCD problemlos in der Spitzengruppe der Liga hält oder die Tabelle mit zehn Punkten Vorsprung anführt, ist Arno Del Curto ein mitreissender Geschichtenerzähler (oder moderner: Kommunikator), der sich ins Feuer redet und die Zuhörer in seinen Bann schlägt.

Arno Del Curto, wie er leibt und lebt

Dann ist er ein charismatischer Hockey-Revolutionär, der aus dem Stegreif ein atemberaubendes Szenario der globalen Entwicklung des Welteishockeys entwerfen kann. Wer ihm zuhört, wird von seinem Enthusiasmus mitgerissen und fühlt sich bald zehn Zentimeter grösser. Aber selbst in dieser Hochstimmung wird er nie arrogant oder gar überheblich und vergisst nie zu betonen, dass der HCD trotz allem ein krasser Aussenseiter sei und um die Playoff-Qualifikation zittern müsse.

Im Alltag, wenn der HCD im Mittelfeld mehr oder weniger sorgenfrei einer weiteren Playoff-Qualifikation entgegensurft (unter Arno Del Curto hat der HCD die Playoffs noch nie verpasst), überkommt ihn manchmal eine Art leise Hockey-Melancholie. Gerne und ausführlich gibt er Auskunft, gewährt Interviews, aber er sieht jetzt mehr die Schwierigkeiten des lokalen und globalen Hockeys und nimmt für jede HCD-Niederlage die Schuld auf sich.

ZUR MITTEILUNG, DASS TRAINER ARNO DEL CURTO SEINEN VERTRAG BEIM HC DAVOS UM EINE SAISON VERLAENGERN WIRD, STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, DEM 30. APRIL 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Trainer Arno del Curto mit Pokal an der Meisterfeier des HC Davos, am Samstag, 18. April 2015, in Davos. Der HC Davos war am Freitag, 10. April 2015 zum 31. Mal Schweizer Eishockey Meister geworden. Sie hatten die Finalserie gegen die ZSC Lions mit 4:1 gewonnenen Spielen fuer sich entschieden. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Arno Del Curto beim letzten Meistertitel 2015. Bild: KEYSTONE

Die Aussenseiterrolle seines HCD wird jetzt nicht mehr nur erwähnt, sondern zelebriert. Gerühmt werden die Titanen aus dem Unterland, die zu besiegen fast unmöglich sei. Am Ende setzt sich doch sein Optimismus durch und der Zuhörer ist überzeugt: der Arno packt’s, der HCD kann Meister werden.

Und in der Krise? Die hat es bisher in diesem Ausmass in Davos unter Arno Del Curto noch nie gegeben. Zum ersten Mal seit der Amtsübernahme im Sommer 1996 ist Arno Del Curto durch die «IKEA-Krise» verunsichert. Zum ersten Mal in seiner Amtszeit muss er nicht mehr untertreiben und den HCD nicht mehr zum Aussenseiter kleinreden. Tabellenlage und Resultate sagen genug.

Die Tabelle der National League:

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Verunsicherung bei Arno Del Curto ist so selten, so undenkbar wie eine Jass-Meisterschaft im Vatikan. Natürlich gibt er freundlich Auskunft. Aber er redet sich nicht mehr ins Feuer, wirkt fast ein wenig kleinlaut und bittet darum, ihn jetzt, in dieser heiklen Phase nicht zu zitieren. Das ist nicht der wahre, der streitbare Arno Del Curto.

Davos'Goalie Anders Lindbaeck, nach dem Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Fribourg-Gotteron am Dienstag, 2. Oktober 2018, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Andreas Lindbäck konnte beim HCD noch nicht überzeugen. Bild: KEYSTONE

Bei der Verpflichtung des ausländischen Torhüters ist er ein hohes Risiko eingegangen. Da war beispielsweise einerseits der Kanadier Dustin Tokarski (29) auf dem Markt. Ein unspektakulärer Torhüter mit Starstatus in den Farmteamligen aber nie die Nummer 1 in der NHL, nur 183 Zentimeter gross, mental robust und vom Stil her eher einer wie Martin Gerber. Und da war eben auch der Schwede Anders Lindbäck (30) zu haben. Ein Riese, ein Titan (198 cm), spektakulär an guten und schlechten Tagen. Fähig, ein Spiel im Alleingang zu gewinnen, aber oft auch so miserabel, dass er eine Partie im Alleingang verliert. Und vor dem Spiel weiss der Coach halt nie, welchen Lindbäck er bekommen wird.

Es liegt in der Natur des Hockey-Revoluzzers Arno Del Curto, dass er sich für Anders Lindbäck entschieden hat. Und es wäre ja logisch, dass einer, der es immerhin auch zu einigen NHL-Einsätzen gebracht hat, bei weitem gut genug für unsere heimische Liga sein müsste. Aber eben: das Hockey in der Schweiz ist teuflisch schnell und ohne jede Boshaftigkeit dürfen wir sagen: Anders Lindbäck hat sich noch nicht an das hohe NL-Tempo gewöhnt. Nacheinander sieben Gegentreffer mit einer Fangquote von 79,41 Prozent gegen Langnau sowie fünf Gegentreffer und 82,14 Prozent abgewehrte Pucks gegen Gottéron.

Arno Del Curto hat inzwischen auch Wort gehalten. Er hatte versprochen, der erste seiner zwei nun nicht mehr benötigten heimischen Goalies einen neuen Klub finde, dürfe gehen. Nun wird Joren van Pottelberghe (21) in der dänischen Operettenliga vorübergehend aushelfen. Gilles Senn (22) muss bleiben.

Goalie Joren Van Pottelberghe, Davos Cheftrainer Arno Del Curto und Goalie Gilles Senn, von links, nach dem Final des Swiss Ice Hockey Cups 2017/18 zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Davos, am Sonntag, 4. Februar 2018, in der St. Galler Kantonalbank Arena in Rapperswil-Jona. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Van Pottelberghe, Del Curto und Senn. Bild: KEYSTONE

Da kann nach den beiden miserablen Vorstellungen von Anders Lindbäck (0:7 gegen Langnau, 2:5 gegen Gottéron) die Frage nicht ausbleiben: steht bald wieder Gilles Senn im Tor? Arno Del Curto bittet darum, auf diese Frage keine Antwort geben zu müssen. Die Bitte sei ihm erfüllt.

Wer sagt, dass Anders Lindbäck spätestens dann auf die Tribune muss, wenn der HCD einen zusätzlichen ausländischen Feldspieler unter Vertrag genommen hat, liegt nicht falsch.

Arno Del Curto mag in diesen Tagen zweifelnd und verunsichert in den Ruinen des vergangenen Ruhmes durch die Meisterschaft stolpern. Aber eher früher als später wird er Verunsicherung und Zweifel in trotzige Energie verwandeln und zur Bestform auflaufen. Wir sollten nie den Fehler machen, den HCD-Trainer zu unterschätzen.

Aber selbst der wahre Arno Del Curto wird aus dieser «IKEA-Krise» nicht ganz so leicht und so einfach wieder herausfinden wie kürzlich aus den Hügeln und Wäldern rund um die Hochwacht im bernischen Oberaargau.

Nicht beim HCD, sondern in der NHL. Nico Hischier:

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Video: watson/Emily Engkent, Sandro Zappella

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48Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Leader 04.10.2018 18:32
    Highlight Highlight Arno welch grosser Trainer, Leader, Führungspersönlichkeit, Animator, Motivator.....
    Zu Recht darfst du auf viele unvergessliche Momente zurückblicken.
    Doch nun- triff die richtige Entscheidung, ich wünsche es dir.
  • egemek 04.10.2018 11:11
    Highlight Highlight Man darf den HCD noch nicht abschreiben. Es gibt neben ihnen auch noch andere Teams, die eher unter Wert spielen (ZSC, EVZ) oder nicht gerade den besten Start hatten (Genf, Rappi). Nach so kurzer Zeit schon eine Krise heraufzubeschwören dient meiner Meinung nach nur der Unterhaltung der Leser. Danke dafür, lieber Herr Eismeister.

    Trotzdem wäre auch ich nicht überrascht, wenn die nächsten Playoffs ohne Arno stattfinden. Bis dahin ist es aber noch weit und es fliesst noch viel Wasser die Landquart ab.
  • T. aus B. 04.10.2018 10:29
    Highlight Highlight Persönlich finde ich es etwas gewagt, das meiste nur am Torhüter anzuheften. Davos macht im Moment auch sonst nicht den Eindruck einer nur schon im Ansatz gefestigten Mannschaft. Aber bei den ganzen Kadermutationen im Frühling/Sommer auch kein Wunder. Man hat Davos einen schwierigen Herbst prognostiziert, überraschend ist es also kaum.
    Man braucht zudem auch nicht alles auf die Routiniers/Ausländer zu schieben. z.B. Jung, Heldner und Paschoud nehmen die dritte oder vierte NLA-Saison in Angriff. Da müsste man langsam wissen, was man in der Abwehr zu machen hat. Anfang/Mitte 20 hin oder her.
  • Der müde Joe 04.10.2018 10:14
    Highlight Highlight Ich freu mich schon auf die Ligaquali!👋🏼😁
    • bullygoal45 04.10.2018 10:51
      Highlight Highlight Win win! Wir bleiben im A und Kloten steigt auf! 🤝
    • DäTopscorer 04.10.2018 10:57
      Highlight Highlight Kloten und Davos im B.. die Swiss League wird langsam attraktiv 😅
    • Der müde Joe 04.10.2018 12:49
      Highlight Highlight Fehlt dann nur noch Arosa im B, dann wird das langsam eine lustige Runde.😂👍🏼
      Vielleicht wird dann sogar mal etwas berichtet in den Medien.😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • kerZHakov 04.10.2018 10:11
    Highlight Highlight Hätte man sich damals - mit dem Forster „Transfer“ - mitten in der Saison nicht den Zorn des mächtigen Zahner geholt und sich auch sonst bei Zuzügen immer fair verhalten (Stoop, Guggisberg ua.), könnte man immer noch über das ganze Geld des Spengler Cups verfügen und wäre heute nicht in dieser Situation. Eine gewisse Schadenfreude kann ich bei mir daher nicht verbergen...😊
    • ralck 04.10.2018 10:56
      Highlight Highlight Genau, weil die 800k ja der Grund sind, warum in Davos «gespart» wird…

      Zumal der Zätt und Zahner in Sache Extrawürsten (vorgezogene Spiele, Playoff-Final verschieben) bestimmt vor Davos steht. ;-)
  • Thomtackle 04.10.2018 09:51
    Highlight Highlight Sehe ich das richtig, dass der HCD 3!!! Punkte unter dem Strich bzw. liegt. Genau so gross ist der Abstand auf Platz 3...
    • Pascal Mona 04.10.2018 10:02
      Highlight Highlight Nun ja, keine Ahnung ob du auch Spiele des hcd gesehen hast... aber die Art und Weise wie z.b. Gotteron sehr sehr einfach die 3 Punkte gegen den Angstgegner aus Davos mitnehmen konnte, würden mich schon nachdenklich stimmen als hcd-Fan/Verantwortliche. Die anderen Spiele beurteile ich nicht, aber die Resultate (vorallem gegen Langnau) lassen schon gewisse Fragen offen...
    • bullygoal45 04.10.2018 10:07
      Highlight Highlight Und drei Punkte haben sie gegen uns gemacht. Da hatte Dübi am Cup mit mehr System gespielt. Es war von beiden Team eine Katastrophe... das macht beim HCD Sorgen.
  • MARC AUREL 04.10.2018 09:51
    Highlight Highlight Die Zeiten haben sich geändert.. auch Adc kocht nur mit Wasser.. Davos ist nur noch Mittelmass.... da kann auch Arno nicht zaubern!
    • mukeleven 04.10.2018 10:12
      Highlight Highlight das ist tatsächlich so und diese entwicklung ist ja nicht neu - man durfte und darf sich auf zwei schwierige saisons in davos einstellen.
      btw: wir benutzen möbel vom interio nicht ikea - dh ein klein wenig mehr stabilität wäre schon vorhanden. es ist einfach eine krux mit der bedienungsanleitung.
    • Willy Tanner 04.10.2018 10:33
      Highlight Highlight Das wisst ihr in bern ja am besten. Da bringt es jablonen ja fertig mit einem solchen team im mittelmass zu verschwinden und ein jahr ohne titel zu feiern! 🤣
    • MARC AUREL 04.10.2018 12:26
      Highlight Highlight Willy Tanner,so ein Blödsinn erzählst du da...
  • Boniek 04.10.2018 09:42
    Highlight Highlight Hopp Arosa!
  • Angelsshare 04.10.2018 09:31
    Highlight Highlight Was mich als HCD-Fan mehr beunruhigt als der Platz in der Tabelle (nach 6 Spielen 6 Punkte ist zwar schlecht, aber sagt noch gar nichts aus, der Z hat ein Spiel weniger und 1 Punkt mehr, da redet auch niemand von Krise) sind die 21 erhaltenen und lediglich 9 geschossenen Tore. Machen wir doch in 15-20 Spielen noch einmal eine Zwischenbilanz.
    • MARC AUREL 04.10.2018 12:28
      Highlight Highlight Der Z hat viel mehr potenzial als der HCD... Das Kader ist am besten besetzt..
    • Angelsshare 04.10.2018 15:22
      Highlight Highlight Potenzial hin oder her, aktuell dümpelt er mit dem HCD ziemlich weit unten herum.. :-) Und wie gesagt, schauen wir doch in 15-20 Spielen nochmal wie die Tabelle aussieht.
  • Bruno Wüthrich 04.10.2018 09:27
    Highlight Highlight Der HCD stellt aktuell höchstens noch eine durchschnittliche NLA-Mannschaft. Derzeit sind Spiele gegen die Bündner nur noch deswegen etwas Besonderes, weil jede sogenannt kleine Mannschaft ihre Bilanz gegen den vermeintlich Grossen etwas aufbessern kann.

    Es ist weniger Geld vorhanden beim HCD als auch schon. Und Arno hat etwas von seiner Magie, von seiner Ausstrahlung verloren. Junge Spieler müssen zudem heute nicht mehr nach Davos, wenn sie weiter kommen wollen. Das können sie auch im Unterland. Diese Umstände machen aus ADC derzeit einen gewöhnlichen Trainer.
    • mukeleven 04.10.2018 10:16
      Highlight Highlight das wird so suggeriert in der jetzigen zeit. arno hat durchaus noch seine strahlkraft und wird auch diese herausforderung stemmen (mit herausforderung meine ich das erreichen der PO‘s oder aber im worst case den nicht-Abstieg).
      und selbstverständlich kommen junge spieler immer noch gerne ins landwassertal fuer einen arno-schliff. das problem dabei ist, wenn die diamanten geschliffen sind, dann ruft die vergoldung im unterland.
    • Bruno Wüthrich 04.10.2018 11:22
      Highlight Highlight Wo ist sie denn, die Strahlkraft von ADC? Irgendwie hat sich diese derzeit zumindest versteckkt. Und klar kommen immer noch junge Spieler nach Davos. Aber es sind nicht mehr so viele, und es sind vor allem - mit vereinzelten Ausnahmen - nicht mehr die Besten. Das kennen wir doch früher anders, oder nicht? Es gibt also weniger zu schleifen in Davos. Und schon gar keine Diamanten.
      ADC wird in der Geschichte zu Recht immer als grosser Trainer wahrgenommen werden. Dass er derzeit seine Strahlkraft verloren hat, muss für die Zukunft nichts bedeuten. Er kann sie eventuell wieder zurück erlangen.
    • Hoscheho 2049 04.10.2018 12:07
      Highlight Highlight Herr Wüthrich, mit Verlaub, die Besten spielen in den nordamerikanischen Juniorenligen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ralck 04.10.2018 09:14
    Highlight Highlight Davos kassiert immer wieder hohe und empfindliche Niederlagen. Zwei Spiele am Stück auf die Fresse zu bekommen, kotzt an – logisch. Was mich aber nervt, ist, dass man sich der Problematik bewusst war. Die Tor-Impotenz hatten wir teils schon, die Löcher waren ebenfalls bereits da und zum Umschaltspiel schweige ich.

    Das ist aber leider Arno-Hockey. Wenns klappt, geht in der Hose sowas von einer ab und wenns nicht klappt, gibts schnell auf die Fresse.

    Büehli soll mit Bader und Meyer spielen. Die Kids gefallen mir am meisten.

    Und im März werden wir diesen Start hoffentlich vergessen haben.
  • Hayek1902 04.10.2018 08:54
    Highlight Highlight Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass im Vatikan öfters eine Jass Meisterschaft stattfindet, schliesslich hat es über 100 Schweizer Gardisten und wohl auch noch sonst ein paar Schweizer dort.
    • Hoscheho 2049 04.10.2018 12:07
      Highlight Highlight Gschobe!🤗
  • Goon 04.10.2018 08:44
    Highlight Highlight Der HCD verdankt Arno so viel. Magische Jahre, Meistertitel und unvergessliche Geschichten. Er hat dem Verein immer die treue gehalten, auch nach einem sehr reizvollen KHL-Angebot. Alle die jetzt klönen er sei nicht mehr der richtige kann ich nicht verstehen. Bin felsenfest überzogen dass er das Ruder noch herumreissen kann und wird. Ubd falls nicht? Auch egal, wir sind mit ihm in den Hockeyolymp gestiegen und ich gehe mit ihm auch den Weg wieder runter falls nötig.

    • mukeleven 04.10.2018 10:08
      Highlight Highlight ich bin auch auf dieser wanderung - egal was komme - und bin der meinung da hats durchaus noch potential fuer schoeneres wetter am horizont.

    • MacB 04.10.2018 10:24
      Highlight Highlight AdC hat genug bewiesen, dass er es kann. Es wird sicherlich nicht ein Trainerproblem sein... Die Gründe sind aber vielfältig. Budget, Kader, wenig und schwache Zuzüge, unerfahrene Junge frisch integriert, die beiden Vorjahresgoalies, Lindbäck als Risikotransfer, neben Ambühl kaum Leitwölfe, etc. etc.

      Ich hoffe, auf AdC's Talent
    • Patrick59 04.10.2018 11:08
      Highlight Highlight Ein toller Kommentar!! Gruss von einem SCB Anhänger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pinsi 04.10.2018 08:39
    Highlight Highlight Bei so vielen Schweizergardisten ist eine Jassmeisterschaft im Vatikan durchaus denkbar;)
    • Capy aka PHI (formerly known as Pat the Rat) 04.10.2018 11:05
      Highlight Highlight Danke, das wollte ich auch gerade schreiben!
  • MR92 04.10.2018 08:08
    Highlight Highlight Del Curto macht Fehler. Jalonen macht Fehler. Aubin macht Fehler.
    Drei Teams und jedes hat seine Schwieeigkeiten. Für die ganze Liga sind Spiele gegen Bern, Zürich und Davos von speziellem Charakter, da der Gegner immer Aussenseiter ist und nichts zu verlieren hat. ( Ausnahme Zug und Lugano)
    Die Gegner passen meistens ihr Spiel auf die Grossen an und machen so oftmals eine gute Falle => mit einem schlecht eingespielten Team ist man schnell unter dem Sttich
    • Max Dick 04.10.2018 09:34
      Highlight Highlight Naja Bern und Zürich Ja - aber Davos gehört jetzt definitiv nicht mehr zu den Grossen. Die gehören zu jenen, die jetzt schon jeden Punkt brauchen für die Playoffs. Siehe Spielermaterial an.
    • bullygoal45 04.10.2018 10:11
      Highlight Highlight Das Stimmt nicht ganz. Tempomässig passt sich meist der Bessere am schlechteren Team an.

      Das sieht man im CUP perfekt. 👍🏻
  • Potzblitz36 04.10.2018 08:07
    Highlight Highlight Als langjähriger HCD-Fan fällt es schwer, die aktuelle Situation dem Trainer zuzuschreiben. Trotzdem denke ich dass sein Anteil am aktuellen Misserfolg relativ gross ist.

    Arno ist nicht bereit ein anderes System spielen zu lassen, dementsprechend berechenbar ist das HCD-Spiel. Es besteht kein Plan B. Für "sein" System hat er nicht mehr die nötigen Spieler.

    Früher war der HCD im positiven Sinne ein emotionales Pulverfass und jeder Funke konnte das Feuerwerk zünden. Heute ist der HCD ein braves, undiszipliniertes und vor allem emotionsloses Team.

    Arno, zeig uns dass wir falsch liegen.

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