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Luganos Maxim Lapierre im dritten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem HC Lugano und dem SC Bern, in der Resega Halle in Lugano, am Donnerstag, 7. April 2016. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Maxim Lapierre und der HC Lugano sind in Rücklage geraten.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Lugano kann sich von dieser Niederlage erholen – aber der SC Bern wird trotzdem Meister

Der SC Bern besiegt mit viel Glück ein grosses Lugano in der Verlängerung mit 3:2 und führt jetzt im Playoff-Final mit 2:1. Die Entscheidung ist gefallen, Doug Shedden weiss es.



Das, was Lugano und Bern spielen, ist die Fortsetzung von Eishockey mit anderen Mitteln – in Anlehnung an jene Lehre des Kriegsphilosophen Carl von Clausweitz, die besagt, Krieg sei die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Wobei das Wort «Krieg» im Zusammenhang mit diesem Finale nichts zu suchen hat. Es sei lediglich erklärt, in welch begeisternder, beeindruckender Art und Weise beide Teams sich von Spiel zu Spiel steigern und wie sehr sich das Hockey, das wir jetzt sehen, vom Hockey zwischen September und Februar unterscheidet.

Die Intensität hat im Finale von Spiel zu Spiel zugenommen. Vom unbeschwerten, lüpfigen Spektakel in der ersten Partie (5:4 für Lugano) zum intensiven Abnützungskampf in der zweiten (1:0 für Bern) und nun zu einer wahrscheinlich nicht mehr zu steigernden Intensität in der dritten Partie (3:2 n.V. für Bern).

Berns Spieler bejubeln ihren Sieg mit ihren Fans, im dritten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem HC Lugano und dem SC Bern, in der Resega Halle in Lugano, am Donnerstag, 7. April 2016. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Der SCB bedankt sich bei den mitgereisten Fans für die Unterstützung.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Dieses Finale unterscheidet sich von allen finalen Auseinandersetzungen seit Einführung der Playoffs im Jahr 1986. Intensiv waren schon viele Finals. Bereits Ende der 1980er-Jahre zwischen den gleichen zwei Mannschaften und noch einmal zu Beginn dieses Jahrhunderts zwischen Lugano und den ZSC Lions.

Aber diese Zusammenballung von Talent, Kraft und Emotionen, die wir jetzt erleben, hat es so in unserem Hockey noch nicht gegeben. Auch nicht in den Finals zwischen Davos und den ZSC Lions. Und auch nicht in den SCB-Finals gegen Servette und Fribourg-Gottéron und schon gar nicht in den Finals, die Kloten bestritten hat.

So intensiv wie einst die «Battle of Alberta»

Wenn wir das Finale 2016 international einordnen, dann gibt es wahrscheinlich nur eine Parallele aus den 1980er- und frühen 1990er-Jahren aus der NHL. Die epischen Auseinandersetzungen zwischen den Calgary Flames und den Edmonton Oilers (mit Wayne Gretzky). Die Flames in der Rolle des SC Bern, die Oilers in jener des HC Lugano.

Diese Rivalität gilt als intensivste der neueren NHL-Geschichte. «The Battle of Alberta» (beide Teams sind in der Provinz Alberta domiziliert) hat das moderne NHL-Hockey so geprägt und die spielerische Entwicklung beeinflusst wie einst die Finals zwischen dem «Grande Lugano» und den «Big Bad Bears» 1989, 1990 und 1992.

Theo Fleury, der kleine, giftige Stürmer der Calgary Flames hat einmal erzählt, was eine solche Playoffserie bedeutet. Es sind Worte, die exakt auf das zutreffen, was wir in diesen Tagen zwischen Lugano und Bern sehen.

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So gings 1986 bei der «Battle of Alberta» zu und her.
YouTube/MrBreese13

Eishockey kommt aus Nordamerika. Wir verwenden bis hinauf zur Verbandsbezeichnung (Swiss Ice Hockey») fast nur englische Wörter. Deshalb seien hier Fleurys Worte wiedergegeben, die so treffend die Partie von gestern Abend beschreiben.

«That was when men were men. You better grow some balls or you’re not going to be very successful playing in those games. Those are the games that make you grow, make you better. You find out what you’re really fuckin’ made of in those games.»

Was hat es Bern ermöglicht, diese Partie zu gewinnen? Nein, nicht das Talent. Es ist die noch härtere Härte («some balls»). Und das ausgerechnet in der Partie, in der Lugano erstmals mindestens so tapfer, mutig und hart gespielt hat wie der SCB. Ja, lange Zeit schien es sogar, als habe Lugano seine Identität als Playoff-Team nach zehn langen Jahren gefunden. («You find out what you’re really fuckin’ made of in those games.»).

Rüfenachts Provokation als Weckruf

Die vermeintliche Wende für Lugano bringt ein Faustkampf, den viele gar nicht als den ersten Kumulationspunkt dieser Partie erkennen: 11,50 Sekunden vor Schluss des ersten Drittels provoziert SCB-Bösewicht Thomas Rüfenacht ausgerechnet Luganos Schillerfalter Linus Klasen zu einem Faustkampf. Der schwedische Weichling steht hin und nimmt diese Herausforderung an.

Der SCB hat in dieser Situation dem HC Lugano sozusagen den Fehdehandschuh hingeworfen – und bezahlt erst einmal mit einem schweren Rückschlag. Nicht einmal mehr der erste Gegentreffer in Überzahl zum 0:1 kann die Luganesi jetzt noch erschüttern. Auch nicht das 2:2 der Berner mitten hinein in eine starke Phase des HC Lugano im Schlussdrittel. Das macht für Lugano am Ende die Niederlage umso bitterer.

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Rüfenacht knöpft sich Klasen vor, doch der hält dagegen.
streamable

Der SCB gerät in eine schwierige Situation und muss die Intensität noch einmal erhöhen, um diesem harten, zähen Lugano den spielerischen Atem zu nehmen. Erst in der Verlängerung dominiert der SCB wieder. Ja, Doug Shedden sieht sich genötigt, in der Verlängerung ein «Verschnaufpausen-Time Out» zu nehmen und so ist das 3:2 letztlich ein verdientes, ein logisches und vor allem für Lugano ein bitteres Resultat.

Natürlich sagt jetzt niemand, die Entscheidung sei gefallen. Davor hüten sich die Berner wie der Teufel vor dem geweihten Wasser. Die Chronisten der «Berner Zeitung» wagen nicht einmal zu sagen, dass ab heute die Arbeit an der Meister-Sondernummer beginnt. Es steht erst 2:1.

Die Körpersprache eines Besiegten

Und so hören wir jetzt nach dem grossen Kampf das, was Spieler nach solchen Partien in allen Ligen und Ländern sagen. Man nehme die Serie Spiel für Spiel. Man hebe sicher nicht ab. Es sei noch gar nichts entschieden. Immer wieder erwähnt wird die Bedeutung des Teamgedankens. Auch Tristan Scherwey will sich nicht als «Vater des Sieges» feiern lassen und betont, wie wichtig eben die Mannschaftsleistung sei.

Luganos Captain Steve Hirschi war am Dienstag nachdem 0:1 in Bern mit seiner Mannschaft hart ins Gericht gegangen und hatte moniert, man habe zu wenig für den Sieg getan. Mit der Reaktion nun auf diese Niederlage in Bern war er zufrieden. «Wir sind wieder aufgestanden, wir waren mutig und wir sind schliesslich einem sehr starken SCB unterlegen. Wir haben gesehen, dass wir eine Chance haben.» Zufrieden könne er trotzdem nicht sein. «Das kann ich doch nicht nach einer Niederlage!»

ZUR ERNENNEUNG VON DOUG SHEDDEN ZUM NEUEN HC LUGANO TRAINER STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 27. OKTOBER 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Der Head-Coach des EV Zug Doug Shedden beim Eishockey Meisterschaftsspiel zwischen dem EV Zug und HC Lugano vom Donnerstag 21. November 2013 in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

In Doug Sheddens Gestik fehlt der letzte Kampfgeist.
Bild: KEYSTONE

Vielleicht täusche ich mich. Aber es sind nicht Worte, die mich zur Prognose verleiten, Lugano werde dieses Finale mit 2:4-Siegen verlieren. Es sind die optischen Eindrücke im Kabinengang unten im Bauch der Resega nach diesem Drama. Doug Shedden, dieser emotionale Feuerkopf, sagte natürlich nicht, er glaube nicht mehr daran. Ein Kanadier kapituliert niemals. Aber seine Körpersprache war irgendwie die eines besiegten Bandengenerals.

Luganos Respekt und ein wenig Resignation

Und da ist noch etwas: Der SCB hat alle Playoff-Partien gewonnen, die in die Verlängerung gingen – vier in der Verlängerung und eine im Penaltyschiessen. Das Selbstvertrauen der Berner ist jetzt kugelsicher und wasserdicht – das war gerade in der Verlängerung zu spüren. Kaum jemand zweifelte, dass dem SCB der Sieg zufallen würde und es ist der SCB, der diese «Verlängerungs-Spieler» in seinen Reihen hat. Tristan Scherwey hat gestern in der 70. Minute zum zweiten Mal nach der vierten Halbfinalpartie gegen Davos (3:2) in der Verlängerung getroffen.

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Scherwey schiesst den SCB in der Overtime zum Sieg.
streamable

Vielleicht täusche ich mich. Aber die Bescheidenheit der ganzen Lugano-Entourage (der Männer und Frauen rund ums Team) nach dem Spiel unten im Kabinengang drückte irgendwie Respekt vor dem SCB und ein bisschen Resignation aus. So, als habe man eingesehen, dass selbst dieses grosse, selbst dieses beste Lugano seit dem Titelgewinn von 2006 nicht gut genug ist, um diesen SCB zu stoppen.

Dass selbst Elvis Merzlikins, im zweiten und dritten Spiel (aber nicht beim Finalauftakt), Luganos bester Goalie seit Ronnie Rüeger, die Berner nicht aufhalten kann. Es ist eine bittere Ironie des Schicksals, dass er bei Luganos Auftaktsieg ein Lottergoalie war und bei den beiden Niederlagen nun ein Held. Lugano kann sich von dieser Niederlage erholen. Für einen Sieg, für die Ehrenrettung wird es vielleicht noch reichen. Aber mehr nicht. Der SCB wird Meister.

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Der historischen Wahrheit willen sei erwähnt, dass die Schiedsrichter mit ihrer grosszügigen Regelauslegung erst diese Intensität möglich machten – aber so auch den SCB bevorzugten. Danny Kurmann und Didier Massy sei im Sinne des Spektakels, des Dramas und der Spannung für die grosszügige Spielleitung gedankt – aber sie müssen vom objektiven Chronisten auch gerügt werden. Weil sie mehrere Regelwidrigkeiten der Berner durchgehen liessen, die Lugano um allerbeste Torchancen brachten. Die Schiedsrichterleistung wird, wenn der SCB Meister werden sollte, in Lugano die Verschwörungstheorien befeuern.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wilson_Wilson 09.04.2016 00:55
    Highlight Highlight Niemand hat wegen den Schiris gewonnen oder verloren. Bern führt nicht einfach so 2:1. Aber: Wer den Stockschlag gegen Brunner nicht pfeifft, hat die Kontrolle über das Spiel verloren. Kompensationsentscheide sind nie gerechtfertigt.
  • Hayek1902 08.04.2016 16:09
    Highlight Highlight was schreibt denn der chronist, wenn morgen Lugano gewinnt jnd es wieder 2:2 steht? Bern ist im vorteil, aber ein 2:1 ist letztendlich genau so schnell ein 2:2 wie ein 1:1 ein 2:1. Aber endlich ein Final mit quasi gleich starken, aber unterschiedlich spielenden Teams. Das war die letzten Jahre nicht so.
  • Max Pauer 08.04.2016 15:55
    Highlight Highlight Immer wieder "lustig", wie sich die Tifosi über die Schiris aufregen - Massy spielte ja jahrelang für Lugano 😃 Was m.M. nach zu kurz kommt in der Kritik, ist das Steinzeitcoaching von Dougie. Die Schweden stehen rund doppelt so lang auf dem Eis wie der erste Block des SCB. Der vierte muss nach dem Spiel gar nicht duschen. Logo, sind die Schweden dann gegen Ende jeder Partie ausgebrannt. Und logo, werden sie mit jeder Partie noch wirkungsloser. Wenn der HCL diese Serie verliert, dann nur wegen Dach Schaden.

    P.S. Bei Lapierre kann man sich das erre sparen
    • Wilson_Wilson 09.04.2016 00:43
      Highlight Highlight Ein bisschen gar übertrieben. So nebenbei: Steinzeitcoaching ist, wenn man immer alle vier Linien durchwechselt. Modernes Coaching ist, wenn man die Linien, die man aufstellt, jener Linie anpasst, die der Gegner aufstellt. Siehe NHL, wenn dir diese drei Buchstaben was sagen.
  • RoJo 08.04.2016 13:41
    Highlight Highlight Hätte, wenn und aber erübrigen sich!!Bin mit ihnen absolut einverstanden, Herr Zaugg! Shedden war die Kapitulation wirklich ins Gesicht geschrieben! Und noch etwas, wer den Ersten der Quali in vier, und den zweiten der Quali in fünf Spielen eliminiert, wird ein würdiger Meister!! Und bestimmt nicht dank den Schiedsrichtern!
    • Wilson_Wilson 09.04.2016 00:46
      Highlight Highlight Stimmt, der SCB wäre ein würdiger Meister. Leider ist es aber so, dass in entscheidenden Szenen eher gegen als für Lugano entschieden wurde. Bern muss sich dafür sicher nicht entschuldigen. Ein schaler Nachgeschmack bleibt nach diesen drei Spielen halt eben doch. Leider.
  • Tom Foolish 08.04.2016 12:29
    Highlight Highlight Sie sind en grössawahnsinniga Schnorri, Herr Zaugg. Back to the Zamboni!
  • greeZH 08.04.2016 12:10
    Highlight Highlight Die Diskussion um die Stockschläge kann man sich sparen. Ich finde eher die Schwalbe des Berners in der 59. Minute die zur Strafe gegen Lugano führte wäre eine Diskussion wert.
  • Bruno Wüthrich 08.04.2016 10:19
    Highlight Highlight Lugano kann sich nicht beklagen. Wäre in der Szene, in der man auch hätte Penalty pfeiffen können (bzw. müssen) zuvor der Stockschlag an Krueger geahndet worden, so wäre es zur Penaltyszene gar nicht gekommen, und Lugano hätte für zwei Minuten in Unterzahl gespielt. Also hier Nachteil SCB! Damit ist die Szene im Spiel zuvor, wo Beat Gerber eigentlich hätte 5 Minuten (statt nur 2) kassieren müssen, ausgeglichen (zumindest beinahe, es fehlt eine Minute, die aber immer wieder irgendwo fehlt). Bei seinen angezettelten Schlägereien im Startdrittel kam der HCL jeweils sehr gut weg.
  • Tikkanen 08.04.2016 10:18
    Highlight Highlight ...und der Nachtrag für all die "schlechter Schiri" Möffe😳
    Gordie sagte "Hockey is a men's Game" Göht doch gschider ga schütttelä, dir P...y's😂😂
    Hopp Bärn, Sack zuetue, süsch verräblets der Dougie😡 no uf dr Bank, was ja äussert schade wäre denn eigentlich mag ich den angry Man, wenn er sich nicht gerade über die Grösse seines Zagelis auslässt😂😂
  • Brian 08.04.2016 10:17
    Highlight Highlight Die Schiedsrichter waren gestern Abend sehr schlecht und bestätigen meine allgemeine Meinung über unsere Schiris, dass diese nämlich oft nicht glaubwürdig sind. Beide Mannschaften wurden benachteiligt. Ein Penalty wäre gerecht gewesen, wenn jedoch der immer so hochgelobte Brunner schon fast schauspielerisch den Stock fallen lässt, ja dann wird halt nicht gepfiffen. Hätte er sich normal benommen, hätten sie wohl einen Penalty gegeben.
  • Tikkanen 08.04.2016 10:13
    Highlight Highlight geiles Game 3, auch wenn nur im TV. Schirifehler waren da, aber auf beide verteilt, also nicht entscheidend für den Ausgang. Daneben das erwartete: Elvis leistete sich den obligaten Fehlgriff😳Lapi's Tikkitalk war ohne Auswirkung😜die Schillerfalter weinten😭und den HCL D's ging die Luft aus😩. Dougie 😡schliesst von seinem Zageli auf andere, die Modefans aus der Curva benehmen sich wie üblich daneben😤. Billeters Liibli aus der Murmelibambini Zeit ist im Luschenbach an die Wand genagelt, Rottaris schwadroniert über seine Finalniederlagen🤕
    Fazit: Bern's Beizen laden am Di zur Freinacht😂😂
    • ch2mesro 08.04.2016 10:56
      Highlight Highlight war die freinacht nicht schon für morgen geplant 😂 nope tikkanen morgen gibts einen break ⚒
    • Wilson_Wilson 09.04.2016 00:50
      Highlight Highlight Tikkanen, glaubst du eigentlich selber, dass du was von Hockey verstehst und - noch viel mehr - gute Kommentare schreiben kannst?
  • Piper 08.04.2016 09:43
    Highlight Highlight Sie sollen nur weiter weinen und den Schiedsrichtern die Schuld für die Niederlagen in die Schuhe schieben.
    Vor der "Penalty-Szene" von Brunner müsste das Spiel unterbrochen sein wegen eines Stockschlages von Bertaggia an Krüger, die beiden Strafen gegen Moser und Pettersson am Schluss waren sowiso lächerlich und im ersten Drittel war Lugano nur am provozieren und konnte in den meisten Fällen noch Powerplay spielen.

    Lapierre und vor allem Shedden sind an Peinlichkeit nicht zu übertreffen..
    • Ville_16 08.04.2016 10:57
      Highlight Highlight Jö wenn Lapierre für den SCB spielen würde, wäre er für euch der Grösste. Abgesehen davon hat er gestern mit seinen Linienpartnern Walker/Sannitz ein super Spiel gemacht.
  • subreena 08.04.2016 09:38
    Highlight Highlight Aber aber Herr Zaugg, bauen Sie da schon die Grundlage für die Artikel über den Verbands Ueli auf?
    Die Schiri's gestern einfach nur schwach. Keine Linie und der Match ist ihnen beinahe entglitten. Mit ihrer grosszügigen Spielleitung haben Sie die Intensität und die auf beiden Seiten nicht geahndeten Vorgänge erst ermöglicht.
    Zudem wurde in der ersten Szene bei der Conacher minutenlang im Schwitzkasten gehalten wurde einfach erst mal nichts unternommen, bis die Spieler Selbstjustiz übten und schliesslich wurde 1 Berner mehr auf die Bank geschickt als Luganesi.
    Aber Hauptsache Polemik gestreut.
  • Staal 08.04.2016 09:10
    Highlight Highlight schon klar wird der SCB Meister. Unsere Liga ist weltweit die einzige mit eigenem Verbands Team. Besonders in den 1/4 und jetzt im Final klar zu erkennen
    • Bobo B. 08.04.2016 10:17
      Highlight Highlight Bedeutet "Staal" in irgendeiner Sprache "merkbefreit" oder "ohne Bezug zur Realität"?
    • Mighty 08.04.2016 11:06
      Highlight Highlight Staal hast du nicht Ferien?
    • Staal 08.04.2016 11:26
      Highlight Highlight ach ja, dann erklär mal die Fehlntscheide der Liga und Schiris ;-)
      Die Möggerei der SCB Mögger wäre ja kaum auszuhalten wenn es umgekehrt wäre. Man braucht ja nur mal ins Archiv des SCB Forums zu schauen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tavares 08.04.2016 08:55
    Highlight Highlight Die Luganesi sind so lächerlich, immer ist der Schiri Schuld. Shedden erwähnte im Interview direkt nach dem Spiel sogar noch das letzte Spiel vom Dienstag...

    Oder wie es jemand gestern auf Twitter ausdrückte (finds leider nicht mehr):
    Vermutlich sind aus Luganesi-Sicht die Refs auch daran Schuld, dass Lugano in der Verlängerung den Puck gesamthaft vielleicht 30 Sekunden in den eigenen Reihen hatte..
    • Thomtackle 08.04.2016 09:29
      Highlight Highlight Es ist überhaupt nicht immer der Schiri Schuld und es wird auf beiden Seiten benachteiligt. So ist das in den Playoffs. Ist aber logisch, dass in zwei absolut entscheidenden Phasen Fehlentscheide doppelt schwer liegen. Da muss man den Ärger verstehen, wäre beim SCB auch so....
    • Tavares 08.04.2016 10:02
      Highlight Highlight Das Problem: Es waren keine zwei absolute Fehlentscheide!
      Brunners Situation gestern wäre gar nie zustande gekommen, wäre der Stockschlag von Bertaggia gegen Krüger abgepfiffen worden! Aber das wird dann bei der Analyse grosszügig übersehen und gegen die Refs gewettert, wie doch Lugano benachteiligt worden sei.
    • Rick_it 08.04.2016 10:02
      Highlight Highlight Also meinst du kurz vor Schluss das unterschlagene Powerplay für den SCB nach dem Stockschlag von Bertaggia (zur Szene von Brunner wäre es nie gekommen)oder meinst du das geschenkte Powerplay 2.40min vor Schluss nach dem fairen Check von Moser?

      Evtl ist es auch unfair das man Conacher 10Sekunden beidhändig aufs eis drücken darf so eine schlägerei auslöst und danach 1 berner mehr auf die Strafbank muss?

      Aber egal der unterschied ist in bern disskutiert im Verein Niemand gross über Fehlentscheide und schon gar nicht vom letzten Spiel war schon in der letzten Berner Meistersaison so!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomtackle 08.04.2016 08:44
    Highlight Highlight ok der Sieg war sicher nicht gestohlen. aber es kann und darf einfach nicht sein, dass lugano zweimal so entscheidend benachteiligt wird. das ist eines finales nicht würdig!
    • Herr J. 08.04.2016 09:26
      Highlight Highlight Lugano sollte nicht weinen über die Schiedsrichter. Im ersten Drittel haben sie profitiert: Zettelten Raufereien an und teilten aus, kassierten aber weniger Strafen als Bern.

      Und vor dem Stockschlag gegen Brunner gabs einen mindestens so wüsten gegen Krüger.

      Ok, die Schiris waren komisch. Dass davon ein Team profitiert hat, sah ich aber nicht.
    • RoJo 08.04.2016 19:09
      Highlight Highlight Warst du in den Ferien?! Welche Spiele hast denn DU gesehen?! Mag nicht mehr alle Fehlentscheide gegen Bern aufzählen ( gab natürlich auch solche gegen Lugano), sie wurden ja in den Leserbriefen reihenweise aufgezählt! Aber wenn du behauptest, Lugano sei benachteiligt worden, kann ich dir nur folgendes empfehlen: Schaue genau hin, Eishockey ist eine schnelle Sportart, oder wechsle zum schwimmen oder zum gehen! Diese Sportarten sind nicht ganz soo komplex ( nicht negativ gemeint!)!
  • BeatBox 08.04.2016 08:36
    Highlight Highlight Die Schiedsrichter haben Bern bevorzugt? Was für ein Spiel haben Sie gesehen Herr Zaugg? LOL! 2 mal mussten mehr Berner raus obwohl die Luganesi die Schlägerei angezettelt haben.

    Fast wie der Brunner-Gränni, zuerst wird zugegeben, dass der DOPPELHÄNDIGE Stockschlag von Bertaggia nicht gepfiffen worden sei, die daraus resultierende Chance von ihm (einhändiger Stockschlag) aber ein klarer Penalty gewesen sei...

    Jetzt irgendwelche Verschwörungstheorien anzuzetteln ist doch auch für einen KZ ein bisschen sehr billig, oder?
  • Bobo B. 08.04.2016 08:29
    Highlight Highlight Ich habe gestern definitiv mehr ungeahndete Regelwidrigkeiten von Lugano gesehen, als vom SCB. Aber der Klausi spielt für seine Verhältnisse wieder einmal geschickt auf der Klaviatur der Polemik. So wird der viel geschmähte also doch noch zur Referenz für die sich ständig benachteiligt fühlenden Tessiner...
  • Santale1934 08.04.2016 08:29
    Highlight Highlight Zaugg hat eindeutig eine neue Hass-Mannschaft gefunden:
    "und schon gar nicht in den Finals, die Kloten bestritten hat."
    Auf den letzte Final mit Klotener-Teilnahme, muss ich ihm recht geben, nicht aber bei den Finalspielen gegen Davos.

    Ansonsten ist der Final bisher ein extremes Spektakel und es macht Freude, die Spiele sich anzusehen.
    Ich hoffe zwar, dass Lugano am Schluss Meister werden wird, denke aber, dass Bern am Schluss der Sieger sein wird.
  • Sapperlot! 08.04.2016 08:24
    Highlight Highlight Echt jetzt, die Schiris pfiffen für Bern? Selbstdarsteller Kurmann und Massy pfiffen einfach schlecht und das gegen beide Teams.
    Bern wollte den Sieg (insbesondere in der Verlängerung) einfach mehr und der peinliche Shedden macht immer noch den gleichen Fehler und forciert die zunehmen müden Schweden - gut so für Bern.

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Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

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