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Tigers Nils Berger und Goalie Damiano Ciaccio, geschlagen, nach dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem EHC Kloten, am Samstag 3. Maerz 2018 in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Frust bei den Tigers: Langnau hat die Playoffs verpasst.  Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Die schwächsten Ausländer der Liga haben Langnau die Playoffs gekostet

Die SCL Tigers neben Biel das Überraschungsteam der Saison. Aber die Emmentaler sind in der Schlussphase kläglich gescheitert. Sind sie nächste Saison Abstiegskandidat?



Die Chancen auf die zweiten NLA-Playoffs waren so gut wie noch nie seit 2011. Nun ist die Ernüchterung gross. In den zwei Niederlagen gegen Servette (1:3) und Kloten (3:5) sind die Playoffs verspielt worden.

Um das Scheitern zu verstehen, genügt es, diese zwei Partien zu analysieren. Die Langnauer zerbrachen an ihrer Unfähigkeit im Powerplay. 12 Überzahlsituationen vermochten sie in den beiden letzten Spielen nicht auszunützen. Damit erübrigen sich weitere Analysen.

Mut, Kraft, Disziplin und taktische Schlauheit stabilisieren die Defensive und können ein Team weit tragen. Im Falle der Langnauer bis an die Schwelle der Playoffs. Die SCL Tigers haben nur ein Tor mehr kassiert als Lugano und stehen bei den Gegentoren auf Position 6.

Schweizer sind nicht gut genug

Aber Mut, Kraft, Disziplin und taktische Schlauheit reichen nicht für die Playoffs. Dafür braucht es zusätzlich Talent. Talent für ein gutes Powerplay. Mut, Kraft, Disziplin und taktische Schlauheit trugen die Deutschen nur zur grössten Sensation des internationalen Hockeys seit 1980, weil sie auf ihrem wundersamen Weg bis ins olympische Finale in jeder entscheidenden Partie – gegen die Schweiz, Kanada und Schweden – einen Treffer in Überzahl erzielten. Langnau hatte den Mut, die Kraft, die Disziplin und die taktische Schlauheit, um nach einem miserablen Start (fünf Niederlagen in Serie) doch noch um den letzten Playoff-Platz zu spielen. Aber nicht das Talent (und das Powerplay) um das Wunder zu vollbringen.

le defenseur lausannois Jannik Fischer, gauche, lutte pour le puck avec l’attaquant de Langnau Pascal Berger, droite, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et le SCL Tigers ce jeudi 11 janvier 2018 a la patinoire provisoire de Malley 2.0 a Lausanne.  (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Der Langnauer Pascal Berger (rechts). Bild: KEYSTONE

Talent kostet Geld. Schweizer Spieler, die in Schlüsselpartien die Differenz machen, können die Emmentaler nicht bezahlen. Einige mit helvetischer Lizenz sind zwar durchaus dazu in der Lage, an einem geschenkten Abend ein Spiel zu entscheiden und kleinere Wunder zu vollbringen. Zum Beispiel Pascal Berger, Anton Gustafsson, Alexei Dostoinov oder Thomas Nüssli. Aber es bleiben «geschenkte Abende».

Wenn es kein «Wenn & Aber» mehr gibt, wenn in einem bestimmten Spiel die grosse Leistung erbracht werden muss – dann sind sie alle nicht gut genug. Um es etwas boshaft auf den Punkt zu bringen: das ist der Grund, warum sie in Langnau und nicht dort spielen, wo mehr bezahlt wird. Die «Alles-oder-Nichts»-Partien gegen Servette und Kloten sind wegen eines miserablen Powerplays verloren gegangen.

Langnaus Eero Elo beim Eishockeyspiel der National League zwischen dem EV Zug und den SCL Tigers, am Freitag, 2. Februar 2018, in der Bossard Arena in Zug.  (PPR/Alexandra Wey)

Eero Elo ist Langnaus Topskorer.  Bild: KEYSTONE

Und tatsächlich hat Langnau trotz eines untadeligen, ja grossen Trainers auch über die ganze Saison gesehen das schwächste Überzahlspiel der gesamten Liga (13,55 Prozent Auswertung). Selbst in der Swiss League haben nur drei Teams ein noch schwächeres Überzahlspiel. Deshalb hat Langnau die schwächste Offensive der Liga und sogar noch ein Tor weniger erzielt als Kloten.

Ohne Ausländer ist Langnau nichts

Wenn die Spieler mit Schweizer Lizenz nicht gut genug sind für ein wirkungsvolles Powerplay – dann müssen die ausländischen Arbeitskräfte die Differenz machen. Spitzenteams können sich durchschnittliche Ausländer leisten. Mannschaften wie Langnau hingegen nicht. Oder noch einfacher gesagt: Gute Ausländer sind nicht alles. Aber für ein Team wie Langnau ist ohne gute Ausländer alles nichts. Der Finne Eero Elo ist Langnaus Topskorer. Auf Platz 45 (!) der Liga-Skorerliste. Noch weiter hinten finden wir die zwei anderen bereits bei Saisonbeginn zur Verfügung stehenden ausländischen Stürmer Antti Erkinjuntti (52.) und Aaron Gagnon (64.).

Ja, es war Pech, dass Antti Erkinjuntti am 6. Januar durch ein Foul von SCB-Topskorer Mark Arcobello so schwer verletzt worden ist, dass er elf Spiele aussetzen musste und erst am Samstag gegen Servette ins Team zurückkehren konnte. Zum Zeitpunkt des Ausfalls war er Teamtopskorer.

Langnau Antti Erkinjuntti, Mitte, geht verletzt vom Feld direkt in die Garderobe waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den SCL Tigers am Samstag, den 6. Januar 2018 in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Christian Merz)

Antti Erkinjuntti verletzte sich Anfang Jahr.  Bild: KEYSTONE

Und der finnische Verteidiger Ville Kostinen hatte sich Anfang Januar aus privaten Gründen aus Langnau verabschiedet. Er war im Powerplay ein Schlüsselspieler. Aber solche Schicksalsschläge treffen im Laufe einer Meisterschaft die meisten Teams. So oder so hat Langnau die Playoffs nicht wegen dem Faktor «Glück & Pech» verloren. Sondern wegen des ungenügenden ausländischen Personals. Die schwächsten Ausländer der Liga haben Langnau die Playoffs gekostet.

Dumm, dümmer, Kloten

Kloten zittert aus dem gleichen Grund um den Liga-Erhalt. Aber die Ausländer-Situation ist dort anders als in Langnau: durch schiere Dummheit - durch den Verzicht auf die Besetzung aller Ausländerpositionen beim Saisonstart – hat sich Kloten um alle Chancen gebracht. Ville Kostinen und Antti Erkinjuntti verdienen in Langnau knapp die Wertung «genügend». Das wäre kein Problem, wenn wenigstens zwei andere Ausländer dazu in der Lage wären, das Team zu führen.

Aber das sind weder Aaron Gangon noch Ville Koistinen. Und die Löhne für das zusätzliche ausländische Personal – Andreas Thuresson und Mikael Johansson – darf als reine Geldverschwendung abgebucht werden. Bei der Rekrutierung des ausländischen Personals hat Sportchef Jörg Reber versagt.

Die Lehre aus dieser Saison: nur erstklassige Ausländer sind gut genug für Langnau. Hier werden die Langnauer Geld investieren müssen – und es bleibt auch so ein Glücksspiel. Auf dem internationalen Markt Spieler zu finden, die das Talent und die Persönlichkeit haben, um ein Team zu führen, kostet viel Geld und ist zur Hälfte Glückssache.

Joerg Reber, Sportchef  SCL Tigers, waehrend der Vorsaison-Pressekonferenz, am Sonntag, 6. September 2015, in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Jörg Reber, Sportchef der SCL Tigers, hat versagt.  Bild: KEYSTONE

Jörg Reber hat Glück. Nur Eero Elo hat einen weiterlaufenden Vertrag. Die Verlängerungsoption mit Antti Erkinjuntti hat er auslaufen lassen. Er kann also drei neue ausländische Stars verpflichten. Eine der drei Lizenzen ist zwingend für einen hochkarätigen Verteidiger einzusetzen. Mit der Kragenweite von Maxim Noreau – oder besser.

Die SCL Tigers gerieten diese Saison nie in Abstiegsgefahr und konnten bis zum zweitletzten Spiel auch deshalb auf die Playoffs hoffen, weil gleich mehrere nominell klar bessere Mannschaften in die Krise geraten (Kloten, Lausanne, Servette, ZSC Lions) oder unter den Möglichkeiten geblieben sind (Fribourg).

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • powerplay 04.03.2018 22:23
    Highlight Highlight noreau oder gleichwertiger back nicht finanzierbar..... hallo? aber 6/7 Lizenzen einlösen darunter ein ausländer der bei thurgau "ausgemustert" wird....?
    in der wellness-oase langnau hat man insbesondere seit der ära reber dauerhaft das gefühl die ausländer werden dann massiv besser als bei ihrem vorgängigen arbeitgeber.... (macenauer, gagnon, himmelfarb, johannson etc.etc.....)
  • Bacchus75 04.03.2018 13:16
    Highlight Highlight Na ja, die Saison von Langnau war sicher in Ordnung. Es ist und bleibt aber der erfolgloseste Verein seit Einführung der Playoffs.

    18 Saison, 1 x Playoffs, 0 Playoffspiele gewonnen. Das ist schon eine vernichtende Bilanz.

    Aber wenigstens schreiben sie keine oder nur kleine Verluste.

    Kloten scheitert kläglich, macht dabei auch in dieser Saison ein riesiges Minus, verliert alle Spieler die geradeaus Schlittschuhlaufen können auf die nächste Saison und ist abstiegsgefährdet. Insofern ist die Bilanz der Langnauer doch nicht so schlecht...
  • Gondeli 04.03.2018 13:10
    Highlight Highlight Knapp hat es nicht gereicht... Schade, aber Freude und Spannung sind im Emmental spürbar! Der Tiger wird nächstes Jahr noch stärker sein, reifer, bissiger - und am Ende der Saison locker in the Plee-Offs!

    Meine Prognose für nächstes Jahr: Rang 6 nach der Quali!

    LÄBESLANGNOU !!!
    • Dynamischer-Muzzi 04.03.2018 14:21
      Highlight Highlight Langnau wird froh sein können, auch nächstes Jahr in Zusatzrunde genug Punkte zu haben, um nicht das Playout Final spielen zu müssen.

      Und nun husch husch, die grünen Plachen wieder wegräumen und die gewohnt roten Plachen ans Denn zu hängen Gondeli.
      Der Stubi hilft dir dabei bestimmt.
    • Mia_san_mia 04.03.2018 15:01
      Highlight Highlight Gondeli: Da sieht man wies um das Hockeywissen bei Tigers-Fans aussieht...
    • Tikkanen 04.03.2018 15:05
      Highlight Highlight ...ach Schmutzli, auch deine Saison wird alsbald vorbei sein, das SF schaffen deine Lotter-Bieler nie...😂🍻
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chatzegrat Godi 04.03.2018 11:55
    Highlight Highlight Kein Wunder, wenn die Ausländer lediglich und vorallem auf Empfehlung von Spieleragenten ausgewählt werden. Vielleicht sollten man einmal den Allerwertesten "lüpfe" und Spiele bzw. Spieler in Übersee, in der KHL und in Skandinavien selber schauen gehen. So kamen in der Vergangenheit überdurchschnittliche Ausländer ins Valley. Wer erinnert sich noch an Sullivan, Nicholson und Magnus Johansson? Die waren alle überdurchschnittlich!
  • Brucho 04.03.2018 11:55
    Highlight Highlight Mal weg vom Zauggschen lieblings Verein zu einer Frage.
    Gestern waren über 400 ZSC Fans mit einem Extrazug in Biel! Machen eigentlich auch andere NLA Teans solche grossen Fanreisen?
    Und völlig unabhängig vom Resultat haben die Z Fans im Bieler Stadion für eine richtig gute Stimmung gesorgt.
    Das nur so zum Thema der Z hat keine oder nur Cüpli Fans.
    • Tikkanen 04.03.2018 14:42
      Highlight Highlight ...und denkt man nichts böses kommt noch der Brucho mit seinen Hipstern🤢Geniess die paar verbleibenden Spielchen, Ende QF wird das Eis in der Multifunktionshalle zu Öhrlikon gewohnheitsmässig abgetaut😳Finis Gotham City😂
    • MARC AUREL 04.03.2018 16:36
      Highlight Highlight Ach Brucho, bekommen deine Züzis nicht genug lob und aufmerksamkeit? So schlecht wie sie spielen kannst du dies nicht erwarten.. aber deine Vergleiche mit Bern sind lächerlich was die Zuschauer anbelangt...
    • Lümmel 04.03.2018 17:08
      Highlight Highlight Ehrlich gesagt kann ich sehr gut auf die ZSC "Fans" verzichten, so wie sie sich meistens benehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tikkanen 04.03.2018 11:30
    Highlight Highlight ...die Lotter-Tigers haben wie gewohnt versagt. Allerdings sollte man sich im Emmental mal Grundsätzliches überlegen🤔1. Ist der Räber als Sportchef der richtige oder sollte er nicht ersetzt werden? Päscu Müller hat ja in Sachen Ausländer-Rolex zGschpüri👍🏻
    2. Ist Boring Heinz wirklich der geeignete Coach? Zum einen baut der keine Jungen ein, die Nachwuchsabteilung verödet so im kleinräumigen Bernbiet. Und, brauchts das langweilige Betonhockey wenns dann doch nicht fürs PO reicht? Mein Tip, im Sommer Larry oder den Hans holen, wenigstens die Quali würde rocken und rollen😎
    Noch 12 bis🐻🏆🍻
  • StB 04.03.2018 09:39
    Highlight Highlight Eine Saison darf nicht auf 2 Spiele reduziert werden. Klar die waren sehr schlecht. Mit Rang 9 kann man aber über die ganze Saison zufrieden sein. Wichtiger wäre das man nächte Saison nicht die erste rund 10 Spiele verpennt wie die 2 letzten Saisons und das die Fortschritte die man in einer Saison macht nicht über denn Sommer wieder verliert.
  • Scrj1945 04.03.2018 07:47
    Highlight Highlight Ich würde langnau mal empfehlen mutig zu sein und devos und hazen von ajoie zu verpflichten. Ich könnte mir gut vorstellen das sie sich auch eine liga höher durchsetzten können
    • Eifach öpis 04.03.2018 08:02
      Highlight Highlight Ich habe Devos diese Saison zwei mal für Fribourg spuelen sehen und dabei war auffällig wie gross der Unterschied zwischen den beiden Ligen ist. Er ist komplett abgefallen und hat dementsprechen auch bei jedem Einsatz weniger Eiszeit bekommen. Klar waren das nur 2 Spiele, aber meiner bescheidenen Meinung nach hätte Langnau so die schlechteren Ausländer als in der aktuellen Saison.
    • ta0qifsa0 04.03.2018 08:47
      Highlight Highlight Die Beiden haben ihre Verträge in Ajoie kürzlich bis 2021 verlängert.
    • Lumina 04.03.2018 14:44
      Highlight Highlight So gross ist der Unterschied jetzt auch wieder nicht, sonst hätten die Lakers kaum Lugano, den EV Zug und zu guter letzt auch Davos, allesamt HOCHKANT aus dem Stadion schiessen können.

      Mal ganz ehrlich, du erwartest doch nicht allen ernstes, dass ein Devos, welcher weder Fribourg‘s Spieler noch das Angriff- und Verteidigungssystem der Drachen aus dem FF kennt, aus der NLB für 2 Spiele nach Fribourg kommt und da direkt einen auf neuen Slawa Bykov macht?

      Bei NHL 18 auf der PlayStation geht das vielleicht, aber im richtigen Sportalltag, brauchen neue Spieler Eingewöhnungszeit.













  • dis_Mami_het_gseit 04.03.2018 07:47
    Highlight Highlight ”The same procedure as last year, Miss Sophie?”

    “The same procedure as every year, James.”

    Erfolglosigkeit ist im Emmental nicht nur Tradition, sondern wird seit Jahren von Chronisten (ganz ohne Polemik) als Kult verkauft.

    Btw: Chronist und chronisch liest sich fast gleich. 🤫
  • Eifach öpis 04.03.2018 07:39
    Highlight Highlight Langnau hat mit dem Abstieg nichts zu tun und das ist ein grosser Erfolg für die Tigers. Eine PO-Quali wäre bloss ein Bonus gewesen.
    Die wichtigste Personalie im Emmental ist der Trainer und Dieser bleibt auch für die nächste Saison. Ich denke mit Ihm sollte ein ähnlich guter Rang wieder drin liegen und mit guten Ausländern ev mehr... aber einen besseren Verteidiger als Noreau zu finden wird wohl ein schöner Traum bleiben. Da stehen die Chancen besser einen ausländischen top Goalie zu bekommen besser. Mit eine Goalie a la Barry Brust könnte man vielleicht ein paar Plätze nach oben kommen:)
    • Mia_san_mia 04.03.2018 09:31
      Highlight Highlight "Langnau hat mit dem Abstieg nichts zu tun und das ist ein grosser Erfolg für die Tigers."

      Also bitte... Dein Kommentar sagt schon alles über Langnau. So ein Club muss endlich weg.
    • Tugium 04.03.2018 10:50
      Highlight Highlight Ein ähnlich guter Rang? Was hat ein Playout Platz mit gut zu tun...?🤔
    • Titan 04.03.2018 11:39
      Highlight Highlight So lange man mit der Situation stehts zufrieden ist, ändert sich bei euch auch in zukunft nichts.......
  • manolo 04.03.2018 07:35
    Highlight Highlight wieder einmal ein Witzchen von zaugg " ein verteidiger mit Kragenweite von noreau- oder besser"!!!???
    wer soll das bezahlen? etwa zaugg himself?
    • the_hoff 04.03.2018 07:49
      Highlight Highlight Ab morgen kann man an die "Klaus Zaugg save the tiger foundation" spenden. Von dem Geld wird Langnau ein neuer Verteidigungsminister gekauft. Um den Lottergoalie müssen sie sich keine sorgen machen. Ein Bandengeneral ist auch vorhanden. Und in der Nacht auf Montag werden in Hollywood (im richtigen nicht im Gotthelf Hollywood) die Oscars an die polemisierenden Chronisten vergeben. Schlecht wäre ein abstieg Langnaus nicht. Dann hätten wir auf Watson jeden Tag 2 Berichte aus der NLB
  • the_hoff 04.03.2018 07:23
    Highlight Highlight Als SCB Fan finde ich es natürlich schade das Langnau die Playoffs verpasst. Aber der SCL hat die gleichen Probleme wie alle kleinen Clubs. Sie haben eine sehr gute Juniorenabteilung allerdings wechselt der Nachwuchs nach 1-2 guten Saisons zu erfolgsversprechenderen Liga rivalen. Das selbe gilt für die Ausländer. Hat einer eine sehr starke Saison ist er für Langnau nur schwer zu halten. Nur wegen der guten Luft und der schönen Landschaft spielen die wenigsten in Langnau. Also bleibt ihnen nicht viel anders als auf von anderen Clubs "geschenkte" Spieler zu setzen...
    • Mia_san_mia 04.03.2018 09:32
      Highlight Highlight Was schade?!? Dich sollte man in Bern nicht mehr ins Stadion lassen.
    • Lindros88 04.03.2018 14:45
      Highlight Highlight @Mia_san_mia ich bin weder Bern noch Langnau Fan, aber jemanden mit einer solch engstirnigen Einstellung wie dich, sollte man überhaupt in kein Stadion mehr lassen!!!
      Nur die kleinen Teams wie Langnau, Ambri usw. bringen etwas Abwechslung in diese langweilige Meisterschaft! Die ersten 3 - 4 Plätze der Qualifikation sind meistens eh schon im Oktober klar, und die einzige Spannung die bleibt ist der Playoff- Kampf der Kleinen. Auch wenn mal ein Rivale die Playoffs schafft, kann man ihnen dies doch gönnen!!!
    • Mia_san_mia 04.03.2018 15:49
      Highlight Highlight Ja man kann es einem Rivalen gönnen. Aber nicht Langnau.
    Weitere Antworten anzeigen

Stehplätze für Gästefans – ein Relikt aus der «Belle Epoque» wird verschwinden

Grosse Aufregung, weil im neuen Hockey-Tempel in Lausanne der Gästesektor nur rund 180 Plätze gross ist. Aber das ist die neue Zeit. Der Gästesektor ist ein Kostenfaktor und wird in absehbarer Zeit ganz aus den Stadien verschwinden.

Zu den Besonderheiten unserer Hockey-Kultur gehören die Stehplätze für Gästefans. Sie sind ein Teil der ganz besonderen Stimmung in unseren Stadien, die wahrscheinlich weltweit die beste ist. Weil in keinem anderen wichtigen Hockeyland der Welt die Distanzen so kurz sind, ist es bei uns einfacher möglich, Auswärtspartien zu besuchen als in Skandinavien oder Nordamerika.

Aber Gäste-Stehplatzfans kosten. Das ist eine ganz nüchterne Feststellung. Keine Polemik. Die gesetzlichen Grundlagen haben …

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