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ARCHIVBILD ZUM WECHSEL VON LEONARDO GENONI VOM SC BERN ZUM EV ZUG, AM DIENSTAG, 7. AUGUST 2018 - Bern Goalie Leonardo Genoni ist fotografiert beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Bern und dem HC Lugano, am Samstag, 16. September 2017, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Abgang: Genoni. Wer wird sein Nachfolger beim SC Bern? Bild: KEYSTONE

Warum in Bern kein Schweizer zum Genoni-Nachfolger taugt

Wer trägt die Verantwortung für die bitterste Transferniederlage der SCB-Geschichte? Sportchef Alex Chatelain? Nein. Aber seinen Ruf kann er nur noch durch die Verpflichtung des richtigen ausländischen Torhüters retten.



Leonardo Genoni wechselt im Frühjahr 2019 mit einem Fünfjahresvertrag zum EV Zug. Den Schwefelgeruch dieser Transferniederlage bringt SCB-Sportchef Alex Chatelain erst einmal nicht mehr aus den Kleidern. Für das gesamte Berner Umfeld kann es natürlich in diesen schweren Tagen nach dem Transfer-Schock nicht sein, dass es keinen Sündenbock gibt. Dass der Zorn nicht über dem Haupt eines SCB-Bürogenerals abgeladen werden kann.

Aber wie wir es auch drehen und wenden – es gibt keinen Sündenbock. Leonardo Genoni kehrt im nächsten Frühjahr in seine Heimat zurück. Davon war er weder mit Geld noch mit guten Worten abzuhalten. So gerne ich gegen Marc Lüthi oder Alex Chatelain polemisieren würde – es gibt, leider, nichts zu polemisieren.

SCB Ex-Verwaltungsratspraesident Walter Born, CEO Marc Luethi, der neue Verwaltungsratspraesident Beat Brechbuehl, COO Rolf Bachmann und Sportchef Alex Chatelain, von links, praesentieren die Bilanz  der SCB-Eishockey AG der vergangenen Meistersaison am Dienstag, 29. August 2017 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Kein Sündenbock: Sportchef Chatelain. Bild: KEYSTONE

Die Reaktionen auf den «Fall Genoni» zeigen: Die Berner überschätzen die Bedeutung Genonis sowieso bei weitem. Der SCB ist bloss der erste Titan, der mit der neuen, noch verdrängten Wirklichkeit unseres Hockeys konfrontiert wird: Wir haben keine grossen Torhüter mehr.

Der SC Bern kann sich keinen «kleinen» Goalie leisten

Seit den 1960er Jahren prägen helvetische Kulttorhüter die SCB-Geschichte: René Kiener, Jürg Jäggi, Renato Tosio, Marco Bührer und Leonardo Genoni. Jeder von ihnen hat mindestens einen Titel geholt. Doch in den nächsten 15 Jahren wird es in Bern keinen meisterlichen Goalie mit Schweizer Pass geben.

Alle Namen, die jetzt genannt werden, sind eine Nummer zu klein, um in Bern der letzte Mann zu sein. Ein grosses Hockeyunternehmen wie der SC Bern kann sich keinen «kleinen» Torhüter leisten. Der SCB mit Melvin Nyffeler, Gilles Senn, Luca Boltshauser, Tobias Stephan oder Robert Mayer? Das ist wie Gérard Scheidegger als SCB-Manager, Erich Hess als Bundesrat, Jimy Hofer als Stadtpräsident oder Beatrice Egli als Brünnhilde bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth. Es geht einfach nicht. Mit einem gewöhnlichen Torhüter würde der SC Bern zu einem gewöhnlichen Sportunternehmen.

Wir können es noch an einem Beispiel erklären. Nehmen wir mal an, Melvin Nyffeler (vor dessen Leistungen ich mich verneige) kommt als Genoni-Nachfolger nach Bern. Wenn er im Oktober 2019 gegen Langnau ein haltbares Tor kassiert, wird ein Sturm der Entrüstung durch den Hockey-Tempel und über die Stadt bis hinauf zum Gurten brausen. So ein Lottergoalie! Den Puck hätte ja unsere Madame de Meuron noch im Alter von 90 Jahren mit dem Hörrohr abgewehrt. Wer in den Playoffs gut sein will, muss schon im Herbst parat sein! Wir sind verloren! Nieder mit dem Sportchef!

Darum muss ein Ausländer her

Kommt aber ein grosser ausländischer Torhüter, sagen wir mal (einfach um ein Beispiel zu geben) Schwedens Anders Nilsson (sein Vertrag über zwei Millionen Dollar läuft Ende Saison in Vancouver aus) und er kassiert gegen Langnau in SCB-Überzahl ein Tor aus 35 Metern, dann werden die SCB-Auguren anerkennend nicken und mit bedeutungsschwerer Miene sagen: Wahrlich ein grosser Goalie! Der weiss, dass im Herbst noch keine Titel gewonnen werden. Was kümmert uns ein herbstliches Gegentor gegen die «Chäsigen»? Ganz und gar nicht. Wir gönnen ihnen die kleine Freude gerne. Und überhaupt: Nilsson ist von der Stadionbeleuchtung geblendet worden und man hätte ja den Torschützen bei der Schussabgabe stören können. Der Treffer geht auf das Konto der Vorderleute. Hoch lebe der Sportchef!

Vancouver Canucks goalie Anders Nilsson (31) and Los Angeles Kings center Tobias Rieder (11) and others battle at the goal in the second period of an NHL hockey game in Los Angeles, Monday, March 12, 2018. (AP Photo/Reed Saxon)

Wird er dereinst der Neue sein? Anders Nilsson. Bild: AP

Oder noch anders gesagt: Jeder Schweizer Torhüter wird direkt mit Leonardo Genoni verglichen und hat gar keine Chance. Nur ein ausländischer Goalie entgeht diesem Direktvergleich. Tja, so ist das mit der Hockey-Psychologie der Berner. Sie lässt sich in einem Satz zusammenfassen: «Wir haben einen grossen Torhüter, also sind wir.»

Alles kein Problem. Der SCB wird in der «Post-Genoni-Ära» zum ersten Mal in seiner Geschichte von Saisonanfang an auf einen ausländischen Torhüter vertrauen. 2016 ist der SCB bereits mit Jakub Stepanek Meister geworden. Aber der tschechische Nationaltorhüter kam erst im Laufe der Saison als Ersatz für den blessierten Marco Bührer.

Bern braucht den besten Goalie ausserhalb der NHL

Ich glaube nicht, dass die grössten Talente der neuen Generation – Akira Schmid (Lethbridge), Stéphane Charlin (Servette) oder Luca Hollenstein (Zug), alle mit Jahrgang 2000 – gut genug sind, um dereinst in Bern die Verantwortung der Nummer 1 zu schultern. In sechs Jahren wird es sowieso nur noch möglich sein, unsere Meisterschaft mit einem ausländischen Torhüter zu gewinnen. Der SC Bern wird dann gegenüber den anderen Titanen einen mehrjährigen Erfahrungsvorsprung in der Rekrutierung von ausländischem Goalie-Personal haben.

Alex Chatelain hat nun ein Jahr lang Zeit, Berns Antwort auf Ari Sulander zu finden. Versagt er bei dieser Aufgabe, wird er seinen Job los sein bzw. wird er von Marc Lüthi intern auf einen anderen Posten versetzt. Der SCB-Sportchef hat mehr als 300 Tage lang Zeit, die Kandidaten im Stadion zu beobachten. Sich bei Scouts, Trainern, Managern, Spieleratern, Chronisten, Wahrsagern, Psychologen und Graphologen zu erkundigen. Mit den möglichen Genoni-Nachfolgern Gespräche zu führen.

Der SCB-Sportchef kann sich bei der Regelung der Genoni-Nachfolge keinen Fehler leisten. Der SC Bern braucht den besten Torhüter ausserhalb der NHL.

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54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chatzegrat Godi 08.08.2018 20:32
    Highlight Highlight Und ich würde als SCB den Genoni umgehend kaltstellen!
  • Pladimir Wutin 08.08.2018 13:58
    Highlight Highlight Goali-Titan Bührer.. Hihi der war gut Chläus!
    • Professor Chaos 08.08.2018 15:52
      Highlight Highlight Bührer hat noch heute einige Rekorde in der NLA aufgestellt die zuerst noch gebrochen werden müssen (was aber nicht so schnell passieren wird).
      Bührer ist/war immer noch besser als das was bei Zug so zwischen dem Pfosten stand 😉
  • TEE-Zug 08.08.2018 13:42
    Highlight Highlight In der Goalieliste fehlt ein ganz "grosser", Anken!
    Kam von Morges nach Biel und wurde mit dem EHCB 3x Schweizer-Meister! Ehre wem Ehre gebührt.
    • Professor Chaos 08.08.2018 15:54
      Highlight Highlight Es werden ja Berner Goalies aufgezählt. Wie lange war Anken beim SCB?
  • länzu 08.08.2018 11:36
    Highlight Highlight Bla, bla, bla. Der Eismeister ist heuer aber schon früh dran, Mehrjahresprognosen afuzustellen.
    Ich glaube immer noch dran, dass ein Schweizer Goalie einer einer guten Schweizer Mannschaft Grosses leisten kann. Und, auch ein Genoni hat in seiner Zeit in Bern nicht wirklich überragend gespielt. Gut zwar, aber doch mit mehr Aussetzern, als er sie noch in Davos hatte.
  • kanu 08.08.2018 10:44
    Highlight Highlight klar Ist, es wird vermutlich auch in der Saison 19/20 einer zwischen den Pfosten stehen.
    Spannend finde ich die wiederkehrenden Lobeshymen auf Schmid und dass er in diesem Zusammenhang als 18-jährige ins Spiel gebracht wird.
    Was ich von ihm bis jetzt gesehen habe war ok, aber Riesentalent.........., dann hätte er sich der Herausforderung in Langnau gestellt.

    Denke Senn könnte ein Möglichkeit sein, er steigert sich in kleinen Schritten jede Saison.
    • RedWing19 08.08.2018 12:28
      Highlight Highlight In Langnau ist kein Bedarf an Schmid, deshalb wechselt er nach Nordamerika.
    • Dynamischer-Muzzi 08.08.2018 13:11
      Highlight Highlight Das ist falsch RedWing19.
      Langnau hätte sehr wohl an einem Goali wie Schmid, jedoch ist dieser sehr jung und braucht Spielpraxis um sein Können weiter zu verbessern und Sicherheit zu bekommen. Dies ist in der höchsten amerikanischen Juniorenliga, dessen Niveau sehr hoch ist, definitiv besser möglich, als in Langnau. Die Tigerlis können es sich beim Kampf um den Strich schlicht und einfach nicht leisten einen Goali im Kasten zu haben, der erst noch reifen muss. 2-3 Patzer in wichtigen Spielen verunsichern so einen jungen Goali schnell und das könnte fatale Folgen haben.
    • RedWing19 08.08.2018 15:21
      Highlight Highlight @ Dynamischer-Muzzi
      Völlig korrekt. Das meinte ich mit keinem Bedarf. Anders sähe es aus, wenn der SCL z.B. einen „alten“, erfahrenen Torhüter hätte, wo Schmid als Nr. 2 behutsam mit Einsätzen hätte aufgebaut werden können und von der Nr.1 lernen würde.
  • Klartext 08.08.2018 10:30
    Highlight Highlight ...und ich so, warum genau soll Bern genau Europas Hockey-Mekka sein?!! Klar, die Zuschauerzahlen, aber sonst? Was um Himmels Willen hat Bern im internationalen Kontext vorzuweisen, ausser der 1:8 Backpfeife gegen die Rangers und dem mehrmaligen Scheitern in der CHL....
  • Tenno 08.08.2018 09:44
    Highlight Highlight Klaus und Tikki machen so ziemlich alles um Bern unbeliebt zu machen. Es gibt ganz viel gute Leute Bern, welche sportlich eine Ahnung haben und ihre Vereine gut einschätzen können.
    Möchte hier mal für die gebeutelten Berner eine Lanze brechen.
    Denen ist auch klar, dass Genoni zurück nach Zürich will und Bern da einfach nicht mithalten kann.
    Wenn man Klaus zuhört scheint er immer noch am Rauswurf bei Ringier zu nagen und verbindet den Hass von Ringier auf ganz Zürich.
    P.S.ZH liefert bald für die halbe Liga die Goalies (Berra, Genoni, Flüeler, Nyffeler, Boltshauser) die können nie gut genug sein
  • AllknowingP 08.08.2018 09:05
    Highlight Highlight Keiner der beachtenswerteren Torhüter der letzten 20 Jahre wurde vom SCB ausgebildet....

    Aebischer - Fribourg
    Berra - ZSC
    Boltshauser - ZSC
    Conz - Ajoje
    Ciacco - Fribourg
    Flüeler - ZSC
    Genoni - ZSC
    Gerber - Langnau
    Hiller - Herisau
    Manzato - Fribourg
    Mayer - Kaufbeuren (DE)
    Meili - ZSC
    Pavoni - Bülach / Kloten
    Nyfeller - Rapperswil
    Rüeger - Bülach / Kloten
    Schlegl - Bülach / ZSC
    Schöpf - Dübendorf
    Senn - Visp / Davos
    Stecher - Olten
    Stephan - Kloten
    Weibel - Rapperswil
    Tosio - Chur
    Van Pottelberghe - Zug
    Zurkirchen - Seewen / Zug

    ... der SCB ist also mindestens nicht die "Goaliehauptstadt"
    • Der müde Joe 08.08.2018 09:35
      Highlight Highlight Äähm Flüeler ist vom Kloten-Nachwuchs!😌☝🏼 Und Mayer ebenfalls!😄
    • Der müde Joe 08.08.2018 09:37
      Highlight Highlight Aja, und bitte Marco Bührer nicht vergessen...auch Kloten.😁😉
    • Best of 7 08.08.2018 10:06
      Highlight Highlight Bern ist von gar nichts die Hauptstadt. Nicht einmal von der Schweiz. Der SCB ist auch die einzige Mannschaft in der NL, die den Aufstieg nicht sportlich geschafft haben.

      Junioren an die NL heranführen ist für den SCB auch ein Fremdwort. Denn der "grosse" SCB kann nur mit fertigen Spieler etwas anfangen. Auf gut Deutsch, dieser Club bringt dem Schweizer Eishockey nicht gerade viel!
      Aber wenigstens haben sie mit Zaugg einen eigenen Hofschreiber, der täglich ein Loblied über die "beste" Hockeyorganisation ausserhalb der NHL schreibt.
      Wird er den Schwefelgeruch des unmusikalschen je wieder los?
    Weitere Antworten anzeigen
  • goldmandli 08.08.2018 08:56
    Highlight Highlight "In sechs Jahren wird es sowieso nur noch möglich sein, unsere Meisterschaft mit einem ausländischen Torhüter zu gewinnen."

    Oh come on Chloisu. Als ob keine Torhüter auf NLA-Niveau mehr heranwachsen würden. Kommt mir so vor, wie wenn Uriella den Tag des jüngsten Gerichts ansagt. Panikmache ohne Grund.
  • Ordo Malleus 08.08.2018 08:40
    Highlight Highlight Danke Chlöisu für den unterhaltsamen Artikel😁 Sogar Madame de Meuron wurde darin gekonnt untergebracht, top 😂👌🏻

    Genoni adäquat zu ersetzen, dürfte schwierig werden. Die jungen Goalie-Talente wollen in die NHL, die anderen Titanen der Liga haben alle längere Verträge oder sind bereits über dem Zenit.
  • chandler 08.08.2018 08:36
    Highlight Highlight Ich bin kein SCB Fan, aber das ist doch keine Transferniederlage... Genoni will nun einmal zurück in "seine" Region. Da kann der beste Sportchef/Trainer/Club nichts dagegen tun. Nicht einmal die NHL schein ihn zu interessieren, obwohl das Potenzial ja sicher da wäre.
  • Arutha 08.08.2018 08:33
    Highlight Highlight Wieso sollte sich ein Schweizer Goalie mit Genoni messen müssen, ein ausländischer jedoch nicht? Unlogisch.

    Wieso sollte es in den nächsten 15!! Jahren keinen Schweizer Goalie mehr geben beim SCB?
    Wieso sollte die Schweiz keine grossen Goalies mehr hervorbringen?
    Ihre Kolumne ist wieder einmal ein Witz. Der SCB hatte jahrelang nicht den besten Torhüter und wurde dennoch Meister (Bührer).
    Die Kolumne ist eine Geringschätzung der Schweizer Goalies und der Berner Mannschaft.
  • riqqo 08.08.2018 08:28
    Highlight Highlight Klaus Zaugg könnte langsam Politiker werden, so oft wie er sich widerspricht...
    Grösstes Schweizer Goalie-Talent für zwei Jahre nach Nordamerika www.watson.ch/!482321189

    Und ganz ehrlich: Es ist lustig, kann das grösste, töllste, krässeste und beste Hockeyunternehmen der Schweiz, keinen eigenen Nachwuchs-Torhüter der Extraklasse hochziehen. Aber das braucht halt die richtigen Leute und nicht nur viel Geld um Spieler zu ködern... Aber vielleicht platzieren sie ja bald ein Millionen-Angebot um Kull aus den Bergen in die vermeintliche Hockey-Hauptstadt zu locken. Zutrauen würde ich es dem SCB!
    • MARC AUREL 08.08.2018 09:37
      Highlight Highlight Riqqo was hast du für ein Problem mit Bern?? Du weisst schon das der Z nur die beste Juniorenabteilung der Schweiz hat dank Frey der Geld reinbuttert... andere müssen ihr Geld selber erwirtschaften und müssen sich gut überlegen wie sie es anlegen wollen.. bis zu 3mio kostet das ganze Spass der Lions nur für die Junioren dazu leisten sie sich ein Budget für die 1 Mannschaft die kaum kleiner als das von Bern ist!
    • riqqo 08.08.2018 11:28
      Highlight Highlight Hoi Marc, hab dich schon fast vermisst. :-)

      Ich habe kein Problem mit Bern, ich ziehe den Hut vor der wirtschaftlichen Gesundheit. Erinnerst du dich aber daran, dass auch der SCB vor den guten Zeiten einen Schuldenerlass brauchte, um weiter existieren zu können? Zudem bezweifle ich, dass Bern nicht auch so viel Geld in die Junioren steckt – oder stecken könnte – wie der Z.

      Ich habe mit meinem Kommentar einzig angesprochen, dass der SCB in der Torhüter-Ausbildung versagt hat.

      Aber heb's guet und bis Ende September. ;-)
    • Klartext 08.08.2018 11:59
      Highlight Highlight MARC AUREL, ich denke niemand hat per se etwas gegen Bern oder den SCB. Es geht wohl mehr um die stossende Art und Weise, wie sich gewisse Fans oder öffentlich schreibende Servela-Chronisten
      Mal für Mal übertreffen und den SCB, aufgrund nicht vorhandener Tatsachen, als die Übermannschaft schlechthin betiteln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • the_hoff 08.08.2018 08:27
    Highlight Highlight Ach Chlöisu. Wie ich deine Artikel liebe. So hat man am Morgen schon etwas zum lachen. Wahrscheinlich hast du dem Genoni zum Transfer geraten. Die Texte schreiben sich jetzt wie von selbst und in der Hockey freien Zeit kannst du trotzdem polemisieren. Zu deinem Beispiel mit Nyffeler und Nilsson: Der erste der so reagieren würde wärst wohl du.
  • Steven86 08.08.2018 08:15
    Highlight Highlight Nach diesem Artikel kann mann sagen das Stephan gut zum SCB passt. So wird das Goalikarussell nicht gross angedreht.
  • Dynamischer-Muzzi 08.08.2018 08:05
    Highlight Highlight Eine Ohrfeige für alle Schweizer Goalis mit dem gewissen Talent ganz gross zu werden!
    Weder René Kiener, Jürg Jäggi, Renato Tosio, Marco Bührer oder Genoni sind als Goali-Titanen geboren, sondern jeder von ihnen ist an den Herausforderungen gewachsen und hat vom stets guten Kader profitiert.
    Auch ein Nyffeler zum Beispiel hat das Zeug, ein ganz Grosser im CH Hockey zu werden!
    Der Artikel liest sich eher so, wie der Kommentar vom Tikkiboy --> es kotzt Dich masslos an, dass Genoni zu Zug wechselt :-)
    • RoJo 08.08.2018 22:49
      Highlight Highlight 🤔🤔🤔Hat Chlöisu damals Tinu als nicht gut genug eingestuft?!
  • Der müde Joe 08.08.2018 08:02
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass die grössten Talente der neuen Generation – Akira Schmid (Lethbridge), Stéphane Charlin (Servette) oder Luca Hollenstein (Zug), alle mit Jahrgang 2000 – gut genug sind, um dereinst in Bern die Verantwortung der Nummer 1 zu schultern.

    Akira Schmid? Nicht gut genug? Aha, ganz nach dem Motto gut genug für die NHL, aber nicht gut genug für den SCB!😂
    Alle eure Goalie Legenden haben nicht mal annähernd NHL-Luft geschnuppert Leo miteingeschlossen, aber unser derzeit grösstes Goalietalent (gedraftet von NJD) soll nicht gut genug sein!😅 Keine Angst Klaus, bald wird es kühler!
  • David Ruppolo 08.08.2018 07:56
    Highlight Highlight Ach Klaus - erstens heisst es "Post-Genoni-Ära", zweitens - man mag es kaum aussprechen - es GIBT auch andere ambitionierte Clubs im Schweizer Eishockey. Und wenn Bern, der Z und Davos so weitermachen, gibt es in fünf Jahren zwei Ligen, eine Plöfferliga, bei der einzig das Geld regiert, und eine Liga, bei der die sportlichen Werte noch etwas gelten... aber schön, wurde Bern mal wieder gelobt, die sind ja sonst so geschunden...
    • Goon (Zeuge Del Curtos) 08.08.2018 08:13
      Highlight Highlight Bern, der Z und Davos......

      Wie in der Schule: Welcher Club passt nicht in diese Aufzählung?
    • Waldiini 08.08.2018 19:51
      Highlight Highlight @goon
      Viellicht de HC SRF???
  • Markus Geiser 08.08.2018 07:52
    Highlight Highlight Jetzt reicht es dann mit der Vergötterung von Genoni Herr Zaugg!!! <...Jeder Schweizer Torhüter wird direkt mit Leonardo Genoni verglichen und hat gar keine Chance. Nur ein ausländischer Goalie entgeht diesem Direktvergleich...> Meinen Sie nicht, dass sie da masslos übertreiben?

    Und noch etwas....es würde nicht gerade für den von Ihnen hochgelobten SCB sprechen, wenn der SCB nur mit einem ausländischen Keeper bestehen könnte. Also hören sie auf, dem SCB weiterhin Öl ins Feuer zu giessen. Und das sage ich wahrlich als Anhänger vom Z!
  • LebeauFortier 08.08.2018 07:50
    Highlight Highlight Hoffentlich hat der SCB auch so ein gutes Händchen mit ausländischen Torhütern wie der EVZ.
    Eventuell wären ja Brian Boucher oder Jussi Markkanen noch zu haben. Ich mögte es dem SCB gönnen.
    • goldmandli 08.08.2018 08:51
      Highlight Highlight Brian Boucher 😂 Der wohl grösste Flop der jüngeren evz Geschichte. War das ein graus, dem angegrauten Mann beim Spielen zuzusehen.
      Aber nichts gegen Markkanen. Toller Typ und weit besser als er immer gemacht wurde.
    • MARC AUREL 08.08.2018 09:43
      Highlight Highlight Der LeBeauFortier hat wohl angst oder kein Respekt vor Bern wenn er solche Aussagen machen muss... achtung, die Ausreden in 3,2,1....
    • LebeauFortier 08.08.2018 10:37
      Highlight Highlight Keine Ausreden.
      Angst ist es nicht, eventuell ein bisschen „kein Respekt“.

      Lebeau schreibt sich mit kleinem „b“. Bitte etwas mehr Respekt vor ZSC-Legenden! ;0)
  • Tikkanen 08.08.2018 06:34
    Highlight Highlight ...wahre Worte, Chlöisu👍🏻Da wird tatsächlich eher der Jimmy Hofer Stadtpräsident als einer der genannten Nonvaleure Goalie Nr. 1 in Europas Hockeyhauptstadt. In der Ahnenfolge von Gagu, Toto etc. hat‘s nie Platz für solch biedere Allerweltgoalies, auch ungefestigte Charaktere wie den Leo gilt es künftig klar zu vermeiden, der geneigte Berner will ja schliesslich auch Konstanz im Tempel-Goal👍🏻
    Jänu, schlussamänd muss der AC jetzt dezidiert ans Werk, Fakt ist: Wenn Bern ruft gibt es kein Halten, seien es nun Letten, Finnen oder Schweden, Bern ist abseits der NHL Wunschdestination #1🐻😎🍻
    • Raembe 08.08.2018 07:08
      Highlight Highlight Hockeyhauptstadt Bern :P :P :P

      Danke, selten so gelacht.

    • one0one 08.08.2018 07:10
      Highlight Highlight ...hat sich auch Genoni gesagt 😂😂
    • Dynamischer-Muzzi 08.08.2018 07:57
      Highlight Highlight Und weil Bern Wunschdestination #1ausserhalb der NHL ist, geht der beste Schweizer Goali zu Zug :-).
      Muhahahahahaaaaaa man liest förmlich in Deinen Zeilen, wie sehr Dich dieser Wechsel ankotzt Tikiboy :-)
    Weitere Antworten anzeigen

Der Tag ist gekommen – Arno Del Curto ist nicht mehr Trainer des HC Davos

Paukenschlag beim HC Davos: Der «ewige» Trainer Arno Del Curto hat seinen Rücktritt erklärt. Er stand beim Rekordmeister seit 1996 an der Bande und führte den Klub in dieser Zeit zu sechs Meistertiteln.

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